DE300459C - - Google Patents

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DE300459C
DE300459C DENDAT300459D DE300459DA DE300459C DE 300459 C DE300459 C DE 300459C DE NDAT300459 D DENDAT300459 D DE NDAT300459D DE 300459D A DE300459D A DE 300459DA DE 300459 C DE300459 C DE 300459C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J1/00Preparing metal stock or similar ancillary operations prior, during or post forging, e.g. heating or cooling
    • B21J1/04Shaping in the rough solely by forging or pressing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J1/00Preparing metal stock or similar ancillary operations prior, during or post forging, e.g. heating or cooling
    • B21J1/02Preliminary treatment of metal stock without particular shaping, e.g. salvaging segregated zones, forging or pressing in the rough
    • B21J1/025Preliminary treatment of metal stock without particular shaping, e.g. salvaging segregated zones, forging or pressing in the rough affecting grain orientation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zusatz zum Patent '288439.
Bei dem Verfahren nach Patent 288439 wird der gegossene Stahlblock in einer hydraulischen Schmiedepresse in derjenigen Richtung, in welcher er stehend von oben gegossen wurde, gestaucht und in einer dazu senkrechten Richtung ausgereckt, bis er die Form eines Stabes (Riegels) von quadratischem oder schwach oblongem Querschnitt und einer solchen Länge besitzt, daß er in die Walzen einer Blockstraße eingeführt werden kann. Dieses Umformen des Blockes erfolgte bei den bisher vorgenommenen Versuchen in der Weise, daß der in Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellte Block zuerst bis zu einer Scheibe, wie in Fig. 1 und 2 durch die gestrichelten Linien angedeutet, heruntergestaucht, die Scheibe dann, wie Fig. 3 zeigt, senkrecht aufgestellt und in dieser Stellung wieder gestaucht wird. Man erhält dadurch bereits einen vierkantigen, kurzen Stab oder Riegel; dieser Stab wird in der Schmiedepresse unter abwechselndem Wenden um 90 ° bis zu dem für das Blockwalzwerk erforderlichen Querschnitt und der diesem Querschnitt entsprechenden Länge ausgereckt, wie Fig. 4 und 5 zeigen. Das Umpressen eines Blockes zum Riegel dauert 10 bis 15 Minuten; der Riegel ist dann so stark abgekühlt, daß er· wieder in einem anderen Ofen auf die erforderliche Walztemperatur gebracht werden muß, um im Blockwalzwerk weiter ausgereckt werden zu können. ■
Dieser Arbeitsvorgang eignete sich bei den bis jetzt vorgenommenen Versuchen nur, wenn eine beschränkte Anzahl von Blöcken umgepreßt wurde. Für die Massenerzeugung der Schienen muß jedoch der Stahlblock — ebenso wie es bei dem bisher üblichen alten Schienen- ; herstellungsverfahren geschieht — in der aus dem Tiefofen mitgebrachten Hitze, also ohne 4» noch einmal nachgewärmt zu werden, zur· fertigen Eisenbahnschiene ausgewalzt werden können, da sonst die Leistungsfähigkeit des Walzwerks bedeutend geringer wäre und die Herstellungskosten sich bedeutend erhöhen würden.
Das Verfahren nach Patent 288439 wird daher wesentlich geändert und dieses geänderte, verbesserte Verfahren im nachstehenden beschrieben.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 6 ein wagcrechter Schnitt nach A-B der Fig. 8; die Buchstaben s deuten die vier Tragsäulen, der Presse an. Fig. 7 ist ein Schnitt nach C-D der Fig. 8, Fig. 8 ein Schnitt nach E-F der Fig. 7. α ist die Amboßplatte der Schmiedepresse, p der in die Kolbenstange (Plunger) eingesetzte Preßstempel. Diese und alle sonstigen Teile der Schmiedepresse sind bekannt; neu sind dagegen die zwei aus Stahl bestehenr den senkrechten Wände ww, welche in der Richtung der eingezeichneten Pfeile je nach Bedarf mehr oder weniger verschoben werden können, ferner die Form des Preßstempels p,
welcher stets die Dicke der zu pressenden Bramme und die Länge des fertiggepreßten Riegels besitzt.
Der Stahlblock b wird in Form einer flachen Bramme derart gegossen, daß er bei einer geringen Höhe und ungefähr gleicher Breite bereits diejenige Dicke besitzt, welche der • schwach oblonge Querschnitt des herzustellenden Riegels nach einer Richtung hin erhalten
ίο soll.
Der aus dem Tiefofen kommende Block b wird auf die Amboßplatte α gebracht und, wie aus Fig. 6 und 8 ersichtlich, zwischen die Stahlwände w w eingespannt. Hierauf geht der Preßstempel p langsam, jedoch mit einem Male herunter, bis dns Arbeitsstück b die Höhe des zu erreichenden Querschnitts besitzt. Da der weißwarme, leicht formbare Stahl zwischen den Stahlwänden w w, der Amboßplatte α und dem heruntergehenden Preßstempel p nicht ausweichen kann, so muß er auf dem einzigen offenen Wege in wagerechter Richtung zwischen den Stahlwänden zu w in die leeren, nach außen offenen Räume gepreßt werden. Da der brammenförmige Stahlblock nur so weit vorgepreßt werden soll, daß der sich ergebende Riegel zwischen die Walzen einer Blockstraße eingeführt werden kann, so erhält dieser Riegel bei einer bedeutenden Höhe des Quer-Schnitts eine nur verhältnismäßig geringe Länge, wie dies aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist.
Das Niederstauchen -und gleichzeitige Ausrecken des bramniciiförmigen Blockes zwischen den Stalilwänden w w bei einem nur einmaligen Niedergang des Preßstcmpels p ist daher ohne Schwierigkeit ausführbar. Während aber das Niederstauchen zur Scheibe, das Aufrichten dieser runden Scheibe und das Niederstauchen derselben zu einem vierkantigen Arbeitsstück, sowie das nachfolgende weitere Ausrecken zum Riegel gemäß dem Hauptpatent 10 bis 15 Minuten erfordert, wird der Block nach dem vorstehend beschriebenen geänderten Verfahren in weniger als einer Minute umgcprcßt. Der Riegel befindet sich dann selbstverständlich noch in einer solchen fast gar nicht verminderten Temperatur, daß er ohne weiteres im Blockwalzwerk weiter vorgestreckt und im Schienenwalzwerk zum fertigen Schienenstab von zwei oder vier Schienenlängen zu je 15 m ausgewalzt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Umformung des gegossenen Stahlblockes vor seinem Auswalzen zu einem kurzen Schmiedestück (Riegel) von quadratischem oder schwach oblongcm Querschnitt nach Patent 288.-139, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfoimung zwi- '60 sehen zwei gegeneinander verstellbaren Stahlwänden (w w) einer Schmiedepresse in einem Niedergang des Preßstempels (p) erfolgt. . ■·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE300459C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2477921A1 (fr) * 1980-03-11 1981-09-18 Proizv Ob Procede de fabrication de poutrelles metalliques
KR100789095B1 (ko) * 2004-03-31 2007-12-26 후지쯔 가부시끼가이샤 저밀도 파장 다중 광 전송 시스템 및 저밀도 파장 다중 광전송 방법

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2477921A1 (fr) * 1980-03-11 1981-09-18 Proizv Ob Procede de fabrication de poutrelles metalliques
KR100789095B1 (ko) * 2004-03-31 2007-12-26 후지쯔 가부시끼가이샤 저밀도 파장 다중 광 전송 시스템 및 저밀도 파장 다중 광전송 방법

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