DE660397C - Explosionsfunkenstrecke zum mittelbaren Anzeigen eines UEberschlages - Google Patents

Explosionsfunkenstrecke zum mittelbaren Anzeigen eines UEberschlages

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DE660397C
DE660397C DEA66834D DEA0066834D DE660397C DE 660397 C DE660397 C DE 660397C DE A66834 D DEA66834 D DE A66834D DE A0066834 D DEA0066834 D DE A0066834D DE 660397 C DE660397 C DE 660397C
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Germany
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spark gap
glass
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moisture
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Expired
Application number
DEA66834D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenther Kujath
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Description

  • Explosionsfunkenstrecke zum mittelbaren Anzeigen eines Überschlages Gegenstand der Erfindung ist eine Anzeigevorrichtung für elektrische Ausgleichsvorgänge. Es wird ein leicht entzündlicher Stoff, wie Schießpulver, durch den Überschlag einer Funkenstrecke zur Zündung gebracht und damit eine mechanische Wirkung zur Betätigung der Anzeigevorrichtung ausgelöst. Diese Anzeiger sollen dazu dienen, bei elektrischen Freileitungen, an deren -lasten sie angebracht werden, festzustellen, ob Entladungen zur Erde über den betreffenden -Mast stattgefunden haben.
  • Da das sichere Ansprechen der Einrichtung von der einwandfreien, insbesondere der trockenen Beschaffenheit des dabei verwendeten Schießpulvers abhängt, so werden gemäß der Erfindung «Mittel vorgesehen, um diese Eigenschaften sicherzustellen und jederzeit nachprüfen zu können. Diese Notwendigkeit ergibt sich allein. schon mit Rücksicht auf die Herstellung der hierfür vorgesehenen Patronen. Denn diese können trotz oder auch infolge des Zuschmelzens eines dabei verwendeten Glaskörpers feine Risse oder L ndichtigkeiten erhalten, welche einer Kontrolle entgehen. Um nun anzuzeigen, daß der Zündstoff durch Feuchtigkeit keinesfalls gelitten haben kann, werden ihm nach der Erfindung Schutzstoffe beigegeben oder auch in seiner .Nähe vorgesehen, die durch ihre Verfärbung erkennen lassen, daß Feuchtigkeit eingedrungen ist. Diese Stoffe sind hygroskopisch. Das aufgenommene Wasser verändert ihre Farbe. So nimmt bekanntlich wasserfreies weißes Kupfervitriol (C" S04) auf diese Weise eine blaue Farbe an. Eine Rotfärbung erhält man bei Verwendung von wasserfreiem Kobaltchlorür (CO Ch). All diese Schutzmittel entziehen auch clem in der Nähe befindlichen Pulver etwa anhaftende Spuren von Feuchtigkeit, ohne sich dabei merklich zu verfärben. Sie dienen also bis zu einem gewissen Grade auch als Trockner.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es bedeutet a einen Glaskörper einer Patrone, wie sie in der Anzeigevorrichtung gemäß dem Hauptpatent Verwendung findet. Sie enthält an ihrem Ende die Füllung b von Schießpulver. Innerhalb dieser wird aus zwei eingeschmolzenen und als Elektroden dienenden Drähten e1, c_ eine Funkenstrecke gebildet, deren Abstand dadurch fixiert wird, daß die beiden Drähte durch die Glasperle d miteinander verbunden werden. Damit auch das Pulver stets seine Lage beibehält, ist darüber eine Schicht e aus einem leicht schmelzbaren Metall gegossen, wobei nach Bedarf zwischen ihr und dem Pulver eine Isolierschicht f aus Ouarzkörnern o. dgl. vorgesehen sein kann. Über der Metallschicht e befindet sich der Schutzkörper ;. Nach dem Auffüllen wird die Patrone an dem bis dahin offenen Endelz zugeschmolzen und auf beiden Seiten mit Anschlußkappen ki, h. versehen.
  • Die Schutzschicht g besteht in der Hauptsache aus Glasmehl, dem das hygroskopische Mittel, wie wasserfreies Kupfervitriol, beigemengt ist. Bei der Fabrikation hat die Schutzschicht " noch die weitere -Funktion, die Flamme zum Zuschmelzen des Glasröhrchens an seinem Ende h von dem leicht entzündbaren Pulver fernzuhalten. Da die Schutzschicht bei Wasseraufnahme sich verfärbt, so kann bereits nach verhältnismäßig kurzer Lagerzeit festgestellt werden, ob der Glaskörper beim Zuschmelzen feine Risse erhalten hat und infolgedessen Feuchtigkeit eingedrungen ist. Der Schutzstoff übt eine wasserentziehende Wirkung durch die meist poröse Metallschicht e auch auf das Pulver aus, ohne dabei jedoch sich merklich zu verfärben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Explosionsfunkenstrecke zum mittelbaren Anzeigen eines Überschlages an Leitungsmasten, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zündkörper ein Schutzstoff beigegeben ist, der eingedrungene Feuchtigkeit anzeigt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzstoff so beschaffen ist, daß er dem Zündkörper Feuchtigkeit in geringen Mengen entzieht, ohne sich dabei merklich zu verändern. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und =, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schutzschicht mit dem leicht entzündlichen Stofft zusammen in einem Glasröhrchen befindet und claß beide Körper durch ein leicht schmelzbares Metall voneinander getrennt sind. d. @"orrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, <laß der Schutzstoff aus einem Füllkörper, wie Glasmehl, bestellt, dem Kupfer@-itriol oder Kobaltchloriir beigemischt ist. 5. Verfahren zur Herstellung einer Patrone für eine Vorrichtung gemäß Anspruch i bis .f, dadurch gekennzeichnet, daß ein oben offenes Glasröhrchen, in dessen geschlossenes Ende ein Draht mit einem durch eineGlasperle daran befestigten zweiten Draht eingeschmolzen ist, zunächst mit Schießpulver bis über die durch die Glasperle distanzierte Funkenstrecke, darauf oberhalb einer isolierenden Zwischenschicht aus Ouarzsand u. dgl. mit einem Aufguß eines leicht schmelzbaren 1letalles und schließlich mit dem sich verfärbenden Schutzstoff gefüllt wird, worauf das Glasröhrchen an dein Einfüllende zugeschmolzen wird.
DEA66834D 1932-08-12 1932-08-12 Explosionsfunkenstrecke zum mittelbaren Anzeigen eines UEberschlages Expired DE660397C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005884B (de) * 1953-07-17 1957-04-04 Joseph Ferdinant Menke Dipl In Elektrische Zuendpille und Verfahren zur Herstellung derselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1005884B (de) * 1953-07-17 1957-04-04 Joseph Ferdinant Menke Dipl In Elektrische Zuendpille und Verfahren zur Herstellung derselben

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