DE666649C - Fahrbare Streuvorrichtung - Google Patents

Fahrbare Streuvorrichtung

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DE666649C
DE666649C DEB173663D DEB0173663D DE666649C DE 666649 C DE666649 C DE 666649C DE B173663 D DEB173663 D DE B173663D DE B0173663 D DEB0173663 D DE B0173663D DE 666649 C DE666649 C DE 666649C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C19/00Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
    • A63C19/06Apparatus for setting-out or dividing courts
    • A63C19/08Mechanical means for marking-out

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Fahrbare Streuvorrichtung Die Erfindung betrifft eine fahrbare Streuvorrichtung mit einem Behälter für das Streugut, welche insbesondere zur Herstellung von Markierungslinien für Sport- und Spielplätze, z. B. für Fußball oder Landhockey, besitmmt ist. Diese Streuvorrichtung kann mit zweckentsprechenden Anbauten versehen, auch für andere Zwecke verwendet werden, z. B. zum Streuen von Sand oder zum Streuen von Salz bei Straßenbahnen.
  • Solche Streuvorrichtungen haben insbesondere bei Verwendung von leichtem Streugut, z. B. Sägemehl oder Sägespänen, und auch anderem schwer nachrutschendem Streugut den Nachteil; d:aß sich dasselbe an den Behälterwänden und vorspringenden Teilen im Behälterinnern festsetzt, wodurch im Streugut Hohlräume gebildet werden, die das Nachrutschen desselben und eine gleichmäßige Behälterentleerung beeinträchtigen.
  • Die Anwendung von Förders,chnecken hilft diesem Übelstand nicht ab, weil ihre Schaufeln nur so viel fördern, .als in ihrem Bereich liegt. Überdies behindern im Behälterinnern angeordnete, notwendigerweise umfangreich bemesisene Förderschnecken ein. leichtes und ungehindertes Auffüllen mit Streugut.
  • Schüttelvorrichtungen an Streugutbehältern oder Teilen derselben bleiben wirkungslos, wenn leichtgewichtiges Sägemehl entleert werdein soll, besonders wenn Feuchtigkeit dasselbe zusammenbackt. Außerdem ist der Kraftbedarf von solchen Schüttelvorrichtungen bei einigermaßen ,genügend beme;sisenen Behältern so .groß, d:aß ein Antrieb mit Menschenkraft nicht mehr zugemutet werden kann.
  • Gemäß vorliegender Erfindung soll dieser Übelstand dadurch behoben werden, .daß an den Innenseiten der Streugutbehälterwände Gitter oder Roste höhenbeweglich angeordnet sind. Durch die Bewegungen dieser Gitter oder Roste wird dass Streugut im; Behälter fortwährend in Bewegung gehalten und damit die Bildung von Hohlräumen in demselben verhindert sowie ein ununterbrochenes Nachrutschen zum Behälterausgang erreicht. Diese Gitter oder Roste sind zweckmäßig mit schräg nach unten und innen gerichteten waagerechten flachen Stäben versehen, die das ,anliegende Streugut gleichzeitig mit jeder Abwärtsb;ewegu;ng nach unten ziehen. Die Gitter oder Roste werden vom Laufrad der Vorrichtung ,aus bewegt. Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich durch ihre Einfachheit ,aus. Sie unterscheidet sich wesentlich von fortlaufend beweglichen Feuerung;srosten oder schnell hin und her schwin-'genden Schüttelrosten, die das Fö:rdergult vorwärts werfen. Die Bewegung der Gitter oder Roste nach der Erfindung kann verhältnismäßig langsam erfolgen, um' die b:eabsichtigte Wirkung zu erzielen. Ferner können die Bewegungen der einzelnen Gitter oder Roste gegenläufig sein. Die Anordnung dieser Gitter oder Roste an den inner; Seitenwänden läßt das Behälterinnere vo'1"Y= ständig frei von. Bestandteilen,, die das @u füllen behindern können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Filg. i zeigt einen senkrechten Schnitt und . Fig. 2 einen Aufriß einer fahrbaren Streuvorrichtung.
  • Die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung weist einen Streugutbehälter i auf, dessen vordere, dem Laufrad z zugekehrte Seitenwand senkrecht steht, während die drei weiteren Seitenwände so geneigt sind, daß sich der Behälter nach unten trichterförmig verengt.
  • Im unteren Teil des Streugutbehälters ist eine Antriebswelle i z eingezeichnet, die zum Antrieb: eines dem. Verwendungszweck entsprechend ausgebildeten Verteilorgans i i dient. Dieses Verteilörgan ist in der Zeichnung als Schaufelrad dargestellt und bewerkstelligt :einen gleichmäßigen Austritt des Streugutes.
  • Die Antriebswelle z z ist ;durch -die Behälterwand hindurchgeführt und trägt außerhalb des Behälters eine Kurbel 7 und eine Keilriem:enscheibe 6. Von der auf der Wagenachse sitzenden gleichartigen Riemenscheibe 3 wird mittels des endlosen Keilriemens 5 die Riemenscheibe 6 und damit die Antriebswelle i z angetrieben. Die Kurbel 7 erteilt durch die Kurbelstaange 8 dem Schwingarm g eine hin und her gehende Bewegung: Die Schwingarmachse io überträgt diese Bewegungen wieder ins Behälterinnere an zwei auf ihr sitzende doppelarmige Hebel 13, von denen in Fig. i nur der eine hintere doppelarmige ebel 13 gezeigt ist. Die in Fahrtrichtung Tarn liegenden Armhälften dieser Hebel tragen :ein an der rechten und linken Behälter-_ly2n,d.angeordn:etes seitliches Gitter oder einen Rost 15, während :das hintere quer zur Fahrtrichteng liegende Gitter 16 gemeinsam von den beiden rückwärts gerichteten Hebelarmen angetrieben wird. Von den beiden seitlichen Gittern oder Rosten 15 ist in Fig. i nur eines ersichtlich. Der beschriebene Kurbeltrieb erteilt den beiden doppelarmigen Hebeln und damit den Gittern oder Rosten selbst die gewünschten :auf und .ab gehenden Bewegungen, die im vorliegenden Beispiel für die seitlichen Gitter oder Roste einerseits und für das hintere Gitter oder den hinteren Rost andererseits ;gegenläufig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrbare Streuvorrichtung mit einem Bühjäher für das Streugut; insbesondere zur Herstellung von Markierungslinien für Sport-.und Spielplätze, vorzugsweise mittels Sägespäne, -dadurch ,gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der Seitenwände des Streugutbehähers (i) zweckmäßig mit schräg nach unten und innen ;gerichteten waagerechten Stäben (14) versehene Gitter oder Roste (15, 16) höhenbeweglich angeordnet sind, welche vom Laufrad (z) der Vorrichtung aus bewegt werden. ä: Vorrichtung nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter oder Roste ( 15, 16) gegenläufig ,auf und nieder bewegt werden.
DEB173663D 1936-02-07 1936-04-05 Fahrbare Streuvorrichtung Expired DE666649C (de)

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