DE672158C - Aus einem Vorderwagen und einem einachsigen Hinterwagen bestehendes Fahrzeug, insbesondere fahrbares Geschuetz - Google Patents

Aus einem Vorderwagen und einem einachsigen Hinterwagen bestehendes Fahrzeug, insbesondere fahrbares Geschuetz

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Publication number
DE672158C
DE672158C DEK141195D DEK0141195D DE672158C DE 672158 C DE672158 C DE 672158C DE K141195 D DEK141195 D DE K141195D DE K0141195 D DEK0141195 D DE K0141195D DE 672158 C DE672158 C DE 672158C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle frame
vehicle
rear end
limber
winch
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Expired
Application number
DEK141195D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Kremer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK141195D priority Critical patent/DE672158C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE672158C publication Critical patent/DE672158C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/34Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles
    • F41A23/36Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles on trailers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Aus einem Vorderwagen und einem einachsigen Hinterwagen bestehendes Fahrzeug, insbesondere fahrbares Geschütz Die Erfindung bezieht sich auf solche aus einem Vorderwagen und einem einachsigen Hinterwagen bestehenden Fahrzeuge, insbesondere fahrbare Geschütze, bei denen der Fahrzeugrahmen des Hinterwagens (Lafette) an seinem Beinen Ende entweder mittels eines leicht lösbaren Protzgelenks auf dem Vorderwagen gelagert oder unabhängig vom Vorderwagen ,auf dem Erdboden abgestützt werden kann. Die Erfindung bezweckt, die Anordnung so zu treffen, daß der- sein Geschützrohr, Beinen Scheinwerfer ioder ein sonstiges schweres Gerät trag=ende Fahrzeugrahmen des Hinterwagens an seinem auf dem Vorderwa.g:en zu lagernden Ende mittels einer Winde leicht und bequem, vom Erdboden bis in die Fahrstellung angehoben werden kann, ohne daP> der Vorderwagen eine von der üblichen Bauart abweichende Ausbildung zu erhalten braucht, so daß der Vorderwagen auch bei anderen Fahrzeugen zur Abstützung des Fahrzeugrahmens des Hinterwagens verwendbar bleibt. Zu diesem Zweck ist der Erfindung gemäß der eine Teil des Protzgele;nks am freien. Ende einer am Fahrzeugrahmen des Hinterwagens angelenkten, in der Höhenrichtu-ng beweglichen an sich bekannten Schwinge angeordnet und zwischen die Schwinge und den Fahrzeugrahmen eine Winde eingeschaltet, mittels deren der auf dem Erdboden ruhende Fahrzeugrahmen, wenn die Schwinge im Protzgelenk auf dem Vorderwagen abgestützt ist, bis in die Fahrstellung .angehoben werden kann. Zur Entlastung der Winde von den beim Fahren auftretenden Stößen wird zweckmäßig noch ein Riegelgesperre vorgesehen, durch das die Schwinge in der Wüikellage, die sie bei der Fahrstellung gegenüber dem. Fahrzeugrahmen einnimmt, unabhängig von der Winde gegenüber dem Fahrzeugrahmen feststellbar ist.
  • Eine mit einer Protzöse versehene Schwinge am Fahrzeugrahmen eines Hinteiivagens anzuordnen, ist bereits bei zweiachsigen Hinterwagen bekannt. Die Schwinge steht hier unter der Wirkung einer auf dem Fahrzeugrahmen abgestützten Feder, für die an einer an der Schwinge gelenkig befestigten Zugstange ein verstellbares Widerlager vorgesehen ist. Durch die Verstellung dieses Widerlag,ers soll erreicht werden, daß lein Teil der Belastung des Hinterwagens in willkürlich regelbarer Weise im Protzgele;nk auf den Vorderwagen übertragen werden kann. Es sind auch bereits einachsige Hinterwagen (Geschützlafetten) bekannt, bei denen der Fahrzeugrahmen auf den Erdboden niedergelassen werden kann, die Radachse des Hinterwagens einen sich in der Fahrtrichtung erstreckenden, mit dem Fahrzeugrahmen in gelenkiget_: Verbindung stehenden Arm trägt und ziv-i;H= sehen diesen Arm und den Fahrzeugrahmen; eine Räderwinde eingeschaltet ist, mittels deren der auf den Erdboden niedergelassene Rahmenangehoben werden kann. Ferner sind bereits Geschützlafetten bekannt, die mit einer am Lafettenschwanz angelenkten, mit einer Protzöse versehenen Schwinge versehen sind. Diese ist am Lafettenschwanz durch ein Riegelgesperre in zwei verschiedenen Höhenlagen feststellbar und dient in der einen Höhenlage als Richtbaum und in der anderen Höhenlage als Kuppelstange zwischen der aufgeprotzten Lafette und der Protze. Eine Winde ist hier nicht vorgesehen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ?eine Seitenansicht des beispielsweise als fahrbares Geschütz gedachten Fahrzeuges iai der Fahrstellung, Abb.2 das Fahrzeug in der gleichen Seitenansicht wie Abb. i bei anderer Stellung der einzelnen Teile, Abb. 3 eine Oberansicht des im rechten Teil der Abb. i dargestellten Fahrzeugteils und in c- ößerem Maßstahe r Abb. q. Beinen Schnitt nach Linie q.-q. der Abb.3, von links gesehen.
  • A bezeichnet den Fahrzeugrahmen des Hinterwagens oder der Lafette, der an seinem einen Ende mit dauernd mit ihm in Verbindung bleibenden Rädern B versehen ist. Das andere Ende des Fahrzeugrahmens A kann entweder unter Vermittlung eines an ihm angelenkten tellerförmigen Fußstückes C auf dem Erdboden abgestützt oder unter Vermittlung ;einer am Fahrzeugrahmen angelenkten, in der Höhenrichtung beweglichen Schwinge D auf :einem als Protze gedachten eilachsigen Vorderwagen E gelagert werden. Die Schwinge D', die den Fahrzeugrahmen gabelförmig umfaßt und mit diesem durch Gielie;nkzapfendi verbLulden ist, bildet an ihrem freien Ende Beine Protzösed2. Diese paßt auf einen Protznagel f 1, der das freie Ende eines auf- und niederklappbar am Gestell des Fahrgestells E angeordneten Armes F bildet. Die Achse des Klappgelenks liegt in der Längsrichtung des Fahrgestells E. In seiner aufrechten Stellung ist der Arm F in nicht dargestellter Weise feststellbar.
  • An der Schwinge D ist eine Winde gelagert, die mit einer Trommel G und einer auf diese aufwickelbaren Kette H versehen ist. Die Kette H ist ,an ihrem freien Ende mit einer öse versehen, die in :einen am Fahrzeugrahm.en A sitzenden Haken a1 eingelegt werden kann. Zum Antrieb der Trömmel G dient eine mit zwei Handkurbeln J1 versehene ep !reIle J, die mit der Trommel G durch ein @n @elrädergetriebe I< und ein Schneckenieetebe L verbunden ist. An jedem der bei-,>n Gabelarme der Schwinge D ist noch ein mit einem Handgriff m' versehener Verriegelungsbolzen M vorgesehen, der mit zwei am Fahrzeugrahmen A übereinander ,angeordneten ösona2 in Eingriff treten kann, so daß die Schwinge D in zwei verschiedenen Stellungen gegenüber dem Fahrzeugrahmen festgelegt werden kann. Wenn der Fahrzeugrahmen A, wie Abb.2 zeigt, auf den Erdboden niedergelassen ist und die Bolzen M in die oberen ös:ena2 eingreifen, liegt die Schwinge D noch so hoch über dem Boden, daß eine Verschmutzung der Protzöse d2 nicht zu befürchten ist.
  • Bei der Schilderung der Benutzungsweise des beschriebenen Fahrzeuges soll von der zuletzt genannten Stellung des Fahrzeugrahmens A ausgegangen werden, die dieser bei der Gebrauchsstellung des von ihm getragenen Geräts .einnimmt. Zum Übergang von dieser in Abb.2 veranschaulichten Stellung in die in Abb. i veranschaulichte Fahrstellung wird zunächst, falls erforderlich, von der Trommel Q durch Drehen der Kurbelwelle J ein hinreichend langes Kettenstück ,abgewickelt. Sodann wird nach Herausziehen der Verriegelungsbolzen M die Schwinge -D bei @eingelakt bleibender Kette Il in eine Höhenlage geschwenkt, bei der der Protznagel f1 des nötigenfalls vorher in seine aufrechte Lage aufgeklappten Armes F des Vorderwagens E zum Eingriff in die Protzösed2 der Schwinge gebracht werden kann. Nachdem dies, wie in Abb. 2 veranschaulicht, geschehen ist, wird die Kurbelwelle J @ 'im Sinne des Aufwickelns der Kette H gedreht. Hierbei ändert sich stetig die Winkelstellung, die die SchwingeD gegenüber dem Fahrzeugrahmen A einnimmt, bis schließlich di..-Verriegelungsbolzen M in gleiche Höhenlage mit deti unteren ösena2 gekommen sind, mit denen man dann die Verriegelungsbolzen in Eingriff bringt. Während sich die Winkelstellung der Schwinge D gegenüber dem FahrzeugrahmenA, wie beschrieben, änderte, hat sich der ursprünglich gemäß Abb.2 schräg stehende Arm F des Vorderwagens E in die Stellung nach Abb. i aufgerichtet, wobei 11 der Regel gleichzeitig der Vorderwagen E auf seinen Rädern etwas näher an den Fahrzeugrahmaen A heranrollt. Damit ist die Fahrstellung hergestellt. Der Übergang aus der Fahrstellung in die Stellung nach Abb.2 vollzieht sich entsprechend in umgekehrter Weise und bedarf keiner Erläuterung. Bei dem beschriebenen Fahrzeug sind alle Zubehörteile, die zum Anheben des. Fahrzeugrahmens des Hinterwagens vom Erdboden dienen, am Hinterwagen angeordnet. Der Vorderwagen E kann also eine Bauart erhalten, die ihn auch bei Fahrzeugen anderer Art zur Abstützung des Fahrzeugrahmens des Hinterwagens verwendbar macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Aus einem Vorderwagen und einem einachsigen Hinterwagen bestehendes Fahrzeug, insbesondere fahrbares Geschütz, bei dem der Fahrzeugrahmen des Hinterwagens (Lafette) an seinem einen Ende entweder mittels eines leicht lösbaren Protzgelenks ,auf dem Vorderwagen gelagert oder unabhängig von dem Vorderwagen auf dem Erdboden abgestützt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (d2) des Protzgelenkes (d2, il) a m freien Ende einer am Fahr= zeugralunen (A) des Hinterwagens angel@enkten, in der Höhenrichtung beweglichen an sich bekannten Schwinge (D) sitzt und zwischen die Schwinge (D) und den Fahrzeugrahmen (A) eine Winde (G, H) eingeschaltet ist, mittels deren der auf dem Erdboden ruhende Fahrzeugrahmen (A), wenn die Schwinge (D) im Protzgelenk (d2, il) auf dem Vorderwagen (E) abgestützt ist, bis in die Fahrstellung angehoben werden kann. z. Hinterwagen für Fahrzeuge nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (D) in der Winkellage, die sie bei der Fahrstellung gegenüber dem Fahrzeugrahmen (A) einnimmt, gegenüber diesem unabhängig von der Winde (G, H) durch ein Riegelgesperre (a2, Al) feststellbar ist.
DEK141195D 1936-02-21 1936-02-22 Aus einem Vorderwagen und einem einachsigen Hinterwagen bestehendes Fahrzeug, insbesondere fahrbares Geschuetz Expired DE672158C (de)

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