DE6607828U - Anordnung zur leichtloesbaren befestigung von feinmechanischen bauteilen auf einem in eienem geraet befestigten fuss. - Google Patents
Anordnung zur leichtloesbaren befestigung von feinmechanischen bauteilen auf einem in eienem geraet befestigten fuss.Info
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Description
:.Kuhnke G.m.b.H., KG„ 2427 Malente/Holstein, 12.Januar 1971
Zu GebrauchsmusterariTneldung E 60 955/4-7a.
Neue Beschreibung«
^Anordnung zur leichtlösbaren Befestigung von feinmechanischen
Bauteilen auf eimern in einem Gerät befestigten
Im feinmechanischen Gerätebau tritt häufig die Aufgabe auf, Baueinheiten, wie z.B. Relais, pneumatische Ventile, leicht
lösbar in einem Gerät zu befestigen.. Die klassische Art für derartige Befestigungen Ist die Verschraubung. Eine Verschraubung
genügt aber oft nicht den Anforderungen an die Schnelligkeit der Lösbarkeit, abgesehen davon, daß sie einen gewissen
Aufwand erfordert.
In beaug auf die Leicntigkeit und Schnelligkeit des Austausches
bringen gegenüber den Verschraubungen die sogenannten Einrenkungen in Form von Bajonettverbindungen Vorteile. Hierbei
werden die zu befestigenden Bauteile zunächst in einer Richtung in den Fuß hineingesteckt und dann in einer dazu senkrechten
Richtung verdreht oder verschoben. Diese Bewegung in zwei Richtungen ist nicht immer erwünscht und die zugehörigen Befestigungsglieder
erforcern einen gewissen Aufwand. Darüber hinaus besteht häufig die Forderung, daß die 3erate unverrückbar
befestigt sein [nüssen, was bei Einrenkungen nicht der Fall
ist, denn sie werden durch Umkehrung der Einrenkbewegung gelöst.
Einrenkungen benötigen in diesem Fall eine zusätzliche
Arretierung, was weiteren Aufwand bedeutet.
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• * t * t ·
In der Feinmechanik ist es auch, schon "bekannt, zwei Teils
dadurch aneinander lösbar zu befestigen, daß sie formschlüssig gegeneinander verschiebbar geführt sind, der Verschiebeweg durch Anschläge begrenzt ist und eine von außen lösbare
federnde Sperrung an dem einen und eine zugehörige Eingriffskante an dem anderen Teil vorgesehen sind, die beim Erreichen
des Anschlages in Eingriff kommen und die Teile gegeneinander arretieren.
Die Neuerung bringt eine besonders günstige und einfache konstruktive
Lösung, um eine solche Anordnung zur leicht lösbaren Befestigung von feinmechanischen Bauteilen auf einem in einem
Gerät befestigten Fuß zu schaffen. Sie besteht darin, daß der Fuß als einheitliches Teil aus federndem Kunststoff ausgebildet ist,
an dem zu beiden Seiten Führungsschienen angeformt sind, an die am Bauteil angeordnete .Nuten eingreifen, die sich bis zum Erreichen
einer Anschlagstelle erstrecken und daß der Mittelteil des Fußes als eine sich in Richtung aer Einführungsöffnung erstreckende
in Form einer Aussparung ausgebildete federnde Zunge mit vorspringender Nase ausgebildet ist, die nach Erreichen des
Anschlages hinter die Bauieilaußenseite greift und daß sich, im
Mittelteil des Fußes in der anderen Hichtung eine zweite als
Aussparung ausgebildete fjedernäe Zunge erstreckt^ die gegen
die dem Fuß zugekehrten Wandung des Bauteiles drückt. Die Neuerung sei an einem Ausfuiirungsbeispiel näker erläutert:
Fig.1 zeigt den FuS im Scimitt
Fig.2 den Fuß von oben
Fig.2 den Fuß von oben
Fig„3 den Fuß von vorn (in der Sciiiebe^ieiitung geselieS.)
Fig«4 die Anordnung der Hute im Bauteil
Fig.5 den FuS im Schnitt wänrend des SinscM-elDevö
Fige6 den Fuß im Schnitt mit eingeschobenem Bauteil
Fig ο7 den Fuß mit eingeschobenes Bauteil gegen die
Schieberichtung gesehen.
6607öz822. t.71
Fig ο 5 zeigt wie das Bauteil 4- in den Fuß eingeführt wird. Hierzu
wird die Fase 7 durcli die Torderkante des Bauteiles nach unten
gedruckt und die Nuten 5 mit den Schienen 3 in Eingriff gebracht.
Die Länge der Nuten 5 ist so bemessen, daß die sie sbsofciieSende
Endfläche 9 an der Vorderkante IO der schienen 5 anliegt, wenn ge
rade die Hinterkante 11 des Bauteiles an der Nase 7 des Sperrnebels
6 vorbeigleitet. Dadurch, springt der federnde Hebel 6 nach.
oben und die Nase 7 legt sich, hinter die Rückseite cles Bauteiles
und arretiert diese. Zur Lösung der Verbindung wird die Nase ψ
Das Ausführungsbeispiel zeigt einen Fuß, der aus federndem Kunststoff als einheitliches Gebilde durch einen Spritzvorgang
hergestellt ist. Der Fuß weist eine Grundplatte 1 auf mit
an den Seiten hochgezogenen Rändern 2. Senkrecht zu diesen Rändern
sind gegeneinander gerichtet die Führungsschienen 3 für
t das zu befestigende Bauteil angeordnet. Das Bauteil ist in der f
Stellung, die ihm vor dem Einschieben in den Fuß gegeben wird, in Fig.1 mit 4· bezeichnet. In Fig.4 ist es im Schnitt dargestellt
gegenüber der Darstellung des Fußes Fig.3 nach unten versetzt. In dem Bauteil sind an den Seiten Nuten 5 angebracht, mit welchen
das Bauteil in den Schienen 3 geführt ist. Die am Bauteil § vorzunehmenden Maßnahmen sind also denkbar einfach durchzuführen. |
Aus der Grundplatte des Fußes sind awei Teile ausgespart, von I
denen der eine 6 als federnder Sperrhebel mit einer Nase 7 aus- | gebildet ist und der andere S als feuerndes aaeh öbea wirkendes I
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nach vmten gedrückt und das Bauteil kann dann wieder aus der
Führung herausgeschoben werden. Die federnde Zunge 8 wird durch das hereingeschobene Bauteil nach unten gedrückt und stellt
eine kraft Schluss ige Verbisdiäsg iaaerhalb <äer Führung her-, so
daß die für die Führung notwendige Luft nicht stört und das Bauteil fest sitzt.
Die Befestigung des Fußes rfolgt durch eine Schraube 12, die
durch eine zentrale Bohrung des Fußes gesteckt ist. Um ein Verdrehen des Fußes gegenüber seiner Unterlage zu vermeiden,
ist an seinem einen Ende ein Ansatz 13 angeformt, der in eine Bohrung 14 seiner Unterlage hineinragt.
In Fig.7 ist angedeutet, wie das 3auteil 4- mit seinen Hüten
in den Schienen läuft.
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Claims (2)
1. Anordnung zur leichtlösbaren Befestigung von feinmechanischen
Bauteilen auf einem in einem Gerät befestigten Fuß, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (1) als einheitliches
Teil aus federndem Kunststoff ausgebildet ist, an dem zu
beiden Seiten Führungsschienen (3) angeformt sind, in welche am Bauteil (4) angeordnete Nuten ($) eingreifen,
die sich bis zum Erreichen einer Anschlagstelle (9) erstrecken, und daß der Mittelteil des Fußes als eine sich
in Richtung der Einführungsöffnung erstreckende in Form
einer Aussparung ausgebildete federnde Zunge (6) mit vorspringender Nase (7) ausgebildet ist, die nach Erreichen
des Anschlages hinter die Bauteilaußenseite greift und daß
sich im Mittelteil des Fußes in der anderen Richtung eine zweite als Aussparung ausgebildete federnde Zunge (8)
erstreckt, die gegen die dem Fuß zugekehrte Landung des
Bauteiles (4·) drückt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fuß (1) eine Bohrung für die Befestigung und eine vorspringende Nase (13) zur Arretierung gegenüber seiner
Unterlage aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6607828U DE6607828U (de) | 1968-04-13 | 1968-04-13 | Anordnung zur leichtloesbaren befestigung von feinmechanischen bauteilen auf einem in eienem geraet befestigten fuss. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6607828U DE6607828U (de) | 1968-04-13 | 1968-04-13 | Anordnung zur leichtloesbaren befestigung von feinmechanischen bauteilen auf einem in eienem geraet befestigten fuss. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6607828U true DE6607828U (de) | 1971-04-24 |
Family
ID=33440410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6607828U Expired DE6607828U (de) | 1968-04-13 | 1968-04-13 | Anordnung zur leichtloesbaren befestigung von feinmechanischen bauteilen auf einem in eienem geraet befestigten fuss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6607828U (de) |
-
1968
- 1968-04-13 DE DE6607828U patent/DE6607828U/de not_active Expired
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