DE665045C - Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen - Google Patents

Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen

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Publication number
DE665045C
DE665045C DES126347D DES0126347D DE665045C DE 665045 C DE665045 C DE 665045C DE S126347 D DES126347 D DE S126347D DE S0126347 D DES0126347 D DE S0126347D DE 665045 C DE665045 C DE 665045C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
line
driving
safety
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES126347D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Hochreuter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES126347D priority Critical patent/DE665045C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE665045C publication Critical patent/DE665045C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/24Operating devices
    • B66D5/26Operating devices pneumatic or hydraulic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
    • B66D2700/035Fluid operated braking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse für Fördermaschinen Bei Fürderm.aschinen wird bekanntlich neben der zum betriebsmäßigen Bremsen dienenden Fahrbremse eine Sich.erheitsbr@emse vorgesehen, die in Gefahrfüllen zum Stillsetzen der Fördermaschine dient. Es ist bekannt, diese beiden Bremsen so miteinander zu vereinigen, daß sie auf das gleiche Bremsgestünge wirken. Weiterhin hat man auch bereits den Fahrbremskolben und das Lüftgewicht der Sicherheitsbremse so angeordnet, d:aß sie an zwei Punkten eines Differentialhebels angreifen, an dessen drittem Angriffspunkt der Bremshebel mittelbar angelenkt ist. Die Artordnung war hierbei so getroffen, daß im Sicherheitsfall die Fahrbremse zur Erzeugung des Bremsdruckes herangezogen wurde, während das Fallgewicht zum Verzögern im Sicherheitsfall nur dann diente, wenn die notwendige Druckluft für den Fahrbremszylinder nicht zur Verfügung stand.
  • Da man mit der Fahrbremse im Laufe eines sich allmählich abspielenden betriebsmäßigen Stillsetzens der Fördermaschine und zum Halten der Förderschalen beim Entladen und Beschicken sehr beträchtliche Bremsdrücke ausüben muß, würde eine plöjtzliche Beaufschlagwng des Fahrbremskodbens mit dem vollen Druck im Sicherheitsfall sehr starke Bremsdrücke zur Folge haben. Bei Trommelfördermaschinen würde es infolgedessen zu einem Tanzen der Körbe und bei Treibsrheibünfördermaschinen zu einem Seilrutsch kommen. Man hat infolgedessen zum Steuern der bekannten Fahr- und Sicherheits,-bremse mit Differentialhebel Einrichtungen vorgesehen, die im Sicherheitsfall den Druckregler der Fahrbremse auf einen gegenüber dem vollen Bremsdruck verminderten Wert einstellen. Hierzu waren verhältnismäßig komplizierte Klinken:gesperre erforderlich, da einerseits die Gewähr für eine sichere Steuerung der Bremse im Gefahrfall gegeben sein mußte, und es anderseits auch erforderlich war, nach Beseitigung der Gefahrursachen die Steuerung wieder in ihre Bereitsicbafts:stellung zu führen. Man hat zur Vermeidung der Klinkensteuerung bereits :eine Hebelsteuerung vorgesehen, bei der sich ein Steuerglied der einen Bremse an einem Steuerorgan der anderen Bremse abstützt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrü,, ,g#e , diese Hebelsteuerung zu vermeiden.
  • ,der Erfindung wird dies dadurch erreicht ein in Abhängigkeit von den Au,slös eursacli . gesteuertes-Auslöseglied einerseits das Steu@erorg:an für den Luftzylinder der Sicherheitsbremse verstellt und anderseits eine den Druckregler umgehende Leitung vom Druckluftnetz zum Fahrbremszylinder steuert.
  • In der Zeichnung ist eile Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt. Im Fahrbremszylindcr i ist der Fahrbrem.skodb:en 2 geführt, der über die Kolbenstange 3 mit einem Differentialhebel 4 im Punkte 5 in Verbindung steht. Im Punkt 6 des Differentialhebels ist über eine Stange 7 der im Zylinder 8 ;geführte Lüftkolbeii g des Sich @erheits= bremsgewichtes io angelenkt. Am dritten Anlenkungspunkt i i ist eine in Richtung des Pfeiles i2 zum Bremshebel führende Stange befestigt. Von dem nicht dargestellten Druckluftn:etz führt eine Leitung 13 zu einem Schiebergehäuse 14 und voll dort über die Leitungen 15, 16 zum Lü.ftzylinder 8.. Die Leitung 16 ist gleichfalls an das Schiebergehäuse 14 .an:geschlüssen und kann über die Leitung 17 und ein Drosselglied 18 mit der Außenluft in Verbindung gebracht werden.
  • Zum betriebsmäßigen Bremsen mit Hilfe des Fahrbremskolbens 2 dient ein I)ruckregler ig, der durch :einen nicht dargestellten Bremshebel gesteuert wird und wahlweise aus der Leitung 2o den jeweilig gewünschten Bremsdruck über die Leitung 2 i, den Schieber 14. und die Leitung 22 zum Fahrbrems; zylinder strömen läßt oder den Fahrbremszylinder mit dem Auspuff 23 verbindet. Von der Leitung i3 ist eine Leitung 24 abgezweigt, die über den Schieber mit der Leitung 25 in Verbindung steht. In dieser Leitung ist vor der Einmündung in die Leitung 22 ein einstellbares Regelglied 26 vorgesehen. Der im Schieb:ergehäuse 14 befindliche Schieber 27 ist über eine Stange 28 an einem bei 29 gelagerten Winkellieb e13, angelenkt, der mit dem Magnetkern 31 verbunden ist und bei eingeschalteter Spule 32 in der dargestellten Stellung gehalten wird. Am Winkelhebel ist ein Überbrückungskontakt 33 vorgesehen; der zusammen mit den Kontrakten 34 und 35 den Stromkreis der Spule 32 geschlossen hält, solange sich der Winkelhebel3o in der dargestellten Lage befindet. Im Stromkreis der Spule 32 sind weitere Schalter angeordnet, die in Abhängigkeit von bestimmten Gefahrursachen, z. B. beim Übertreiben, geöffnet werden. Hierdurch wird die Spuile 3ä spannungslos, der Winkelhebe13o .dreht sich um den Anlenkungspwnkt 29 und verstellt die Stange 28 in der Pfeilrichtung 38: Im nachstehenden soll die Wirkungsweise rer Einrichtung geschildert werden. Ausgecnwangen sei hierbei von der in der Zeichnung jd,rgestellten Lage der einzelnen Teile, bei der ,``durch den Schieber 27 die Leitungen 2i, 22 und 13, 15 über die Aussparungen 37 und 38 miteinander in Verbindung stehen, während die Leitungen 24, 25 und 17, 16 voneinander getrennt sind. Der Druckregler ig möge auf Auspuff stehen, d. h. die Leitungen 21 und 23 miteinander verbinden. Der Zylinder i ist infolgedessen entlüftet, und der Kolben 2 befindet sich in seiner unteren Endstellung. Im Gegensatz hierzu steht das Innere des Lüft# zylinders 8 der Sicherheitsbremse über die Leitungen 16, 15 und 13 mit dem Druckluftnetz in Verbindung, der kalben g ist durch die Druckluft angehoben und hält das. Fallgewicht i o der Sicherheitsbremse in der Lüftstellung.
  • Tritt nun ein Gefahrfall ein, so wird der Stromkreis der Spule 32 unterbrochen, der Solenoidkern 3 i fällt ab, der Winkelhebel 30 wird um seine Achse z9 im Uhrzeigersinn gedreht und die Stange 28 in Richtung des Pfeiles 36 verstellt. Die Leitungen 21 und 22 werden voneinander getrennt und ebenso die Leitung 13 von der Leitung 15 abgeschl'os..-sen. Im Gegensatz hierzu werden die Leitungen 24 und 25 miteinander verbunden und außerdem eine Durchströmöffnung von der Leitung 16 zur Auspuffleitung 17 hergestellt. Die Druckluft strömt nunmehr von der Drückluftleitung 13 über die Leitung 24 und die Aussparung 38 des Schiebers 2; in die Leitung 25. Von dort gelangt die Druckluft über das Regelglied 26 und die Leitung 22 in dien Fahrbremszylinder i. Der Fahrbremskolhen 2 wird angehoben und legt über die Stange 3, den Differentialhebel 4 und die im Punkte r i angel'enkte Verbindungsstange die Bremsbakken an. Der Bremsdruck ist hierbei durch .das Regelglied 26 :auf den für den Sicherheitsfall vorgesehenen Bremswert begrenzt.
  • Dia der Schieher 27 weiterhin über die Aussparung 39 .den Luftzylinder ß über die Leitung 16 mit der Auspuffleitung 17 verbunden hat, kann die Luft in Richtung des Pfeiles 4o ins Freie ausströmen. Das Fallgewicht würde hierbei absinken und den Bremsdruck erhöhen. Da im Sicherheitsfall zunächst jedoch nur ein geringerer Bremsdruckerzielt werden soll und hierzu die über das Regelglied 26 zugeführte Drwckluft ausreicht, ist in der Auspuffleitung 17 das Drosselorgan 18 vorgesehen, das das Ausströmen der Druckluft aus dem Luftzylinder 8 der Sicherheitsbremse entweder völlig verhindert oder derart verzögert, daß sich eine Bremswirkurig des Fallgewichtes erst nach einer gewissen Zeit ergibt.
  • Die Anordnung kann so getroffen sein, daß das Drosselglied 18 den Auslaßquerschnitt der Auspuffleitung 17 in den Fällen in größerem Maße freigibt, in denen der Druck in dQr Leitung 13 unter einen bestimmten Betrag sinkt. Weiterhin ist es möglich, das Regelglied 26 in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Höchstgeschwindigkeit zu steuern. Auf diese Weise läßt sich im Sicherheitsfall bei Seilfahrt eine kleine Verzögerung erzielen als bei Materialfahrt.
  • Nach Beseitigung der Auslöseursache kann die Bremseinrichtung aus der geschilderten Sicherheitsbremsstellung wieder in die Lage »Sicherbeitsbremse-los«-S-tellung geführt werden. Die Kontakteinrichtung 33, 34,35 dient dazu, ein Einschalten des Auslösemagneten so lange zu verhindern, als sich die Fahrbremse bzw. der Druckregler I9 der Fahrbremse in der »Fahrbremse-lo,s«-Stellun g befindet. Auf diese Weise wird verhindert, daß sich die Fördermaschine beim Lüften der Sicherheitsbremse, d. h. bei einer Zurückbewegung des Schiebers 27 in die gezeichnete Lage, unbeabsichtigt in Bewegung setzt. Zu diesem Zwecke ist am Fahrbremshebel eine weitere Kontakteinrichtung vorgesehen, die parallel mit der Kontakteinrichtung 33, 34, 35 liegt und nur dann geschlossen ist, wenn. sich der Fahrbremshebel in der Stellung »Fahrbremse fest« befindet. In .dieser Bremsstellung des Fahrbremshebels verbindet der Druckregler I9 die Leitung 2I mit dem Netz. Nunmehr kann der Stromkreis des Auslösemagneten 31, 32 wieder geschlossen werden, der den Schieber 27 in die gezeichnete Lage führt. Im gleichen Augenblick strömt Druckluft aus der Leitung 2o über den Druckregler 19 in die Leitung 2I und von dort zum Fahrbremszylinder I. Der Fahrkol'hen 2 wird in der Bremsstellung gehalten oder :es wird .ein noch stärkerer Bremsdruck mit Hilfe der Fahrbremse erreicht.
  • Reicht das Gewicht des Solenoidkerns 3 1 nicht aus, um den Schieber 27 in der Pfeilrichtung 36 zu bewegen, so kann im Schieb-ergehäuse eine Feder 4 1 vorgesehen werden, die bei .einer Unterbrechung des, Stromkreises der Spule 32 den Schieber 27 schnell in die Sicherheitsbremsstellung fübrt.

Claims (1)

  1. PATISNTANSPRÜCII1?: I. Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse für Fördermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Abhängigkeit vorn den Auslöseursachen gesteuertes Auslösegli:ed einerseits das Steuerorgan für den Lüftzylinder der Sicherheitsbremse verstellt und anderseits eine den Druckregler der Fahrbremse umgehende Leitung vom Druckluftnetz zum Fahrbrems.zylinder steuert. z. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Steuerglieder des Lüftzylinders und der Umgehungsleitung baulich vereinigt sind. 3. Bremse nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Umgehungsleitung ein einstellbares Regelglied eingeschaltet ist. 4. Bremse nach Anspruch i oder folgenden, gekennzeichnet :durch die Anordnung eines Drosselgliedes in der Auspuffleitung des Lüftzylinders der Sicherheitsbremse. 5. Bremse nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Betätigungsmagneten Verriegelungskontakte eingeschaltet sind, die vom Betriebszustand der Fahr- und Sicherheitsbremse abhängig gemacht sind.
DES126347D 1937-03-10 1937-03-10 Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen Expired DE665045C (de)

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DES126347D DE665045C (de) 1937-03-10 1937-03-10 Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen

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DES126347D Expired DE665045C (de) 1937-03-10 1937-03-10 Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen

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DE (1) DE665045C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024223B (de) * 1955-02-05 1958-02-13 Eisenhuette Prinz Rudolph Ag Kombinierte Fahr- und Sicherheitsbremseinrichtung fuer Foerdermaschinen
US2954689A (en) * 1955-11-30 1960-10-04 Braun Inc G A Combination washing and extracting machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024223B (de) * 1955-02-05 1958-02-13 Eisenhuette Prinz Rudolph Ag Kombinierte Fahr- und Sicherheitsbremseinrichtung fuer Foerdermaschinen
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