DE66384C - Vorrichtung zum zwangweisen Einführen von Walzstäben zwischen Walzen - Google Patents
Vorrichtung zum zwangweisen Einführen von Walzstäben zwischen WalzenInfo
- Publication number
- DE66384C DE66384C DENDAT66384D DE66384DA DE66384C DE 66384 C DE66384 C DE 66384C DE NDAT66384 D DENDAT66384 D DE NDAT66384D DE 66384D A DE66384D A DE 66384DA DE 66384 C DE66384 C DE 66384C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- roller
- roller bars
- bars
- revolution
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 5
- 230000008676 import Effects 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 6
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/02—Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
- B21B39/06—Pushing or forcing work into pass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES/, PATENTAMT
in BOCHUM.
Die bisherigen Einrichtungen zum Einführen von Walzstiiben in Walzen, deren Umfang der
Länge eines fertigen Werkstabes entspricht, u. a. auch die . durch Patent No. 59372 ge-1
schützte Einrichtung, haben den Uebelstand, dafs sie ihrem Zweck nur unter gewissen Bedingungen
entsprechen. Durch diese Einrichtungen wird der Walzstab zwar an der richtigen Stelle zwischen die Walzen eingeführt,
oft aber ist der Walzstab, zumal im glühenden Zustande, an seinem Vorderende nicht widerstandsfähig
genug, um, trotzdem er von den Walzen gefafst ist, in die nöthige Geschwindigkeit
versetzt zu werden, wie sie der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen entspricht. Bei
schweren Walzstaben, beispielsweise bei Querschwellen, wird dann häufig ein Stück vom
Walzstab abgerissen und letzterer in zu langsame Bewegung versetzt, um den bestimmten
Einführungspunkt an .den Walzen zu treffen, so dais die Vorderenden häufig' verschieden
hing ausfallen.
Bei vorliegender Einrichtung wird das zwangsweise
Einfüliren der Walzstäbe zwischen die Wiil/.cn dadurch herbeigeführt, dafs die WaIzstübc
am hinteren Ende gefafst werden, und ζ war von dem Haken einer Treibkette, die von
einer der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen entsprechend in Drehung gebrachten Scheibe
bewegt wird, welche nach jeder Umdrehung aus dem Antrieb ausgeschaltet. werden kann.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Vorrichtung Im Aul'rifs, Fig. 2 im Grundrifs und theilweisen
Schnitt und Fig. 3 eine Einzelheit.
Der über Rollen r, Fig. 1 , geführte Walzstab α wird mit einem Ruck und mit derselben
Geschwindigkeit, welche die Walzen n> haben, zwischen letztere eingeführt. Zu diesem Zwecke
wird das hintere Ende des Walzstabes mittelst des Hakens H einer Treibkette K gefafst, die
von einer der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen entsprechend gedrehten Scheibe S einer
Welle VV bewegt wird. Zur Drehung der letzteren führt im dargestellten Beispiel eine
Gelenkkette G über ein Kettenrad T[ der einen
Walzenachse und über eine Treibscheibe 7"1,
die lose drehbar auf der Welle W sitzt und mit einem Schwungrad X in fester Verbindung
steht.
Damit die Welle W und Scheibe S jedesmal nur eine Umdrehung machen können, ist auf
der Welle W eine Kupplungshülse N verschiebbar, die, wenn vorsgeschoben, rechtzeitig
von einer hinter ihre Nase η fassenden Nase t der Treibscheibe T mitgenommen wird, wo-\
durch Welle W mit Scheibe S eine plötzliche Drehung erhält. Hierbei gleitet die Rolle R
der Kupplungshülse N an der schiefen Ebene E .des Ausrückbockes A und drückt die Kupplungshülse
zurück, so dafs nach nur einer Umdrehung die Welle W mit Scheibe S sofort
still steht und nur die Treibscheibe T mit dem Schwungrad X in Bewegung bleibt, durch welches,
behufs Schonung der Treibkette K, die Stöfse aufgenommen werden.
Damit der Haken H nicht zwischen die · Walzen n>
gerissen werden kann, ist derselbe durch eine Sicherheitskette AT1 festgehalten.
Derselbe, wird für eine neue Einführung jedesmal zurückgezogen und mittelst der Nase t
der Treibscheibe T rechtzeitig wieder vorbewegt. Zur. Milderung der Stöfse ist in die
Treibkette K eine starke Feder F eingeschaltet. Es ist von besonderem Vortheil, da fs die Walzstäbe
von hinten erfafst werden, weil dadurch alle verwickelten, sonst wohl nöthigen Klinken
fortfallen und die glühenden Walzstäbc keinen Apparat zu durchlaufen haben.
Das Ein- und Ausrücken kann natürlich auch durch andere passende Mittel erfolgen.
Claims (1)
- "' Patent-AnsprCici-ik:Eine Vorrichtung, bei welcher das zwangsweise Einführen von Walzstäben zwischen Walzen dadurch herbeigeführt wird, dafs die Walzstäbe an ihrem hinteren Ende von dem Haken (H) einer Treibkette gefafst werden, die von einer der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen entsprechend gedrehten und nach einer Umdrehung der Walzen aus dem Antrieb auszurückenden Scheibe (S) bewegt wird.
Eine Vorrichtung zum zwangsweisen Einfuhren von Walzstüben der unter i. bezeichneten Art, bei welcher eine ausrückbare Kupplungshülse (N) auf Welle (W) und eine auf letzterer lose drehbare Treibscheibe (T) angeordnet ist, welche, von der Walze getrieben, nur während der Dauer des Eingriffes der Kupplungshülse (N) ihre Drehung auf Scheibe (S) überträgt, nach einer Umdrehung der Walzen aber selbstthätig ausgerückt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66384C true DE66384C (de) |
Family
ID=340099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66384D Expired - Lifetime DE66384C (de) | Vorrichtung zum zwangweisen Einführen von Walzstäben zwischen Walzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66384C (de) |
-
0
- DE DENDAT66384D patent/DE66384C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE66384C (de) | Vorrichtung zum zwangweisen Einführen von Walzstäben zwischen Walzen | |
| DE878306C (de) | Aufhaengevorrichtung zum Trocknen von Feuerwehrschlaeuchen in Tuermen | |
| DE165199C (de) | ||
| DE192892C (de) | ||
| DE49502C (de) | Transportwagen für Ackerwalzen | |
| DE31725C (de) | Strafsenkehrmaschine | |
| DE169623C (de) | ||
| DE247975C (de) | ||
| DE37930C (de) | Kombinirte Bieg-, Stauch- und Schweifsmaschine | |
| DE114204C (de) | ||
| DE9013C (de) | Kartoffel-Schälmaschine | |
| DE444456C (de) | Maschine zum Zupfen von Polstermaterial | |
| DE76104C (de) | Vorrichtung zum selbstthätigen Sondern gleichartiger Gegenstände in einzelne Gruppen mit Stücken, deren Mafse innerhalb bestimmter Grenzen liegen | |
| DE55315C (de) | Selbstwirkende Bremse für Strafsenbahnwagen | |
| DE87567C (de) | ||
| DE80413C (de) | ||
| DE284051C (de) | ||
| DE24683C (de) | Vorrichtung, um den Saatkasten an Säemaschinen in beliebiger Höhe über das Fahrgestell, behufs Auswechslung der Säewellenräder, zu bringen und dort festzuhalten | |
| DE116478C (de) | ||
| DE23694C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE89015C (de) | ||
| DE203563C (de) | ||
| DE137960C (de) | ||
| DE272206C (de) | ||
| DE314009C (de) |