DE668125C - Verfahren zur Herstellung glatter und harter Schienen von T- oder doppel-T-foermigem Profil - Google Patents

Verfahren zur Herstellung glatter und harter Schienen von T- oder doppel-T-foermigem Profil

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DE668125C
DE668125C DEW97705D DEW0097705D DE668125C DE 668125 C DE668125 C DE 668125C DE W97705 D DEW97705 D DE W97705D DE W0097705 D DEW0097705 D DE W0097705D DE 668125 C DE668125 C DE 668125C
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smooth
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rails
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/08Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
    • B21B1/088H- or I-sections
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21B1/08Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung glatter und harter Schienen von T- oder doppel-T-förmigem Profil Profilschienen geringer Wandstärke aus Stahl oder anderen Metallen, insbesondere T- oder Doppel-T-Schienen, welche als Laufschienen beim Aufhängen von Vorhängen u. dgl. benutzt werden und daher eine möglichst harte und glatte Oberfläche haben sollen, können nicht durch Warmwalzen fertiggestellt werden. Man bildete sie vielmehr bisher aus entsprechenden warmgewalzten Profilschienen durch Kaltwalzen oder Ziehen. Bei dieser Arbeitsweise sind die Hersteller derartiger Sonderschienen kleiner Wandstärke von den Hüttenwerken abhängig, und es ergeben sich hohe Erzeugungskosten, cla die für das Verfahren als Ausgangswerkstück dienenden warengewalzten Profilschienen verhältnismäßig teuer sind.
  • Die Erfindung betrifft eine Abänderung eines solchen Verfahrens zur Erzeugung der gewünschten Schienen kleinen Profils, aber unter Verminderung der Herstellungskosten, nur durch Kaltwalzen, welches bekanntlich ein hartes und glattes Walzerzeugnis liefert.
  • Nach der Erfindung wird dazu ein Walzstab durch Kaltwalzen allmählich in der Weise heruntergewalzt, daß seitliche Leisten entstehen und daß diese dann durch weitere Kaltbearbeitung in die für die gewünschte Profilschiene erforderliche Lage zueinander gebracht werden. Um beispielsweise einen Walzstab von rechteckigem Querschnitt in eine Schiene von doppel-T-förmigem Querschnitt umzuwandeln, wird dieser Stab derart in einem Kaltwalzwerk behandelt, daß an einer Seite des Stabes zwei senkrecht abstehende Längsleisten entstehen, derart, daß diese Leisten, wie auch die neben ihnen befindlichen Ränder des Stabes, etwa die Größe eines halben Flansches der Doppel-T-Schiene haben. Diese Leisten und die Ränder des Walzstabes werden sodann derart abgebogen und gerichtet, daß sie zusammen den Flansch der fertigen Doppel-T-Schiene bilden.
  • Beim Beginn der Bearbeitung erbalten die Leisten eine wesentlich größere Stärke als die des fertigen Flansches. Durch Benutzung von Walzen mit keilförmigen Kaliberrinnen werden diese Leisten bei der weiteren Kaltbearbeitung allmählich versc'hinälert und erhöht.
  • Die Zeichnung erläutert das Verfahren und zeigt in Fig. i bis 9 die verschiedenen bei der Herstellung der Doppel-T-Schienen nacheinander entstehenden Profile sowie in Fig. fo das zum Auswalzen dienende Walzwerk.
  • Bei dem Verfahren wird von einem Flacheisen ausgegangen, welches den in Fig. i dargestellten Querschnitt hat. Dieser wird in einem Walzwerk gemäß Fig. fo allmählich ausgewalzt, und zwar mehrfach bei entsprechender Verminderung des Walzspaltes in den aufeinanderfolgenden Stichen. Von Zeit zu Zeit, etwa nach jedem zweiten oder dritten Stich, wird das Walzgut ausgeglüht. In dieser Weise werden nacheinander die verschiedenen dargestellten Profile erzeugt, bis schließlich Glas in Fig. 7 dargestellte Profil entsteht, bei welchem das Walzgut a an einer Seite zwei aufragende Leisten b aufweist, deren Größe dem halben Flansch B der fertig Profilschiene (Fig. 9) entspricht, während f@: die Leiste überragenden Ränder c des Wal'-,,; stabes ebenfalls etwa die Größe eines halbe, Flansches haben. Ergibt sich beim Walzen, daß dieser Teil zu breit ist, wie in Fig.6 dalrgestellt ist, so wird er entsprechend beschnitten. Zum Auswalzen des Stabes a wird ein Walzwerk benutzt, welches aus einer glatten Walze d und einer Profilwalze e besteht. Diese weist keilförmige Rinnen f auf. Die Kaliber dieser Walze werden so gewählt, daß zunächst verhältnismäßig niedrige, aber sehr breite Leisten bi entstehen. Diese werden durch entsprechend engere Kaliberrinnen beim nächsten Stich erhöht, und zwar erfolgt die Erhöhung dadurch, daß der Walzstab a selbst in der Stärke vermindert und außerdem durch die Walzen auch ein seitlicher Druck auf die Leisten ausgeübt wird, der sie in, der Breite vermindert und entsprechend erhöht. In der angegebenen Weise vermindert sich allmählich die Stärke des Stabes, während die Leisten nacheinander dile Formen b3, b., und schließlich b5 annehmen. Aus der in Fig. 7 e@argestellten Profilschiene wird nunmehr .die °.;T,ippel-T-Schiene dadurch gebildet, daß zu-4.t#gist die Leisten b,, und die Ränder c in die a g ge gemäß Fig. 8 umgebogen und sodann in die Form eines Flansches B gemäß Fig. 9 gerichtet werden. DieseUmformung der Schiene nach Fig. 7 und Fig. 8 erfolgt mit Walzeinrichtungen, die an sich z. B. vom Warrmwalzen breitflanschiger Träger her bekannt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung glatter und harter Schienen von etwa T- oder doppel-T-förmigem Profil, dadurch gekennzeichnet, daß ein Walzstab oder ein Walzband durch Kaltwalzen allmählich in der Weise heruntergewalzt wird, daß abstehendeLeisten erzeugt und diese dabei allmählich verschmälert und erhöht werden, worauf schließlich durch Abbiegen der entstehenden Ränder und der Leisten das Arbeitsstück in die Fertigform gebracht wird.
DEW97705D 1935-12-11 1935-12-12 Verfahren zur Herstellung glatter und harter Schienen von T- oder doppel-T-foermigem Profil Expired DE668125C (de)

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DE (1) DE668125C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879593C (de) * 1941-02-22 1953-06-15 Doehner Ag Aufhaengevorrichtung fuer an Rollen bewegliche Vorhaenge
DE1133968B (de) * 1959-10-20 1962-07-26 Kloeckner Werke Ag Panzerplatte fuer Rohrmuehlen, insbesondere Zement-Rohrmuehlen und Verfahren zur Herstellung derselben

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879593C (de) * 1941-02-22 1953-06-15 Doehner Ag Aufhaengevorrichtung fuer an Rollen bewegliche Vorhaenge
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