DE810149C - Druckluftbremsvorrichtung, insbesondere fuer Aufzugwinden bei Tiefbohrvorrichtungen - Google Patents

Druckluftbremsvorrichtung, insbesondere fuer Aufzugwinden bei Tiefbohrvorrichtungen

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DE810149C DEO251A DEO0000251A DE810149C DE 810149 C DE810149 C DE 810149C DE O251 A DEO251 A DE O251A DE O0000251 A DEO0000251 A DE O0000251A DE 810149 C DE810149 C DE 810149C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/008Winding units, specially adapted for drilling operations
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Description

  • Druckluftbremsvorrichtung, insbesondere für Aufzugwinden bei Tiefbohrvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf Antriebseinrichtungen für Druckluftbremsen, insbesondere solche, die für Aufzugwinden bei Tiefbohrvorrichtungen u. dgl. geeignet sind.
  • Aufzugwinden sind gewöhnlich mit zwei Bremsvorrichtungen ausgerüstet, von denen jede eine Bremstrommel und einen zugehörigen Bremsschuh oder ein Bremsband aufweist. Bei den Aufzugwinden, die durch Druckluft betätigt werden., weist die Antriebsvorrichtung einen oder mehrere Zylinder, die von einer einzelnen Druckluftquelle aus beeinflußt werden, und gewöhnlich Notvorrichtungen auf, welche die Bremsen selbsttätig anlegen, wenn die Luftzuleitung aussetzt. Wenn bei den bisher bekannten Einrichtungen ein Versagen bei einem Zylinder eintritt, betätigt die Notvorrichtung die Bremsen nicht, sondern die Notluftzuleitung geht verloren.
  • Es ist ein Zweck der vorliegenden Erfindung, verbesserte Einrichtungen für die normale und Notbetätigung von Luftbremsvorrichtungen vorzusehen, bei denen die beiden Bremsvorrichtungen gewöhnlich von einer einzelnen Druckluftquelle aus betätigt werden, bei denen aber die Betätigungsmittel für die Noteinrichtung der beiden Bremsen getrennt sind und die Notvorrichtung für jede der beiden dennoch arbeitest, wenn die andere versagt.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung verbesserter Einrichtungen für normale und Notbetätigungen von Druckluftbremsen, bei denen eine jede Bremsvorrichtung ihren eigenen Zylinder hat und die Notdrucklilftzuleitung getrennt von der anderen liegt und in dem Falle des Versagens eine jede Notluftzuleitung ihren eigenen Bremszylinder betätigt und von dem anderen Zylinder abgesperrt ist.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung verbesserter Bremsantriebsvorrichtungen, bei denen außer den oben erwähnten Merkmalen ein hörbares Warnungssignal das Versagen der Bremse anzeigt: Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Bremsantriebsvorrichtung, welche durch Druckluft angelegt und durch Federn freigegeben wird, so da.B eine empfindlichere Bremswirkung geliefert wird.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. r eine schematische Darstellung einer Ausführung eitler Antriebseinrichtung für die Druckluftbremsen gemäß der Erfindung; Fig. 2 und 3 sind Schnittansichten einer bevor= zugten Bauart der Lufthrlfsventile, die für das System benutzt wenden; und veranschaulichen düe Wirkung in zwei verschiedenen Stellungen; Fig. 4 ist eine schematische Darstellung einer abgeänderten Ausführung der Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung, und Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform.
  • In Fig. i ist eine Einrichtung io dargestellt, welche zwei Bremszylinder 12, 13 hat, von denen jeder eine der beiden Bremsvorrichtungen betätigt. Diese Zylinder werden vorzugsweise durch Druckluft betätigt und durch Federwirkung freigegeben. Gewöhnlich werden die beiden Zylinder von einer einzelnen Druckluftquelle aus beeinflußt und, betätigen beide Bremsvorrichtungen gleichzeitig. Die Zylinder, die Bremsvorrichtungen und die verbindenden Teile können hierbei von. üblicher Bauart sein.
  • Die Antriebseinrichtung für die Zylinder weist eine Hauptdruckluftleitung 14, welche mit der Quelle der Druckluft in Verbindung steht,, und vorzugsweise zwei Steuerventile 15, 16 auf, die parallel geschaltet sind und die normale Betätigung der Zylinder steuern. Vorzugsweise werden zwei solcher Steuerventile benutzt, von denen das eine durch die Hand und das andere durch den Fuß betätigt wird, um eine größere Sicherheit zu liefern., daß der Arbeiter stets einen sofortigen Zutritt zu einem der Ventile hat. Diese Ventile sind von graduierter Bauart, d. h. sie beherrschen den Druck der den Zylindern zugeführten Luft so, daß die Luft in. den Zylindern sich unter irgend einem Druck bis zu dem der Hauptleitung 14 befinden kann. Die Abgabekanäle der beiden Steuerventile sind mit den beiden Einlaßkanälen eines doppelten Rückschlagventils 17 verbunden. Eine Leitung 18 ist mit dem Auslaßkanal des Rückschlagventils 17 verbunden und hat Zweigleitungen i8°, 18b, welche mit den Einlaßkanälen von doppelten Rückschlagventilen i9, 2o verbunden sind. Die Abgabekanäle dieser zuletzt genannten Rückschlagventile sind mit den Einlaßkanälen der Zylinder 12 und 13 verbunden.
  • Wenn Luft dem Rückschlagventil 17 von einem der beiden Steuerventile aus zugeleitet wird, so schließt der Druck dieser Luft den Kanal des Ventils 17 zu dem anderen Steuerventil ab, wodurch ein Entweichen der Luft über .den Weg dieses anderen Steuerventils vermieden wird. Die anderen Einlaßkanäle der Rückschla gventile 19, 20 sind mit den Luftleitungen der Notvorrichtung verbunden. Während des normalen Arbeitens der Anlage schließen sich die Rückschlagventile 19, 20 gegenüber der Luft ab, welche von, den Zweigleitungen 18a, 18b in die Notvorrichtung entweicht. Die Steuer- und Rückschlagventile können hierbei von üblicher und normaler Bauart sein.
  • DieAnlage weist ferner vorzugsweise dieüblichen Absperrventile, von denen eins bei 21 dargestellt ist, und Manometer 22 auf, die gleichfalls von üblicher und bekannter Bauart sind und in gewünschter Weise angeordnet werden können.
  • Gemäß der Erfindung sind besondere und getrennt liegende Behälter 23, 24 für die Notluft vorgesehen, die mit den anderen Eiinlaßkanälen der Rückschlagventile 19, 2o über die Leitungen 25, 26 verbunden sind. Diese Leitungen enthalten Hilfs-oder Relaisventile 27, 28, welche die Steuermittel für den Notbetrieb darstellen und die weiter unten noch näher beschrieben werden. Vorzugsweise wird die Luft den Notbehältern von, der Hauptdruckluftleitung 14 über eine Leitung 29 zugeführt, welche Abzweigungen 29a, 29b hat, die sich zu den beiden Behältern erstrecken. Diese Zweigleitungen weisen Rückschlagventile 30 und 30a auf, welche einen Eintritt der Luft zu den Behältern gestatten, aber deren Entweichen über den genannten Weg verhindern. Demzufolge wird der Druck der Notluftzuleitung zu den beiden Behältern bei normalem Druck in der Hauptleitung aufrechterhalten.
  • Die Hilfsventile 27, 28 weisen Steuerkanäle auf, die mit der Hauptleitung 14 über eine Leitung 31 verbunden sind, welche die Zweigleitungen 31a, 31b aufweist, die sich zu diesen Kanälen erstrecken. Wenn der Druck in der Hauptleitung 14 unter den für einen sicheren Betrieb erforderlichen Mindestdruck fällt, werden beide Hilfsventile gleichzeitig betätigt. Die Beeinflussung des Hilfsventils 27 er-, möglicht, daß Luft von den Behältern 23 durch die Notluftleitung 25 und das Rückschlagven:til i9 zu dem Zylinder 12 strömt. Die Betätigung des Hilfst ventils 28 gestattet in ähnlicher Weise die Strömung der Luft von dem Behälter 24 über die Notluftleätung 26 und das Rückschlagventil 20 zu dein Zylinder 13. In jedem Fall sperren die doppelten Rückschlagventile selbsttätig die Notluftleitungen 25 und 26 von den Zweigleitungen 184 und 18b ab und gestatten nur,,daß Luft von jedem Behälter lediglich zu seinem zugehörigen Zylinder gelangt.
  • Die Leitung 31 weist vorzugsweise ein Ventil 32 auf, um zu ermöglichen, daß die Noteinrichtung gewünschtenfa.lls von Hand aus betätigt werden kann. Das Öffnen des Ventils 32 gestattet ein Entweichen der Luft aus dem System und hat eine Wirkung ähnlich der, die bei einem Versagen in dem System eintritt. Das Ventil 32 kann von üblicher und normaler Bauart sein, die ermöglicht, in der einen Stellung die Leitungen 31 und 47 zu verbinden, und in der anderen Stellung die Leitung 31 in die Außenluft zu entleeren und die Leitung 47 abzuschließen. Da zahlreiche Ventilkonstruktionen, die in dieser Weise wirken, bekannt sind, ist eine nähere Beschreibung nicht notwendig.
  • Wenn ein Versagen zwischen der Hauptd.ruckluftduelle und den Rückschlagventilen i9 und 20 einen ausreichenden Druckluftverlust zur Folge hat, betätigt die Notvorrichtung beide Bremszylinder und verursacht das Anlegen beider Bremsbänder. Wenn ein Versagen in einem der Zylinder einen ausreichenden Druckluftverlust zur Folge hat, so wird der andere Zylinder mit Druckluft von seinem eigenen Notbehälter aus beliefert und unabhängig von dem anderen Zylinder, welcher versagt hat. Die Einrichtung ist hierbei so ausgebildet, daß eine jede Bremsvorrichtung allein die Aufzugwinde anhalten kann.
  • Wenn der Druck in der Hauptleitung wieder hergestellt ist, schließen die Ventile 27, 28 selbsttätig die Leitungen 25 und 26 gegen den Durchtritt der Luft zwischen der. Behältern und Zylindern ab. Wie weiter unten auseinandergesetzt wird, lassen sie auch die Luft aus den Zylindern in die Außenluft so ausströmen und ermöglichen somit dem in den Zylindern vorgesehenen Federn die Bremsen freizugeben.
  • In den Fig. 2 und 3 sind Einzelheiten einer bevorzugten Bauart des Ventils 27 dargestellt; das Ventil 28 ist ähnlich ausgebildet. In Fig. 2 ist das Ventil in einer Stellung gezeichnet, in der es die Leitung 25 gegen Strömung der Luft von dem Behälter aus abschließt und in Fig. 3 in einer Lage, in der diese Strömung ermöglicht wird.
  • Das Ventil 27 weist einen Haupttei133 auf, welcher einen Steuerkanal 34 hat, der mit der Zweigleitung 31a verbunden ist. Ferner weist das Ventil einen mit dem Behälter 23 verbundenen Zuleitungskanal 35, einen nach der Außenluft hin offenen Aus- , laßkanal 36 und einen mit der Leitung 25 und demzufolge mit dem Zylinder 12 verbundenen Abgabekanal 37 auf. Der Hauptteil 33 des Ventils weist ferner eine Stange 38, eine Membran 39 und eine Feder 4o auf, welche die Stange 38 in die Lage der Fig. 3 zu verschieben sucht. Die Membran 39 bildet die eine Wand einer Druckkammer innerhalb des Hauptteiles des Ventils, und der Steuerkanal steht mit dieser Kammer in Verbindung. Solange der Steuerdruck ausreicht, um die Kraft der Feder 4o zu überwinden, verbleibt das Ventil in der in Fig. 2 dargestellten Lage. Die Stange 38 betätigt eine Ventilscheibe 41, welche in einem rohrförmigen Ventilglied 42 sitzt. In Fig. 2 befindet sich diese Scheibe in ihrer aufgesetzten, Stellung und, schließt dein Zuleitungskalial 35 ab und verhindert demzufolge die Strömung der Luft aus dem Behälter 23. Eine Feder 43 drückt gewöhnlich das untere Ende des Ventils 42 auf seinen Sitz 44; in Fig. 2 hält der auf die Membran lastende Druck das Ventil 42 von seinem Sitz abgehoben, und der Kanal 37 läßt die Luft über den Auslaßkana136 in die Außenluft strömen. Demzufolge ist kein zurückbleibender Druck von der Notvorrichtung auf das Rückschlagventil i9 vorhanden, und wenn der Druck in der Hauptleitung wieder hergestellt ist, nachdem die Notvorrichtung betätigt worden ist, entweicht die in den Zylindern vorhandene Luft und ermöglicht ein Freigeben der Bremsen. Wenn die Federn das Ventil in die Stellung der Fig. 3 bei nachlassendem Druck auf die Membran 39 bewegen, hebt sich die Ventilscheibe 41 von ihrem Sitz ab, und das Ventil 42 schließt sich. Demzufolge wird eine Verbindung zwischen dem Kanal 35 unid. dem Kanal 37 hergestellt, und die Luft strömt von dem Behälter durch das Ventil hindurch und in den Zylinder 12. In dieser Lage ist der Auslaßkanal 36 geschlossen.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Das Ventil 15 oder das Ventil 16 steuert gewöhnlich die Betätigung beider Bremsen. Durch das Offnen eines dieser Ventile wird ermöglicht, daß Luft von der Hauptleitung 14 über das Rückschlagventil 17, die Leitung 18, die Zweigleitungen i8a, 18b und die Rückschlagventile 19, 20 in ,die Zylinder 12, 13 strömt und somit beide Bremsen betätigt werden. Die Ventile 27 und 28 verbleiben in der Lage der Fig. 2. Wenn in der Einrichtung bzw. in dem System irgendwo ein Versagen auftritt und der Luftdruck in der Hauptzuleitung ausreichend fällt, bewegen sich die Ventile 27, 28 in die Stellung der Fig. 3. Die Luft strömt dann aus dem Notbehälter 23 durch dies Ventil 27 hindurch, in die Leitung 25 und, durch das Rückschlagventil i9 zu dem Zylinder 12, und von dem Notbehälter 24 strömt die Luft durch das Ventil 28 und die Leitung 26 zu dem Zylinder 13, so daß beide Bremsen angelegt werden. Es ist zwischen den beiden Notbehältern und ihren Leitungen und Ventilen keine direkte Verbindung vorhanden, so daß, wenn ein Versagen in einem dieser. Teile auftritt, der andere dennoch wirken kann.
  • In Fig. 4 ist eine abgeänderteAusführung dargestellt, bei der die Steuerventile in einer Steuerleitung untergebracht und demzufolge nicht der vollen Luftströmung zu den Zylindern ausgesetzt sind. Die Ausbildung ist ähnlich der oben, beschriebenen mit der Ausnahme, daß die Hauptleitung 14 ein Relais- oder Hilfsluftventil 46 aufweist, welches von einer Steuerleitung 47 aus betätigt wird, die mit der Hauptleitung verbunden ist. Dieses Hilfsventil kann von normaler Bauart sein und wird daher weder näher beschrieben, noch im einzelnen dargestellt. Die Darstellung und Beschreibung des Ventils 27 genügt auch für das Ventil 51. Die Steuerleitung weist vorzugsweise zwei Steuerventile 48, 49, die parallel geschaltet sind, sowie ein doppeltes Rückschlagventil5o auf. Diese abgeänderte Ausführung hat den Vorteil, daß die Steuerleitung, die sich zu der Steuerstelle erstreckt, und die Steuerventile von kleinerer Größe sein können, als die notwendig ist, wenn diese Teile die volle Luftströmung zu den Zylindern aufnehmen.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten weiteren Abänderung der Einrichtung sind Mittel vorhanden, um ein hörbares Warnungssignal zu geben, welches das Versagen der Druckluftzuleitung vorher ankündigt. Dieses Merkmal ist an einem System veranschaulicht, welches eine Steuerleitung für die Beherrschung des Arbeitsvorganges, wie in Fig.4, hat; natürlich kann dasselbeMerkmal auch für eindirektes System, wie in Fig. i, verwendet werden. Diese Warnungsvorrichtung weist ein von einem Relais betätigtes Ventil 51 auf, das von ähnlicher Bauart wie die Ventile 27, 28 sein kann. Der Zuleitungskanal des Ventils 51 ist mit der Leitung 31 über eine Leitung 52 und der Abgabekanal mit der Warnungsvorrichtung 53 verbunden, die in geeigneter Weise eine Pfeife ist. Der Steuerkanal des Ventils 51 ist mit der Steuerleitung 47 über eine Leitung 54 verbunden. Das Ventil 51 ist so eingestellt, daß es bei einem etwas niedrigeren Druck als die Ventile 27, 28 arbeitet. Wenn der Druck in dem System genügend fällt, wird dieses Ventil betätigt und führt die Druckluft zu der Warnungsvorrichtung und warnt somit den Arbeiter, daß. der Druck geringer wird und er die Störung beseitigen kann, bevor die Notbremsvorrichtung zu wirken beginnt.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß verbesserte Einrichtungen für eine Notbetätigung von Druckluftbremsen geschaffen, sind. Die beiden Bremsvorrichtungen besitzen getrennte Noteinrichtungen und gewährleisten ein sichereres Arbeiten als dies möglich ist, wenn dieselbe Noteinrichtung beide Bremsen betätigt.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckluftbremsvorrichtung mit einem Paar Bremsen und einem Paar von Zylindern zur Betätigung dieser Bremsen, insbesondere für Aufzugwinden bei Tiefbohrvorrichtungen, gekennzeichnet durch eine einzelne Druckluftquelle zur Beherrschung der normalen Betätigung beider Zylinder, und eine besondere Notluftleitung, die mit jedem Zylinder verbunden ist, um diesen unabhängig von dem anderen bei einem Druckverlust in dem, System zu betätigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Ventil für die Steuerung der normalen Betätigung beider Zylinder, und durch ein Paar von Notdruckluftleitungen, von denen jede mit ihrem zugehörigen Zylinder verbunden ist, um diesen unabhängig von dem anderen zu betätigen, sowie durch eine Einrichtung für das Freigeben der Druckluft von den Notluftzuleitungen zu diesen Zylindern beim Aussetzen des Druckes in dem System.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Betätigung der Zylinder eine Hauptdruckluftzuleitung sowie Leitungen, welche diese Hauptleitung mit den Zylindern verbindet, und Ventileinrichtungen aufweist, welche die Druckluftströmungen zu diesen Leitungen steuern, um die normale Betätigung der Zylinder gleichzeitig zu beherrschen, wobei eine jede der Notdruckluftleitungen mit ihrem besonderen zugehörigen Zylinder in Verbindung steht.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Hauptdruckluftleitung verbundene Leitung Zweigleitungen hat, die mit den Zylindern in Verbindung stehen, daß ferner Ventile die Strömung der Luft in dieser Leitung steuern und demzufolge die normale Betätigung der Zylinder beherrschen und daß andere Ventile vorgesehen sind, welche die Zuleitung der Druckluft von den Noiluftleitungen zu den genannten Zylindern beherrschen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen, i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Leitungen, welche die Notluftleitungen mit den Zylindern verbinden, durch den Druck in der Hauptleitung gesteuerte Relaisventile vorgesehen sind, welche selbsttätig die Druckluft von den Notluftleitungen zu den genannten Zylindern leiten.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisventile, die eine jede Notluftleitung mit einem derZylinder verbindende Leitung während des normalen Arbeitens des Systems abschließen, und daß besondere Leitungen, welche die Hauptdruckluftleitung mit den Relaisventilen verbinden, das Arbeiten dieser Ventile beherrschen.
  7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch ein Paar doppelter Rückschlagventile, von denen jedes ein Paar Einlaß-und Auslaßkanäle hat, wobei der Auslaßkanal eines jeden Rückschlagventils mit dem Einlaßkanal des zugehörigen Zylinders verbunden ist. B.
  8. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Leitungen eine jede der Notluftleitungen mit den anderen Ei:nlaßkanälen der doppelten Rückschlagventile verbinden, um die Zylinder unabhängig voneinander zu betätigen, und daß in den letztgenannten Leitungen Relaisventile vorhanden sind, welche diese Leitungen während des normalen Arbeitens des Systems abschließen. g.
  9. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, gekennzeichnet durch ein von Hand betätigtes Ventil, welches die Strömung der Druckluft in mit der Hauptdruckluftleitung verbundenen Leitung und demzufolge die normaleBetätigung der Zylinder steuert. i o.
  10. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerleitung die die HauBtdruckleitung mit den Zweigleitungen verbindende Leitung mit dem Relaisventil in Verbindung setzt und daß in dieser Steuerleitung ein von Hand betätigtes Ventil vorgesehen ist, welches das Relaisventil betätigt und die Strömung der DruckIuft durch die erwähnte Leitung hindurch beherrscht. i i.
  11. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Hauptleitung angeschlossene Leitung mit den Zylindern in Verbindung stehende Zweigleitungen hat, und ein Paar parallel geschalteter und von Hand betätigter Ventile in jeder dieser Leitungen vorgesehen ist, von denen jedes Ventil die Strömung der Druckluft durch diese Leitungen hindurch und demzufolge die normale Betätigung der Zylinder beherrscht, und daß andere Ventile vorgesehen sind, um die Relaisventile von Hand aus zu betätigen.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Hauptdruckluftleitung eine Vorrichtung zum Geben eines hörbaren Warnungssignals angeschlossen ist, die bei einem kleineren Druckverlust betätigt wird, um ein Versagen in der Hauptdruckluftleitung anzuzeigen.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die bei einem geringeren Druckverlust zur Wirkung kommende Warnungsvorrichtung ein Versagen in der Hauptdruckluftleitung anzeigt, bevor die Notstetiervorrichtungen betätigt werden.
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitung die Warnungsvorrichtung mit der Hauptd.ruc.kluftleitung verbindet, und für die Betätigung dieser Warnungsvorrichtung ein Relaisventil vorgesehen ist, das durch einen geringeren Druckverlust als dem für die anderen Relaisventile notwendigen Druck arbeitet, um ein Versagen in der Hauptdruckluftleitung anzuzeigen.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Notluftleitungen und den ZylindernRückschlagventile vorgesehen sind, die verhindern, daß Luft von einer jeden Notluftleitung anderswo hingeht als zu ihrem zugehörigen Zylinder, und daß die Bremse bereits durch den einen Zylinder betätigt wird, ohne Rücksicht auf ein Versagen in dem anderen Zylinder.
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