DE427385C - Aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender Arbeitskoerper fuer Achsialdresch- und -strohzerreissmaschinen - Google Patents
Aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender Arbeitskoerper fuer Achsialdresch- und -strohzerreissmaschinenInfo
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- DE427385C DE427385C DED44192D DED0044192D DE427385C DE 427385 C DE427385 C DE 427385C DE D44192 D DED44192 D DE D44192D DE D0044192 D DED0044192 D DE D0044192D DE 427385 C DE427385 C DE 427385C
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- 239000010902 straw Substances 0.000 title claims description 5
- 101000793686 Homo sapiens Azurocidin Proteins 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F7/00—Threshing apparatus
- A01F7/02—Threshing apparatus with rotating tools
- A01F7/06—Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
8. APRIL 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 e GRUPPE
(D 44192
Dr. Felix Schlayer in Madrid.
Aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender Arbeitskörper für Achsialdresch- und -Strohzerreißmaschinen.
Zusatz zum Zusatzpatent 427384.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1923^ab.
Das Hauptpatent 425191 hat angefangen am 14. September 1922.
Bei Achsialdresch- oder -strohzerreißmaschinen, welche gemäß Patent 425191 am Getreideeinlaufende
einen Schleuderraum zwischen den feststehenden und umlaufenden Arbeitskörpern aufweisen, empfiehlt es sich, letztere
nach. Zusatzpatent 427384 in Tragarm
und eigentliches Werkzeug aufzuteilen. Zu erstreben ist hierbei, daß die Arbeitsfläche der
umlaufenden Arbeitskörper möglichst wenige scharfe Vorsprünge, Ecken o. dgl. aufweist,
damit dem Stroh nicht Gelegenheit zum Hängenbleiben gegeben wird. Diese Forderung
läßt sich jedoch nicht leicht erfüllen bei den Arbeitskörpern, die gemäß Zusatzpatent
427384 aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehen, da bei ihnen eine glatte Verbindung
der Teile nicht ohne weiteres gegeben ist.
Die Erfindung löst nun die Aufgabe in der Weise, daß das freie Stabende mit einem
möglichst hinter die Schlagstabvorderebene zurücktretenden kreisrunden Schuh mit winkelrecht
zur Stabachse stehender Sohlenplatte versehen ist, wobei ein den Schuh von oben umfassender Werkzeugträger um die Schuhachse
als Drehachse verstellbar ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in den
Abb. ι bis 3 bzw. 4 bis 6 je im Grundriß, im senkrechten Mittelschnitt und in Hinter- bzw.
\rorderansicht dargestellt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen einen im Dreschraum verwendeten Arbeitskörper, der aus
einem Flachmetallstab 71 und einem kappenartigen Werkzeug 37s besteht. Die Verbindung
beider erfolgt mittels eines Stabschuhes 72 und eines Werkzeugträgers 73I Der
Schaftteil des Schuhes 72 umfaßt das freie
Ende des Stabes 71 U-förmig. Sein Hauptteil wird von einer hinter die Schlagstabvorderebene
zurücktretenden kreisrunden Muffe 721 gebildet, welche nach außen mit einer winkelrecht
zum Stab stehenden Sohlenplatte 722 abschließt. Der Schuh wird auf der Sohlen- und
hinteren Umfangsfläche von dem Werkzeugträger 73 umfaßt, während auf seiner Vorderseite
das mit dem Werkzeugträger fest verbundene Werkzeug, die Kappe 372, anliegt.
74 ist eine in der Schuhlängsachse IV-IV liegende Schraube zum Verbinden von Werkzeugträger
73 und Stabschuh 72. 7B bedeutet
die Schraube zur Befestigung des Stabschuhes an den Schlagstab. 7° stellt eine Leiste des
Stabschuhes dar, die vor der hinteren Unterkante des Werkzeugträgers liegt und mit
Zähnen versehen ist, in welche entsprechend ausgebildete Zähne des Werkzeugträgers eingreifen,
so daß' auch hierdurch eine feste Verbindung von Werkzeugträger und Schuh erreicht
wird. Da die Zähne ferner etwa in Winkeln von io° gesetzmäßig angeordnet
sind, dienen sie gleichzeitig als Stellmaß.
In den Abb. 1 bis 3 steht das Werkzeug 372
parallel zur Schlagstabvorderfläche. Will man es mehr oder weniger schräg, also in Richtung
der in Schraubenlinien auf der Maschinenwelle angeordneten Schlagstäbe, einstellen,
dann lüftet man die Schraube 7*, hebt Werkzeug nebst Träger so hoch, daß die Zähne
außer Eingriff kommen, verdreht beide Teile um die gewünschte Zähnezahl und zieht die
Schraube wieder an.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein mehrfingeriges Werkzeug
373, das durch entsprechend ausgebildete Gegenkörper der Gehäusewand hindurchschlägt.
Um bei solchen Werkzeugen trotz der \"erstellung stets eine symmetrische Lage der einzelnen
Finger mit Bezug auf die Drehebenc der Stabmittelachse V-V zu wahren, sind im weiteren Sinne der Erfindung die halbzylindrischen
Finger symmetrisch zu der in ihre Mittelebene VI-VI fallenden Schuhlängsachse IV-IV angordnet. Dies hat den Vorteil, daß
bei den zugehörigen Gegenkörpern die Durchgangspalten für das Finger werkzeug die
kleinsten Abmessungen erhalten können.
Die Ausbildung von Stabschuh und Werkzeugträger und die Einrichtungen zu ihrer
gegenseitigen Verstellung sind bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel im großen und
ganzen dieselben wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Nur umfaßt hier der Werkzeugträger
73 die Vorderseite des Schuhes 7-, der auf seiner Rückseite keine zur Schuhachse
IV-IV achsgleiche Wand besitzt. Demgemäß sind die Verstellzähne auf der Vorderseite
angeordnet.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:Ί. Für Achsialdresch- oder -strohzerreißmaschine bestimmter, aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender, umlaufender Arbeitskörper gemäß Zusatzpatent 427384, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Stabende mit einem kreisrunden Schuh mit senkrecht zur Stabachse stehender Sohlenplatte versehen ist, wobei ein den Schuh von oben umfassender Werkzeugträger um die Schuhachse als Drehachse verstellbar ist.
- 2. Arbeitskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mehrfingerigen Werkzeug die Finger symmetrisch zu der in der Fingermittelebene (VI-VI) liegenden Schuhachse (IV-IV) angeordnet sind.
- 3. Arbeitskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabschuh als für sich selbständiger Körper lösbar am Tragstab angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED44192D DE427385C (de) | 1923-08-07 | 1923-09-07 | Aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender Arbeitskoerper fuer Achsialdresch- und -strohzerreissmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH69196D DE427384C (de) | 1922-09-13 | 1923-08-07 | Achsialdreschmaschine |
| DED44192D DE427385C (de) | 1923-08-07 | 1923-09-07 | Aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender Arbeitskoerper fuer Achsialdresch- und -strohzerreissmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427385C true DE427385C (de) | 1926-04-08 |
Family
ID=7048141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED44192D Expired DE427385C (de) | 1923-08-07 | 1923-09-07 | Aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender Arbeitskoerper fuer Achsialdresch- und -strohzerreissmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427385C (de) |
-
1923
- 1923-09-07 DE DED44192D patent/DE427385C/de not_active Expired
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