DE445868C - Wasserdichter elektrischer Zuender - Google Patents
Wasserdichter elektrischer ZuenderInfo
- Publication number
- DE445868C DE445868C DESCH72635D DESC072635D DE445868C DE 445868 C DE445868 C DE 445868C DE SCH72635 D DESCH72635 D DE SCH72635D DE SC072635 D DESC072635 D DE SC072635D DE 445868 C DE445868 C DE 445868C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- detonator
- heads
- detonators
- waterproof electric
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 8
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 5
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 3
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims description 2
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000004382 potting Methods 0.000 description 3
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 2
- 239000012188 paraffin wax Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 description 1
- 238000005422 blasting Methods 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 1
- 239000001993 wax Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/10—Initiators therefor
- F42B3/103—Mounting initiator heads in initiators; Sealing-plugs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
- Wasserdichter elektrischer Zünder. Bei Sprengarbeiten kommt es häufig vor, daß diese in nassem Gestein oder ganz im Wasser vorgenommen werden müssen. Es ist daher erforderlich, daß die zur Verwendung kommenden elektrischen Zünder vollkommen wasserdicht gemacht werden, damit dieselben unter dem Einfluß des Wassers nicht unbrauchbar werden. Die zur Erreichung dieses Zweckes bisher angewandten Verfahren bestehen in der Hauptsache darin, daß die Zündköpfchen der Zünder entweder direkt in die Sprengkapsel oder in eine Hülse eingegossen werden, in die dann die Sprengkapsel eingekittet wird. Da aber alle Vergußmassen, insbesondere auch der dazu meist verwendete Schwefel, beim Erstarren schwinden und das Wasser durch die entstehenden Schwindrisse bzw. Spalten in den Zündsatz des Köpfchens und in die Sprengkapsel eindringen würde, war man gezwungen, die Zünder nachträglich durch Überziehen mit Gummischlauchstücken, Umwickeln mit Isolierband und Eintauchen in geschmolzenes Paraffin u. dgl. gegen das Eindringen von Wasser zu schützen.
- Es wurde auch vorgeschlagen, einen in die Sprengkapsel passenden. Stopfen zu bilden, durch den die Drähte hindurchgesteckt werden und an deren Enden dann -der Zündsatz angebracht werden soll. Bei einer derartigen Konstruktion müssen beim Handhaben des Zünders die Drähte beweglich werden, wodurch dann sofort die Abdichtung illusorisch wird.
- Es wurde ferner vorgeschlagen, den Zünder in eine gegossene Hülse einzugießen, die durch eine Scheidewand in zwei getrennte Hohlräume geteilt ist, von denen der eine den Glühdraht und Zündsatz und der andere die Sprengkapsel aufnimmt. Die Ausführung dieses Gedankens wird aber erschwert durch die komplizierte Form der Hülse, deren Herstellung nicht unerhebliche Kosten verursacht. Aber auch hier wird nicht das Eindringen von Wasser an den Zündsatz verhindert, der im nassen Zustand versagt.
- Durch Einpressen von Verzögerungssätzen in die Zünderhülse der Zünder wird wohl nach der Seite der Sprengkapsel abgedichtet. Auf der anderen Seite befindet sich jedoch der Einguß der Zünderdrähte in diese Hülse wie bei Zündern gewöhnlicher Art, der aber seinerseits nicht dicht abschließt, wie oben bereits dargetan war.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt nun unter Aussehaltung irgendeiner Hülse auf einfachste Art sowohl eine Abdichtung der Sprengkapsel -wie des Zündsatzes des Zündköpfchens gegen den Einfluß der Feuchtigkeit, was durch das im folgenden beschriebene Verfahren er= reicht wird.
- Zündköpfchen elektrischer Minenzünder werden mit einem Umguß versehen, wie er in Abb. r im Querschnitt und in Abb. z in Ansicht gezeigt ist, und wobei a das Zündköpfchen, b die Zuleitungsdrähte und c die Vergußmasse darstellt. Die Vergußmasse kann aus Harz, Wachs, Paraffin, Asphalt usw. bzw. aus Mischungen dieser Stoffe oder aus sonstigen Stoffen bestehen, die jedoch die erforderliche Festigkeit und Zähigkeit besitzen und leicht schmelzbar sein müssen.
- Soll nun ein mit einem derartigen Umguß versehener Zünder mit der Sprengkapsel d (Abb. 3) versehen werden, so wird diese in die Bohrung der durch Dampf oder Heißwasser erwärmten Metallplatte c gesetzt, wobei sie auf der Stütze f aufsitzt. Dann wird der Zünderkopf (Abb. z) in die Sprengkapsel geführt. Der Umguß des Zünderkopfes hat eine konische Form, die so bemessen ist, daß das untere Ende desselben in der Sprengkapsel festsitzt. Durch die erwärmte Kapselhülse wird nun ein oberflächliches Schmelzen des Umgusses veranlaßt, wodurch dieser leicht bis an den Ansatz g in die Kapsel gedrückt werden kann. Es findet dadurch eine so innige und dauerhafte Verbindung zwischen Zünderkopf und Sprengkapsel statt, daß das Eindringen von Wasser unmöglich wird. Hierauf wird der fertige Zünder sofort durch Heben des Stempels f aus der Heizplatte gedrückt und ist damit zum Versand und zur Verwendung fertig. Abb. q. zeigt den fertigen Zünder, der nun wochenlang in Wasser liegen kann, ohne dadurch in der Zündfähigkeit beeinflußt zu werden.-Für Zünder, die ohne Sprengkapsel versandt werden sollen, wird nun eine Abänderung beschrieben. In Abb. 5 wird ein mit einem Umguß vorbeschriebener Art versehener Zünder gezeigt, welcher am unteren Ende einen verjüngten Ansatz Iz hat. Wird nun ein derartiger Zünderkopf in der Höhe des Ansatzes in geschmolzene Gußmasse getaucht, so bleibt ein Teil davon an diesem hängen und erhält dadurch eine Form, wie Abb. 6 bei Iz zeigt. Durch dieses Verfahren wird das vorstehende Zünderköpfchen nicht nur gegen Beschädigung, sondern auch gegen den Einfluß des Wassers geschützt, derart, daß solche Zünderköpfchen wochenlang ohne Schaden zu leiden auch ohne Sprengkapsel im Wasser liegen können. Außerdem wird durch dieses Verfahren die übliche Verwendung von Papier- und Messinghülsen überflüssig, da die Sprengkapseln am Verwendungsort auf den Zünderkopf aufgesteckt werden können und dann dank der konischen Form ohne weiteres festsitzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE z.- Wasserdichter elektrischer Zünder, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündköpfe elektrischer Minenzünder einen Umguß von konischer Form aus leicht schmelzbaren Stoffen erhalten, mit denen die aufgesteckten Sprengkapseln durch äußeres Erhitzen verschmolzen und dadurch sicher und wasserdicht befestigt werden können. z. Abänderung der Zünderköpfe gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zünderköpfe mit einem verjüngten Ansatz versehen werden und durch nachträgliches Eintauchen in geschmolzene Gußmasse einen Schutz gegen Beschädigung und Wassereinflüsse erhalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH72635D DE445868C (de) | 1925-01-13 | 1925-01-14 | Wasserdichter elektrischer Zuender |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1614210X | 1925-01-13 | ||
| DESCH72635D DE445868C (de) | 1925-01-13 | 1925-01-14 | Wasserdichter elektrischer Zuender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445868C true DE445868C (de) | 1927-06-18 |
Family
ID=25993555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH72635D Expired DE445868C (de) | 1925-01-13 | 1925-01-14 | Wasserdichter elektrischer Zuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445868C (de) |
-
1925
- 1925-01-14 DE DESCH72635D patent/DE445868C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1056221B (de) | Zugfeste und wasserdichte Einfuehrung eines ortsbeweglichen Fernmeldekabels in ein Steckergehaeuse | |
| DE445868C (de) | Wasserdichter elektrischer Zuender | |
| DE1515375A1 (de) | Erdungsverbindung | |
| DE2143365B2 (de) | Anordnung zum isolieren von elektroden | |
| DE861347C (de) | Vergussmuffe fuer aufgeloeste Drahtseilenden | |
| DE643819C (de) | Kabelendverschluss fuer Hochspannungskabel mit Isolierkoerper aus erstarrter Masse | |
| DE545750C (de) | Elektrischer Zuender mit festem Zuenderkoepfchen | |
| DE859648C (de) | Stecker mit Zugentlastung fuer elektrische Leitungen | |
| DE1062597B (de) | Verfahren zur Abdichtung einer elektrischen Sprengkapsel | |
| DE1051353B (de) | Aus Giessharz bestehender Endverschluss fuer elektrische Kabel | |
| DE2736803C2 (de) | ||
| DE457672C (de) | Spule fuer Bremsmagnete von Strassen- und aehnlichen Bahnen | |
| DE400108C (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Minenzuender | |
| AT233643B (de) | Kabelgarnitur | |
| DE2852215A1 (de) | Leckstein fuer die vieh-fuetterung und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE495268C (de) | Verfahren zur Einkapselung von Zaehlerspannungsspulen | |
| DE513419C (de) | Verfahren zum Verbinden von Leitungen in feuchten Raeumen | |
| DE650765C (de) | Leitungseinfuehrung fuer eine elektrische Heizplatte mit eingegossenem Rohrheizkoerper | |
| DE558984C (de) | Elektrischer Stuetzisolator, der aus Einzelisolatoren der Kappen- und Bolzenbauart zusammengesetzt ist | |
| DE716589C (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Rohrheizkoerper | |
| DE1665910C2 (de) | ||
| DE378781C (de) | Elektrisch entzuendbare Patrone | |
| DE1765076C3 (de) | Verfahren zur Erzeugung eines aus einem Gußkörper bestehenden Verbindungsblockes für Telefonkabel | |
| AT204519B (de) | Bügeleisensohlenplatte | |
| DE520879C (de) | Modell zum Stampfen der tiegelfoermigen Zustellung von elektrischen OEfen |