DE663758C - Messbehaelter fuer Fuellvorrichtungen - Google Patents

Messbehaelter fuer Fuellvorrichtungen

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DE663758C
DE663758C DEP72222D DEP0072222D DE663758C DE 663758 C DE663758 C DE 663758C DE P72222 D DEP72222 D DE P72222D DE P0072222 D DEP0072222 D DE P0072222D DE 663758 C DE663758 C DE 663758C
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DE
Germany
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flaps
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measuring container
wall
filling devices
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Expired
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DEP72222D
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FELICIEN MARIUS PIGNOLY
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FELICIEN MARIUS PIGNOLY
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/36Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by volumetric devices or methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Meßhehälter für Füllvorrichtungen Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, mit welcher es möglich ist, Säcke mit einer bestimmten Menge des einzusackenden Gutes., wie z. B. Erbsen, Linsen, Kaffeebohnen u. dgl., rasch zu füllen und die genannte Menge nach Belieben zu regeln.
  • Es sind .derartige Vorrichtungen bekannt, die aus einem Meßbiehälter bestehen, bei dem die Änderung des Rauminhaltes durch lotrechte Verschiebung einer unteren, mit einer Iotrechten verschiebharen Behälterwand fest verlyundenen Verschlußklappe erfolgt. Diese Anordnung, bei der die Bodenhöhe des Meßbehälters geändert wird, bringt für das, einzusackende Gut und insbesondere für zerbrechliches Gut, dessen Fallhöhe nicht ohne Gefahr erhöht werden kann, einen Nachteil mit sich.
  • Bei solchen Vorrichtungen ist ferner die durch :einfache Berührung der Kante der unteren Klappe mit der Innenseite der entsprechenden Behälterwand erhaltene Abdichtung eine sehr unvollkommene, was bei pulverförmigern Gut nachteilig ist.
  • Es wurde auch vorgeschlagen, einen Meßbehälter zu schaffen, der aus einer bodenlosen Schublade besteht, die eine hin -und her gehende Bewegung ausführt und deren Rauminhalt durch Änderung der Wölbung einer die eine Seite derselben bildenden gebogenen Stahlplatte verändert werden kann. Diese Vorrichtung bietet .nur eine verhältnismäßig ,geringe Abdichtung.
  • Ferner ist eine Angabevorrichtung für abgewogene bzw. abgemessene Mengen körner-;förmigen Gutes bekannt, bei welcher der Behälter, der im Querschnitt eine rechtwinklige Form besitzt, ,am oberen und unteren Ende durch je eine in ihrer Ebene verschiebbare Klappe abgeschlossen äst; die eine Seitenwand dieses Behälters ist um eine in ihrem oberen Teil .angeordnete Achse drehbar gelagert und kann bei der Drehung einer Gewindestange, die meinen feststehenden Teil eingeschraubt und mit ihrem Ende an der schwingenden Wand angelenkt ist, zwischen ,den benachbarten S itenwänden schwingen. Diese Anordnung; .die nur ;eine geringe Änderung des Rauminhaltes ermöglicht, ist wegen des Abstandes, der sofort bei der Verschiebung der beweglichen Wand zwischen der Unterkante der schwingenden Wand und der unteren Verschlußkla-ppe :entsteht, bei einem anderen Gut als bei körnerförmigen Stoffen mit verhältnismäßig bedeutender Korn größe unanwendbar. Außerdem weist sie den Nachteil auf, -daß der Querschnitt des. unteren Teiles des Behälters verändert wird, der dem Querschnitt der Abflußrinne nicht mehr entspricht. Durch die vorliegende Erfindung soll dieser verschiedenen Nachteilen abgeholfen werden. Gegenstand der Erfindung ist ein ortsfester Meßbehälter, dessen obere und untere Öffnung durch verschiebbare, aus ihren Ebenexi nicht entfernbare Schieber geschlossen werden, können und dessen Rauminhalt durch eine Drehbewegung mindestens einer Seitenwand des Behälters verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Wand aus zwei Klappen besteht, die zwischen den Seitenwänden der Kammer auf dem oberen und unteren Teil der durch sie geschlossenen Öffnung schwiaigbar ;gelagert sind und durch Zusatzklappen verlängert werden, die sich auf den erstgenannten Klappen verschieben lassen und um eine gemeinsame, in der Querrichtung verschiebbare Achse schwingen.
  • Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß sie bei einer .gleichbleibenden Fallhöhe des einzusackenden Gutes .eine Rauminhaltänderung und eine Abdichtung gewährleistet, die weit größer sind als bei den bisher bekannten Vorrichtungen.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt Fig. a die Sackfülhnaschine im Aufriß und Fig.2 die Füllkammer iii größerem Maßstab mit abgebrochenen Teilen, um die ausziehbare Wand zu zeigen.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Fülltrichter, der das Füllgut enthält und mp,t r bezeichnet ist. Der Fülltrichter i speist die Füllkammer 2, die am oberen und unteren Ende durch je eine nicht dargestellte verschiebbare Klappe .abgeschlossen ist; diese Füllkammer ist .als Leitung von rechtwinkligem Querschnitt ausgebildet, deren Wände, zwar die vordere und die hintere Wand 2a bzw. 2v, so verlängert sind, daß sie zwei Klappen 3 seitlich umfassen, -die um Zapfen drehbar gelagert sind und durch zusätzliche Klappen 5 verlängert werden können, die an den Klappen 3 flach .anliegen und auf diesen '.durch .mit einem Doppelkopf versehene Teile G flärh verschöben werden können, die selbst in Fenstern der Klappen 5 verschoben werden; die zusätzlichen Klappen 5 sind um einen ge- meinsamen Zapfen 7 drehbar gelagert, .der mit ,einer Gewindestange 8 fest verbunden ist, die einen auf den Wänden 2a, 2v vernieteten Steg 9 durchsetzt und deren Verschiebung mittels eines gerändelten Rädchens to erfolgt, das sich in :einem mit dem Steg fest verbundenen Ringflansch dreht. Durch ein zweites als Gegenmutter ausgebildetes gerändeltes Rädchen I I werden die Klappen in der gewünschten Stellung festgehalten, die durch auf der Wand 2a vorgesehene und um den einen Drehzapfen q. als Mittelpunkt radial angeordnete Merkstriche r angegeben ist; die genannten Merkstriche entsprechen je einem bestimmten Rauminhalt der Füllkammer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ortsfester Meßbehälter, dessen obere und. untere Öffnung durch verschiebbare, aus ihren Ebenen nicht entferabare Schieber geschlossen werden können und dessen Rauminhalt durch eine Drehbewegung mindestenseiner Seitenwand des Behälters verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Wand aus zwei Klappen (3) besteht, die zwischen den Seitenwänden (2a, 2U) der Kammer auf dem oberen und unteren Teil der durch sie geschlossenen Öffnung schwingbar gelagert sind und durch Zusatzklappen (5) verlängert werden, die sich auf den erstgenannten Klapp-en verschieben. lassen und um eine gemeinsame, in der Querrichtung verschiehbare Achse (7) schwingen.
DEP72222D 1934-12-03 1935-12-01 Messbehaelter fuer Fuellvorrichtungen Expired DE663758C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR663758X 1934-12-03

Publications (1)

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DE663758C true DE663758C (de) 1938-08-12

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ID=9012272

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DEP72222D Expired DE663758C (de) 1934-12-03 1935-12-01 Messbehaelter fuer Fuellvorrichtungen

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DE (1) DE663758C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3735899A (en) * 1971-07-23 1973-05-29 K Rollinson Dispensing hopper

Cited By (1)

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