DE427384C - Achsialdreschmaschine - Google Patents
AchsialdreschmaschineInfo
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- DE427384C DE427384C DESCH69196D DESC069196D DE427384C DE 427384 C DE427384 C DE 427384C DE SCH69196 D DESCH69196 D DE SCH69196D DE SC069196 D DESC069196 D DE SC069196D DE 427384 C DE427384 C DE 427384C
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- Germany
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- tools
- threshing
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Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F7/00—Threshing apparatus
- A01F7/02—Threshing apparatus with rotating tools
- A01F7/06—Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
In der Patentschrift 4.27382 ist als Beispiel für umlaufende, aus Tragarm und eigentlichem
Werkzeug bestehende Arbeitskörper für Achsialdresch- oder -strohzerreißmaschinen
gemäß Patent 425191 mit zwischen den feststehenden und umlaufenden Arbeitskörpern
vorgesehenem Ringraum ein Arbeitskörper dargestellt, bei welchem das Werkzeug von einem verwundenen Flachmetallstab getragen
wird. Derartige Tragarme bieten gewisse Nachteile an den Stellen der Maschine, wo die Werkzeuge mit den feststehenden Arbeitsköpern
im Eingriff stehen. Bei übermäßiger Belastung weichen nämlich die umlaufenden
Arbeitskörper zur Seite, was die Gefahr in sich birgt, daß ihre Enden an die Gegenkörper schlagen und Bruch herbeiführen.
Diese Möglichkeit wird beseitigt, wenn man gemäß der Erfindung die zur Erzielung
der Förderwirkung erwünschte bzw. notwendige Schrägstellung der Arbeitskörper zur
Dreschwelle in die Werkzeuge verlegt und als Tragarm einen unverwundenen Stab, etwa
einen Flachmetallstab, verwendet. Dieser kann sich nur in seiner zur Maschinenwelle
senkrechten Mittelebene zurück bzw. vor bewegen, also niemals einen störenden Eingriff
zwischen den feststehenden und umlaufenden Arbeitskörpern herbeiführen.
Im Dreschraum werden vorzugsweise schleuderplattenartige Werkzeuge verwendet,
die man durch Anordnung von niedrigen Bördelwänden als schaufelartige Kappen ausbildet.
Sie wirken dann gleichzeitig als Schöpfer, um durch Einsaugen und Fortdrücken von Luft die Zuführung und Weiterleitung
des Dreschgutes zu erleichtern. Im Vorzerreißraum bzw. Endzerreißraum bringt man
anders gestaltete Werkzeuge an, die den hier vorliegenden Arbeitsbedingungen angepaßt
sind.
Zweckmäßig werden die Werkzeuge verstellbar mit den Tragstäben verbunden. Man
ist dann jederzeit in der Lage, durch Änderung der Werkzeugschrägstellung eine andere
Schraubensteigung auf der Maschinenwelle einzustellen und dadurch die Bildung eines
Windstromes in einer den jeweiligen Verhältnissen entsprechenden Stärke hervorzurufen.
Die Werkzeuge, die nach dem Auslaufende der Maschine flacher eingestellt werden,
dienen auch als Träger von Blechen, die die achsialen Zwischenräume zwischen zwei oder
mehr Arheitskörperkränzen überbrücken.
Die Abb. ι bis 12 zeigen mehrere Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes. Abb. ι veranschaulicht ein in Pfeilrichtung
umlaufendes Arbeitskörperpaar, bei dem gemäß der Erfindung der Tragarm für das be- :
sonders aufgesetzte Werkzeug 37 als unver- ! wundener Flachtnetallstab 71 ausgebildet ist, ;
so daß er nur in seiner zur Maschinenwelle 6 ' senkrechten Ebene zurück und vor federt. ,
Die Stäbe stehen tangential zu ihrem Befesti- ; gungskörper 34, der so ausgebildet ist, daß j
sie um verhältnismäßig kleine Winkel verstellt ! werden können.
Die Schrägstellung bei diesen zweiteiligen Arbeitskörpern ist in das Werkzeug verlegt,
das gemäß Abb. 2 eine schräg gestellte, lediglich lösbar mit dem Stab 71 verbundene
Platte 371 ist.
Die Abb. 3 bis 5 bringen die Darstellung eines anders ausgebildeten und verstellbaren
Werkzeuges 37s. Es ist als Platte mit niedrigen Bördelrändern ausgeführt, um eine
Schöpfwirkung auszuüben, wodurch Luft in die Maschine eingesaugt bzw. in dieser fortgedrückt
wird. Anwendung findet dieses Werkzeug vorzugsweise im Dreschraum und Vorzerreißraum. In letzterem empfiehlt sich
die Anbringung von Kappen, deren Ränder sägeartig ausgebildet sind, wie es in den
Abb. 6 und 7 veranschaulicht ist.
Die Vorrichtung zum Verstellen des Werkzeuges besteht aus einem am freien Stabende
-befestigten Stabschuh y2, auf dessen vom Stab
abstehender Platte ein an dem Werkzeug 372
befestigter Werkzeugträger γ3 aufliegt. Zur
lösbaren Verbindung von Schuh y2 und Träger
73 dient eine Hakenschraube 7*, deren ; Nase 740 von oben einerseits in einzelne, kon- j
zentrisch zum Bolzen der Schraube yi liegende Rasten Jsn des Trägers ys, andererseits in eine
Öffnung 720 des Schuhes J2 eingeführt werden ;
kann. Der Betrag, um den das Werkzeug aus \ der in Abb. 4 gezeichneten, zum Stabe 71 ■
parallelen Lage verstellt werden kann, ist ' durch einen Winkelpfeil angedeutet. j
Die Abb. 8 und 9 stellen fingerartige Werkzeuge 373 des Vorzerreißraumes dar.
Die Abb. 10 und 11 stellen ein kappenartiges Zerreißerwerkzeug 37* mit gezahnten
Kappenrändern dar, wobei die parallel zur Arkeitskörperachse liegenden seitlichen
Wände 2>7ia>
3741 im Sinne der Schraubensteigung
der Arbeitskörper verschieden hoch sind, um günstig auf die Förderung des zu verarbeitenden Gutes einzuwirken.
Abb. 12 veranschaulicht ein mehrfingeriges Werkzeug 375, das im Hauptzerreißraum der
Maschine angewendet wird und dessen Finger sägeblattartig ausgebildet sind. Mit den
Werkzeugen gemäß Abb. 8 bis 12 arbeiten nicht zur Darstellung gebrachte, entsprechend
ausgebildete Arbeitskörper der Gehäusewand zusammen.
Claims (7)
- Patent-Ansprüche:i. Achsialdresch- oder - Strohzerreißmaschine mit am Getreideeinlaufende zwischen den feststehenden und den aus Tragarm und eigentlichem Werkzeug bestehenden umlaufenden Arbeitskörpern vorgesehenem Ringraum nach Zusatzpatent 427382, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzielung der Förderwirkung erwünschte Schrägstellung der Arbeitskörper zur Dreschwelle in die Werkzeuge verlegt ist und der Tragarm aus einem unverwundenen Stab besteht.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge verstellbar an den Tragarmen angeordnet sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm aus einem Flachmetallstab besteht.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 mit als Dresch- und Schleuderplatte ausgebildetem Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte durch Anordnung von niedrigen Bördelrändern, die sägeartig gezackt sein können, als schaufelartige Kappe ausgebildet ist. ·
- 5. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Teil der Kappen deren parallel zur Tragstabachse liegende Seitenwände im Sinne der Schraubensteigung der Arbeitskörper verschieden hoch sind. ■-
- 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Werkzeuge mehrere, gegebenenfalls sägeartig ausgebildete Zerreißfinger hat.
- 7. Maschine nach Anspruch S oder 6, dadurch gekennzeichnet, · daß die kappen- oder fingerartigen Werkzeuge mit entsprechend ausgebildeten feststehenden Arbeitskörpern" zusammenarbeiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH69196D DE427384C (de) | 1922-09-13 | 1923-08-07 | Achsialdreschmaschine |
| DED44192D DE427385C (de) | 1923-08-07 | 1923-09-07 | Aus Tragstab und verstellbarem Werkzeug bestehender Arbeitskoerper fuer Achsialdresch- und -strohzerreissmaschinen |
| DESCH78123D DE457454C (de) | 1923-08-07 | 1926-03-02 | Zerreissfinger fuer Achsialdresch- oder -strohzerreissmaschinen |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV17750D DE425191C (de) | 1922-09-13 | 1922-09-13 | Achsialdreschmaschine |
| DEV17928D DE427382C (de) | 1922-09-13 | 1922-09-14 | Achsialdresch- oder -strohzerreissmaschine |
| DESCH69196D DE427384C (de) | 1922-09-13 | 1923-08-07 | Achsialdreschmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427384C true DE427384C (de) | 1926-04-07 |
Family
ID=34108274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH69196D Expired DE427384C (de) | 1922-09-13 | 1923-08-07 | Achsialdreschmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427384C (de) |
-
1923
- 1923-08-07 DE DESCH69196D patent/DE427384C/de not_active Expired
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