DE1809718C - Druckluftbremseinnchtung, insbeson dere fur Schienenfahrzeuge mit einem Feder speicher Bremszylinder - Google Patents

Druckluftbremseinnchtung, insbeson dere fur Schienenfahrzeuge mit einem Feder speicher Bremszylinder

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DE1809718C
DE1809718C DE1809718C DE 1809718 C DE1809718 C DE 1809718C DE 1809718 C DE1809718 C DE 1809718C
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DE
Germany
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spring
pressure
brake
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brake cylinder
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gerhard 8000 München Fied ler Helmut 8025 Unterhaching Kubath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knorr Bremse AG
Original Assignee
Knorr Bremse AG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Druckluftbrems. Fl8. J ein Schaltbild der gesamten Einrichtung In
einrichtung, Insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit LüsestelUing und Tmmilsventile bei Brems,
einem FfeSerspelcher-Bremszyllnder, dessen Kolben F1 g.2 ein SchaltWWa%I»P«™JJJ Del Brems-
bei einer Druckmittelbeaufschlagung eine Speicher- elellung des Federspelche "Br^"Wjen.
'feder spannt und der bei Ausfall der Druckmittel· & Von einer Druckmittelquello X- fuhrt elno Speise·
boaufschlngung llber eine Kolbenstange die Bremse leitung 1 durch ein erste JjPJ11J^1" *n™ 5'""J
betätigt, wobei die Druckmiitelbeaufschlagung von sich in der oben beschriebenen,S1*™<ΨΓΐάι™8
einer in eine Speiseleitung von einer Druckmittel· öffnendes Rückschlagventil 3. Der swtcft«»dem
quello zum FeÜorspelchoF-Bremszylindor eingeord- Rückschlagventil 3 und einem Federspeicher-Brens-
noten Steuereinrichtung überwacht 1st. to zylinder 4 liegende SpeiseleitungsabschnlU 5 ist durch
Es sind bereits DruckIuftbremselnrichHingen be- das Kreuzungsstück 6mit ein« von einem Behälter 7
kannt, bei denen die Druckmittelbeuufschlagung des zu einem zweiten lmpulsven 118 rohrenden Ent-
Federspeichor-Bremszylinders durch eine Steuer- lUftungsleitung 9, deren QuerechnUt durch eine Düse
einrichtung überwacht ist. Bei Ausfall des Speise- 10 gemindert ist, verbunden. Der Behälter 7 ist
leitungsdruckes entlüftet diese Steuereinrichtung so- 15 amtsseitig über eine Leitung" «m ein Rück-
fort den Beaufschlagungsraum des Federspeicher- Schlagventil 12 mit einer Fußpumpe 13 verbunden.
Kolbens, wodurch die Bremsen angelegt werden. Bei Das Rückschlagventil 12 öffnet in Strömungsrichtung
diesen bekannten Einrichtungen ist für Notfälle bei von der Fußpumpe 13 zum Behälter 7 und sperrt m
fehlender Druckmittelbeaufschlagung in das Innera entgegengesetzter Richtung. Das Impulsventil 2 .st
des Federspeicher-Bremszylinders ein hydraulisch zu ao gekoppelt mit dem Impulsventil 8. Die beiden Ven-
betütigender Hilfszylinder mit einem Hilfskolben ein- tile werden gemeinsam entweder von Hand durch
gebaut, welcher von einer unabhängigen, hydrau- einen Handhebel 14 oder durch zwei Wechsel-
lischen Druckquelle gespeist ein Spannen der magneten 15 und 16, die durch einen elektrischen
Speicherfeder und Lösen der angezogenen Bremsen Impuls gesteuert werden, betätigt. Me sind derart ge-
ermöglicht as schaltet, daß nur zwei Schaltstellungen möglich sind.
Diese bekannte Einrichtung ist mit dem Nachteil In Fig. 1 ist die Schaltstellung der Impulsventile2
behaftet, daß die Bremsen sofort bei Ausfall des und 8 im Lösezustand des Federspeicher-Brenis-
Speiseleitungsdruckes angezogen werden, wodurch im Zylinders 4 dargestellt, in der der Durchgang der
Zug heftige und unvorhersehbare Stöße entstehen Speiseleitung 1 durch das Impulsventil 2 offen und
und der Zug an ungeeigneten Stellen zum Halten ge- 30 die Verbindung der Leitung 9 zur Atmosphäre im
zwungen werden kann. Hinzu kommt der aufwendige Impulsventil 8 abgesperrt ist.
Aufbau des Federspeicher-Bremszylinders mit dem In Fig. 2 sind die Impulsventile in der zweiten
eingebauten Hydraulikzylinder und die in diesem Schaltstellung dargestellt, wobei der Durchgang der
Fall ungünstige Kombination Hydraulik und Pneu- Speiseleitung 1 durch das Impulsventil 2 gesperrt und
matik. 35 die Entlüftungsleitung9 durch das Impulsventile an
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine die Atmosphäre angeschlossen ist.
Druckluftbremseinrichtung der eingangs genannten Bei normaler Löse- oder Fahrtstellung verharrt die Art zu schaffen, deren Aufbau sehr einfach und weit- erfindungsgemäße Einrichtung in der in Fig. 1 dargehend wartungsfrei ist und welche es trotz Ausfall gestellten Lage. Der von der Speiseleitung 1 über das des Speiseleitungsdruckes erlaubt, den Zeitpunkt 40 Impulsventil 2, das Rückschlagventil 3 und den einer Bremsung festzulegen und die Bremsen mittels Speiseleitungsabschnitt 5 im Federspeicher-Bremseines handgesteuerten oder eines elektromagnetischen zylinder 4 eingelassene Druck hält den Federspeicher-Inipulses den jeweiligen Erfordernissen entsprechend Bremszylinder 4 in Lösesteltung. ÜDer das Kreuzungsanzuziehen. stück 6 ist auch der Behälter 7 gefüllt, während über
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Steuer- 45 die Entlüftungsleitung 9 und die Düse 10 der Speiseeinrichtung ein in eine Absperrstellung und eine leitungsdruck im Impulsventil 8 an der abgesperrten Durchgangsstellung schaltbares erstes Impulsventil Entlüftung ansteht und nicht entweichen kann,
und ein diesem in Richtung zum Federspeicher- Soll eine Bremsung eingesteuert werden, so wer-Bremszylinder nachueschaltetes und in dieser den durch einen elektromagnetischen Impuls oder Strömungsrichtung öffnendes Rückschlagventil auf- So durch Schwenken des Handhebels 14 die Impulsweist, daß an den Speiseleitungs-Abschnitt zwischen ventile 2 und 8 in die in F i g. 2 dargestellte Lage dem Rückschlagventil und dem Federspeicher- umgeschaltet. Dies bedeutet, daß die Speiseleitung 1 Bremszylinder ein den BeaufschlagunRsraum des im Impulsventil 2 unterbrochen und die Entlüftung Kolbens vergrößernder Behälter angeschlossen ist, im Inipulsventi! 8 geöffnet: wird. In Abhängigkeit der sowohl durch den Speiseleitungsabschnitt als 55 vom Volumen des Behälters 7 und dem Querschnitt auch über eine von der Druckmittelqiielle tinab- der Düse 10 wird der Druck im Federspeicherhängige Druckmittel-Hilfsquelle füllbar ist, und daß Bremszylinder 4 abgebaut, wobei sich die Speicherdic Steuereinrichtung ein zweites, ebenfalls in eine feder entspannt und die Bremsen anziehen.
Absperrstellung und eine Drosselstellung schaltbares Zum erneuten Lösen der Bremsen werden die Im-Impulsventil aufweist, welches in eine vom Beauf- 6° pulsventile 2 und 8 wieder umgeschaltet, wobei durch schlagungsraum des Kolbens zur Atmosphäre Druckaufbau im Federspeicher-Bremszylinder die führende, durch eine Düse gedrosselte Entlüftung^- Speicherfeder gespannt und die Bremsen gelöst leitung eingeschaltet ist und welches zwangsweise werden.
stets eine zum ersten Impulsvcnlil entgegengesetzte Fällt der Druck in der Speiseleitung durch Be-
.Sdialtstellung einnimmt. 65 Schädigung, Zugtrennung oder sonstige Einflüsse ab,
In der Zeichnung ist in Form eines Schaltbild- so schließt sich das Rückschlagventil 3, so daß der bcispiclcs die erfindungsgemäße Einrichtung schema- Druck im sich daran anschließenden Leitungsnetz erlisch dargestellt. Es zeigt halten bleibt. Infolge des Volumens des Behälters 7

Claims (1)

  1. kann dor Druck und somit der LtHezustancl der Bremse trotz unvermeidlicher Leckverluste Über eine Hingore Zeitspanne aufrecht erhalten werden und der Zeitpunkt einer Bremsung vom Fahrzeugführer selbständig gewUhlt worden. Ist es notwendig, so kann δ durch Betätigen der Fußpumpe 13 das Schienen· fuhrzeug mit gelösten Bremsen sogar die nächste Haltestelle anfahren und dort einwandfrei gebremst werden.
    Beim Rangieren im Depot der Schienenfahrzeuge ist moist kein Druck in der Speiseleitung und kein Steuerstrom vorhanden. Mit der erfindungsgemllßen L-: in rieh tu ng ist es jedoch möglich, den Federspeicher-Bremszylinder 4 durch Betätigen der Fußpumpe 13 in Lösezustand zu bringen und nadi beendetem Rungiervorgang durch Umschalten der Impulsventile 2 und 8 das Fahrzeug zu bremsen und festzusetzen.
    Die erfindungsgemäße Einrichtung kann auch in Verbindung mit einem druckluftbeaufschlagbaren ao Bremszylinder üblicher Art verwendet werden, bei dem der Federspeicher nur zur Notbremsung oder Haltebremsung nicht aber rar Betriebsbremsung herangezogen wird.
    as Patentanspruch:
    Druckluftbremseinrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit einem Federspeicher-Bremszylinder, dessen Kolben bei einer Druck- mittolbeauischlagung oine Spoichorfeder spannt und der bei Ausfall der Druckmittelbeaufschlagung Über eine Kolbenstange die Bremsen betätigt, wobei die Druckmitlelboaufschlagung von einer In eine Speiseleitung von einer Druckmittel· quelle zum Federspeicher-Bromszylinder eingeordneten Steuereinrichtung überwacht 1st, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein in eine Absperrstellung und eine Durchgangsstellung schaltbares erstes Impulsventil (Z) und ein diesem in Richtung zum Federspeicher-Bremszylinder (4) nachgeschaltetes und in dieser Strömungsrichtung öffnendes Rückschlagventil (3) aufweist, daß an den Speiseleitungs-Abschnitt (5) zwischen dem Rückschlugventil (3) und dem Federspelchor-Bremszylindcr (4) ein den Beaufschlagungsraum des Kolbens vergrößernder Behälter (7) angeschlossen ist, der sowohl durch den Speiseleitungsabschnilt (5) als auch über eine von der Druckmiltelquelle unabhängige Druckmittel-Hilfsquelle (13) füllbar ist, und daß die Steuereinrichtung ein zweites, ebenfalls in eine Absperrstellung und eine Drosselstellung schaltbares Impulsventil (8) aufweist, welches in eine vom Beaufschlagungsraum des Kolbens zur Atmosphäre führende, durch eine Düse (10) gedrosselte Entlüftungsleitung (9) eingeschaltet ist und welches zwangsweise stets eine zum ersten Impulsventil entgegengesetzte Schaltstellung einnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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