DE658628C - Verfahren und Maschine zum Zwicken von Schuhspitzen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Zwicken von Schuhspitzen

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DE658628C
DE658628C DEU13018D DEU0013018D DE658628C DE 658628 C DE658628 C DE 658628C DE U13018 D DEU13018 D DE U13018D DE U0013018 D DEU0013018 D DE U0013018D DE 658628 C DE658628 C DE 658628C
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wire
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machine according
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DEU13018D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/16Lasting machines with lasting pincers and toe- or heel-embracing wipers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
    • A43D21/125Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/18Lasting machines with lasting pincers and straight-acting wipers, also for forming the shank portions of shoes

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Zwicken von Schuhspitzen Es ist beim Zwicken von Schuhspitzen bekannt, einen durch Nägel zu befestigenden Einbindedraht vorzusehen, welcher den Schaftrand des Oberleders fest gegen die Brandsohlenrißlippe hält. Gewöhnlich werden hierbei die Enden des Drahtes senkrecht umgebogen und durch das Oberleder in die Brandsohle eingetrieben. Zum Halten des Drahtes werden dann auf dem Umfang der Spitze einige Nägel eingetrieben. Statt die Enden des Einbindedrahtes umzubiegen und durch das Oberleder in die Brandsohle einzutreiben, wird häufig auch derart verfahren, daß an den Stellen, wo die Drahtenden zu liegen kommen, Nägel teilweise eingetrieben werden und der Draht um diese Nägel herumgewickelt wird. Es wurde auch schon vorgeschlagen, klammerartige Nägel zu verwenden, welche den Draht in der Krümmung erfassen- und ihn gegen den Schaftrand pressen, wenn die beiden Schenkel der Klammern eingetrieben werden.
  • Alle diese Arbeitsweisen haben den Nachteil, daß eine feste Andrängung des Drahtes an den Schuh nicht möglich ist bzw. diese immer nur abhängig ist von der einmal dem Draht durch die Festlegung der Drahtenden gegebenen Spannung.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, das Eintreiben der Nägel zum Halten des Einbindedrahtes und der Nachspannung des Drahtes durch die Nägel erfolgen zu lassen, indem der Draht beim Eintreiben gegen die Brandsohlenlippe hin ausgebogen wird. Hierdurch wird dem Draht also eine zusätzliche Spannung erteilt, und der Schaftrand wird fest gegen die Brandsohlenlippe gezogen. Das Umbiegen der Nägel gegen die Brandsohlenlippe und gegen den Einbindedraht erfolgt zweckmäßig dadurch, .daß die Nägel an der Wand einer Aussparung an dem Überschieber entlang gleiten. Die erwähnte Arbeitsweise beim Festlegen des Einbindedrahtes eines Schuhes macht es zweckmäßig, die Nagelvorrichtung mit den Überschiebern zu kuppeln, und zu diesem Zweck werden die Nagelvorrichtungen von Schlitten getragen, die sich in zurückgezogener Lage mit den Überschieberträgern bewegen und nach Erweichung der Endlage der Überschieberträger bezüglich dieser in eine Treiblage vorbewegt werden, die durch einen Anschlag bestimmt ist. Die Vorbewegung der Schlitten gegen den Anschlag der Überschieber wird dabei durch ein Getriebe gesteuert, das unabhängig von dem Antrieb der Überschieber ist und das nach dieser Bewegung der Schlitten auch die Hämmer betätigt. Die Betätigung der Schlitten durch ihren Antrieb erfolgt zweckmäßigerweise nachgiebig. Um die Einführung des Einbindedrahtes in die Überschieber zu erleichtern, ist, an der Vorderkante derselben eine Rinne vogesehen, x:
    und die Einführung des Einbindedrahtes er__'
    ungefähr in dem Augenblick, wo 'die @? @J
    Schieber mit dem Schaftrandteil in Berühr-r@ kommen, und geschieht durch Vorschubrädche o. dgl., die an einem der Überschieber gelagert sind und von diesem bei seinem Arbeitsbub mitgenommen werden: Der Antrieb des das Drahtstück abschneidenden Messers ist mit dem Getriebe zum Betätigen der Nagelvorrichtung auf einer Seite des Schuhes verbunden.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Maschine.
  • Fig. 2 ist eine linke Seitenansicht. Fig.3 ist eine Rückansicht.
  • Fig. 4 ist eine linke Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Überschieber und ihre Träger.
  • Fig. 6 bis 9 sind Einzelansichten der Überschiebersteuerung.
  • Fig. io ist eine Ansicht der Drahtvorschub-und Abschneidvorrichtung.
  • Fig. ii ist eine Ansicht eines Querschnittes durch den Randteil eines Überschiebers.
  • Fig. 12 ist eine Vorderansicht der in Fig. io dargestellten Teile der Maschine.
  • Fig. 13 ist eine Ansicht eines Schnittes aus Fig. io.
  • Fig. 14 bis 17 sind Einzelansichten der Steuerung für die Drahtabschneidvorrichtung und die Nagelvorrichtung.
  • Fig. 18 bis 2o sind Einzelansichten des Antriebs für die Drahtvorschubvorrichtung. Fig.21 bis 23 sind Ansichten des Antriebs und der Steuerung der Nagelvorrichtung und der Drahtabschneidvorrichtung.
  • Fig. 24 bis z7 sind Ansichten der Vorrichtung zum Abtrennen und Umkehren von Befestigungsmittel.
  • Fig. 28 ist eine Teilansicht der Steuerung für die Spitzenüberschieber.
  • Fig. 29 bis 37 sind Einzelansichten der Werkzeuge der Maschine bei Bearbeitung eines Werkstücks.
  • Die Spitzenüberschieber 844 (Fig. 5) der dargestellten Überhol- und Zwickmaschine, die den Randteil der Schaftspitze einwärts - über die Brandsohle gegen die Brandsohlenlippe schieben, sind an Trägern 846 angebracht, die selbst auf einem Hauptträger 848 sitzen. Die Überschieber sind an ihren Trägern durch federbelastete Bolzen 85o (Fig. 8) befestigt. Zum Herausnehmen und Auswechseln der Überschieber werden die Bolzen 850 an ihren Köpfen 852 hochgezogen. In den Trägern 846 sind federbelastete Bolzen 854 gleitbar gelagert, die gegen die Kanten der Überschieber in Nähe der Bolzen 85o anstoßen, so daß nach dem. Herausnehmen der Überschieber die Bolzen 85o von den Bolzen '$-@.,@4. hochgehalten werden. Beim Einsetzen der Bierschieber in die Träger werden die Bolzen $54 einwärts geschoben, so daß die Bolzen 85o in die entsprechenden Aussparungen der Überschieber einschnappen können. Die Überschieberträger 846 sind längs einer Kurvenführung an dem Hauptträger 848 um eine ungefähr in dem Treffpunkt der Vorderkanten der beiden Überschieber liegende senkrechte Achse beweglich und besitzen weiterhin eine Zungen-und Schlitzverbindung 856 mit dem Hauptträger 848.
  • Der Hauptträger 848 ist in Längsrichtung des Schuhes beweglich und ist an seinem Hinterende drehbar mit einem Arm 858 (Fig. 4 und 5) und mit einem Winkelhebel 86o (Fig. 2 und 5) verbunden. Der Arm 858 und der Winkelhebel 86o schwingen um eine Welle und sind durch eine Strebe 86z miteinander verbunden. Zum Betätigen des Hauptträgers 848 ist der Winkelhebel 86o mit einem Winkelhebel 864 drehbar verbunden, der mittels einer Rolle 866 mit einer Kurvenscheibe 868 zusammenwirkt (Fig. 2 und 3). Die Rolle wird in dauerndem Eingriff mit der Kurvenscheibe durch eine Feder 87o gehalten (Fig. 2). Die Verbindungen zwischen den beiden Winkelhebeln 86o, 864 bestehen aus einer Stange 872, die an ihrem Oberende in eine Gabel 874 eingeschraubt ist. Die Gabel ist drehbar mit dem Hebel 86o verbunden, und das Unterende der Stange 872 ist in einer Gabel 876 gleitbar, die mit dem Hebel 864 drehbar verbanden ist. Ein Kopfstück 878 (Fig. 3) an dem Unterende der Stange 872 zieht mittels der Gabel 876 den Hauptträger 848 von dem Schuh zurück. Zwischen der Gabel 876 und Stellmuttern auf der Stange 872 sitzt eine Feder 88o, die durch die Gabel 876 den Hauptträger vorwärts in Eingriff mit dem Schuh schiebt. Um die Brandsohlenlippe gegen den Druck der Überschieber zu schützen, wird die Bewegung des Winkelhebels 86o durch Anschlag gegen eine Schraube 881 (Fig. 2) begrenzt.
  • Wie bekannt, werden die Überschieber 844 durch Schwingbewegung ihrer Träger 346 längs der Führungen auf dem Hauptträger 848 einwärts in Schließstellung bewegt. Zum Betätigen der Träger 846 dienen Stangen 882 (Fig. 5 und 7) mit abgeflachten Vorderenden, die in Aussparungen 884 der Überschieberträger eingreifen und dort durch Bolzen 886 befestigt sind. Die Unterenden der Bolzen 886 greifen in Kurvennuten 888 des Hauptträgers 848 ein und führen die Träger 846 bei ihrer Schwingbewegung. Mit ihren Hinterenden sind die Stangen 88z gleitbar in Blöcke 89o eingesetzt, die auf einer Querstange 892 drehbar sind. Die Querstange ist an einer Stange 894 befestigt, die in einem festen Lager gleitbar ist. I)ie Enden der Querstange 892 greifen in Führungen des Hauptträgers 848 ein (Fig. 5 und 7). Zwischen den flachen Enden der Stangen 882 und den Drehblöcken 89o sitzen Federn 896, durch die die Stangen und die Überschieberträger bei der Vorwärtsbewegung der Querstange 892 nachgiebig betätigt werden. Die Federn gestatten ein unabhängiges Sichanpassen der Überschieber an das Werkstück. Die Lenker 882 tragen an ihren Hinterenden Muttern 898, durch die die Überschieberträger mittels der Querstange 892 wieder in Ausgangslage zurückgeschoben werden.
  • Zum Betätigen der Querstange 892 zum Öffnen und Schließen der Überschieber ist diese durch einen Lenker goo mit einem Winkelhebel go2 (Fig. 3, 4. und 5) verbunden. Der Winkelliebel ist mit einem Winkelhebel 904 drehbar verbunden, der mittels einer Rolle go6 mit einer Kurvenscheibe go8 zusammenwirkt. Eine an dem Winkelhebel 904 angreifende Feder gio (Fig. 4) hält die Rolle gegen die Kurvenscheibe und zieht die Querstange 892 in Ausgangslage zurück. Die Verbindungsglieder zwischen den Winkelhebeln do2 und 904 sind im wesentlichen dieselben wie die Verbindung zwischen den Winkelhebeln 86o und 864 mit Einschluß einer Feder gi2 (Fig. a), durch die der Hebel go2 nachgiebig betätigt wird.
  • An seinem Vorderende ist der Hauptträger 848 durch eine Vorrichtung (Fig. 4, g und 28) abgestützt, die nicht nur die Bewegung des Hauptträgers in Längsrichtung des Schuhes gestattet, sondern den Hauptträger auch um seine Drehverbindung mit dem Arm 858 und dem Winkelhebel 86o nach oben schwingt zum Anpressen des Schaftrandes gegen den Randteil der Brandsohle. Diese Vorrichtung besitzt eine Stange 914, die mit ihrem Oberende in ein Drehglied g16 eingeschraubt ist. Das Drehglied sitzt auf einem Exzenterteil 917 einer Welle gib, die in Augen des Hauptträgers 848 eingesetzt ist. Das Unterende der Stange 914 ragt durch einen Bolzen 92o, der drehbar in dem Gabelende des einen Armes eines Winkelhebels 922 angeordnet ist. Der Winkelhebel schwingt um einen festen Bolzen g2:1. Auf der Stange 914 sitzt eine Feder 926, und zwar mit ihrem Oberende gegen eine Stellmutter 928 und mit ihrem Unterende gegen ein auf der Stange verstellbares Gleitglied 93o, das gegen einen Flansch 932 der Stange anliegt. Die Stange 914 trägt ferner eine schwächere Feder 934, die mit ihrem Oberende gegen einen auf die Mutter 928 aufgeschraubten Ring 936 und mit ihrem Unterende gegen eine von dem Bolzen 92o getragene Muffe 938 anliegt. Eine Mutter 939 am Unterende der Stange 914 hält die Stange und den Bolzen 92o zusammen. Zwischen dem Bolzen 92o und dem Gleitglied 930 ist gewöhnlich ein Zwischenraum, so daß beim Aufwärtsschwingen des Gabelarms des Winkelhebels 922 zum Anpressen der Überschieber gegen den Schaftrand dieser zunächst nur durch die leichte Feder 934 auf den Hauptträger 848 einwirkt. Wenn der Bolzen 92o mit dem Drehglied 930 in Eingriff steht, wird die Wirkung der Feder 934 durch die stärkere Feder 926 und somit der Druck der Überschieber gegen den Schaftrand erhöht. Die Vorspannung der Feder 926 wird durch Drehung der Mutter 928 und die Vorspannung der Feder 934 durch Drehung des Ringes 936 verstellt. Der Exzenterteil gi7 der Welle gib dient zum Verstellen des Hauptträgers und der Überschieber in der Höhenrichtung des Schuhes. Die Welle gib wird durch eine Schnecke 942 (Fig. g) gedreht, die in ein auf der Welle festes Schneckenrad 944 eingreift. Die Schnecke 942 sitzt auf einer .Spindel 946 mit einem Handrad 948. Der Winkelhebel 922 wird von einer Kurvenspur 950 in einer Kurvenscheibe 952 aus betätigt. Die Kurvenspur wirkt mit einer von dem Hebel getragenen Rolle g5:1 zusammen. Der Hauptträger der Überschieber wird weiterhin durch Teile 956 (Fig. 5) geführt.
  • Eine auf dem Hauptträger 848 befindliche Deckplatte besitzt bogenförmige Arme 958 und 96o (Fig. 5), die teilweise als Führungen für die Überschieberträger 846 dienen. Die Träger 846 stützen ebenfalls eine Vorrichtung zum Eintreiben von Täcksen t (Fig. 37), durch die der die Schaftspitze einbindende Draht 964 verankert wird. Der linke Überschieberträger 846 trägt weiterhin eine Vorrichtung zum Vorschieben des Einbindedrahts w (Fig. 5 und io) in eine Rille 966 in der Vorderkantenfläche der Überschieber. Der linke Überschieberträger 846 (Fig. io und 12) besitzt einen Längsschlitz 968, in den ein Ansatz einer Konsole 97o einragt. Der Ansatz trägt eine Platte 972, die teilweise auf dem Überschieberträger aufliegt. Die Konsole 97o kann längs des Schlitzes 968 verstellt werden. Zum richtigen Einstellen der Konsole 97o bezüglich des benachbarten Vberschiebers 844 trägt sie eine Platte 974 (Fig. io) mit einer Nase 976, die gegen eine Schulter des Überschiebers (Fig. io) anliegt. Die Nase 976 wird durch eine Schraube 978 gegen die Schulter gezogen. Eine Öffnung 98o der Platte 974 führt durch den Draht in die Rille 966 der Überschieber ein und wirkt ebenfalls mit einem Messer 982 zum Abschneiden eines Drahtstücks zusammen. Der Draht wird durch ein Loch 984 in dem Messer 982 von einer Führung 986 aus (Fig. io und 14), die an der Konsole 97o befestigt ist, vorgeschoben. In der Führung 986 wird der Draht durch eine Platte 988 gehalten. Der Draht wird in die Führung 986 von einer Führung ggo (Fig. io und 13) durch zwei Vorschubrädchen g92, 994 (Fig. 13 und 17) vorgeschoben. An der Konsole 970 ist eine mit dem Vorschubrädchen 994 zusammenwirkende Bremse 995 (Fig. io) vorgesehen, die durch eine Feder 996 gesteuert wird. Der Draht wird über eine Leitrolle 997 (Fig. 1o und 12), die mit einer Deckplatte 998 zusammenwirkt, von einer Haspel iooo (Fig. 2) auf einer Konsole ioo2 aus in die Führung ggo eingeleitet.
  • Das Vorschubrad 992 ist auf einer Welle 1004 (Fig. 13) aufgekeilt, die in einer an der Konsole 970 ausgebildeten Muffe ioo6 drehbar gelagert ist. An dem Vorschubrad 992 ist ein Zahnrad ioo8 gleichachsig befestigt. Das Vorschubrad 994 sitzt drehbar auf einem Bolzen ioio, der von einem Hebel ioii getragen wird, und an dem Vorschubrad 994 ist ein Zahnrad 1012 gleichachsig befestigt, das mit dem Zahnrad 10o8 in Treibeingriff steht. Der Hebel ioii (Fig. io) schwingt um einen Bolzen ioi3 der Konsole 970 und trägt eine Schraube 1014, die durch Anschlag gegen die Konsole das Vorschubrad 994 bezüglich des Vorschubrades 992 einstellt. Die beiden Zahnräder und ihre Vorschubräder werden von der Welle 1004 aus durch Kegelräder 1o15, 1o16 getrieben, die auf der Welle 1004 bzw. einer Welle 1o18 befestigt sind. Die Welle 1o18 ist in einem Lager iö2o drehbar. Die Welle ioi8 (Fig. 5) ragt in eine Muffe 1ö22 und trägt einen in eine Nut der Muffe einpassenden Block 1024, so daß bei Drehung der Muffe die Welle gedreht wird. An der bluffe 1022 ist eine Welle 1026 befestigt, die in einem Block 1o28 gelagert ist. Der Block 1o28 ist an der Deckplatte für die Überschieber (Fig. 7) drehbar befestigt und dreht sich bei der Schließbewegung der Überschieber. Hinter dem Drehblock 1o28 trägt die Welle 1026 eine daran befestigte Muffe io3o (Fig. 18), die durch ein Kardangelenk mit einer Muffe 1034 verbunden ist. Die Muffe 1034 ist auf einer Welle 1o36 befestigt, die in eine Muffe i038 ragt und einen in eine Nut der Muffe eingreifenden Block 1040 trägt, so daß die Welle durch die Muffe gedreht wird, wobei die Welle 1036 gleichzeitig sich bezüglich der Muffe in Längsrichtung bewegt. Die Muffe 1038 ist durch ein Kardangelenk 1042 mit einer Welle 1o44 verbunden, die in einer festen Konsole 1o46 drehbar gelagert ist. Die Welle 1o44 steht durch Kegelräder 1048 in Treibeingriff mit einer Welle io5o, die in der Konsole 1046 drehbar gelagert ist und durch eine Kupplung 1o52 (Fig. 1g) mit einer Welle 1054 verbunden ist. Die Welle 1054 ist durch eine Keilplatte 1o56 mit einem Kupplungsteil 1o58 verbunden, der längs der Welle gleitbar ist. Der andere Kupplungsteil io6o ist auf einer Welle 1o62 befestigt, die in der Konsole 1046 gelagert ist und durch Zahnräder 1o64 (Fig. IS) mit einer senkrechten Welle 1o66 in Treibeingriff steht. An ihrem Unterende ist die Welle 1o66 durch eine Kupplung 1o68 mit einer Welle 1070 verbunden, die in einem Lager 1072 drehbar ist und an ihrem Unterende ein Schraubenrad 1074 (Fig. 3 und 18) trägt, das in Treibeingriff mit einem auf einer sich dauernd drehenden Welle 1078 befestigten Schraubenrad 1o76 steht. Die Welle 1o78 ist die Haupttreibwelle der Maschine und wird durch eine Riemenscheibe 1080 (Fig. 3 und 4) getrieben. Wie ersichtlich, wird der Kupplungsteil io6o (Fig. 18 und i9) dauern. gedreht. Der längs der Welle 1054 in und außer Kupplungseingriff bewegliche Kupplungsteil 1058 trägt eine Muffe 1o82, an der das gabelförmige Ende 1084 eines an der Konsole 1046 drehbar befestigten Hebels 1o86 angreift. Eine zwischen der Muffe 1o82 und dem Kupplungsglied 1o52 eingesetzte Feder 1o88 ist bestrebt, den Kupplungseingriff zwischen den Gliedern 1058 und io6o herzustellen. Das Kupplungsglied 1o58 wird jedoch gegen den Druck dieser Feder durch den Hebel 1o86 (Fig. 18) ausgerückt gehalten. An dem Unterende des Hebels 1o86 ist ein Bolzen logo drehbar, durch den eine Stange 1o92 ragt. Eine auf der Stange 1o92 aufgeschraubte Mutter 1094 lagert gegen den Bolzen. Die Stange ist mit einem Hebel 1o96 verbunden, der bei 1o98 an der Konsole 1o46_ drehbar befestigt ist. An seinem Unterende trägt der Hebel 1o96 eine Rolle iioo, die mit einer Kurvenscheibe 11o2 zusammenwirkt. Die Kurvenscheibe iio2 ist bei iio3 geschlitzt zwecks Befestigung an der Kurvenscheibe 952. Die Kurvenscheibe 11o2 besitzt eine Aussparung iio4, die der Rolle iioo gegenüberliegt, wenn die Spitzenüberschieber ihren Arbeitshub beginnen. Die Feder 1o88 kann somit den Kupplungseingriff zwischen den Gliedern 1058, io6o herstellen, so daß die Vorrichtung zum Vorschieben des Bindedrahts betätigt wird und ein Drahtstück in die Rille 966 der Spitzenüberschieber eingeschoben wird. Sobald ein Drahtstück von bestimmter Länge vorgeschoben worden ist, steuert die Kurvenscheibe iio2 den Hebel io96, so daß die Kupplung ausgerückt und der Drahtvorschub beendet wird. Mit dem Kupplungsglied 1058 ist weiterhin eine Reibungsbremse iio6 verbunden. Die Bremse ist mittels einer :Muffe 11o8 auf der Muffe io82 angeordnet und wird durch federbelastete Bolzen 111o gegen das Kupplungsglied geschoben. Die Bolzen, sitzen in einer Muffe 1112, die die Muffe 1118 umgibt und an der Konsole 1046 befestigt ist. Die Bremse wird durch einen zwischen den Muffen 1i08 und 1112 angeordneten Keil 1113 (Fig. 18) gegen Drehung gehalten. Die Bewegung der Bremse auf das Kupplungsglied io6o zu wird durch Anschlag eines Kragens 1114 auf der Muffe iio8 gegen die Muffe 1112 begrenzt, so daß die Bremse beim Drahtvorschub nicht betätigt wird. Die Länge des vorgeschobenen Drahtstücks wird durch entsprechende Einstellung der Mutter 1094 bestimmt. Durch diese Einstellung wird die Lage der Rolle iioo bezüglich der Aussparung 1104 in der Kurvenscheibe 11o2 verstellt, so daß der Zeitpunkt, an dem die Rolle iioo durch eine N ockenfläche 1115 der Kurvenscheibe zum Abstellen des Drahtvorschubs gesteuert wird, verstellt wird.
  • Das Messer 982 ist an der Konsole 970 gleitbar gelagert (Fig. 14) 'und wird durch einen Block 1116 geführt. Der Block ist durch Schrauben 1118 (Fig. io und 12) an dem in den Schlitz g68 einragenden Teil der Konsole 97o befestigt. An dem Messer sitzt ein nach unten ragender Arm 112o, gegen den eine von der Konsole 97o getragene Feder 1122 lagert und den Arm gegen eine Anschlagschraube 1124 hält. Die Feder 1122 wird von einer Stange 1126 getragen, die in die Konsole 97o eingeschraubt ist. Das andere Ende der Stange wirkt als Anschlag zum Begrenzen des Schneidhubes des Messers. Das Messer wird durch einen Block 1218, der gegen den Arm 112o stößt, betätigt, wie später näher erläutert wird.
  • Der linke Überschieberträger 946 trägt ebenfalls die Nagelvorrichtungen, durch die drei Nägel oder Täckse zum Verankern des Einbindedrahts eingeschlagen werden. Die Nagelvorrichtungen besitzen drei Schlitten 1128, ii3o und 1132 (Fig. 13), die mit Nagelführungen 1134 (Fig. 15 und 16) versehen sind. Die Nägel oder Täckse werden mit dem Kopf zuvorderst in diese Führungen eingeleitet. Die Schlitten sind mit dem Träger 846 durch eine Zunge 1136 verbunden, die in eine Nut des Trägers eingreift, und jeder Schlitten trägt ferner eine Zunge 1138, die in eine Nut 1140 (Fig. 15) des Überschiebers 844 eingreift und durch Anschlag gegen das Ende 1142 der Nut die Bewegung des Schlittens in Treiblage begrenzt. An den Schlitten 1128, 1130, 1132 sitzen unterhalb einer Platte 1143 des Überschieberträgers Stangen 1144, 1146, 1148 (Fig. 6 und io). Die Stangen sind in die Schlitten eingeschraubt und ragen durch Bolzen ii5o (Fig.15) der .Überschieberträger. Die Bolzen begrenzen die Auswärtsbewegung der Überschieber. Mit dem mittleren Schlitten iißo ist eine Feder 1152 verbunden, die von der Stange 1146 getragen wird und mit einem Ende gegen den Kopf des Bolzens 1150 und mit dem anderen Ende gegen eine Querstange 1154 (Fig. 6) anliegt. Die Feder 1152 hält somit den mittleren Schlitten ii3o in seiner normalen Außenlage. Die zwei Stangen 1144, 1148 sind in der Querstange 1154 gleitbar gelagert und tragen Kragen 1156, durch die die Querstange die beiden Schlitten 1128, 1132 ebenfalls in ihrer normalen Außenlage hält. Auf den Stangen 1146, 1148 sitzen zwischen der Querstange 1154 und Kragen 1158 Federn 116o, durch die die Querstange die Schlitten 1128, 1132 bei der Einwärtsbewegung des mittleren Schlittens - 113o einwärts bewegt. Diese Einwärtsbewegung des mittleren Schlittens erfolgt gegen den Druck der Feder 1152 durch eine noch zu beschreibende Vorrichtung. Somit werden die drei Schlitten gemeinsam nach innen bewegt, bis sie durch Anschlag ihrer Zungen 1138 gegen das Nutenende 1142 der Überschieber in Treiblage angehalten werden.
  • Zum Eintreiben der Nägel oder Täckse dient ein Treiber oder Hammer 1162 (Fig. 12 und 15), der mit einem Führungsstück 1164 versehen ist. Mit dem Führungsstück 1164 des mittleren Täckstreibers ist ein Treibarm.1166 (Fig.15) drehbar verbunden, der bei 1168 an dem Schlitten 113o angelenkt ist. Der Arm 1166 trägt einen federbelasteten Bolzen 117o, der durch Eingriff mit dem Schlitten den Arm gegen eine Schulter 1172 des Schlittens hält. Die beiden anderen Schlitten 1128, 1132 besitzen entsprechende Treiberarme 1174, die um Bolzen 1176 schwingen und an dem Führungsstück 1164 ihrer entsprechenden Treiber 1162 eingreifen (Fig.12 und 13). Diese beiden Arme tragen ebenfalls je einen federbelasteten Bolzen 1178, der den entsprechenden Arm gegen eine Schulter 118o seines Schlittens hält. Die beiden -Arme 1174 werden durch den Arbeitshub des mittleren Arms 1166 betätigt, der zu diesem Zweck mit einem Ausgleichhebel 1182 (Fig. io, 12 und 13) versehen ist. Der Ausgleichhebel ist um einen Bolzen 1184 auf dem Arm schwingbar und greift an Schultern 1183 an den beiden Armen 1174 an. Der Arm 1166 wird durch eine noch ztr beschreibende Vorrichtung betätigt.
  • Die Treiber 1162 für die beiden vordersten Täckse schlagen diese so weit ein, daß ihre Köpfe den Einbindedraht fest gegen den Schaft klemmen. Der Arbeitshub des die hintersten Täckse einschlagenden Treibers wird durch Anschlag seines Führungsstücks 1164 mit dem Schlitten 1132 begrenzt, so daß der Kopf dieser Täckse etwas höher steht (Fig. 37). Der Arbeiter windet gegebenenfalls den Draht um diese Täckse herum, um dadurch eine bessere und sichere Verankerung des Drahts zu erreichen. Wie aus Fig.35, 36, 37 ersichtlich, wird jede Täckse auf der Außenseite des Bindedrahts eingetrieben. Dies wird dadurch erreicht, daß jeder Schlitten mit einem die Täckse führenden Finger 1186 (Fig. 15 und 16) versehen ist, der bei 1188 an dem Schlitten drehbar ist und von einer Feder iigo gesteuert wird. Die Feder iigo schwingt den Finger in die Nagelführung 1134. Damit der Finger die Einführung der Täckse in die Nagelführung nicht versperrt, wirkt mit einem Bolzen 1192 jedes Fingers ein Bolzen 1194 zusammen (Fig. io und 16), der auf dem Überschieberträger 846 sitzt. Die Täckse wird in einer V-förmigen Nut 1196 (Fig. 16) des Fingers 1186 geführt. Unterhalb dieser Nut ist der Finger bei 1197 ausgespart (Fig. 35, 36), so daß der Kopf der Täckse den Finger bei Beginn des Nageltreibens nicht wegschwingen kann. Jede Täckse wird durch eine Aussparung 1198 (Fig, i i) des Überschiebers 844 eingetrieben. Diese Aussparung besitzt eine schräge Wand i2oo, die die Täckse beim Eintreiben nach innen umbiegt, so daß die Täckse den Einbindedraht einwärts auf die Brandsohlenlippe zu schiebt. Dadurch wird der Einbindedraht fest um die Schuhspitze herum angezogen und verankert. Jeder Treiber 1162 ist an seinem Vorderende 1202 (Fug. 36) abgeschrägt, um das Eintreten in die Aussparung 1198 zu ermöglichen. Damit der über die Brandsohlenlippe hinaus hochstehende Schaftrand die Täcksfinger 1186 nicht festhält, besitzt die Trägerplatte des Werkstücks Auskerbungen 1->o4 (Fug. 35), die den Täcksfingern gegenüberliegen.
  • Der rechte Überschieber 844 besitzt ebenfalls Aussparungen 1198, in die drei Täckse in gleicher Weise eingetrieben werden.
  • Zum Betätigen der Nagelvorrichtungen und zum Betätigen des Drahtabschneiders 982 dient die in Fig. 21 bis 23 dargestellte Vorrichtung. Auf einer festen Konsole 12o6 ist ein Schlitten 12o8 quer beweglich, der einen den Arm 1166 der mittleren Nagelvorrichtung betätigenden Block 1210 trägt (Fug. 12). Die Arme 1174 der beiden anderen Nagelvorrichtungen werden durch den Arm 1166, wie beschrieben, betätigt. Auf dem Schlitten 12o8 ist ein weiterer Schlitten 1212 beweglich, der einen Block 1214 trägt. Der Block 1214 betätigt den Schlitten 113o der mittleren Nagelvorrichtung (siehe gestrichelte Linien in Fig. 12). Die beiden anderen Schlitten 1128, 1132 werden, wie' beschrieben, durch den mittleren Schlitten betätigt. Auf dem Schlitten 12o8 ist ferner ein Schlitten 1216 beweglich, der einen Block 1218 trägt. Dieser Block betätigt den herabragenden Arm 112o des Messers 982 (s. Fig. 14). Der Schlitten 1212 wird von einer Feder 1z20 gesteuert, die mit einem Ende gegen den Schlitten 1212 und mit ihrem anderen Ende gegen den Schlitten 12o8 lagert. Diese Feder wird von einer Stange 1222 getragen, die mit einem Ende an dem Schlitten 1212 befestigt ist und mit ihrem anderen Ende durch den Schlitten 12o8 ragt. Auf die Stange aufgeschraubte Muttern 1224 bestimmen durch Anschlag gegen den Schlitten 12o8 die Normallage des Schlittens 1212. Der Schlitten 1216 wird in ähnlicher Weise von einer Feder 1226 gesteuert, die von einer Stange 1228 getragen wird. Die Stange 1228 ist an dem Schlitten 1216 befestigt und ragt durch den Schlitten 12o8. Muttern 1->30 auf der Stange bestimmen die Normallage des Schlittens 1216. Die Feder 122o gibt bei der weiteren Bewegung des Schlittens 12o8 zwecks Betätigung der Treiber, nachdem diese in Treiblage eingestellt sind, nach. In ähnlicher Weise gibt die Feder 1226 nach dem Abschneiden des Drahtstücks durch das Messer 982 nach. Die Maschinenteile sind vorzugsweise so zueinander abgestimmt, daß der Draht nach einem teilweisen Eintreiben der Täckse abgeschnitten wird. Zur Betätigung des Schlittens 22o8 besitzt die Konsole 12o6 eine Zahnstange z232, die mit einem Zahnsektor 1234 auf einer Welle 1236 in Treibeingriff steht. Mit dem Zahnsektor 1234 ist ein Zahnsektor 1238 fest verbunden, der in Zähne 124o auf einer Seite des Schlittens 1208 eingreift. Die Zahnstange 12322 wird durch zwei Federn 12q.2 betätigt, die an einer Querstange 1244 eingreifen. Die Querstange ist an einem Fortsatz 1246 der Zahnstange befestigt, der in einem festen Lager 1248 (Fug. 2) hin und her beweglich ist. In der Querstange 1244 sind zwei Stangen 125o gleitbar gelagert, die durch eine Querstange 1252 verbunden sind. Die Querstange 1252 ist längs des Stangenfortsatzes 1246 gleitbar, und die Federn 1242 greifen an dieser Querstange an. Durch Bewegung der Querstange 1252 wird die Zahnstange 1232 somit betätigt. Die Querstange 1252 ist durch Lenker 1254 mit dem Gabelende eines Hebels 1256 (Fug. -> und 3) verbunden. Der Hebel 1256 schwingt um eine M'elle 1258, die in einer festen Konsole 1259 gelagert ist, und trägt eine Rolle 126o, die in einer Kurvenspur 1262 in einer Kurvenscheibe 1264 eingreift. Die Zahnstange 1232 wird durch eine Muffe 1266 (Fug. 21) in Ausgangslage bewegt. Um den Arbeitshub der Zahnstange zu unterstützen, ist an dem Hebel 1256 eine zweite Rolle 1268 befestigt, die mit dem Umfang der Kurvenscheibe 1264 zusaiumenwirkt, wobei der Umfang der Kurvenscheibe parallel zu der Kurvenspur 1262 ist.
  • Die Maschinenteile auf der rechten Seite zum Betätigen der rechten Nagelvorrichtung (Fug. 21) werden von der Konsole 7o2 getragen und sind den soeben beschriebenenMaschinenteilen gleich, mit der Ausnahme, daß anstatt des Schlittens 12o8 die Vorrichtung einen Schlitten 127o aufweist, der dieselbe Tätigkeit wie der Schlitten 12o8 besitzt, jedoch kleiner ist, da sich auf der rechten Seite der Maschine keine Drahtabschneidvorrichtung befindet. Die beiden Lenker 1254 auf der rechten Seite sind mit dem Gabelende eines Hebels 1272 verbunden, der dem Hebel 1256 entspricht. Der Hebel 1272 wird von einer festen Konsole 1274 (Fug. 3) getragen und durch eine Kurvenscheibe 1276 betätigt. Die Kurvenscheibe ist an einem kraftgetriebenen Zahnrad 1278 befestigt.
  • Zum Beschicken der einzelnen Nagelvorrichtungen der Maschine mit Täcksen dient eine Täckstrommel1269 (Fig.24) und ein Täcksabtrenner 1271. Wie bekannt, werden die Täckse bei Drehung der Trommelwelle i273 von der Täckstrommel aus auf mehrere Täckskanäle geleitet, wobei gleichzeitig der Täcksabtrenner 1271 hin und her bewegt wird, um die erforderliche Anzahl von Täcksen abzusondern und mit der Spitze nach unten weiterzuleiten. Zum Betätigen der Welle 1273 dient ein zweiarmiger Hebel 1275 (Fug. 25), der an einem Ende bei 12 77 verzahnt ist und mit einem Ritzel 1279 auf der Welle 1273 in Eingriff steht. Das andere Ende des Hebels ist bei 228o verzahnt und greift in eine senkrecht bewegliche Zahnstange 1282 ein. Die Bewegung der Zahnstange z282 wird durch eine in eine Nut T--286 der Zahnstange eingreifende Schraube 1284 begrenzt. Die Zahnstange 1282 trägt an ihrem Unterende eine Welle r288, auf der eine Stange 129o (Fig. 24) drehbar ist. Gegen Muffen 1292, 1294 auf der Stange 129o lagert eine Feder 1296. Eine durch die Muffen und die Feder ragende Stange 1298 trägt an ihrem Oberende Muttern i3oo, die gegen die Muffe 1292 anliegen und an ihrem Unterende ein Kopfstück 23o2 besitzen, das gegen die Muffe 1r294 liegt. Das Kopfstück 13o2 ist mit einem Arm eines Winkelhebels 1304 verbunden, der an dem Maschinengestell drehbar ist. Der andere Arm des Winkelhebels trägt eine mit einer Kurvenspur 13o8 zusammenwirkende Rolle 13o6. Bei Betätigung des Winkelhebels 1304 wird somit mittels der Feder z296 die Zahnstange z282 nach beiden Richtungen nachgiebig bewegt.
  • Die abgetrennten Täckse werden in einen drehbaren Umkehrer i3io (Fig. 26) eingeleitet, der bekannter Bauart ist. Der Umkehrer sitzt in einem Gehäuse 1312 unterhalb des Abtrenners und besitzt eine Reihe von Taschen 1314 zum Empfang der Täckse. Der Täcksumkehrer leitet die Täckse mit den Köpfen nach unten in biegsame Leitungen 1316 ein. Zum Steuern des Täcksumkehrers trägt dieser ein Ritzel1318 (Fig. 24), in das ein Zahnbogen 132o an einem Ende eines Arms i3#g,a eingreift. Der Arm 1322 ist auf einer Welle 1324 befestigt, die ebenfalls einen drehbar mit einer Stange 1328 verbundenen Arm i3 z6 trägt. Die Stange 1328 ist durch eine Feder 133o und eine Stange 133e mit einem auf einer Welle z336 befestigten Arm 1334 befestigt. Diese Verbindungsteile sind ungefähr denen zwischen der Stange 1298 und der Zahnstange i282 gleich, so daß sie nach beiden Richtungen nachgiebig beweglich sind. Auf der Welle 1336 ist ein Arm 1338 befestigt, der an einem Lenker 134o angelenkt ist. Der Lenker 1340 steht drehbar in Verbindung mit der Stange 1-288, die mit der Stange i29o verbunden ist. Somit wird durch die Bewegung der Stange 129o der Täcksumkehrer 13io betätigt. Die Bewegungen des Umkehrers nach beiden Richtungen werden durch Anschlagschrauben 1342, 1344 (Fig. 27) begrenzt. Diese Schrauben wirken mit einem Anschlag 1346 des Umkehrers zusammen. Die biegsamen Zuleitungen 1316 münden in Röhren 1348 (Fig, i und 5) ein, die von den Überschiebern 846 getragen werden und bei 1350 (Fig.15) in die Täcksführungen 1134 der Nagelvorrichtungen einmünden, wenn diese Vorrichtungen ihre Ausgangslage besitzen. Die Täckse werden in die Führungen der Nagelvorrichtungen gegen Ende eines Arbeitskreislaufes eingeführt zur Verwendung beim nächsten Maschinenkreislauf.

Claims (7)

  1. YATENTANSPRÜCIIE: i. Verfahren zum Zwicken von Schuhspitzen mittels eines durch Nägel befestigten Einbindedrahtes, dadurch gekennzeichnet, daß das Eintreiben der Nägel (t) zum Halten des Einbindedrahtes (964) unter Nachspannung des Drahtes durch die Nägel erfolgt, indem der Draht durch die Nägel beim Eintreiben gegen die Brandsohlenlippe hin ausgebogen wird.
  2. 2. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nägel durch Entlanggleiten an der Wand (i2oo) einer Aussparung (1z98) im Überschieber (844) gegen den Einbindedraht und damit gegen die Brandsohlenlippe umgebogen werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nagelvorrichtungen von Schlitten (1128, ii3o, 1132) getragen werden, die in zurückgezogener Lage sich mit den Überschieberträgern (846) bewegen, und nach der Erreichung der Endlage der Ü berschieberträger (846) bezüglich dieser in eine Treiblage vorbewegt werden, die durch einen Anschlag (1142) bestimmt ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbewegung der Schlitten (1128, 1130, 1132) gegen den Anschlag (114z) der Überschieber durch ein Getriebe (i2o8, 1212) gesteuert wird, das unabhängig von dem Antrieb der Überschieber ist und das nach dieser Bewegung der Schlitten auch die Hämmer (1162) betätigt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (11a8, 1130, 1132) nachgiebig (122o) durch ihren Antrieb betätigt werden.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einbindedraht in eine Rille (966) in der Vorderkante der Überschieber, ungefähr wenn diese mit dem Schaftrandteil in Eingriff treten, durch Vorschubrädchen (992, 994) oder dergleichen eingeschoben wird, die in dem einen Überschieber gelagert sind und von diesem bei seinem Arbeitshub mitgenommen werden.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des das Drahtstück abschneidenden Messers (982) mit dem Getriebe (i2o8) zum Betätigen der Nagelvorrichtung auf einer Seite des Schuhes verbunden ist (Arm 1120, Schlitten 1216, i#"o8).
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