DE63066C - Verfahren zur Herstellung von Schienen, Trägern, gewalzten Profilen aller Art und ähnlichen Gegeständen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schienen, Trägern, gewalzten Profilen aller Art und ähnlichen Gegeständen

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Publication number
DE63066C
DE63066C DE189163066D DE63066DA DE63066C DE 63066 C DE63066 C DE 63066C DE 189163066 D DE189163066 D DE 189163066D DE 63066D A DE63066D A DE 63066DA DE 63066 C DE63066 C DE 63066C
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DE
Germany
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blocks
rails
profiles
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beams
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Expired
Application number
DE189163066D
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English (en)
Inventor
Toussaint Bicheroux
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/08Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
    • B21B1/10Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel in a single two-high or universal rolling mill stand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

PATENTAMT.
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE ^Q: Mechanische
TOUSSAINT BICHEROUX in DÜSSELDORF.
Gegenständen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1891 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, Schienen, Träger, gewalzte Profile und ähnliche Gegenstände in jeder Art von Profilen in beliebiger Gröfse und beliebigem Metall herzustellen.
Es ist bisher als ein grofser Nachtheil empfunden worden, dafs es nach den gebräuchlichen Verfahren nicht möglich war, das Profil von Schienen, Trägern, Faconeisen u. s. w. in einzelnen seiner Dimensionen oder im Ganzen über eine gewisse Gröfse hinauszubringen.
So war es z. B. bisher nicht angängig, eine Eisenbahnschiene mit beliebig breitem Fufs zu walzen.
Durch das neue Verfahren wird allen diesen Mängeln vollständig abgeholfen, zudem hat dasselbe den früheren Verfahren gegenüber noch den bedeutenden Vorzug der Vereinfachung des Walzwerkes und der Erhöhung der Genauigkeit der ausgewalzten Profile.
Das neue Verfahren setzt sich aus einer Reihe von Operationen zusammen.
Der zu bearbeitende Block erhält zunächst durch Walzen, Schmieden, Pressen, Giefsen oder auf beliebige andere Weise einen rechteckigen oder ähnlichen Querschnitt. In den Block von rechteckigem Querschnitt werden dann eine oder mehrere entsprechend tiefe Rinnen eingearbeitet, was ebenfalls durch Walzen u. s. w. erfolgen kann.
Die Rinnen können aber auch von Anfang an beim Giefsen vorgesehen werden.
Der so mit Rinnen versehene Block wird hierauf in Kalibern ausgereckt, um ihm die geeignete Form zu geben. Die Flügel der Rinnen werden hierbei auf einander gedrückt. Ein Aneinanderschweifsen der Flügel kann nicht mehr eintreten. Schliefslich werden die zu dem beabsichtigten Zweck genügend bearbeiteten Flügel aufgebogen.
Das Aufbiegen kann mit Hülfe hydraulischer Pressen, durch Walzen oder ähnliche Vorrichtungen erfolgen.
Im Folgenden möge die Herstellung einer Eisenbahnschiene nach dem neuen Verfahren beschrieben werden.
■ Zur Veranschaulichung dienen die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung.
Ein Block von geeigneter Dimension wird zunächst zu rechteckigem Querschnitt ausgewalzt. In einem oder mehreren Walzenkalibern wird dann in dem Block von rechteckigem Querschnitt eine Rinne ausgewalzt, deren Tiefe sich nach der gewünschten Breite des Fufses der Eisenbahnschiene richtet. Der so vorbereitete Block wird hierauf in weiteren Kalibern ausgereckt, um ihm die geeignete Form zu geben.
Während des Ausreckens wird der Schienenkopf schon fertig hergestellt, die beiden Flügel der Rinne werden auf einander gedrückt und es wird so auch dem Schienenfufs die gewünschte Fertigform annähernd gegeben. Die Flügel werden jetzt aus einander gebogen und bilden somit den Fufs der Eisenbahnschiene. Zum Schlufs wird die Schiene noch in
Lageiexemplar
einem Fertigkaliber gerichtet und genau ausgewalzt.
Es möge hier wiederholt werden, dafs die Rinnen, auf deren Anordnung hauptsächlich das Wesen der Erfindung beruht, gleich von Anfang an beim Giefsen der Blöcke vorgesehen werden können.
Ebenso wie bei der Herstellung der Eisenbahnschiene wird auch bei der Herstellung eines jeden beliebigen Profils verfahren.
Fig. 3 bis Ii veranschaulichen das allmälige Entstehen der Profile aus den Blöcken in den Hauptstadien der Fabrikation.
Wie hieraus ersichtlich, werden in die auf richtige Querschnittsdimension gebrachten Blöcke eine oder mehrere Rinnen von einer dem herzustellenden Profil entsprechenden Tiefe eingearbeitet. Ferner werden die Flügel der Rinnen beim weiteren Auswalzen auf einander geprefst und die fertige Form wird annähernd vorbereitet. Die Flügel werden aufgebogen und die Profile sind fertig.
Fig. 3 zeigt die Herstellung einer Schiene mit kleinem Fufs,
Fig. 4 einer solchen mit sehr breitem Fufs.
Durch einfaches Umbiegen des Fufses erhält man hierbei die Schiene für Längsschwellen. Bisher war es nicht möglich, dieselbe in einem Stück herzustellen, sie mufste in zwei Theilen angefertigt werden.
In dem neuen Verfahren ist also schon mit Bezug auf den vorliegenden Fall ein bedeutender Fortschritt zu erblicken.
Fig. 5 und 6 zeigen die Herstellung von Doppel-T-Eisen in verschiedenen Gröfsen, Fig. 7 von Winkeleisen,
Fig. 8 von T-Eisen,
Fig. 9 von -J--Eisen;
Fig. io und ii zeigen die besondere Herstellung von H- und "L-Eisen.
An den Flügeln α und b werden an den Stellen, wo sich die'rechten Winkel ansetzen sollen, kleine Vorsprünge c angebracht. Beim Strecken der beiden Flügel werden gleichzeitig die Endstücke bei c rechtwinklig umgebogen.
In den Fig. 12 und 13 ist ein Walzwerk dargestellt, welches zur Herstellung von Doppel-T-Eisen bestimmt ist. Die oberen und unteren Walzen sind verstellbar, so dafs diese sechs Walzen genügen, um sämmtliche Operationen bis zur Fertigstellung des Profils vornehmen zu können.
Um Träger von einer Höhe bis zu im herzustellen, bedarf man nur zweier Walzwerke. Auf dem ersten werden Träger von bis 450 mm Höhe hergestellt, auf dem zweiten solche von 450 bis 1000 mm Höhe.
Schliefslich möge noch die Herstellung einer Schiene hervorgehoben werden, deren Fufs an den Stellen, wo er auf den Schwellen aufliegt, mit Erbreiterungen versehen ist (Fig. 14).
Diese specielle, höchst vortheilhafte Form wird ebenfalls nach dem neuen Verfahren erhalten, indem man die Fertigwalzen, auf welchen die Flügel der Rinnen aus einander geprefst und in die richtige Form gebracht werden, an der entsprechenden Stelle mit einer Aussparung versieht.
Die Peripherie der Walzen mufs daher der Entfernung zwischen den Mittellinien der Erbreiterungen oder der Schwellentheilung des Oberbaues entsprechen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zurx Herstellung von Schienen, Trägern, gewalzten Profilen und ähnlichen Gegenständen aus\ beliebigem Metall in Profilen jeder Art -und von beliebiger Gröfse, darin bestehend, dafs Blöcken von
.. geeigneter Dimension durch Walzen, Schmieden oder andere Operationen eine rechteckige oder annähernd rechteckige Querschnittsform gegeben wird, dafs die so vorgearbeiteten Blöcke durch ein oder mehrere Walzenkaliber oder auf andere Weise mit einer oder mehreren dem herzustellenden Profil entsprechend tiefen Rinnen versehen werden, dafs die so mit Rinnen versehenen. Blöcke . in weiteren Kalibern bis zu einer dem gewünschten Profilquerschnitt annähernden Form ausgereckt werden, wobei die beiden Flügel der Rinnen auf einander gedrückt werden, dafs hierauf die zusammengedrückten Flügel aus einander gebogen, und dafs schliefslich die so erhaltenen Schienen, Träger u. s. w. in einem Fertigkaliber gerichtet und fertig ausgewalzt werden.
2. Bei dem in Anspruch 1. gekennzeichneten Verfahren die Verwendung von Blöcken, bei welchen beim Giefsen schon entsprechende Rinnen vorgesehen worden sind, wodurch ein Ausarbeiten der Rinnen durch Walzen u. s. w. überflüssig, wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DE189163066D 1891-07-28 1891-07-28 Verfahren zur Herstellung von Schienen, Trägern, gewalzten Profilen aller Art und ähnlichen Gegeständen Expired DE63066C (de)

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DE63066C true DE63066C (de) 1892-07-01

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DE189163066D Expired DE63066C (de) 1891-07-28 1891-07-28 Verfahren zur Herstellung von Schienen, Trägern, gewalzten Profilen aller Art und ähnlichen Gegeständen

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DE (1) DE63066C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195017B (de) * 1957-07-05 1965-06-16 Ver Leichtmetallwerke Gmbh Verfahren zur Herstellung von honigwaben-artigen Teilen aus Metallen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1195017B (de) * 1957-07-05 1965-06-16 Ver Leichtmetallwerke Gmbh Verfahren zur Herstellung von honigwaben-artigen Teilen aus Metallen

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