DE662441C - Einachsiges Fahrgestell fuer als Feldkuechen ausgebildete Kraftfahrzeuganhaenger - Google Patents

Einachsiges Fahrgestell fuer als Feldkuechen ausgebildete Kraftfahrzeuganhaenger

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DE662441C
DE662441C DES113066D DES0113066D DE662441C DE 662441 C DE662441 C DE 662441C DE S113066 D DES113066 D DE S113066D DE S0113066 D DES0113066 D DE S0113066D DE 662441 C DE662441 C DE 662441C
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DE
Germany
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kitchens
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DES113066D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers
    • B62D63/062Trailers with one axle or two wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. JULI 1938
RErCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 662441 KLASSE 63 c GRUPPE
Senkingwerk Akt.-Ges. in Hildesheim
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1934 ab
Die Feldküchen werden heute zum großen Teil als Einachsanhänger für Kraftfahrzeuge ausgebildet. Beim Bau des Fahrgestells solcher Küchen lehnte man sich an die bisher übliche Bauweise des Fahrgestells an. Diese Fahrgestelle zeigen jedoch erhebliche Mängel in ihrer Fahreigenschaft. Bei den großen Geschwindigkeiten, mit denen die Küchen befördert werden, erwies sich die bisher starre Achse des Fahrgestells als unzulänglich. Wenngleich es nahelag, bei solchen Verhältnissen statt der starren Achse durch abgefederte Schwinghebel getragene Räder anzuordnen, zeigten sich doch erhebliche •15 Schwierigkeiten, die dem Einbau solcher Schwinghebel hindernd im Wege standen.
Der Aufbau der Kochvorrichtung bedingt eine ganz gewisse Anordnung bzw. Lage der Längsträger des Fahrgestells. Da die Kocheinrichtung nicht geändert wird, ergeben sich mithin in der zweckmäßigen Anordnung der Träger des Fahrgestells erhebliche Schwierigkeiten, wenn man den Einbau von Schwinghebeln zweckentsprechend vornehmen will.
Von großer Wichtigkeit ist es ferner, daß die auf dem Fahrgestell ruhenden Lasten, die ja um die Hebelzapfen schwingen, auf dem Fahrgestell so angeordnet werden können, daß ζ. B. auf den vorderen Teil des Fahrgestells ein gewisses Übergewicht wirkt. Diese Ausgleichung der Lasten spielt bei der Fahreigenschaft eine wesentliche Rolle. Wenn weiter in Berücksichtigung gezogen wird, daß die Feldküche bzw. das Fahrgestell an die verschiedensten Kraftfahrzeuge angehängt werden muß und dadurch die Höhenlage des vorderen Teiles des Fahrgestells sich ändert, so wird man erkennen, daß sich einer zweckentsprechenden Bauweise des Fahrgestells erhebliche Schwierigkeiten entgegenstellen. <μ
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der einzelnen Bauteile des Fahrgestells werden die hohen Anforderungen, die an ein solches Fahrgestell gestellt werden, in einfacher Weise und mit einfachen Mitteln erfüllt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigen in schaubildlicher Darstellung:
Abb. ι das Fahrgestell in Ansicht, S^
Abb. 2 eine Aufsicht auf das Fahrgestell.
In Abb. ι und 2 ist 1 die Rohrachse desi Fahrgestells, in weicher die Zapfen der Schwinghebel 2 lagern. Der Fahrgestellrahmen besteht aus den Längsträgern 3, 4, 5, die an ihrem vorderen Ende durch den gekröpften Querträger 6 und an ihrem hinteren Ende, soweit die Längsträger 4, 5 in Frage kommen, vermittels der Knotenbleche 7 mit dem Querträger 8 verbunden sind. Hinter der Rohrachse 1 sind die Längsträger 3,4, 5 durch den mittleren Querträger 9 verbunden. Der vordere Querträger 6 ragt über den durch die Träger 3, 5, 9 gebildeten Rahmen beiderseitig
G62441
hinaus und trägt an seinen beiden Enden die Federgehänge io für die Federn π der die Räder tragenden Schwinghebel.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Federn 11 der Schwinghebel mit als AusglcichsList verwendet werden können und am hinteren Teil des Fahrgestells nicht hindernd im Wege stehen. Aus den Abbildungen ist weiter zu erkennen, daß der Längsträger 4 unsymmetrisch zum Fahrgestell angeordnet ist. Die Längsträger 4, 5 tragen an ihrem hinteren Ende in der Hauptsache den Kochkessel. Der Längsträger 3 ist nur bis zum mittleren Querträger 9 durchgeführt. Dadurch wird in dem Rahmengebilde ein freier Raum geschaffen, der zur Lagerung des Kaffeekessels dient, wobei der Kaffeekessel auf dem freien seitlichen Ende 12 des Querträgers 8 gelagert wird.
Man kann natürlich den Längsträger 4 noch dadurch verstärken, daß man den Längsträger 3 über den Querträger 9 hinausführt und dann die Verlängerung so abkröpft, daß sie an den Längsträger 4 herangeführt und mit diesem vereinigt wird.
Die Querträger 6, 9 tragen in ihrer Mitte das Führungsrohr 13, in dem die Rohrdeichsel 14, die durch den Vorstecker 20 feststellbar ist, geführt wird. Die Rohrdeichsel 14 ist mit einem feststellbaren Doppelgelenk 15, 16 versehen, wobei der freie Schenkel des Doppelgelenkes 16 den Kupplungsteil 17 trägt. Der hintere Querträger 8 ist in seiner Mitte mit der Verstärkung 18 ausgestattet. Diese Ver-Stärkimg dient zur Aufnahme eines Kupplungsteiles, um mehrere Küchen hintereinander anhängen zu können. Die Rohrdeichsel in Verbindung mit dem Doppelgelenk 15, 16 gestattet nunmehr das Anhängen des Fahrgestells an jeden beliebigen Kraftwagen, und
zwar ohne daß die Lastverteilung auf dem Fahrgestell in unerwünschter Weise verändert wird. Zwecks Abstützung des Fahrgestells werden zweckmäßig der Querträger 6 und der Längsträger 4 an der Stelle 19 mit einer Stützvorrichtung versehen, z.B. schwenkbare Ständer, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind. "

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ..; i. Einachsiges, mit die Räder tragenden und abgefederten Schwinghebeln versehenes Fahrgestell für als Feldküchen ausgebildete Kraftfahrzeuganhänger, gekennzeichnet durch zwei längere, in ihrem mittleren Teil und einem kürzeren seitlichen, an seinem hinteren Ende auf einem mittleren Querträger (9) befestigten Längsmittelträger (4, 5 und 3), deren vordere Enden mit einem nach vorn durchgckröpften Querträger (6) und deren hintere über den mittleren Querträger (9) ragende Enden mit einem weiteren Querträger (8) verbunden sind, wobei die beiden letzteren Querträger (6 und 8) seitlich über die angeschlossenen Längsträger hinausragen.
  2. 2. Fahrgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der die Räder tragenden Schwinghebel innerhalb des durch die Träger (3, 9, 5) begrenzten Rahmens erfolgt und daß die an deft Schwinghebeln befestigten Federn an den überstehenden Enden des Querträgers (6) angreifen.
  3. 3. Fahrgestell nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hinterste Querträger (8) im mittleren Teil eine Kupplungsvorrichtung und an seinem freien seitlichen Ende (12) eine Kaffeekocheinrichtung trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. OEDRUCKT IN DER
DES113066D 1934-02-27 1934-02-27 Einachsiges Fahrgestell fuer als Feldkuechen ausgebildete Kraftfahrzeuganhaenger Expired DE662441C (de)

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DE662441C true DE662441C (de) 1938-07-13

Family

ID=7532223

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DE (1) DE662441C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2620201A (en) * 1950-03-30 1952-12-02 Sr John A Brady Public utility service trailer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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