DE214914C - - Google Patents

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DE214914C
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measuring vessel
ring
flaps
measuring
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/282Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement for fluent solid material not provided for in G01F11/34, G01F11/40, G01F11/46

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 e. GRUPPE
HEINRICH MANZ in OERLIKON b. ZÜRICH.
Vorrichtung zum Messen von körnigen oder pulverförmigen Materialien mit in einem Meßgefäß in der Höhe verstellbarem Boden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Apparat zum Messen bestimmter Mengen von körnigen oder pulverförmigen Materialien, welcher hauptsächlich als Ersatz für die im Handel gebräuchlichen Wagen bestimmt ist und zum schnelleren und einfacheren Abmessen bestimmter Mengen von Waren dienen soll.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
ίο Fig. ι zeigt den Apparat im senkrechten Schnitt.
/ Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. i.
Fig. 3 veranschaulicht einen Teil des Apparates in einem senkrechten Schnitt. . .
Fig. 4 ist eine Vorderansicht und
Fig. 5 ein wagerechter Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 1.
Der Apparat besitzt ein zylindrisches Meßgefäß i, an welches oben ein Einfülltrichter 2 angeschlossen ist, und dessen Einfüllöffnung durch einen Gliederverschluß nach Art der sogenannten »Iris «-Verschlüsse von photographischen Objektiven verschlossen werden kann. Die einzelnen Glieder 3 dieses Verschlusses sind auf einem Flansch des Zylinders 1 drehbar angeordnet und mit Schlitzen versehen, in welche an einem flachen Ringe 4 sitzende Stifte greifen. Durch Drehen des Ringes 4 in der einen oder anderen Richtung werden die Glieder 3 geöffnet oder geschlossen.
Im Innern des Zylinders 1 ist ein Boden in der Höhe verschiebbar angeordnet. Dieser Boden besteht aus zwei Klappen 5, welche an einem Quersteg 6 anscharniert sind und an der Unterseite schräg absteigende Flächen 7 aufweisen, gegen welche die Arme eines auf dem Quersteg 6 drehbar angeordneten Bügels 8 anliegen. An die Arme des Bügels 8 ist ein Zugorgan 9 angeschlossen, welches über eine außerhalb des Zylinders 1 auf einer senkrechten Welle 10 verschiebbar, jedoch nicht drehbar angeordnete Rolle 11 geführt ist. Durch Drehen der Welle 10 kann der Bügel unter Vermittlung des Zugorgans 9 derart gedreht werden, daß seine Arme die schrägen Flächen 7 verlassen und zwischen die beiden Klappen 5 zu stehen komm^i, wobei sie gegen nach abwärts gebogene Zungen 12 der letzteren anstoßen und die Klappen 5 nach unten umlegen.
Um den Boden 5 im Zylinder in der Höhe verstellen zu können, ist der Quersteg 6 an einem endlosen Metallband 13 angeschraubt, welch letzteres in einem Schlitz in der Zylinderwandung gleiten kann und über an der Außenseite des Zylinders befestigte Führungen 14 geführt ist. Zum Antrieb des Bandes 13 dient eine in den Führungen 14 drehbar gelagerte Schraubenspindel 15, welche durch ein Winkelrädergetriebe 16 (Fig. 5) in Umdrehung versetzt werden kann, und welche durch einen mit entsprechendem Muttergewinde versehenen, am Band 13 befestigten Arm 17 geschraubt ist. Der letztere trägt einen Zeiger 18, welcher durch einen senkrechten Schlitz 19 eines das Führungsband 13 umschließenden Gehäuse 20 ragt, das an seiner Außenseite mit einer Skala versehen ist.
Der Arm 17 ist gabelförmig aufgeschlitzt und trägt zwischen seinen Gabelenden die Rolle 11, welche infolgedessen bei einer durch Drehen der Schraubenspindel erfolgenden Verstellung des Armes 17 bzw. des Bandes 13 zugleich auf der Welle 10 verschoben wird. Am oberen Ende der letzteren ist ein Kurbelarm 21 befestigt, der an seinem freien Ende einen Stift 22 trägt, der durch einen im Winkel verlaufenden Schlitz 23 eines Anschlages 24 greift, welcher an einem auf dem Flansch des Zylinders 1 drehbar angeordneten Ring 25 befestigt ist. Auf diesen Ring 25 ist der Ring 4 drehbar aufgesetzt und mit ersterem derart durch eine Zugfeder 26 verbunden, daß, wenn der Ring 25 gedreht wird,, der Ring 4 durch die Zugfeder 26 mitgenommen wird, wobei er das Schließen der Glieder 3 veranlaßt. Wenn diese letzteren in der Schließlage angelangt sind, stehen sie mit Nasen 27 gegen die Innenwandung des Ringes 25 an und verhindern dadurch den Ring 4 an einer Weiter drehung. Der Ring 25 kann dagegen, auch wenn die Glieder 3 sich in der Schließlage befinden, d. h. die Einfüllöffnungen des Zylinders 1 absperren, unter Spannung der Zugfeder 26 noch weiter gedreht werden, wobei der schräg gerichtete Teil des Schlitzes 23 gegen den Stift 22 des Kürbelarmes 21 trifft und unter Vermittlung des letzteren die Welle 10 mit der Rolle 11 derart dreht, daß die Klappen 5 geöffnet werden. Der Schlitz 23 ist so geformt, daß das öffnen der letzteren erst erfolgt, wenn die Glieder 3 vollständig geschlossen sind. Wird nun der Ring 25 losgelassen, so dreht er sich unter dem Einflüsse der gespannten Zugfeder selbsttätig in umgekehrter Richtung. Durch den Schlitz 23 und den Kurbelarm 21 wird hierbei auch die Welle 10 wieder derart zurückgedreht, daß unter Vermittlung, des Zugorgans 9 und des Bügels 8 das Schließen der Klappen 5 erfolgt. Wenn nun der Ringa25 von Hand weiter zurückgedreht wird, so dreht sich der Ring 4 wieder mit und öffnet die Glieder 3.
Je nach der Höhenverstellung des Bodens 5, 5 kann das Fassungsvermögen des Meßgefäßes verändert, d. h. es kann eine kleinere oder größere Menge eines bestimmten Materials, z.B. Mehl, durch die Einfüllöffnung in den Zylinder eingefüllt werden.
Die Einrichtung kann nun so getroffen sein, daß die Skala auf dem Gehäuse 20 das Fassungsvermögen des Zylinders für ein bestimmtes Material bei verschiedenen Stellungen des Bodens in Kilogrammen und Bruchteilen von solchen anzeigt.
Soll z. B. ein Kilogramm eines Materials, z. B. Mehl, abgemessen werden, so wird der Boden 5, 5 durch Drehen der Schraubenspindel 15 unter Vermittlung des Bandes 13 so lange in der Höhe verstellt, bis der Raum ob des Bodens dem Volumen eines Kilogramms des abzumessenden Materials entspricht; der Zeiger 18 wird hierbei auf der Skala verschoben und läßt ersehen, wann der Boden 5, 5 die richtige Lage erreicht. Nach erfolgter Einstellung des Bodens 5, 5 wird der Gliederverschluß 3 geöffnet, so daß aus dem Einfülltrichter 2 Material in den Zylinder fallen kann. Wenn der Raum ob des Bodens angefüllt ist, dreht man den Ring 25 und bewirkt dadurch das Abschließen des Einfülltrichters und das öffnen des Bodens, so daß einesteils die Materialzufuhr unterbrochen und andernteils die Entleerung des Zylinders 1 bewirkt wird.
Anstatt den Apparat zum Abmessen für eine einzige Warengattung mit einer Skala zu versehen,- auf welcher die Gewichtseinheiten angegeben sind, kann derselbe auch nur für eine einzige Gewichtseinheit, ζ. Β. ι kg, eingerichtet sein und zum Abmessen von verschiedenen Materialien von ungleichem Volumen bzw ungleichem spezifischen Gewicht verwendet werden. In diesem Falle müßte die Skala mit einer Einteilung versehen sein, durch welche jeweils auch das Material angegeben würde, für dessen Messung der Apparat eingestellt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Messen von körnigen oder pulverförmigen Materialien mit in einem Meßgefäß in der Höhe verstellbarem Boden, gekennzeichnet durch ein in einem Schlitz des Meßgefäßes (1) geführtes. Stahlband (13), durch eine außen am Meßgefäße befindliche Schraubenspindel (15) zum Verschieben des Stahlbandes und durch einen an letzterem befestigten und mit demselben verschiebbaren Quersteg (6), welcher im Innern des Meßgefäßes angeordnet ist und welcher den aus zwei nach unten sich öffnenden Klappen (5) bestehenden Boden trägt.
2. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen unterhalb des Bodens auf dem Quersteg (6) drehbar angeordneten Bügel (8), dessen Arme die Bodenklappen
(5) in der Schließläge halten und durch ein Zugorgan (9) mit einer Rolle (11) verbunden sind, die achsiäl verschiebbar, jedoch nicht drehbar auf einer außen am Meßgefäß gelagerten senkrechten Welle (10) angeordnet ist, durch deren Drehung der Bügel (8) bei jeder Höhenlage des Bodens so gedreht werden kann, daß seine Arme die Bodenklappen freigeben, wonach sich die letzteren nach unten öffnen können.
3. Apparat nach Anspruch 1 und 2 mit an der Einfüllöffnung des Meßgefäßes vorgesehenem Gliederverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Bewegung der Glieder dienende Ring (4) federnd mit einem
zweiten Ring (25) verbunden ist/ der einen Anschlag (24) trägt, in dessen Schlitz (23) eine auf der zur Bewegung des Bodens dienenden Welle (10) festsitzende Kurbel (21) eingreift, wobei der Schlitz (23) derart geformt ist, daß er erst nach vollständigem Schließen des Gliederverschlusses beim Weiterdrehen des Ringes (25) eine Drehung der Welle (10) und dadurch ein Öffnen des Bodens bewirkt, während er vor dem Öffnen des Gliederverschlusses ein Schließen des Bodens bewerkstelligt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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