DE665165C - Deckenhohlstein und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Deckenhohlstein und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE665165C
DE665165C DEA80542D DEA0080542D DE665165C DE 665165 C DE665165 C DE 665165C DE A80542 D DEA80542 D DE A80542D DE A0080542 D DEA0080542 D DE A0080542D DE 665165 C DE665165 C DE 665165C
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DEA80542D
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MARCEL AIGRON
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • E04B5/261Monolithic filling members
    • E04B5/265Monolithic filling members with one or more hollow cores
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • E04B5/266Filling members covering the undersurface of the beams

Description

  • Deckenhohlstein und Verfahren -zu seiner Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf einen an beiden Auflagerenden offenen Deckenhohlstein mit gewölbter Oberfläche, der den Abstand zwischen zwei gleichlaufenden Deckenträgern überbrückt und mit einer Mehrzahl von rechtwinklig zu den Trägern verlaufenden, senkrechten Stegen versehen ist, und besteht darin, daß die Stege von der Mitte nach den beiderseitigen Auflagerenden an Höhe stetig abnehmen, an Stärke stetig zunehmen.
  • Man hgt zwar schon Deckenhohlsteine in Vorschlag gebracht, die mit einer Mehrzahl von rechtwinklig zu den Trägern verlaufenden, senkrechten Stegen versehen und an beiden Auflagerenden offen ausgeführt sind. Diese Steine haben aber gleichlaufende, ebene Tragflächen und sind, wenn man von den unmittelbar im Bereiche der Auflagerstellen gelegenen Enden absieht, an ihren Stegen fast über die ganze Breite gleichmäßig hoch und gleichmäßig stark ausgeführt. Außerdem ist bei diesen Steinen die Bodenfläche von den Auflagerflächen abgeschnitten und nimmt daher am Auflager nicht teil.
  • Es sind ferner schon Deckenhohlsteine mit gewölbter Oberfläche und an den Auflagerenden offenen Seiten bekannt, jedoch ist bei diesen Steinen die untere Fläche gleichlaufend mit der Oberfläche gewölbt, auch laufen die Stege in gleicher Stärke und Höhe zwischen den beiderseitigen Auflagerendendurch. Bei den bekannten Deckenhohlsteinen, deren obere Fläche gewölbt und deren untere Fläche eben ausgeführt ist, wobei die obere Fläche mit der unteren Fläche durch Stege verbunden ist, sind die Stege gleichlaufend zu den Auflagerkanten angeordnet.
  • Demgegenüber wird durch die erfindungsgemäße Ausführung erreicht, daß sich die nach den Enden zu an Höhe stetig abnehmenden, an Stärke aber stetig zunehmenden Stege den statischen Kräften besser anpassen und der Stein bei entsprechender Vermehrung seiner Tragkraft die im Bereich und in der Nähe der Auflager auftretenden Schubkräfte besser aufnehmen kann.
  • Der Hohlstein nach der Erfindung läßt sich besonders einfach dadurch herstellen, daß man einen mit gleichlaufenden, ebenen Außenflächen und Stegen gleichmäßiger Stärke in der üblichen Weise hergestellten Rohstein vor seiner Trocknung von seiner Oberfläche her einer von der Mitte nach den beiderseitigen Enden zunehmenden Pressung unterwirft, wozu man sich einer Presse, einer beweglich gelagerten Walze oder irgendeiner sonstigen geeigneten Vorrichtung bedient, Durch die nach den Enden zunehmende Pressung erhält die Oberfläche des Steins ihre gewölbte Form, während gleichzeitig die senkrechten Stege von der Mitte nach den Enden zunehmend gestaucht werden, so daß sie eine stetig zunehmende Verdickung erhalten. Um bei dieser Stauchung eine Vergrößerung der Steinbreite nach den beiderseitigen Enden zu vermeiden, die das dichte Zusammenpassen der aufeinanderfolgenden Steine beeinträchtigen würde, wird der Stein in seiner Rohform so ausgeführt, daß seine Ober- und Unterflächen noch über die an den beiden Seiten befindlichen Stege etwas hervorstehen. Die zunehmende Verstärkung der beiden Endstege bleibt dann ohne Einfluß auf die Steinbreite.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i die schaubildliche Ansicht eines aus der Strangpresse oder einer sonstigen Formvorrichtung gelieferten Rohsteines, Abb. 2 die schaubildliche Ansicht des fertigen Hohlsteins nach der erfindungsgemäßen Verformung des Rohsteins und Abb. 3 in kleinerem Maßstab einen Teilschnitt durch eine aus derartigen Hohlsteinen gebildete Decke.
  • Der Rohstein nach Abb. i ist mit einer Mehrzahl von Stegen i, i I versehen, deren Zahl und Stärke sich nach der Größe des Trägerabstandes und der Höhe der in Aussicht genommenen Deckenbelastung richten. Die Stege des Rohsteins sind über ihre ganze Länge gleichmäßig dick. Die Oberfläche 2 und die Unterfläche 3 des Hohlsteins werden durch gleichlaufende, vollständig ebene Wandungen gebildet, die an den Seiten des Steins mit ihrem Rand etwas über die äußeren Stege V hervorstehen, wie die Kante q. in Abb. i erkennen läßt. Insoweit unterscheidet sich der Rohling nicht von bekannten Steinen dieser Art.
  • Der Rohlingwird alsbald nach seiner Formung, noch ehe er getrocknet wird, unter eine Presse, Walze oder sonstige geeignete Vorrichtung gebracht, mit der ein von der Mitte nach den Enden zunehmender Druck auf die Oberfläche des Rohlings ausgeübt wird. Die Oberfläche bekommt dadurch die aus Abb. 2 ersichtliche Wölbung, während die Stege i und i', von der Mitte ausgehend nach den Enden niedergedrückt werden und eine nach den Enden zunehmende Stauchung erfahren. -Beim fertigen Stein nimmt daher die Höhe der Stege von den Enden bis zur Mitte bei 3 zu, während ihre Stärke von den Enden nach der Mitte abnimmt. In der Mitte behalten die Stege ihren ursprünglichen Querschnitt.
  • Bei oder nach dieser Pressung erhalten die beiderseitigen Enden des Steins ihre endgültige Formung. Am linken Ende werden z. B. die Stege mit einer Schablonenleiste o. dgl. mit Einschnitten 6 versehen, mit denen sich der Stein an dem zugehörigen Flansch 8-t der Eisenträger 8 (Abb. 3) abstützt. Die unteren Enden 6#' dieser Seite sind in bekannter Weise so ausgeführt, daß sie den Fuß des Eisenträgers über seine volle Breite untergreifen, während der Stein auf der anderen Seite an seiner Unterseite eine Austiefung 7 erhält, mit der er sich auf den gegenüberliegenden Eisenträger abstützt.
  • Nach der Verlegüiig der Hohlsteine wird die Decke in der üblichen Weise mit Füllstoffen io ausgefüllt. Für diese Ausfüllung ist die Wölbung der Steinoberflächen von Vorteil, da durch diese Wölbung die Kanäle g (Abb. 2) an den Enden der Steine verengt werden, so daß die Füllstoffe nicht in erheblicher Menge in die Hohlräume der Formsteine eindringen können.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausbildung der Stützflächen an den Enden der ,Hohlsteine beschränkt. Beispielsweise können die Steine in bekannter Weise an beiden Enden mit Einschnitten 6 oder an beiden Enden mit Austiefungen 7 hergestellt sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. AnbeidenAuflagerenden offenerDeckenhohlstein mit gewölbter Oberfläche, der den Abstand zwischen zwei gleichlaufenden eisernen Deckenträgern überbrückt und mit einer Mehrzahl von rechtwinklig zu den Trägern verlaufenden, senkrechten Stegen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (i, ia) von der Mitte nach den beiderseitigen Auflagerenden an Höhe stetig abnehmen, an Stärke aber stetig zunehmen.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit gleichlaufenden, ebenen Außenflächen und Stegen gleichmäßiger Stärkehergestellte Rohstein vor seiner Trocknung von seiner Oberfläche her einer, von der Mitte nach den beiderseitigen Enden zunehmenden Pressung unterworfen wird, die eine Wölbung der Oberfläche und eine stetig zunehmende Verdickung der Stege hervorruft.
DEA80542D 1936-09-20 1936-09-20 Deckenhohlstein und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE665165C (de)

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DE665165C true DE665165C (de) 1938-09-19

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DE (1) DE665165C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE814044C (de) * 1949-04-08 1951-09-17 Spannbeton Ges Hoerner & Co Deckenstein fuer Stahlbeton- und Spannbeton-Traegerdecken
DE820210C (de) * 1948-10-02 1951-11-08 Alfred Steinbeck Fuellkoerper zur Herstellung von schalungslosen Traegerdecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE820210C (de) * 1948-10-02 1951-11-08 Alfred Steinbeck Fuellkoerper zur Herstellung von schalungslosen Traegerdecken
DE814044C (de) * 1949-04-08 1951-09-17 Spannbeton Ges Hoerner & Co Deckenstein fuer Stahlbeton- und Spannbeton-Traegerdecken

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