DE445868C - Wasserdichter elektrischer Zuender - Google Patents

Wasserdichter elektrischer Zuender

Info

Publication number
DE445868C
DE445868C DESCH72635D DESC072635D DE445868C DE 445868 C DE445868 C DE 445868C DE SCH72635 D DESCH72635 D DE SCH72635D DE SC072635 D DESC072635 D DE SC072635D DE 445868 C DE445868 C DE 445868C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
detonator
heads
detonators
waterproof electric
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH72635D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH72635D priority Critical patent/DE445868C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE445868C publication Critical patent/DE445868C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/103Mounting initiator heads in initiators; Sealing-plugs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Wasserdichter elektrischer Zünder. Bei Sprengarbeiten kommt es häufig vor, daß diese in nassem Gestein oder ganz im Wasser vorgenommen werden müssen. Es ist daher erforderlich, daß die zur Verwendung kommenden elektrischen Zünder vollkommen wasserdicht gemacht werden, damit dieselben unter dem Einfluß des Wassers nicht unbrauchbar werden. Die zur Erreichung dieses Zweckes bisher angewandten Verfahren bestehen in der Hauptsache darin, daß die Zündköpfchen der Zünder entweder direkt in die Sprengkapsel oder in eine Hülse eingegossen werden, in die dann die Sprengkapsel eingekittet wird. Da aber alle Vergußmassen, insbesondere auch der dazu meist verwendete Schwefel, beim Erstarren schwinden und das Wasser durch die entstehenden Schwindrisse bzw. Spalten in den Zündsatz des Köpfchens und in die Sprengkapsel eindringen würde, war man gezwungen, die Zünder nachträglich durch Überziehen mit Gummischlauchstücken, Umwickeln mit Isolierband und Eintauchen in geschmolzenes Paraffin u. dgl. gegen das Eindringen von Wasser zu schützen.
  • Es wurde auch vorgeschlagen, einen in die Sprengkapsel passenden. Stopfen zu bilden, durch den die Drähte hindurchgesteckt werden und an deren Enden dann -der Zündsatz angebracht werden soll. Bei einer derartigen Konstruktion müssen beim Handhaben des Zünders die Drähte beweglich werden, wodurch dann sofort die Abdichtung illusorisch wird.
  • Es wurde ferner vorgeschlagen, den Zünder in eine gegossene Hülse einzugießen, die durch eine Scheidewand in zwei getrennte Hohlräume geteilt ist, von denen der eine den Glühdraht und Zündsatz und der andere die Sprengkapsel aufnimmt. Die Ausführung dieses Gedankens wird aber erschwert durch die komplizierte Form der Hülse, deren Herstellung nicht unerhebliche Kosten verursacht. Aber auch hier wird nicht das Eindringen von Wasser an den Zündsatz verhindert, der im nassen Zustand versagt.
  • Durch Einpressen von Verzögerungssätzen in die Zünderhülse der Zünder wird wohl nach der Seite der Sprengkapsel abgedichtet. Auf der anderen Seite befindet sich jedoch der Einguß der Zünderdrähte in diese Hülse wie bei Zündern gewöhnlicher Art, der aber seinerseits nicht dicht abschließt, wie oben bereits dargetan war.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun unter Aussehaltung irgendeiner Hülse auf einfachste Art sowohl eine Abdichtung der Sprengkapsel -wie des Zündsatzes des Zündköpfchens gegen den Einfluß der Feuchtigkeit, was durch das im folgenden beschriebene Verfahren er= reicht wird.
  • Zündköpfchen elektrischer Minenzünder werden mit einem Umguß versehen, wie er in Abb. r im Querschnitt und in Abb. z in Ansicht gezeigt ist, und wobei a das Zündköpfchen, b die Zuleitungsdrähte und c die Vergußmasse darstellt. Die Vergußmasse kann aus Harz, Wachs, Paraffin, Asphalt usw. bzw. aus Mischungen dieser Stoffe oder aus sonstigen Stoffen bestehen, die jedoch die erforderliche Festigkeit und Zähigkeit besitzen und leicht schmelzbar sein müssen.
  • Soll nun ein mit einem derartigen Umguß versehener Zünder mit der Sprengkapsel d (Abb. 3) versehen werden, so wird diese in die Bohrung der durch Dampf oder Heißwasser erwärmten Metallplatte c gesetzt, wobei sie auf der Stütze f aufsitzt. Dann wird der Zünderkopf (Abb. z) in die Sprengkapsel geführt. Der Umguß des Zünderkopfes hat eine konische Form, die so bemessen ist, daß das untere Ende desselben in der Sprengkapsel festsitzt. Durch die erwärmte Kapselhülse wird nun ein oberflächliches Schmelzen des Umgusses veranlaßt, wodurch dieser leicht bis an den Ansatz g in die Kapsel gedrückt werden kann. Es findet dadurch eine so innige und dauerhafte Verbindung zwischen Zünderkopf und Sprengkapsel statt, daß das Eindringen von Wasser unmöglich wird. Hierauf wird der fertige Zünder sofort durch Heben des Stempels f aus der Heizplatte gedrückt und ist damit zum Versand und zur Verwendung fertig. Abb. q. zeigt den fertigen Zünder, der nun wochenlang in Wasser liegen kann, ohne dadurch in der Zündfähigkeit beeinflußt zu werden.-Für Zünder, die ohne Sprengkapsel versandt werden sollen, wird nun eine Abänderung beschrieben. In Abb. 5 wird ein mit einem Umguß vorbeschriebener Art versehener Zünder gezeigt, welcher am unteren Ende einen verjüngten Ansatz Iz hat. Wird nun ein derartiger Zünderkopf in der Höhe des Ansatzes in geschmolzene Gußmasse getaucht, so bleibt ein Teil davon an diesem hängen und erhält dadurch eine Form, wie Abb. 6 bei Iz zeigt. Durch dieses Verfahren wird das vorstehende Zünderköpfchen nicht nur gegen Beschädigung, sondern auch gegen den Einfluß des Wassers geschützt, derart, daß solche Zünderköpfchen wochenlang ohne Schaden zu leiden auch ohne Sprengkapsel im Wasser liegen können. Außerdem wird durch dieses Verfahren die übliche Verwendung von Papier- und Messinghülsen überflüssig, da die Sprengkapseln am Verwendungsort auf den Zünderkopf aufgesteckt werden können und dann dank der konischen Form ohne weiteres festsitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE z.- Wasserdichter elektrischer Zünder, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündköpfe elektrischer Minenzünder einen Umguß von konischer Form aus leicht schmelzbaren Stoffen erhalten, mit denen die aufgesteckten Sprengkapseln durch äußeres Erhitzen verschmolzen und dadurch sicher und wasserdicht befestigt werden können. z. Abänderung der Zünderköpfe gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zünderköpfe mit einem verjüngten Ansatz versehen werden und durch nachträgliches Eintauchen in geschmolzene Gußmasse einen Schutz gegen Beschädigung und Wassereinflüsse erhalten.
DESCH72635D 1925-01-13 1925-01-14 Wasserdichter elektrischer Zuender Expired DE445868C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH72635D DE445868C (de) 1925-01-13 1925-01-14 Wasserdichter elektrischer Zuender

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1614210X 1925-01-13
DESCH72635D DE445868C (de) 1925-01-13 1925-01-14 Wasserdichter elektrischer Zuender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE445868C true DE445868C (de) 1927-06-18

Family

ID=25993555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH72635D Expired DE445868C (de) 1925-01-13 1925-01-14 Wasserdichter elektrischer Zuender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE445868C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1056221B (de) Zugfeste und wasserdichte Einfuehrung eines ortsbeweglichen Fernmeldekabels in ein Steckergehaeuse
DE445868C (de) Wasserdichter elektrischer Zuender
DE1515375A1 (de) Erdungsverbindung
DE2143365B2 (de) Anordnung zum isolieren von elektroden
DE861347C (de) Vergussmuffe fuer aufgeloeste Drahtseilenden
DE643819C (de) Kabelendverschluss fuer Hochspannungskabel mit Isolierkoerper aus erstarrter Masse
DE545750C (de) Elektrischer Zuender mit festem Zuenderkoepfchen
DE859648C (de) Stecker mit Zugentlastung fuer elektrische Leitungen
DE1062597B (de) Verfahren zur Abdichtung einer elektrischen Sprengkapsel
DE1051353B (de) Aus Giessharz bestehender Endverschluss fuer elektrische Kabel
DE2736803C2 (de)
DE457672C (de) Spule fuer Bremsmagnete von Strassen- und aehnlichen Bahnen
DE400108C (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Minenzuender
AT233643B (de) Kabelgarnitur
DE2852215A1 (de) Leckstein fuer die vieh-fuetterung und verfahren zu seiner herstellung
DE495268C (de) Verfahren zur Einkapselung von Zaehlerspannungsspulen
DE513419C (de) Verfahren zum Verbinden von Leitungen in feuchten Raeumen
DE650765C (de) Leitungseinfuehrung fuer eine elektrische Heizplatte mit eingegossenem Rohrheizkoerper
DE558984C (de) Elektrischer Stuetzisolator, der aus Einzelisolatoren der Kappen- und Bolzenbauart zusammengesetzt ist
DE716589C (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Rohrheizkoerper
DE1665910C2 (de)
DE378781C (de) Elektrisch entzuendbare Patrone
DE1765076C3 (de) Verfahren zur Erzeugung eines aus einem Gußkörper bestehenden Verbindungsblockes für Telefonkabel
AT204519B (de) Bügeleisensohlenplatte
DE520879C (de) Modell zum Stampfen der tiegelfoermigen Zustellung von elektrischen OEfen