DE49502C - Transportwagen für Ackerwalzen - Google Patents

Transportwagen für Ackerwalzen

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Publication number
DE49502C
DE49502C DE188949502D DE49502DD DE49502C DE 49502 C DE49502 C DE 49502C DE 188949502 D DE188949502 D DE 188949502D DE 49502D D DE49502D D DE 49502DD DE 49502 C DE49502 C DE 49502C
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DE
Germany
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pin
rollers
farm
roller
transport trolley
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Expired
Application number
DE188949502D
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English (en)
Original Assignee
C. MÜLLER in Goslar a. H
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Publication of DE49502C publication Critical patent/DE49502C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/002Carriers for the transport of harvesters or mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Die schwereren Ackergeräthe lassen sich auf dem Wege zum Acker nur schwierig befördern, wenn man nicht besondere Transportmittel anwendet. Aus letzterem Grunde sind beispielsweise dreitheilige Ackerwalzen trotz ihrer gröfseren Leistungsfähigkeit gegenüber anderen Walzen bisher nicht allgemein eingeführt. Um derartige Walzen auf einen Wagen gewöhnlicher Art zu bringen, sind mehrere Menschen erforderlich, und dies ist besonders störend, wenn das Geräth auf dem Acker verladen werden soll, wo der das Gespann führende Arbeiter meistens allein ist.
Ein Transportwagen, auf welchen ein einziger Mann im Stande ist, ohne besondere Anstrengung die schwersten Walzen der erwähnten Art zu verladen, ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι und 2 in Seitenansichten, in Fig. 3 im Grundrifs dargestellt; Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Der vierräderige Wagen besteht im wesentlichen aus einem hinten aufsergewöhnlich breiten Gestell A, welches vorn vom Drehschemel der Vorderaqhse, hinten von verstellbaren Rädern getragen wird; am Vorderende ist eine Winde B angebracht.
Das Gestell besteht aus dem waagrechten Rahmen α und der in demselben befestigten Plattform b. Am hinteren Ende des Rahmens ist zu beiden Seiten desselben je ein Zapfen c1 eines Winkelhebels c drehbar gelagert, auf dessen zweiten Zapfen c* je ein Hinterrad geschoben ist. Beide Zapfen sind unter einander parallel, aber ungefähr um das Mafs senkrecht zur Richtung ihrer Achse versetzt, um welches der Wagen verstellt werden soll.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Lage des Winkelhebels liegt der Zapfen c1 senkrecht über dem Zapfen c*. Der hintere Theil des Gestelles nimmt also seine höchste Stellung ein. Um den Hebel in derselben zu erhalten, wird ein Vorstecker d in die Bohrungen einer gekröpften, am Gestell befestigten Schiene e geschoben. Alsdann wird eine Drehung des Hebels nach links durch den Vorstecker, eine solche nach rechts durch die Schiene verhindert. Entfernt man den Vorstecker und dreht den Hebel in die Lage Fig. 2, so wird das Hinterende des Wagens gesenkt.
An der Vorderseite des Rahmens sind zwei aufrechte Säulen f befestigt, welche oben durch ein Querholz g verbunden sind. In zwei Lagern h dieser Säulen kann sich die Welle i einer Ketten- oder Seiltrommel k drehen. In eiia^ auf die Welle i aufgekeiltes Zahnrad I greift das Zahnrad m einer Kurbelwelle η ein, welche in Lagern 0 sich dreht. Auf der Kurbelwelle ist ferner ein Sperrrad ρ angeordnet, in welches ein an das Querholz g drehbar befestigter Sperrzahn q eingreift.
Soll nun eine Walze aufgeladen werden, so wird der Wagen derart vor die Walze gestellt, dafs seine Hinterkante parallel zu den Achsen der Walze liegt. Dann wird der Hintertheil des Wagens gesenkt, das Seil der Trommel k am Zughaken der Walze befestigt und die Kurbel links herumgedreht, wodurch das Seil aufgewickelt.. und die Walze auf die Plattform
hinaufgezogen wird. Hat die Walze die in Fig. 2 dargestellte Lage erreicht, so hört man mit Drehen auf und läfst den Sperrzahn q in das Sperrrad einfallen. Darauf werden die Hebel c nach rechts umgelegt, mittelst des Vorsteckers befestigt, und das Gefährt kann weggefahren werden.
Das Abladen geschieht in umgekehrter Weise, indem man erst das Hinterende des Wagens senkt, dann die Kurbel erfafst, den Sperrzahn ausrückt und die Walze langsam herabrollen läfst, wobei die Kurbel sich rechtsum dreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Transportwagen für Ackerwalzen, charakterisirt durch die Anordnung einer Winde B am Vorderende und zweier um den Zapfen c* je eines Winkelhebels c drehbarer Räder am Hinterende, wobei diese Hebel um einen gegen den Zapfen c* versetzten Zapfen c1 schwingen, zu dem Zwecke, um mittels der Winde die Walze auf den durch Aufwärtsdrehen der Zapfen c* schräg gestellten Wagen heraufziehen oder von demselben ablaufen lassen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188949502D 1889-01-31 1889-01-31 Transportwagen für Ackerwalzen Expired DE49502C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE49502T 1889-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE49502C true DE49502C (de) 1889-11-15

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ID=34584266

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DE188949502D Expired DE49502C (de) 1889-01-31 1889-01-31 Transportwagen für Ackerwalzen

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