DE967263C - Beschickungseinrichtung fuer Gaserzeuger - Google Patents

Beschickungseinrichtung fuer Gaserzeuger

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Publication number
DE967263C
DE967263C DEO1285A DEO0001285A DE967263C DE 967263 C DE967263 C DE 967263C DE O1285 A DEO1285 A DE O1285A DE O0001285 A DEO0001285 A DE O0001285A DE 967263 C DE967263 C DE 967263C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
adjustable
gas
funnel
feeding device
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Expired
Application number
DEO1285A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Goebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
Priority to DEO1285A priority Critical patent/DE967263C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE967263C publication Critical patent/DE967263C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/30Fuel charging devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Beschickungseinrichtung für Gaserzeuger Die Erfindung bezieht sich auf Beschickungseinrichtungen für Gaserzeuger, deren Füllschacht am unteren Ende einen höhenverstellbaren Abschlußkegel und am oberen Ende einen als gasdichter Abschluß dienenden Deckel trägt und bei denen über dem Füllschacht ein Brennstoffbunker mit verstellbarem Bodenabschluß angeordnet ist.
  • Es ist bereits bekannt, zwischen Füllschacht und Brennstoffbunker trichterförmige Meßgefäße oder Zwischenbunker vorzusehen, um auf diese Weise die einzufüllende Menge dosieren zu können. Man rüstet diese Meßgefäße ebenfalls mit einem verstellbaren Bodenabschluß aus. Bei derartigen Beschickungseinrichtungen sieht man zweckmäßigerweise vor, daß die Abschlußorgane jeweils immer nur paarweise betätigt werden, um stets den gasdichten Abschluß des Schachtinneren zu wahren. Bei den bisher bekannten Anlagen waren die zwischen Füllschacht und Brennstoffbunker angeordneten Meßtrichter immer feststehend angeordnet. Dies hat den Nachteil, daß im allgemeinen immer nur die Menge eingeschleust werden kann, welche dem Inhalt des Meßgefäßes entspricht. Will man geringere Mengen einführen, dann ist man gezwungen, den Verschluß des Füllbunkers zu betätigen, während das Füllgut absinkt, was leicht zu Verklemmungen führt und den Verschluß stark beansprucht.
  • Die Vermeidung dieses Nachteiles, und zwar in einfacher Weise, ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, welche darin besteht, daß bei einer Beschickungseinrichtung für Gaserzeuger, deren Füllschacht am unteren Ende einen höhenverstellbaren Abschlußlcezel und am oberen Ende einen zasd.ichten Deckel besitzt, wobei über dem Füllschacht ein Meßtrichter und darüber ein Brennstoffbunker, beide mit verstellbaren Bodenabschlüssen, angeordnet sind, das zur Bestimmung der Einfüllmenge dienende Meßgefäß zwecks Änderung der bei jedem Spiel der Abschlußorgane einzuschleusenden Brennstoffmenge angeordnet ist. Auf diese Weise kann das Maß der einzelnen Füllungen entsprechend der jeweiligen Höhenlage des Trichters und dem Schüttwinkel des aus dem Bunker auslaufenden Brennstoffes innerhalb gewisser Grenzen beliebig eingestellt werden.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Beschickungseinrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i sämtliche Abschlußorgane in Schließstellung, Abb. 2 bis 4 .die Stellung der Abschlußorgane während der einzelnen Stufen des Beschickungsvorganges.
  • Der Gaserzeuger i ist an seinem oberen Ende mit einem zentralen Füllschacht 2 versehen, dessen Auslauf durch einen Aufgabetrichter i a des Gaserzeugers i gebildet wird und durch einen höhenverstellbaren Abs,chlußkegel 3 verschlossen werden kann. Der Oberrand des Füllschachtes 2 ist als Liderungsfläche 2 a ausgebildet, auf der ein in waagerechter Richtung schwenkbarer Deckel 4 in seiner Schließstellung aufliegt. An dem Füllschacht ist ferner ein hydraulisch betätigter Druckzylinder 5 vorgesehen, dessen Kolbenstange 6 mit einer Nase 6a versehen ist. In der Schließstellung des Deckels 4 vermag diese Nase 6 a über den Deckelrand 4 a zu greifen und drückt beim Niedergang der Kolbenstange 6 den Deckel 4 fest auf die Liderungsfläche 2 a auf. Zur Verstärkung dieser Druckwirkung ist die Kolbenstange 6 durch eine (nicht gezeichnete) in gleicher Richtung wirkende Feder belastet. Durch diese Verriegelung des Deckels 4 wird in dessen Schließstellung ein einwandfreier gasdichter Abschluß des Gaserzeugers i gewährleistet.
  • Oberhalb des Füllschachtes 2 befindet sich ein höhenverstellbarer Meßtrichter 8, dessen Auslauf durch einen als Abschlußorgan dienenden schwenkbaren Rundschieber 9 abgeschlossen ist. Oberhalb des Meßtrichters 8 liegt ein Brennstoffbunker io, dessen Auslauf mit einem ähnlich ausgebildeten Bodenabschluß i i versehen ist.
  • Der Abschlußkegel 3 kann durch ein Gestänge 12 von einem hydraulischen Druckzylinder 13 aus in der Höhe verstellt werden. Zum Ein- und Ausschwenken des Deckels 4 dient ein weiterer hydraulischer Druckzylinder 14. Die Rundschieber 9 und i i endlich werden durch hydraulische Druckzylinder 15 und 16 betätigt. Alle Zylinder 5,13,14,15 und 16 werden von einer (nicht gezeichneten) gemeinsamen Nockenwelle aus gesteuert. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Zylinder 13 und 16 bzw. 14 und 15 stets paarweise zusammenarbeiten, so daß auch die mit ihnen gekoppelten Abschlußorgane 3 und i i bzw. 4 und 9 paarweise betätigt werden. Abb. i zeigt,den Ruhezustand, in dem sich sämtliche Abschlußorgane 3, 4, 9 und i i in Schließstellung befinden und der Deckel4 durch die Verriegelung 4a, 6a fest und gasdicht auf die Liderungsfläche 2a aufgepreßt ist. Meßtrichter 8, der im Höchstfalle eine dem Fassungsvermögen des Füllschachtes 2 entsprechende Brennstoffmenge aufzunehmen vermag, ist gefüllt.
  • Zum Beschicken des Gaserzeugers i mit Brennstoff werden Deckel 4 und Rundschieber 9 geöffnet (Abb. 2), wobei sich der Inhalt des Meßtrichters 8 in den Füllschacht 2 entleert. Darauf werden Deckel ¢ und Rundschieber 9 wieder geschlossen (Abb.3) und der Deckel 4, wie vorstehend beschrieben, gasdicht verriegelt.
  • Nunmehr werden die Abschlußorgane 3 und i i paarweise betätigt (Abb.4). Durch Senken des Abschlußkegels 3 wird der im Füllschacht 2 befindliche Brennstoff in das Innere des Gaserzeugers i eingeführt. Gleichzeitig wird durch Offnen des Rundschiebers i i der Meßtrichter 8 von dem Brennstoffbunker io aus aufs Neue gefüllt. Wie Abb. 4. erkennen läßt, wird dabei das Maß der Meßtrichterfüllung durch .dessen jeweils gewählte Höhenlage einerseits und durch den natürlichen Schüttwinkel des Brennstoffes andererseits bestimmt. Nach Schließen der Abschlußorgane 3 und i i ist der Beschickungsvorgang beendet und der Ruhezustand (Abb. i) wieder erreicht.
  • An Stelle einer hydraulischen Betätigung der Abschlußorgane 3, 4, 9 und i i sowie der Deckelverriegelung mit Hilfe der Drwckzylinde:r 5, 13, 14, 15 und 16 kann selbstverständlich auch jede beliebige andere automatische Betätigung dieser Teile auf mechanischem oder elektrischem Wege vorgesehen werden. Die angegebene paarweise Betätigung der Abschlußorgane soll nicht etwa besagen, daß deren jeweilige Verstellung zu genau dem gleichen Zeitpunkt eingeleitet bzw. beendet werden soll. So muß der Deckel 4 bereits vor Offnen des Rundschiebers 9 durch seitliches Ausschwenken die Einfüllöffnung des Füllschachtes 2 freigelegt haben. Paarweise Betätigung der Abschlußorgane bedeutet daher, daß, solange zwei Abschlußorgane entweder gleichzeitig oder mit geringen zeitlichen Abständen voneinander automatisch geöffnet und wieder geschlossen werden, die beiden anderen Abschlußorgane in ihrer Ruhe-, d. h. Schließstellung verbleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beschickungseinrichtung für Gaserzeuger, deren Füllschacht am unteren Ende einen höhenverstellbaren Abschlußkegel und am oberen Ende einen als gasdichter Abschluß dienenden Deckel trägt, wobei über dem Füllschacht ein trichterförmiges Meßbmefäß und darüber ein Brennstoffbunker, beide mit verstellbaren Bodlenschleusen, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßtrichter zwecks Änderung der bei jedem Spiel der Abschlußorgane einzuschleusenden Brennstoffmenge höhenverstellbar angeordnet ist.
DEO1285A 1950-11-16 1950-11-16 Beschickungseinrichtung fuer Gaserzeuger Expired DE967263C (de)

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DEO1285A DE967263C (de) 1950-11-16 1950-11-16 Beschickungseinrichtung fuer Gaserzeuger

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE297022C (de) *
DE8928C (de) * B. WENDT in Neifse Neuerungen an Gasgeneratorverschlüssen
FR592083A (fr) * 1924-03-17 1925-07-23 Eclairage Soc D Dispositif de commande automatique du chargement des gazogènes et autres appareils analogues
GB320853A (en) * 1928-06-22 1929-10-22 Humphreys & Glasgow Ltd Improvements relating to the automatic coke-charging of gas generators and the like
FR720132A (fr) * 1931-07-17 1932-02-16 Zimmermann & Jansen Gmbh Mode de commande des appareils de chargement des gazogènes

Patent Citations (5)

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