DE660331C - Luftsetzmaschine - Google Patents

Luftsetzmaschine

Info

Publication number
DE660331C
DE660331C DEH144402D DEH0144402D DE660331C DE 660331 C DE660331 C DE 660331C DE H144402 D DEH144402 D DE H144402D DE H0144402 D DEH0144402 D DE H0144402D DE 660331 C DE660331 C DE 660331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
pressure
pulse
flaps
air chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH144402D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Humboldt Deutzmotoren AG
Original Assignee
Humboldt Deutzmotoren AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Humboldt Deutzmotoren AG filed Critical Humboldt Deutzmotoren AG
Priority to DEH144402D priority Critical patent/DE660331C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE660331C publication Critical patent/DE660331C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
    • B03B4/005Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs the currents being pulsating, e.g. pneumatic jigs; combination of continuous and pulsating currents

Landscapes

  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Luftsetzmaschine Die Erfindung betrifft eine Luftsetzmaschine, wie sie in dem Hauptpatent 658 645 beschrieben ist, bei der neben der,Kohle, den Bergen und gegebenenfalls einem Zwischengut ein vierter Gutsteil schwerster Bestandteile erhalten wird. Dieses Ziel wird gemäß dem Hauptpatent dadurch erreicht, daß der unter dem Setzbett mit entsprechend weit gelochtem Sieb erzeugte, dynamisch wirkende Luftstrom durch die Anordnung von dicht schließenden Pulsklappen bis auf den atmosphärischen Druck gesenkt wird.
  • Im praktischen Betrieb hat sich nun gezeigt, @daß der Luftdruck in der ;Luftkammer unter dem Setzbett in dem Augenblick, in welchem die Pulsklappen die Luftzufuhr absperren, nicht sofort auf Null absinkt, sondern daß nach K1appienabschluß ein allmählicher Abfall auf den Atmosphärendruck stattfindet. Diese Tatsache erklärt sich dadurch, daß das auf dem Setzgutträger liegende Setzgut, durch welches hindurch sich der Druck ausgleichen muß, der abströmenden Luft einen erheb; lichen Widerstand entgegensetzt. Der langsam vor .sich gehende Druckabfall hat aber wiederum zur Folge, daß das Setzgut sich auch erst langsam auf dem Setzsieb absetzt, was das Durchsetzen eines vierten Gutsteiles beeinträchtigen kann.
  • Die Erfindung ist seine Verbesserung und weitere Ausgestaltung des Gegenstandes des Hauptpatents und ist dadurch gekennzeichnet daß die Luftkammer zwischen dem Setzgutträger und den Pulsklappen eine oder mehrere mit der Drehzahl der Pulsklappen angltriebene Steuerklappen besitzt, welche die Luftkammer zeitweilig mit der Außenluft oder mit einer Quelle geringeren Druckes als die Atmosphäre, wie z. B. mit der unter Unterdruck stehenden Staubhaube oder der Ansaugleitung des die Druckluft zuführenden Gebläses, verbinden, und daß :die Stellung der Pulsklappen und der Steuerklappen zu. einander eine solche ist, daß die Steuerklappen die Verbindung mit der Außenluft oder der Quelle ,geringeren Druckes in oder kurz vor dem Augenblick herstellen, in dem die Pulsklappen die Luftzufuhr zu der Luftkammer sperren. Auf diese Weise findet ein sofortiges Absinken des Luftdruckes auf :den atmosphärischen Druck bzw. .darunter statt, wodurch das erstrebte Ziel mit Sicherheit erreicht wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, rund zwar zeigen Abb. i eine Luftsetzmaschine mit der neuen Steuerklappe, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-A in Abb. i, Abb. 3 die Abhängigkeit der Stellung der Pulsklappen von den Steuerklappen in vergrößerter Darstellung, Abb. ¢ ein Schaubild des Druckverlaufes bei dem Hauptpatent, Abb.5 ein Schaubild des Druckverlaufes in einer Setzmaschine, deren Luftkammer ,, mittels der Steuerklappen finit der Außenluf,@ verbunden wird, Abb. 6 :ein Schaubild des Druckverlaufes in einer Setzmaschine, deren Luftkammer mittels der Steuerklappen mit einem Raum geringeren Druckes als der Atmosphärendruck verbtmden wird,.
  • An die Luftkammera zwischen dem Setzgutträger b und den Pulsklappen c ist ein Gehäuse id' .angeschlossen, in welchem eine oder mehrere Steuerklappene umlaufen. Das Gehäuse d ist hierbei beispielsweise mittels einer Rohrleitung f mit der Staubhaube g der Setzmaschine, in dienen Innern Unterdruck herrscht, verbunden. Die Pulsklappen c sind mit der Steuerklappe e durch ein starres Rädergetriebe 1a verbunden. Die für den Setzvorgang erforderliche Druckluft wird in einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Gebläse erzeugt, strömt der Setzmaschine durch den Stutzeni zu ;und wird, bevor ihr die Druckschw.ankungen mittels der Pulsklappen c durch zeitweiliges Absperren und öffnen der Durchtrittsöffmuigen k aufgeprägt werden, vermittels der Drosselklappenm auf den für den Setzvorgang günstigsten Druck gebracht.
  • Aus Abb.3, die den Anschluß der Luftkammer an die Außenluft zeigt, ist die Stellung der Pulsklappen c zu der Steuerklappe 2 durch Eintragen gleicher Bezugszahlen i bis 4. verdeutlicht. Denkt man sich die Steuerklappen e in Abb. 3 weg, so erzeugen die Pulsklappen c in der Luftkammera einen Puls von der in Abb.4. dargestellten Form. Bei der Stellung i-i der Pulsklappen c beginnen dieselben die Durchtrittsöffnungen k nach der Luftkammera freizugeben. Die Folge ist ein Anstieg des Luftdruckes in der Luftkammer (vgl. Abb.4) und ein Anheben und Auflockern der auf dem luftdurchlässigen Setzgutträger b ruhenden Setzgutschicht. Der Luftdruck in der Luftkammer erreicht bei der Stellung z-2 der Pulsklappen c seinen Höchstwert und fällt dann allmählich wieder ab. In der Stellung 3-3 haben die Pulsklappen c die Durchtrittsöffnungen k wieder verschlossen. Der Luftdruck in der Luftkammer u ist aber,, wie das Schaubild in Abb. 4. zeigt, trotz Abschlusses der Durchtrittsöffnungen k noch nicht zu Null geworden. Das kommt daher, daß der Überdruck in der Luftkammer a sich nicht plötzlich durch das Setzbett hindurch ausgleichen kann, sondein dazu infolge des Bettwiderstandes eine in Abb. 4 eingezeichnete Zeitspanne x benötigt. Die Folge dieses verzögerten Druckausgleiches ist ein langsames Abwärtssinken des Setzgutes ;auf !dem Setzbett, was leine schlechte Durchsetzwirkung zur Folge hat.
  • Um nun zu erreichen, daß der Überdruck der Luftkammer a nach Abschluß der '':4vtWchtrittsöffnungen k durch die Pulsklappen c tzlich zu Null wird, ist in dem Stutzend I' der Luftkammera die Steuerklapper vorg& sehen. Wie sich aus Abb.3 ergibt, ist die Stellung der Steuerklappe e zu den Puls:-klappen c eine solche, .daß dieselbe in dem Augenblick, wo die Pulsklappen die Durchtrittsöffnungen k abschließen, eine Verbindung der Luftkammer .a mit der Außenluft herstellt. Die Wirkung dieser Maßnahme äußert sich auf den Druckverlauf innerhalb der Luftkammer a in der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise. Der Luftdruck in der Luftkammera fällt vom Punkte 3, d. i. der Augenblick, in dem die Pulsklappen c die Durchtrittsöffnungen k abschließen, steil auf den Atmosphärendruck ab. Die Folge davon ist, daß das Setzgut auf dem Setzbett mit großer Geschwindigkeit abwärts sinkt und deshalb die schweren Bestandteile infolge ihrer größeren lebendigen Energie gegenüber den leichteren in der Setzgutschicht weiter abwärts bewegt werden als vorher, wo mangels Vorhandenseins der Steuerklappe der Druckabfall vom Punkte 3 langsam von statten ging. Es tritt also ein besseres Durchsetzen des vierten Gutsteiles ein.
  • Die Wirkung der Steuerklappe e läßt sich noch erheblich verbessern, wenn ihr Gehäused an einen Raum niedrigeren Druckes als der Atmosphärendruck angeschlossen ist. Z. B. kann das Gehäuse d, wie aus Abb. i und z ersichtlich, an die Staubhaube g, in der zwecks Absaugung des Staubes ein niedrigerer Druck als der Atmosphärendruck vorherrscht, angeschlossen sein. Es ist natürlich auch möglich, das Gehäuse d an die Saugseite des die Setzluft durch den Stutzen i zuführenden Gebläses oder an irgendeine beliebige andere Quelle tiefen Druckes anzuschließen. Diese Maßnahme wirkt sich in .der aus Abb. 6 ersichtlichen Weise auf den Druckverlauf in der Luftkammer a aus. Der Abfall des Druckes in der Luftkammer vom Punkte 3 ab erfolgt .einerseits noch steiler als in Abb. 5, andererseits aber auch noch unter den Atmosphärendruck hinab. Der steile Druckabfall in der Luftkammer a von der Stellung 3-3 der Pulsklappen c ab ermöglicht ein rasches Durchsetzen schwersten Gutes und bedeutet deshalb eine erhebliche Leistungssteigerung der Maschine. Das durchgesetzte Gut gelangt durch die Durchtrittsöffnungen k in den Sammelraum n, von wo alls es mittels eines Allenrades o ausgetragen wird.
  • Die Steuerklappe e ermöglicht nicht nur, wie oben beschrieben, einen steilen Druckabfall von dem Augenblick an, wo die Pulsklappen die Durchtrittsöffnung.en freigeben, sondern sie ermöglicht es, in jedem Augenr blick leinen Druckabfall herbeizuführen, wenn. man ihre Lage zu dien Pulsklappen derart verstellt, daß sie die Luftkammer a öffnet, berat die Pulsklappen die Durchtrittsöffnungen k für die Druckluft versperrt haben.
  • Die neue Steuerklappe ist natürlich nicht nur für einbettige, sondern_auch -für mehrbettige Luftsetzmaschinen ,anwendbar.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCI3 Luftsetzmaschine nach Hauptpatent 658 645, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer zwischen dem Setzgutträger und den Pulsklappen -eine oder mehrere mit der Drehzahl der Pulsklappen angetriebene Steuerklappen besitzt, welche die Luftkammer zeitweilig mit der Außenluft oder mit einer Quelle geringeren Druckes als die Atmosphäre, wie z. B. mit der unter Unterdruck stehenden Staubhaube öder der Ansaugleitung des die Dxucklüft zuführenden Gebläses, verbinden, und daß die Stellung der Pulsklappen und der Steuerklappen zueinander eine solche ist, daß die Steuerklappen die Verbindung mit der Außenluft oder der Quelle geringeren Druckes in oder kurz vor dem Augenblick herstellen, in dem die Pulsklappen die Luftzufuhr zu der Luftkammer sperren.
DEH144402D 1935-07-23 1935-07-23 Luftsetzmaschine Expired DE660331C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH144402D DE660331C (de) 1935-07-23 1935-07-23 Luftsetzmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH144402D DE660331C (de) 1935-07-23 1935-07-23 Luftsetzmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE660331C true DE660331C (de) 1938-05-23

Family

ID=7179420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH144402D Expired DE660331C (de) 1935-07-23 1935-07-23 Luftsetzmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE660331C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1945103A1 (de) Regelung der Zufuhr von Brennstoffdampf aus den Brennstoffbehaeltern von Brennkraftmaschinen in deren Verbrennungsraeume
DE660331C (de) Luftsetzmaschine
DE3817581A1 (de) Vakuum-sicherheitsventil mit puffervolumen
DE4008266A1 (de) Elektromagnetisches ventil
DE556619C (de) Saugschlauchfilter
DE2364465C2 (de) Regeleinrichtung für einen Gasmotor
DE455105C (de) Bremsbeschleuniger
DE620779C (de) Sandblaseformmaschine
DE628016C (de) Luftsetzmaschine
DE665045C (de) Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen
DE665229C (de) Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse
DE947529C (de) Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft
DE731602C (de) Durch einen mit selbsttaetiger Steuerung versehenen Druckluftzylinder angetriebene Foerderwagenverschiebe- oder -verziehvorrichtung
DE610924C (de) Luftsetzmaschine
DE800054C (de) Druckluftbremse
DE871407C (de) Ventilsteuerung fuer hydraulische Pressen
DE615283C (de) Luftverdichtende Brennkraftmaschine, insbesondere Dieselmaschine
AT141369B (de) Vorrichtung zum Einführen staubförmiger oder flüssiger Brennstoffe in Brennkraftmaschinen.
DE2118735A1 (de) Anordnung zur automatischen Steuerung einer Lufteinlaufklappe
DE845523C (de) Verteilerventileinrichtung fuer Druckmittelbremssysteme fuer Eisenbahn- und aehnliche Fahrzeuge
DE451301C (de) Einrichtung zum stufenweisen Loesen von Einkammerdruckluftbremsen
DE674206C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Ventile fuer Kolbenverdichter
AT80861B (de) Druckluftbremse für Födermaschinen. Druckluftbremse für Fördermaschinen.
DE402569C (de) Ventilsteuerung fuer Flugmotoren
DE628594C (de) Gegenzylinder fuer Schuettelrutschen mit staendig von Druckluft beaufschlagtem Arbeitskolben