DE660254C - Dengelvorrichtung fuer Sensen, Sicheln oder aehnliche Erntemesser mit mehreren Haemmern - Google Patents
Dengelvorrichtung fuer Sensen, Sicheln oder aehnliche Erntemesser mit mehreren HaemmernInfo
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- DE660254C DE660254C DEW99570D DEW0099570D DE660254C DE 660254 C DE660254 C DE 660254C DE W99570 D DEW99570 D DE W99570D DE W0099570 D DEW0099570 D DE W0099570D DE 660254 C DE660254 C DE 660254C
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- 238000003306 harvesting Methods 0.000 title claims description 3
- 241000169624 Casearia sylvestris Species 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D3/00—Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
- A01D3/02—Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with percussive tools
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine DengelVorrichtung
für Sensen,, Sicheln oder ähnliche Erntemesser, die gegenüber bekannten Einrichtungen
dieser Art eine wesentliche Vereinfachung und Zeitersparnis in. der Durchführung
des Dengelvorganges herbeiführen soll. Es ist bekannt, bei Dengelmaschinen an einer
ständig· in der gleichen Drehebene umlaufenden Scheibe einen oder mehrere Hämmer
derart schwingbar anzuordnen, daß sie abwechselnd an der gleichen Stelle des Ambosses
aufschlagen. Man erreicht dadurch zwar einen ziehenden Schlag, der jedoch quer, d. h. iSienkrecht
zur Schneide der Sense ο·. dgl., erfolgt.
Die Erfindung besteht nun darin, daß zwei Hämmer nebeneinandergelagert sind,
die bei der Schwenkung eine solche· axiale Bewegung ausführen, daß beim· Aufschlag·
des Hammers ein schräg ziehender Schlag
so entsteht. Da der ziehende Schlag beim einen Hammer von links nach rechts, beim anderen
dagegen von rechts nach links schräg zur Schneide der Sense ο. dgl. erfolgt, erhält man
einen glatten, widerstandsfähigen Schärfesaum, der eine für längere Zeit anhaltende
Schärfe sichert. Dazu trägt auch bei, daß bei der Anordnung nach der Erfindung im
Gegensatz zu den bekannten Dengelmaschinen der ziehende Schlag schon beim Niederfallen
der Hämmer und nicht erst beim Auftreffen der Hämmer auf den Amboß einsetzt.
Der schräg ziehende Schlag kann beim Gegenstand der Erfindung durch eine Schraubenführung
der Hammerarme auf ihrer Lagerachse erzielt werden. Zweckmäßig hat in an sich bekannter Weise außerdem jeder
Hammer einen Schlag- und einen Schwungteil, zwischen denen an einer Achse oder einem Zapfen der Hammerarm angreift.
Infolge des einfachen Aufbaues der Vorrichtung nach der Erfindung ist es möglich,
diese in einem leichten Gestell unterzubringen, das mit den nötigen Hilfseinrichtungen,
wie Sitz für den Arbeiter, Auflagevorrichtung für die Sense o·. dgl. versehen, zusammenklappbar
gestaltet ist und in dieser Form leicht zur Arbeit mitgenommen werden kann.
Zur Erläuterung des Gegenstandes der Erfindung dient die Zeichnung, die in
Fig. ι eine Vorderansicht der eigentlichen Diengelvorrichtung zeigt und in
Fig. 2 bzw. 3 in Seitenansicht den im Aufschlag befindlichen Hammer bzw. den nicht
im Aufschlag befindlichen Hammer in der beim Aufschlag1 des anderen Hammers eingenommenen
Lage erkennen läßt.
Fig. 4 erläutert eine andere Ausführung in Seitenansicht, und
Fig. s zeigt schematisch die Lage des Sensenblattes zur Hammerfinne.
Die Hämmer können die aus Fig. 2 und 3 ersichtliche Gestalt haben. Sie bestehen aus
einem Aufschlagteil« und einem Schwungteil
b, zwischen denen eine Ausnehmung c vorgesehen ist, durch die eine Achse oder ein
Zapfend hindurchgeführt ist. An diesen Zapfen d greift ein Arme eines Winkelhebels an,
dessen anderer Arm Λ am Ende einen Zap-
fen/ trägt, an dem das1 Antriebsgestänge A
angreift. Der Winkelhebel e, k ist mit seiner Nabe/ auf der für beide Hammer gemein··.·
samen Achse g gelagert. ,.;·'■■
Zwischen der Nabe/ und dem Hammer3's
eine Feder/ eingelegt, die geringe Schwing-fe
bewegungen des Hammers gegenüber seinem Arm e zur Herbeiführung eines ziehenden
Schlages gestattet. Weiter ist durch die
ίο Nabe/ hindurch in deren Bohrung ein Stift m
eingesetzt, der in eine auf der Achse g vorgesehene
Schraubennut η eingreift. Jede Nabe arbeitet mit einer eigenen Schraubennut zusammen, von denen die eine rechts-, die an-
dere linksgängig ausgebildet ist. Infolge dieser Führung der Naben/ auf der Achse wird
jeder Hammer bei seiner Verschwenkung längs der Achse g verschoben, und kommt
an den gleichen oder an dicht nebeneinander-Hegenden Stellen des Ambosses 0, auf den
die zu dengelnde Sense o. dgl. aufgelegt ist, zum Aufschlag.
Selbstverständlich ist die beschriebene Anordnung und Führung der Hämmer nmr als
Beispiel angegeben; es kann auch jede andere beliebige Anordnung oder Führung zur Anwendung
kommen, wenn sie nur den Zweck erfüllt, daß die Hämmer abwechselnd an
den gleichen oder kurz nebeneinanderliegenden Stellen auf dem für beide Hämmer gemeinsamen
Amboß zum Aufsehlag kommen. Der Schlagteil/z des Hammers kann, in
der für Dengelhämmer üblichen Weise ausgeführt werden. Der Schwungteil & desHam-
mers soll dem Schlag die erforderliehe Wucht geben und gleichzeitig bei der Rückführung
des Hammers in die Ausgangslage behilflich sein.
In Fig. ι bis 3 ist angenommen, daß das
Antriebsgestänge k vor dem SchlagteilÄ des Hammers liegt. Dadurch wird die Sicht auf
die Aufschlagstelle am Amboß 0 etwas beeinträchtigt. Will man ■ dies vermeiden, so kann
die Ausführung nach Fig. 4 gewählt werden, bei der das Antriebsgestänge k hinter dem
Schlagteil α des Hammers am Amboß vorbeigeführt
wird. Die Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich-von derjenigen nach Fig. 1
bis 3 noch durch eine geänderte Hammerform
und eine andere Anordnung der Feder/; im übrigen weist sie die gleichen Mittel auf
"wie die Ausführung nach den Fig. 1 bis 3. '.'Als Antrieb für die beschriebene Vorrichtung
kann ein Fußtritt oder ein kleiner Motor Verwendung finden. Da die Ausbildung des
Antriebes für den Gegenstand der Erfindung nebensächlich ist, ist dieser auf der Zeichnung
nicht näher veranschaulicht. Das gleiche gilt für die Ausbildung des die Achse g und
den Amboß 0 tragenden Gestelles p. Dieses Gestell umfaßt zweckmäßig noch einen Sitz
für die die Voorrichtung bedienende Person sowie eine Aufjagevorrichtung für das :
Schneidblatt bzw. den dasselbe tragenden Sensen- oder Sichelstiel. Wird das Gestell mit
seinen Hilfseinrichtungen zusammenlegbar ausgebildet, dann kann die beschriebene Vorrichtung
leicht mit an die jeweilige Arbeitsstelle genommen und dort in schneller und
zuverlässiger Weise aufgestellt werden.
Claims (3)
1. Dengelvorrichtung für Sensen,
Sicheln 'oder ähnliche Erntemesser mit mehreren Hämmern, die schwenkbar gelagert
sind und abwechselnd an der gleichen Stelle des Ambosses aufschlagen, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Hammer (a, b) nebeneinandergelagert sind, die
bei der Schwenkung eine solche axiale Bewegung ausführen, daß beim Aufschlag
des Hammers ein schräg ziehender Schlag entsteht.
2. Dengelvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der schräg ziehende Schlag durch eine Schraubennutführung
(«) der Hammerarme (e, /) auf ihrer Lagerachse (g) erzielt wird.
3. Dengelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
an sich bekannter Weise jeder Hammer einen Schlagteil (a) und einen Schwungteil
(Jy) besitzt, zwischen denen an einer Achse oder einem Zapfen (d) der Hammerarrn
(e) angreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW99570D DE660254C (de) | 1936-09-30 | 1936-09-30 | Dengelvorrichtung fuer Sensen, Sicheln oder aehnliche Erntemesser mit mehreren Haemmern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW99570D DE660254C (de) | 1936-09-30 | 1936-09-30 | Dengelvorrichtung fuer Sensen, Sicheln oder aehnliche Erntemesser mit mehreren Haemmern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660254C true DE660254C (de) | 1938-05-21 |
Family
ID=7615190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW99570D Expired DE660254C (de) | 1936-09-30 | 1936-09-30 | Dengelvorrichtung fuer Sensen, Sicheln oder aehnliche Erntemesser mit mehreren Haemmern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660254C (de) |
-
1936
- 1936-09-30 DE DEW99570D patent/DE660254C/de not_active Expired
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