DE1605282C - Einlosige Druckluftbremse fur Schienenfahrzeuge - Google Patents
Einlosige Druckluftbremse fur SchienenfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine einlösige Druckluftbremse für Schienenfahrzeuge mit einem von einem
einlösigen Steuerventil in Verbindung mit einem Schnellbremsbeschleuniger, einem ersten und einem
zweiten Hilfsluftbehälter in seiner Druckbeaufschlagung überwachten Bremszylinder, wobei Schaltvorrichtungen
vorgesehen sind, die von einem vom Steuerdruck des Schnellbremsbeschleunigers entgegen
dem Druck in der Hauptluftleitung beaufschlagten Schaltkolben gesteuert, bei einer Schnellbremsung
beide Hilfsluftbehälter über das Steuerventil an den Bremszylinder anschließen und beim nachfolgenden
Lösen den Bremszylinder und den ersten Hilfsluftbehälter mit der Hauplluftleitung verbinden.
Steuerventile für einlösige Druckluftbremsen, insbesondere zum Bremsen von langen Güterzügen,
weisen häufig als Steuerelement einen Metallschieber auf. Ein solcher Schieber weist Dichtungsprobleme
auf, ermöglicht aber im Gegensatz zu einer Ventilsteuerung eine Abschlußstellung bei sehr geringen
Unterschieden in den Steuerdrücken. Es kann wahlweise auch ein Zusatzluftbehälter verwendet werden,
dessen gespeicherte Zusatzluft ein beschleunigtes Lösen der Bremsen langer Züge bewirkt. Die Zusatzluft
wird hierbei während des Lösens vom Druck in der Hauptluftleitung gesteuert nach dem Hilfsluftbehälter
gespeist. Hierbei liegt dann der Druck des Hilfsluftbehälters wesentlich unter dem Druck der
Hauptluftleitung.
Bei neueren Steuerventilen werden keine Metallschieber mehr verwendet. Den Metallschiebern haftet
der Nachteil an, daß sie sehr aufwendig und kostspielig in der Unterhaltung sind.-Die Abschlußstellung
wird durch die Verwendung von Druckfedern und Ventilen mit Belastungsflächen immer erst bei einem
etwas höheren Druck im Hilfsluftbehälter gegenüber dem in der Hauptluftleitung erreicht.
So sind bereits nur mit Ventilen ausgerüstete einlösige Druckluftbremsen bekannt, bei welchen das
Steuerventil ein zusätzliches, sich nur während Schnellbremsungen öffnendes Ventil zum Verbinden
eines ersten mit einem zweiten Hilfsluftbehälter aufweist. Über weitere Ventileinrichtungen wird bei
diesen Druckluftbremsen während bestimmten Lösephasen nach Schnellbremsungen ein Druckausgleich
zwischen dem ersten Hilfsluftbehälter und der Hauptluftleitung herbeigeführt, wodurch das Lösen erleichtert
wird. Das Zuschalten des zweiten Hilfsluftbehälters mittels des Steuerventils kann jedoch Betriebsschwierigkeiten bedingen.
Von einer anderen Druckluftbremse, die ebenfalls nur mit Ventilen ausgerüstet ist, ist es bekannt, einen
Schnellbremsbeschleuniger vorzusehen, dessen von einem Steuerdruck entgegen dem Druck in der Hauptluftleitung
belasteter Schaltkolben ein zusätzliches, die Verbindung zweier Hilfsluftbehälter überwachen-
3 4
des Ventil betätigen kann. Diese Druckluftbremse das Mindestdruckorgan 12, eine Düse 34 und eine
weist jedoch keinerlei Mittel für eine Löseeiieichte- Leitung 33 vom Hilfsluftbchälter 13 beaufschlagt,
rung auf. während am Rückschlagventil 24 an der zum Kolben
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 17 hin weisenden Seite der Hauptluftleitungsdruck L
Ventilsteuerung für eine Druckluftbremse der ein- 5 und an der federbelasteten anderen Seite über eine
gangs angegebenen Art zu schaffen, welche bei ein- Leitung 31 das Zweidruckorgan 4, eine Verbindung
fächern Aufbau alle an eine derartige Bremse zu 30, das Mindestdruckorgan 12, eine Leitung 29, ein
stellenden Forderungen hinsichtlich eines leichten weiteres federbelastetes Rückschlagventil 32 und den
Lösens und hinsichtlich einer druckluftsparenden Beaufschlagungsraum 27 der Bremszylinderdruck C
Arbeitsweise erfüllt. Diese Druckluftbremse soll auch io herrscht. Eine Abzweigung 35 von der Leitung 29
den bekannten Bedingungen der Association of Ame- führt auf eine Seite des Kolbens 36 des als Dreidruck -
rican Railroads entsprechen. kolbenventil ausgebildeten Füllventils 16. Die andere
Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch Kolbenseite des Kolbens 36 begrenzt einen entlüftegelöst
worden, daß durch den Schaltkolben zuein- ten Raum 37. Der andere Kolben 38 des Füllventils1
ander entgegengesetzt ein in eine durch ein Rück- 15 16 befindet sich in einem Beaufschlagungsraum 39.·
schlagventil überwachte Verbindung vom Brems- Dabei ist die federbelastete Kolbenfläche des Kolbens
zylinder zur Hauptluftleitung eingeordnetes Absperr- 38 über eine Abzweigung 43 vom Hauptluftleitungsventil
und ein in eine Verbindung zwischen den druck beaufschlagt, während die entgegengesetzte
beiden Hilfsluftbehältern eingeordnetes Absperr- Kolbenfläche über eine Abzweigung 45 der Leitung
ventil betätigbar sind und daß ein als Dreidruck- 20 46 und eine Düse 52 allein vom Hilfsluftbehälterventil
ausgebildetes Füllventil vorgesehen ist, welches druck 13 beaufschlagt ist, sofern der Ventilteller 40
in Schließrichtung einer zweiten Verbindung zwischen des Füllventils 16 in einem Beaufschlagungsraum 41,
den beiden Hilfsluftbehältern vom Bremszylinder- der über eine Zuführung 44 und die Leitung 46 mit
druck und dem Druck im ersten Hilfsluftbehälter ent- dem Hilfsluftbehälter 13 und über die weitere Leigegen
dem Druck in der Hauptluftleitung gesteuert 25 tung 42 mit dem Hilfsluftbehälter 14 in Verbindung
ist, derart, daß nur beim Bremslösen sich die zweite steht, die Leitung 42 geschlossen hält.
Verbindung öffnet und Druckluft aus dem zweiten In der Füllstellung, d. h. in der Schaltstellung, in Hilfsluftbehälter ohne Störung des Lösevorganges welcher der Vorratsluftbehälter 13 und der Zusatzzum ersten Hilfsluftbehälter strömt. luftbehälter 14 von der Hauptluftleitung aufgefüllt
Verbindung öffnet und Druckluft aus dem zweiten In der Füllstellung, d. h. in der Schaltstellung, in Hilfsluftbehälter ohne Störung des Lösevorganges welcher der Vorratsluftbehälter 13 und der Zusatzzum ersten Hilfsluftbehälter strömt. luftbehälter 14 von der Hauptluftleitung aufgefüllt
Weitere Merkmale nach der Erfindung können den 30 werden, ist der Bremszylinder 28 der Bremsanlage
Unteransprüchen entnommen werden. mit der Atmosphäre verbunden, und die Bremsen
In der Zeichnung ist ein Schaltschema für die sind gelöst. In der Hauptluftleitung 1 herrscht dabei
Steuerung der erfindungsgemäßen Druckluftbremse der volle Regeldruck. Der Kolben 50 des Steuerin
der Füllstellung dargestellt. ventils 3 ist über die Abzweigung 2 vom Hauptluft-
Eine Hauptluftleitung 1 ist über eine Abzweigung 2 35 leitungsdruck beaufschlagt und befindet sich, wie in
an ein Steuerventil 3 bekannter Art angeschlossen, der Zeichnung dargestellt, in seiner unteren Stellung,
das in dem strichpunktiert umrandeten Feld der in der die Düse 51 freigegeben ist, aus welcher
Zeichnung schematisch dargestellt ist. Das Steuer- Druckluft über den Füllstoßschutz 5, das Auslöseventil
3 besteht aus einem Zweidruckorgan 4 mit ventil 6 und die Leitungen 48 und 46 in den Hilfseinem
Füllstoßschutz 5 sowie einem Handauslöse- 40 luftbehälter 13 strömt. Da der Dreidruckkolben des
ventil 6 und weist in einem Umsteller 7 Lösedüsen 8 Füllventils 16 sich unter seiner Federbelastung in der
und 8' auf, die einerseits den zeitlichen Verlauf der Füllstellung befindet, in welcher der Ventilteller 40
Bremsung im Gefälle in der dargestellten Hebelstel- die Leitung 42 freigibt, strömt Druckluft über die
lung 9 und andererseits die Bremsung in der Ebene Leitungen 46. 44 und 42 sowie durch die Düse 52 in
in der strichpunktiert dargestellten Hebelstellung 10 45 den Hilfsluftbehälter 14 ein. Der Kolben 17 des
bestimmen. Zu dem Steuerventil 3 gehört weiter ein Schaltventils 15 befindet sich in seiner mittleren Stelherkömmlicher
Schnellbremsbeschleuniger 11 und ein lung, da die Drücke von der Hauptluftleitung 1 und
Mindestdruckorgan 12. vom Schnellbremsbeschleuniger 11 an den beiden
Es sind weiter zwei Hilfsluftbehälter 13 und 14 gegenüberliegenden Kolbenflächen des Kolbens 17
vorgesehen, und als Zusatzgeräte dienen ein beson- 5° gleich groß sind. Die Rückschlagventile 23 und 24
deres Schaltventil 15 und ein Füllventil 16, die mit werden durch die Federkraft in ihrer Schließstellung
dem Hauptorgan zusammenarbeiten. Das Schaltventil gehalten.
15 für Schnellbremsung und beschleunigtes Lösen Bei einer Betriebsbremsung wird der Hilfsluft-
besteht aus einem Kolben 17 mit beidseitig angeord- behälter 14 durch das Füllventil 16 vom Hilfsluft-
neten Kolbenstangen 18 und 19. Der Kolben 17 ist 55 behälter 13 getrennt. Hierbei gehen das Füllventil 16
in einem Beaufschlagungsraum 20, 20' angeordnet. und das Mindestdruckventil 12 im Steuerventil 3 auf
Auf die eine Kolbenfläche des Kolbens 17 wirkt über Grund des verminderten Hauptluftleitungsdruckes
die Leitung 47 der Steuerdruck L5 vom Schnellbrems- und des ansteigenden Bremszylinderdruckes in ihre
beschleuniger 11, während auf die andere Kolben- Schließstellungen. Der Hilfsluftbehälter 13 speist
fläche der Druck der Hauptluftleitung 1 über das 60 Druckluft über das Steuerventil 3 in den Brems-
Steuerventil 3 und Leitungen 53 und 43' sowie eine zylinder 28 ein.
Düse 49 wirkt. Die Kolbenstangen 18 und 19 sind Beim Lösen der Bremse nach einer Betriebsjeweils
durch Wandungen 21 bzw. 22 geführt und bremsung bleibt das Füllventil 16 unter dem Einfluß
können je nach der Lage des Kolbens 17 ein feder- des abfallenden Bremszylinderdruckes auf dem KoI-belastetes
Rückschlagventil 24 bzw. 23 nach Beauf- 65 ben 36 zunächst noch in Schließstellung. Bei weiter
schlagungsräumen 27 bzw. 26 öffnen. Dabei ist das sinkendem Bremszylinderdruck und bei einem beVentil
23 einerseits über Leitungen 42 und 25 vom stimmten Druckunterschied zwischen Hauptluft-Hilfsluftbehälter
14 sowie über Leitung 46 und 48 leitung 1 und Hilfsluftbehälter 13 geht das Füllventil
16 unter dem Einfluß des Kolbens 38 und dessen
Federbelastung in die Öffnungsstellung, wobei die Verbindung zwischen den beiden Hilfsluftbehältern
13 und 14 über die Leitungen 42, 44 und 46 sowie durch die Düse 52 freigegeben wird. Da jetzt die gespeicherte
Luft aus dem Hilfsluftbehälter 14 bei zum Differenzdruck am Kolben 50 des Zweidruckorgans 4
annähernd gleichartig gesteuerten Differenzdruck zum Vorratsbehälter 13 fließt, wird nach jeder Betriebsbremsung ein gleichmäßiges Auffüllen des Vorratsbehälters 13 an allen zu einem Zug gekuppelten Fahrzeugen
erreicht. Der Druckunterschied zwischen den beiden Hilfsluftbehältern 13 und 14 gleicht sich hierbei
über die Düse 52 langsam aus, ohne den eingeleiteten Lösevorgang am Zweidruckorgan 4 des Steuerventils
3 zu unterbrechen. Bei schwachem Luftangebot wird durch den Bremszylinderdruck auf den
Kolben 36 im Füllventil 16 das Auffüllen des Hilfsluftbehälters 13 stark zurückgehalten.
Bei einer Schnellbremsung wird der Hilfsluftbehälter 14 zur raschen Erhöhung des Bremszylinderdruckes
mit herangezogen. Der Kolben 17 geht unter dem Einfluß der durch den Schnellbremsbeschleuniger
11 (dieser senkt den Druck in der Hauptluftleitung ab) verursachten Druckdifferenz nach rechts und
stößt dabei mit seiner einen Kolbenstange 19 das Rückschlagventil 23 auf, so daß zusätzlich Luft aus
dem Hilfsluftbehälter 14 über die Leitungen 25 und 33 sowie das Steuerventil 3 bei anfangs geöffnetem
Mindestdruckorgan 12 in den Bremszylinder 28 gelangt und den erhöhten Bremszylinderdruck bewirkt.
Die Leitung 42 im Füllventil 16 bleibt hierbei geschlossen. Der Schnellbremsbeschleuniger 11 geht
nach dem Entlüften der Haüptluftleitung 1 und Senken seines Steuerkammerdruckes L5 unter dem
Einfluß einer Druckfeder wieder in seine Abschlußstellung.
Die Beschleunigung des Lösevorganges nach einer Schnellbremsung erfolgt ebenfalls über das Schaltventil
15. Der am Kolben 17 des Schaltventils wirkende Differenzdruck zwischen dem ansteigenden
Hauptluftleitungsdruck und dem sich langsamer aufbauenden Steuerkammerdruck Ls des Schnellbremsbeschleunigen
11 führt bei diesem Lösen dazu, daß der Bremszylinder 28 und damit anfangs auch der
Hilfsluftbehälter 13 über das vom Kolben 17 aufgestoßene Rückschlagventil 24 mit der Hauptluftleitung
1 verbunden werden. Die Wirkung der Düse
ίο 49 hält den Kolben 17 in seiner linken Öffnungsstellung, solange Druckluft vom Bremszylinder nach
der Hauptluftleitung 1 strömt. Da die Drücke von Hauptluftleitung 1 und Hilfsluftbehälter 13 sich hierbei
rasch angleichen, geht auch das Zweidruckorgan 4 bei einem geringen Anstieg des Hauptluftleitungsdruckes
in Lösestellung.
Der gleiche Kolben 17 bewirkt also bei einer Schnellbremsung das Zuschalten des zweiten Hilfsluftbehälters
14 und beim Lösen nach einer Schnellbremsung durch Änderung seiner Bewegungsrichtung
die Unterbrechung der Luftzufuhr vom Hilfsluftbehälter 14 zum Hilfsluftbehälter 13. Es gelangt somit
vor dem Lösen der Bremse nur Druckluft aus dem Hilfsluftbehälter 13 und dem Bremszylinder 28
nach der Hauptluftleitung 1, während die im Hilfsluftbehälter 14 befindliche Vorratsluft erhalten bleibt
Und erst später in dem Maße, wie der Hauptluftleitungsdruck ansteigt, in der beschriebenen Weise
nach dem Hilfsluftbehälter 13 abströmt. Dabei werden die an sich bekannten Vorgänge einer Lösebeschleunigung
erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise mit zwei einfachen Schaltgliedern, dem Füllventil
16 und dem Schaltventil 15, erreicht, wobei die bisher verwendete Metallschiebersteuerung durch eine
einfachere Ventilsteuerung ersetzt werden konnte.
Das Füllventil 16 und das Schaltventil 15 können mit Vorteil sowohl einzeln als auch in einem Bauteil
zusammengefaßt mit einem Steuerventil verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einlösige Druckluftbremse für Schienenfahrzeuge mit einem von einem einlösigen Steuerventil
in Verbindung mit einem Schnellbremsbeschleuniger, einem ersten und einem zweiten Hilfsluftbehälter
in seiner Druckbeaufschlagung überwachten Bremszylinder, wobei Schaltvorrichtungen
vorgesehen sind, die von einem vom Steuerdruck des Schnellbremsbeschleunigers entgegen dem
Druck in der Hauptluftleitung beaufschlagten Schaltkolben gesteuert bei einer Schnellbremsung
beide Hilfsluftbehälter über das Steuerventil an den Bremszylinder anschließen und beim nachfolgenden
Lösen den Bremszylinder und den ersten Hilfsluftbehälter mit der Hauptluftleitung
verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Schaltkolben (17) zueinander entgegengesetzt
ein in eine durch ein Rückschlagventil (32) überwachte Verbindung vom Bremszylinder (28)
zur Hauptluftleitung.(1) eingeordnetes Absperrventil (24) und ein in eine Verbindung zwischen
den beiden Hilfsluftbehältern (13 und 14) eingeordnetes Absperrventil (23) betätigbar sind und
daß ein als Dreidruckventil ausgebildetes Füllventil (16) vorgesehen ist, welches in Schließ richtung
einer zweiten Verbindung (46) zwischen den beiden Hilfsluftbehältern (13 und 14) vom Bremszylinderdruck
und dem Druck im ersten Hilfsluftbehälter (13) entgegen dem Druck in der Hauptluftleitung
gesteuert ist, derart, daß nur beim Bremslösen sich die zweite Verbindung öffnet
und Druckluft aus dem zweiten Hilfsluftbehälter (14) ohne Störung des Lösevorganges zum ersten
Hilfsluftbehälter (13) strömt.
2. Druckluftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der zweiten Verbindung
zwischen den beiden Hilfsluftbehältern (13 und 14) zugehörenden Leitung (46, 33) vor dem
Füllventil (16) auf Seiten des ersten Hilfsluftbehälters (13) eine Drosselstelle (Düse 52) vorgesehen
ist.
3. Druckluftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbeaufschlagungsraum
des Schaltventils (15) in fünf Räume (20, 20', 26, 27 und ein mit der Leitung 33 verbundener
Raum), nämlich in Räume für den Bremszylinderdruck, den Hauptluftleitungsdruck, den
Schnellbremsbeschleunigungsdruck und die Drücker des ersten Hilfsluftbehälters (13) und des zweiten
Hilfsluftbehälters (14), unterteilt ist, wobei die Räume (20 und 20') für den Schnellbremsbeschleunigerdruck
und den Hauptluftleitungsdruck durch den Schaltkolben (17) voneinander getrennt sind
und zwischen dem Bremszylinderdruckraum (27) und dem Hauptluftleitungsdruckraum (20') ein
Rückschlagventil (24) und in dem Raum (26) für den Druck des zweiten Hilfsluftbehälters (14) ein
zweites Rückschlagventil (23) vorgesehen ist und die beiden Rückschlagventile (23 und 24) von
dem Steuerkolben (17) entgegen Federkräften aufsteuerbar sind.
4. Druckluftbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in eine über das Steuerventil
(5) führende Leitung (48, 33) vom ersten Hilfsluftbehälter (13) zu dem von dessen Druck beaufschlagten
Raum des Schaltventils (15) unmittelbar vor dem Schaltventil (15) eine Drosselstcllc (34)
eingeordnet ist.
5. Druckluftbremse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltventil (15)
und das Füllventil (16) über eine Abzweigleitung (43) der Hauptluftleitung (1) miteinander verbunden
sind, wobei dem Schaltventil (15) eine Drosselstelle (49) vorgeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0063731 | 1967-10-27 | ||
| DEK0063731 | 1967-10-27 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1605282A1 DE1605282A1 (de) | 1972-03-02 |
| DE1605282C true DE1605282C (de) | 1973-05-24 |
Family
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