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Verfahren und Maschine zum Zwicken von Schuhspitzen Es ist beim Zwicken
von Schuhspitzen bekannt, einen durch Nägel zu befestigenden Einbindedraht vorzusehen,
welcher den Schaftrand des Oberleders fest gegen die Brandsohlenrißlippe hält. Gewöhnlich
werden hierbei die Enden des Drahtes senkrecht umgebogen und durch das Oberleder
in die Brandsohle eingetrieben. Zum Halten des Drahtes werden dann auf dem Umfang
der Spitze einige Nägel eingetrieben. Statt die Enden des Einbindedrahtes umzubiegen
und durch das Oberleder in die Brandsohle einzutreiben, wird häufig auch derart
verfahren, daß an den Stellen, wo die Drahtenden zu liegen kommen, Nägel teilweise
eingetrieben werden und der Draht um diese Nägel herumgewickelt wird. Es wurde auch
schon vorgeschlagen, klammerartige Nägel zu verwenden, welche den Draht in der Krümmung
erfassen- und ihn gegen den Schaftrand pressen, wenn die beiden Schenkel der Klammern
eingetrieben werden.
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Alle diese Arbeitsweisen haben den Nachteil, daß eine feste Andrängung
des Drahtes an den Schuh nicht möglich ist bzw. diese immer nur abhängig ist von
der einmal dem Draht durch die Festlegung der Drahtenden gegebenen Spannung.
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Um diesen Nachteil zu beheben, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen,
das Eintreiben der Nägel zum Halten des Einbindedrahtes und der Nachspannung des
Drahtes durch die Nägel erfolgen zu lassen, indem der Draht beim Eintreiben gegen
die Brandsohlenlippe hin ausgebogen wird. Hierdurch wird dem Draht also eine zusätzliche
Spannung erteilt, und der Schaftrand wird fest gegen die Brandsohlenlippe gezogen.
Das Umbiegen der Nägel gegen die Brandsohlenlippe und gegen den Einbindedraht erfolgt
zweckmäßig dadurch, .daß die Nägel an der Wand einer Aussparung an dem Überschieber
entlang gleiten. Die erwähnte Arbeitsweise beim Festlegen des Einbindedrahtes eines
Schuhes macht es zweckmäßig, die Nagelvorrichtung mit den Überschiebern zu kuppeln,
und zu diesem Zweck werden die Nagelvorrichtungen von Schlitten getragen, die sich
in zurückgezogener Lage mit den Überschieberträgern bewegen und nach Erweichung
der Endlage der Überschieberträger bezüglich dieser in eine Treiblage vorbewegt
werden, die durch einen Anschlag bestimmt ist. Die Vorbewegung der Schlitten gegen
den Anschlag der Überschieber wird dabei durch ein Getriebe gesteuert, das unabhängig
von dem Antrieb der Überschieber ist und das nach dieser Bewegung der Schlitten
auch die Hämmer betätigt. Die Betätigung der Schlitten durch ihren Antrieb erfolgt
zweckmäßigerweise nachgiebig.
Um die Einführung des Einbindedrahtes
in die Überschieber zu erleichtern, ist, an der Vorderkante derselben eine Rinne
vogesehen, x:
| und die Einführung des Einbindedrahtes er__' |
| ungefähr in dem Augenblick, wo 'die @? @J |
Schieber mit dem Schaftrandteil in Berühr-r@ kommen, und geschieht durch Vorschubrädche
o. dgl., die an einem der Überschieber gelagert sind und von diesem bei seinem Arbeitsbub
mitgenommen werden: Der Antrieb des das Drahtstück abschneidenden Messers ist mit
dem Getriebe zum Betätigen der Nagelvorrichtung auf einer Seite des Schuhes verbunden.
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In den Zeichnungen ist Fig. i eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen
Maschine.
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Fig. 2 ist eine linke Seitenansicht. Fig.3 ist eine Rückansicht.
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Fig. 4 ist eine linke Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
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Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Überschieber und ihre Träger.
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Fig. 6 bis 9 sind Einzelansichten der Überschiebersteuerung.
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Fig. io ist eine Ansicht der Drahtvorschub-und Abschneidvorrichtung.
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Fig. ii ist eine Ansicht eines Querschnittes durch den Randteil eines
Überschiebers.
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Fig. 12 ist eine Vorderansicht der in Fig. io dargestellten Teile
der Maschine.
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Fig. 13 ist eine Ansicht eines Schnittes aus Fig. io.
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Fig. 14 bis 17 sind Einzelansichten der Steuerung für die Drahtabschneidvorrichtung
und die Nagelvorrichtung.
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Fig. 18 bis 2o sind Einzelansichten des Antriebs für die Drahtvorschubvorrichtung.
Fig.21 bis 23 sind Ansichten des Antriebs und der Steuerung der Nagelvorrichtung
und der Drahtabschneidvorrichtung.
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Fig. 24 bis z7 sind Ansichten der Vorrichtung zum Abtrennen und Umkehren
von Befestigungsmittel.
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Fig. 28 ist eine Teilansicht der Steuerung für die Spitzenüberschieber.
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Fig. 29 bis 37 sind Einzelansichten der Werkzeuge der Maschine bei
Bearbeitung eines Werkstücks.
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Die Spitzenüberschieber 844 (Fig. 5) der dargestellten Überhol- und
Zwickmaschine, die den Randteil der Schaftspitze einwärts - über die Brandsohle
gegen die Brandsohlenlippe schieben, sind an Trägern 846 angebracht, die selbst
auf einem Hauptträger 848 sitzen. Die Überschieber sind an ihren Trägern durch federbelastete
Bolzen 85o (Fig. 8) befestigt. Zum Herausnehmen und Auswechseln der Überschieber
werden die Bolzen 850 an ihren Köpfen 852 hochgezogen. In den Trägern 846
sind federbelastete Bolzen 854 gleitbar gelagert, die gegen die Kanten der Überschieber
in Nähe der Bolzen 85o anstoßen, so daß nach dem. Herausnehmen der Überschieber
die Bolzen 85o von den Bolzen '$-@.,@4. hochgehalten werden. Beim Einsetzen der
Bierschieber in die Träger werden die Bolzen $54 einwärts geschoben, so daß die
Bolzen 85o in die entsprechenden Aussparungen der Überschieber einschnappen können.
Die Überschieberträger 846 sind längs einer Kurvenführung an dem Hauptträger 848
um eine ungefähr in dem Treffpunkt der Vorderkanten der beiden Überschieber liegende
senkrechte Achse beweglich und besitzen weiterhin eine Zungen-und Schlitzverbindung
856 mit dem Hauptträger 848.
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Der Hauptträger 848 ist in Längsrichtung des Schuhes beweglich und
ist an seinem Hinterende drehbar mit einem Arm 858 (Fig. 4 und 5) und mit einem
Winkelhebel 86o (Fig. 2 und 5) verbunden. Der Arm 858 und der Winkelhebel 86o schwingen
um eine Welle und sind durch eine Strebe 86z miteinander verbunden. Zum Betätigen
des Hauptträgers 848 ist der Winkelhebel 86o mit einem Winkelhebel 864 drehbar verbunden,
der mittels einer Rolle 866 mit einer Kurvenscheibe 868 zusammenwirkt (Fig. 2 und
3). Die Rolle wird in dauerndem Eingriff mit der Kurvenscheibe durch eine Feder
87o gehalten (Fig. 2). Die Verbindungen zwischen den beiden Winkelhebeln 86o, 864
bestehen aus einer Stange 872, die an ihrem Oberende in eine Gabel 874 eingeschraubt
ist. Die Gabel ist drehbar mit dem Hebel 86o verbunden, und das Unterende der Stange
872 ist in einer Gabel 876 gleitbar, die mit dem Hebel 864 drehbar verbanden ist.
Ein Kopfstück 878 (Fig. 3) an dem Unterende der Stange 872 zieht mittels der Gabel
876 den Hauptträger 848 von dem Schuh zurück. Zwischen der Gabel 876 und
Stellmuttern auf der Stange 872 sitzt eine Feder 88o, die durch die Gabel
876 den Hauptträger vorwärts in Eingriff mit dem Schuh schiebt. Um die Brandsohlenlippe
gegen den Druck der Überschieber zu schützen, wird die Bewegung des Winkelhebels
86o durch Anschlag gegen eine Schraube 881 (Fig. 2) begrenzt.
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Wie bekannt, werden die Überschieber 844 durch Schwingbewegung ihrer
Träger 346 längs der Führungen auf dem Hauptträger 848 einwärts in Schließstellung
bewegt. Zum Betätigen der Träger 846 dienen Stangen 882 (Fig. 5 und 7) mit abgeflachten
Vorderenden, die in Aussparungen 884 der Überschieberträger eingreifen und dort
durch Bolzen 886 befestigt sind. Die Unterenden der Bolzen 886 greifen in Kurvennuten
888 des Hauptträgers 848 ein und führen die Träger 846 bei ihrer Schwingbewegung.
Mit ihren Hinterenden sind die Stangen 88z gleitbar in Blöcke 89o eingesetzt, die
auf einer Querstange 892 drehbar sind. Die Querstange ist an einer Stange 894 befestigt,
die in einem festen
Lager gleitbar ist. I)ie Enden der Querstange
892 greifen in Führungen des Hauptträgers 848 ein (Fig. 5 und 7). Zwischen
den flachen Enden der Stangen 882 und den Drehblöcken 89o sitzen Federn
896, durch die die Stangen und die Überschieberträger bei der Vorwärtsbewegung
der Querstange 892 nachgiebig betätigt werden. Die Federn gestatten ein unabhängiges
Sichanpassen der Überschieber an das Werkstück. Die Lenker 882 tragen an ihren Hinterenden
Muttern 898, durch die die Überschieberträger mittels der Querstange
892
wieder in Ausgangslage zurückgeschoben werden.
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Zum Betätigen der Querstange 892 zum Öffnen und Schließen der
Überschieber ist diese durch einen Lenker goo mit einem Winkelhebel go2 (Fig. 3,
4. und 5) verbunden. Der Winkelliebel ist mit einem Winkelhebel 904 drehbar verbunden,
der mittels einer Rolle go6 mit einer Kurvenscheibe go8 zusammenwirkt. Eine an dem
Winkelhebel 904 angreifende Feder gio (Fig. 4) hält die Rolle gegen die Kurvenscheibe
und zieht die Querstange 892 in Ausgangslage zurück. Die Verbindungsglieder
zwischen den Winkelhebeln do2 und 904 sind im wesentlichen dieselben wie die Verbindung
zwischen den Winkelhebeln 86o und 864 mit Einschluß einer Feder gi2 (Fig. a), durch
die der Hebel go2 nachgiebig betätigt wird.
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An seinem Vorderende ist der Hauptträger 848 durch eine Vorrichtung
(Fig. 4, g und 28) abgestützt, die nicht nur die Bewegung des Hauptträgers in Längsrichtung
des Schuhes gestattet, sondern den Hauptträger auch um seine Drehverbindung mit
dem Arm 858 und dem Winkelhebel 86o nach oben schwingt zum Anpressen des
Schaftrandes gegen den Randteil der Brandsohle. Diese Vorrichtung besitzt eine Stange
914, die mit ihrem Oberende in ein Drehglied g16 eingeschraubt ist. Das Drehglied
sitzt auf einem Exzenterteil 917 einer Welle gib, die in Augen des Hauptträgers
848 eingesetzt ist. Das Unterende der Stange 914 ragt durch einen Bolzen 92o, der
drehbar in dem Gabelende des einen Armes eines Winkelhebels 922 angeordnet ist.
Der Winkelhebel schwingt um einen festen Bolzen g2:1. Auf der Stange 914 sitzt eine
Feder 926,
und zwar mit ihrem Oberende gegen eine Stellmutter 928 und
mit ihrem Unterende gegen ein auf der Stange verstellbares Gleitglied 93o, das gegen
einen Flansch 932 der Stange anliegt. Die Stange 914 trägt ferner eine schwächere
Feder 934, die mit ihrem Oberende gegen einen auf die Mutter 928 aufgeschraubten
Ring 936 und mit ihrem Unterende gegen eine von dem Bolzen 92o getragene Muffe
938 anliegt. Eine Mutter 939 am Unterende der Stange 914 hält die Stange
und den Bolzen 92o zusammen. Zwischen dem Bolzen 92o und dem Gleitglied
930 ist gewöhnlich ein Zwischenraum, so daß beim Aufwärtsschwingen des Gabelarms
des Winkelhebels 922 zum Anpressen der Überschieber gegen den Schaftrand dieser
zunächst nur durch die leichte Feder 934 auf den Hauptträger 848 einwirkt. Wenn
der Bolzen 92o mit dem Drehglied 930
in Eingriff steht, wird die Wirkung der
Feder 934 durch die stärkere Feder 926 und somit der Druck der Überschieber
gegen den Schaftrand erhöht. Die Vorspannung der Feder 926
wird durch Drehung
der Mutter 928 und die Vorspannung der Feder 934 durch Drehung des Ringes
936 verstellt. Der Exzenterteil gi7 der Welle gib dient zum Verstellen des
Hauptträgers und der Überschieber in der Höhenrichtung des Schuhes. Die Welle gib
wird durch eine Schnecke 942 (Fig. g) gedreht, die in ein auf der Welle festes Schneckenrad
944 eingreift. Die Schnecke 942 sitzt auf einer .Spindel 946 mit einem Handrad 948.
Der Winkelhebel 922 wird von einer Kurvenspur 950 in einer Kurvenscheibe
952 aus betätigt. Die Kurvenspur wirkt mit einer von dem Hebel getragenen
Rolle g5:1 zusammen. Der Hauptträger der Überschieber wird weiterhin durch Teile
956 (Fig. 5) geführt.
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Eine auf dem Hauptträger 848 befindliche Deckplatte besitzt bogenförmige
Arme 958 und 96o (Fig. 5), die teilweise als Führungen für die Überschieberträger
846 dienen. Die Träger 846 stützen ebenfalls eine Vorrichtung zum Eintreiben von
Täcksen t (Fig. 37), durch die der die Schaftspitze einbindende Draht 964 verankert
wird. Der linke Überschieberträger 846 trägt weiterhin eine Vorrichtung zum Vorschieben
des Einbindedrahts w (Fig. 5 und io) in eine Rille 966 in der Vorderkantenfläche
der Überschieber. Der linke Überschieberträger 846 (Fig. io und 12) besitzt einen
Längsschlitz 968, in den ein Ansatz einer Konsole 97o einragt. Der Ansatz
trägt eine Platte 972, die teilweise auf dem Überschieberträger aufliegt.
Die Konsole 97o kann längs des Schlitzes 968 verstellt werden. Zum richtigen
Einstellen der Konsole 97o bezüglich des benachbarten Vberschiebers 844 trägt sie
eine Platte 974 (Fig. io) mit einer Nase 976, die gegen eine Schulter des
Überschiebers (Fig. io) anliegt. Die Nase 976 wird durch eine Schraube
978 gegen die Schulter gezogen. Eine Öffnung 98o der Platte 974 führt durch
den Draht in die Rille 966 der Überschieber ein und wirkt ebenfalls mit einem
Messer 982 zum Abschneiden eines Drahtstücks zusammen. Der Draht wird durch
ein Loch 984 in dem Messer 982 von einer Führung 986 aus (Fig. io
und 14), die an der Konsole 97o befestigt ist, vorgeschoben. In der Führung
986 wird der Draht durch eine Platte 988 gehalten. Der Draht wird in die
Führung 986 von einer Führung ggo (Fig. io und 13) durch zwei Vorschubrädchen
g92, 994 (Fig. 13 und 17) vorgeschoben. An der Konsole 970 ist eine mit dem
Vorschubrädchen 994 zusammenwirkende Bremse 995 (Fig. io) vorgesehen, die
durch
eine Feder 996 gesteuert wird. Der Draht wird über eine Leitrolle 997 (Fig. 1o und
12), die mit einer Deckplatte 998 zusammenwirkt, von einer Haspel iooo (Fig. 2)
auf einer Konsole ioo2 aus in die Führung ggo eingeleitet.
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Das Vorschubrad 992 ist auf einer Welle 1004 (Fig. 13) aufgekeilt,
die in einer an der Konsole 970 ausgebildeten Muffe ioo6 drehbar gelagert
ist. An dem Vorschubrad 992 ist ein Zahnrad ioo8 gleichachsig befestigt. Das Vorschubrad
994 sitzt drehbar auf einem Bolzen ioio, der von einem Hebel ioii getragen wird,
und an dem Vorschubrad 994 ist ein Zahnrad 1012 gleichachsig befestigt, das mit
dem Zahnrad 10o8 in Treibeingriff steht. Der Hebel ioii (Fig. io) schwingt um einen
Bolzen ioi3 der Konsole 970
und trägt eine Schraube 1014, die durch Anschlag
gegen die Konsole das Vorschubrad 994 bezüglich des Vorschubrades 992 einstellt.
Die beiden Zahnräder und ihre Vorschubräder werden von der Welle 1004 aus durch
Kegelräder 1o15, 1o16 getrieben, die auf der Welle 1004 bzw. einer Welle 1o18 befestigt
sind. Die Welle 1o18 ist in einem Lager iö2o drehbar. Die Welle ioi8 (Fig. 5) ragt
in eine Muffe 1ö22 und trägt einen in eine Nut der Muffe einpassenden Block 1024,
so daß bei Drehung der Muffe die Welle gedreht wird. An der bluffe 1022 ist eine
Welle 1026 befestigt, die in einem Block 1o28 gelagert ist. Der Block 1o28
ist an der Deckplatte für die Überschieber (Fig. 7) drehbar befestigt und dreht
sich bei der Schließbewegung der Überschieber. Hinter dem Drehblock 1o28 trägt die
Welle 1026 eine daran befestigte Muffe io3o (Fig. 18), die durch ein Kardangelenk
mit einer Muffe 1034 verbunden ist. Die Muffe 1034 ist auf einer Welle 1o36 befestigt,
die in eine Muffe i038 ragt und einen in eine Nut der Muffe eingreifenden Block
1040 trägt, so daß die Welle durch die Muffe gedreht wird, wobei die Welle
1036 gleichzeitig sich bezüglich der Muffe in Längsrichtung bewegt. Die Muffe
1038 ist durch ein Kardangelenk 1042 mit einer Welle 1o44 verbunden, die
in einer festen Konsole 1o46 drehbar gelagert ist. Die Welle 1o44 steht durch Kegelräder
1048 in Treibeingriff mit einer Welle io5o, die in der Konsole 1046 drehbar gelagert
ist und durch eine Kupplung 1o52 (Fig. 1g) mit einer Welle 1054 verbunden ist. Die
Welle 1054 ist durch eine Keilplatte 1o56 mit einem Kupplungsteil 1o58 verbunden,
der längs der Welle gleitbar ist. Der andere Kupplungsteil io6o ist auf einer Welle
1o62 befestigt, die in der Konsole 1046 gelagert ist und durch Zahnräder 1o64 (Fig.
IS) mit einer senkrechten Welle 1o66 in Treibeingriff steht. An ihrem Unterende
ist die Welle 1o66 durch eine Kupplung 1o68 mit einer Welle 1070 verbunden, die
in einem Lager 1072 drehbar ist und an ihrem Unterende ein Schraubenrad 1074 (Fig.
3 und 18) trägt, das in Treibeingriff mit einem auf einer sich dauernd drehenden
Welle 1078 befestigten Schraubenrad 1o76 steht. Die Welle 1o78 ist die Haupttreibwelle
der Maschine und wird durch eine Riemenscheibe 1080 (Fig. 3 und 4) getrieben.
Wie ersichtlich, wird der Kupplungsteil io6o (Fig. 18 und i9) dauern. gedreht. Der
längs der Welle 1054 in und außer Kupplungseingriff bewegliche Kupplungsteil 1058
trägt eine Muffe 1o82, an der das gabelförmige Ende 1084 eines an der Konsole 1046
drehbar befestigten Hebels 1o86 angreift. Eine zwischen der Muffe 1o82 und dem Kupplungsglied
1o52 eingesetzte Feder 1o88 ist bestrebt, den Kupplungseingriff zwischen den Gliedern
1058 und io6o herzustellen. Das Kupplungsglied 1o58 wird jedoch gegen den Druck
dieser Feder durch den Hebel 1o86 (Fig. 18) ausgerückt gehalten. An dem Unterende
des Hebels 1o86 ist ein Bolzen logo drehbar, durch den eine Stange 1o92 ragt. Eine
auf der Stange 1o92 aufgeschraubte Mutter 1094 lagert gegen den Bolzen. Die Stange
ist mit einem Hebel 1o96 verbunden, der bei 1o98 an der Konsole 1o46_ drehbar befestigt
ist. An seinem Unterende trägt der Hebel 1o96 eine Rolle iioo, die mit einer Kurvenscheibe
11o2 zusammenwirkt. Die Kurvenscheibe iio2 ist bei iio3 geschlitzt zwecks Befestigung
an der Kurvenscheibe 952. Die Kurvenscheibe 11o2 besitzt eine Aussparung iio4, die
der Rolle iioo gegenüberliegt, wenn die Spitzenüberschieber ihren Arbeitshub beginnen.
Die Feder 1o88 kann somit den Kupplungseingriff zwischen den Gliedern 1058, io6o
herstellen, so daß die Vorrichtung zum Vorschieben des Bindedrahts betätigt wird
und ein Drahtstück in die Rille 966 der Spitzenüberschieber eingeschoben wird. Sobald
ein Drahtstück von bestimmter Länge vorgeschoben worden ist, steuert die Kurvenscheibe
iio2 den Hebel io96, so daß die Kupplung ausgerückt und der Drahtvorschub beendet
wird. Mit dem Kupplungsglied 1058 ist weiterhin eine Reibungsbremse iio6
verbunden. Die Bremse ist mittels einer :Muffe 11o8 auf der Muffe io82 angeordnet
und wird durch federbelastete Bolzen 111o gegen das Kupplungsglied geschoben. Die
Bolzen, sitzen in einer Muffe 1112, die die Muffe 1118 umgibt und an der Konsole
1046 befestigt ist. Die Bremse wird durch einen zwischen den Muffen 1i08 und 1112
angeordneten Keil 1113 (Fig. 18) gegen Drehung gehalten. Die Bewegung der Bremse
auf das Kupplungsglied io6o zu wird durch Anschlag eines Kragens 1114 auf der Muffe
iio8 gegen die Muffe 1112 begrenzt, so daß die Bremse beim Drahtvorschub nicht betätigt
wird. Die Länge des vorgeschobenen Drahtstücks wird durch entsprechende Einstellung
der Mutter 1094 bestimmt. Durch diese Einstellung wird die Lage der Rolle iioo bezüglich
der Aussparung 1104 in der Kurvenscheibe 11o2 verstellt, so daß der Zeitpunkt, an
dem die Rolle iioo durch eine N ockenfläche 1115
der Kurvenscheibe
zum Abstellen des Drahtvorschubs gesteuert wird, verstellt wird.
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Das Messer 982 ist an der Konsole 970 gleitbar gelagert
(Fig. 14) 'und wird durch einen Block 1116 geführt. Der Block ist durch Schrauben
1118 (Fig. io und 12) an dem in den Schlitz g68 einragenden Teil der Konsole 97o
befestigt. An dem Messer sitzt ein nach unten ragender Arm 112o, gegen den eine
von der Konsole 97o getragene Feder 1122 lagert und den Arm gegen eine Anschlagschraube
1124 hält. Die Feder 1122 wird von einer Stange 1126 getragen, die in die Konsole
97o eingeschraubt ist. Das andere Ende der Stange wirkt als Anschlag zum Begrenzen
des Schneidhubes des Messers. Das Messer wird durch einen Block 1218, der gegen
den Arm 112o stößt, betätigt, wie später näher erläutert wird.
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Der linke Überschieberträger 946 trägt ebenfalls die Nagelvorrichtungen,
durch die drei Nägel oder Täckse zum Verankern des Einbindedrahts eingeschlagen
werden. Die Nagelvorrichtungen besitzen drei Schlitten 1128, ii3o und 1132 (Fig.
13), die mit Nagelführungen 1134 (Fig. 15 und 16) versehen sind. Die Nägel oder
Täckse werden mit dem Kopf zuvorderst in diese Führungen eingeleitet. Die Schlitten
sind mit dem Träger 846 durch eine Zunge 1136 verbunden, die in eine Nut des Trägers
eingreift, und jeder Schlitten trägt ferner eine Zunge 1138, die in eine Nut 1140
(Fig. 15) des Überschiebers 844 eingreift und durch Anschlag gegen das Ende 1142
der Nut die Bewegung des Schlittens in Treiblage begrenzt. An den Schlitten 1128,
1130, 1132 sitzen unterhalb einer Platte 1143 des Überschieberträgers Stangen 1144,
1146, 1148 (Fig. 6 und io). Die Stangen sind in die Schlitten eingeschraubt und
ragen durch Bolzen ii5o (Fig.15) der .Überschieberträger. Die Bolzen begrenzen die
Auswärtsbewegung der Überschieber. Mit dem mittleren Schlitten iißo ist eine Feder
1152 verbunden, die von der Stange 1146 getragen wird und mit einem Ende gegen den
Kopf des Bolzens 1150 und mit dem anderen Ende gegen eine Querstange 1154 (Fig.
6) anliegt. Die Feder 1152 hält somit den mittleren Schlitten ii3o in seiner normalen
Außenlage. Die zwei Stangen 1144, 1148 sind in der Querstange 1154 gleitbar gelagert
und tragen Kragen 1156, durch die die Querstange die beiden Schlitten 1128, 1132
ebenfalls in ihrer normalen Außenlage hält. Auf den Stangen 1146, 1148 sitzen zwischen
der Querstange 1154 und Kragen 1158 Federn 116o, durch die die Querstange die Schlitten
1128, 1132 bei der Einwärtsbewegung des mittleren Schlittens - 113o einwärts bewegt.
Diese Einwärtsbewegung des mittleren Schlittens erfolgt gegen den Druck der Feder
1152 durch eine noch zu beschreibende Vorrichtung. Somit werden die drei Schlitten
gemeinsam nach innen bewegt, bis sie durch Anschlag ihrer Zungen 1138 gegen das
Nutenende 1142 der Überschieber in Treiblage angehalten werden.
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Zum Eintreiben der Nägel oder Täckse dient ein Treiber oder Hammer
1162 (Fig. 12 und 15), der mit einem Führungsstück 1164 versehen ist. Mit dem Führungsstück
1164 des mittleren Täckstreibers ist ein Treibarm.1166 (Fig.15) drehbar verbunden,
der bei 1168 an dem Schlitten 113o angelenkt ist. Der Arm 1166 trägt einen federbelasteten
Bolzen 117o, der durch Eingriff mit dem Schlitten den Arm gegen eine Schulter 1172
des Schlittens hält. Die beiden anderen Schlitten 1128, 1132 besitzen entsprechende
Treiberarme 1174, die um Bolzen 1176 schwingen und an dem Führungsstück 1164 ihrer
entsprechenden Treiber 1162 eingreifen (Fig.12 und 13). Diese beiden Arme tragen
ebenfalls je einen federbelasteten Bolzen 1178, der den entsprechenden Arm gegen
eine Schulter 118o seines Schlittens hält. Die beiden -Arme 1174 werden durch den
Arbeitshub des mittleren Arms 1166 betätigt, der zu diesem Zweck mit einem Ausgleichhebel
1182 (Fig. io, 12 und 13) versehen ist. Der Ausgleichhebel ist um einen Bolzen 1184
auf dem Arm schwingbar und greift an Schultern 1183 an den beiden Armen 1174 an.
Der Arm 1166 wird durch eine noch ztr beschreibende Vorrichtung betätigt.
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Die Treiber 1162 für die beiden vordersten Täckse schlagen diese so
weit ein, daß ihre Köpfe den Einbindedraht fest gegen den Schaft klemmen. Der Arbeitshub
des die hintersten Täckse einschlagenden Treibers wird durch Anschlag seines Führungsstücks
1164 mit dem Schlitten 1132 begrenzt, so daß der Kopf dieser Täckse etwas höher
steht (Fig. 37). Der Arbeiter windet gegebenenfalls den Draht um diese Täckse herum,
um dadurch eine bessere und sichere Verankerung des Drahts zu erreichen. Wie aus
Fig.35, 36, 37 ersichtlich, wird jede Täckse auf der Außenseite des Bindedrahts
eingetrieben. Dies wird dadurch erreicht, daß jeder Schlitten mit einem die Täckse
führenden Finger 1186 (Fig. 15 und 16) versehen ist, der bei 1188 an dem Schlitten
drehbar ist und von einer Feder iigo gesteuert wird. Die Feder iigo schwingt den
Finger in die Nagelführung 1134. Damit der Finger die Einführung der Täckse in die
Nagelführung nicht versperrt, wirkt mit einem Bolzen 1192 jedes Fingers ein Bolzen
1194 zusammen (Fig. io und 16), der auf dem Überschieberträger 846 sitzt. Die Täckse
wird in einer V-förmigen Nut 1196 (Fig. 16) des Fingers 1186 geführt. Unterhalb
dieser Nut ist der Finger bei 1197 ausgespart (Fig. 35, 36), so daß der Kopf der
Täckse den Finger bei Beginn des Nageltreibens nicht wegschwingen kann. Jede Täckse
wird durch eine Aussparung 1198 (Fig, i i) des Überschiebers 844 eingetrieben. Diese
Aussparung besitzt eine schräge Wand i2oo, die
die Täckse beim Eintreiben
nach innen umbiegt, so daß die Täckse den Einbindedraht einwärts auf die Brandsohlenlippe
zu schiebt. Dadurch wird der Einbindedraht fest um die Schuhspitze herum angezogen
und verankert. Jeder Treiber 1162 ist an seinem Vorderende 1202 (Fug. 36) abgeschrägt,
um das Eintreten in die Aussparung 1198 zu ermöglichen. Damit der über die Brandsohlenlippe
hinaus hochstehende Schaftrand die Täcksfinger 1186 nicht festhält, besitzt die
Trägerplatte des Werkstücks Auskerbungen 1->o4 (Fug. 35), die den Täcksfingern gegenüberliegen.
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Der rechte Überschieber 844 besitzt ebenfalls Aussparungen 1198, in
die drei Täckse in gleicher Weise eingetrieben werden.
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Zum Betätigen der Nagelvorrichtungen und zum Betätigen des Drahtabschneiders
982 dient die in Fig. 21 bis 23 dargestellte Vorrichtung. Auf einer festen Konsole
12o6 ist ein Schlitten 12o8 quer beweglich, der einen den Arm 1166 der mittleren
Nagelvorrichtung betätigenden Block 1210 trägt (Fug. 12). Die Arme 1174 der beiden
anderen Nagelvorrichtungen werden durch den Arm 1166, wie beschrieben, betätigt.
Auf dem Schlitten 12o8 ist ein weiterer Schlitten 1212 beweglich, der einen Block
1214 trägt. Der Block 1214 betätigt den Schlitten 113o der mittleren Nagelvorrichtung
(siehe gestrichelte Linien in Fig. 12). Die beiden anderen Schlitten 1128, 1132
werden, wie' beschrieben, durch den mittleren Schlitten betätigt. Auf dem Schlitten
12o8 ist ferner ein Schlitten 1216 beweglich, der einen Block 1218 trägt. Dieser
Block betätigt den herabragenden Arm 112o des Messers 982 (s. Fig. 14). Der Schlitten
1212 wird von einer Feder 1z20 gesteuert, die mit einem Ende gegen den Schlitten
1212 und mit ihrem anderen Ende gegen den Schlitten 12o8 lagert. Diese Feder wird
von einer Stange 1222 getragen, die mit einem Ende an dem Schlitten 1212 befestigt
ist und mit ihrem anderen Ende durch den Schlitten 12o8 ragt. Auf die Stange aufgeschraubte
Muttern 1224 bestimmen durch Anschlag gegen den Schlitten 12o8 die Normallage des
Schlittens 1212. Der Schlitten 1216 wird in ähnlicher Weise von einer Feder 1226
gesteuert, die von einer Stange 1228 getragen wird. Die Stange 1228 ist an dem Schlitten
1216 befestigt und ragt durch den Schlitten 12o8. Muttern 1->30 auf der Stange bestimmen
die Normallage des Schlittens 1216. Die Feder 122o gibt bei der weiteren Bewegung
des Schlittens 12o8 zwecks Betätigung der Treiber, nachdem diese in Treiblage eingestellt
sind, nach. In ähnlicher Weise gibt die Feder 1226 nach dem Abschneiden des Drahtstücks
durch das Messer 982 nach. Die Maschinenteile sind vorzugsweise so zueinander abgestimmt,
daß der Draht nach einem teilweisen Eintreiben der Täckse abgeschnitten wird. Zur
Betätigung des Schlittens 22o8 besitzt die Konsole 12o6 eine Zahnstange z232, die
mit einem Zahnsektor 1234 auf einer Welle 1236 in Treibeingriff steht. Mit
dem Zahnsektor 1234 ist ein Zahnsektor 1238 fest verbunden, der in Zähne 124o auf
einer Seite des Schlittens 1208 eingreift. Die Zahnstange 12322 wird durch
zwei Federn 12q.2 betätigt, die an einer Querstange 1244 eingreifen. Die Querstange
ist an einem Fortsatz 1246 der Zahnstange befestigt, der in einem festen Lager 1248
(Fug. 2) hin und her beweglich ist. In der Querstange 1244 sind zwei Stangen 125o
gleitbar gelagert, die durch eine Querstange 1252 verbunden sind. Die Querstange
1252 ist längs des Stangenfortsatzes 1246 gleitbar, und die Federn 1242 greifen
an dieser Querstange an. Durch Bewegung der Querstange 1252 wird die Zahnstange
1232 somit betätigt. Die Querstange 1252 ist durch Lenker 1254 mit dem Gabelende
eines Hebels 1256 (Fug. -> und 3) verbunden. Der Hebel 1256 schwingt um eine M'elle
1258, die in einer festen Konsole 1259 gelagert ist, und trägt eine Rolle 126o,
die in einer Kurvenspur 1262 in einer Kurvenscheibe 1264 eingreift. Die Zahnstange
1232 wird durch eine Muffe 1266 (Fug. 21) in Ausgangslage bewegt. Um den Arbeitshub
der Zahnstange zu unterstützen, ist an dem Hebel 1256 eine zweite Rolle 1268 befestigt,
die mit dem Umfang der Kurvenscheibe 1264 zusaiumenwirkt, wobei der Umfang der Kurvenscheibe
parallel zu der Kurvenspur 1262 ist.
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Die Maschinenteile auf der rechten Seite zum Betätigen der rechten
Nagelvorrichtung (Fug. 21) werden von der Konsole 7o2 getragen und sind den soeben
beschriebenenMaschinenteilen gleich, mit der Ausnahme, daß anstatt des Schlittens
12o8 die Vorrichtung einen Schlitten 127o aufweist, der dieselbe Tätigkeit wie der
Schlitten 12o8 besitzt, jedoch kleiner ist, da sich auf der rechten Seite der Maschine
keine Drahtabschneidvorrichtung befindet. Die beiden Lenker 1254 auf der rechten
Seite sind mit dem Gabelende eines Hebels 1272 verbunden, der dem Hebel 1256 entspricht.
Der Hebel 1272 wird von einer festen Konsole 1274 (Fug. 3) getragen und durch eine
Kurvenscheibe 1276 betätigt. Die Kurvenscheibe ist an einem kraftgetriebenen Zahnrad
1278 befestigt.
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Zum Beschicken der einzelnen Nagelvorrichtungen der Maschine mit Täcksen
dient eine Täckstrommel1269 (Fig.24) und ein Täcksabtrenner 1271. Wie bekannt, werden
die Täckse bei Drehung der Trommelwelle i273 von der Täckstrommel aus auf mehrere
Täckskanäle geleitet, wobei gleichzeitig der Täcksabtrenner 1271 hin und her bewegt
wird, um die erforderliche Anzahl von Täcksen abzusondern und mit der Spitze nach
unten weiterzuleiten. Zum Betätigen der Welle 1273 dient ein zweiarmiger Hebel 1275
(Fug. 25), der an einem Ende bei 12 77
verzahnt ist und mit
einem Ritzel 1279 auf der Welle 1273 in Eingriff steht. Das andere Ende des
Hebels ist bei 228o verzahnt und greift in eine senkrecht bewegliche Zahnstange
1282 ein. Die Bewegung der Zahnstange z282 wird durch eine in eine Nut T--286 der
Zahnstange eingreifende Schraube 1284 begrenzt. Die Zahnstange 1282 trägt an ihrem
Unterende eine Welle r288, auf der eine Stange 129o (Fig. 24) drehbar ist. Gegen
Muffen 1292, 1294 auf der Stange 129o lagert eine Feder 1296. Eine durch
die Muffen und die Feder ragende Stange 1298 trägt an ihrem Oberende Muttern i3oo,
die gegen die Muffe 1292 anliegen und an ihrem Unterende ein Kopfstück 23o2 besitzen,
das gegen die Muffe 1r294 liegt. Das Kopfstück 13o2 ist mit einem Arm eines Winkelhebels
1304 verbunden, der an dem Maschinengestell drehbar ist. Der andere Arm des Winkelhebels
trägt eine mit einer Kurvenspur 13o8 zusammenwirkende Rolle 13o6. Bei Betätigung
des Winkelhebels 1304 wird somit mittels der Feder z296 die Zahnstange z282 nach
beiden Richtungen nachgiebig bewegt.
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Die abgetrennten Täckse werden in einen drehbaren Umkehrer i3io (Fig.
26) eingeleitet, der bekannter Bauart ist. Der Umkehrer sitzt in einem Gehäuse 1312
unterhalb des Abtrenners und besitzt eine Reihe von Taschen 1314 zum Empfang der
Täckse. Der Täcksumkehrer leitet die Täckse mit den Köpfen nach unten in biegsame
Leitungen 1316 ein. Zum Steuern des Täcksumkehrers trägt dieser ein Ritzel1318 (Fig.
24), in das ein Zahnbogen 132o an einem Ende eines Arms i3#g,a eingreift. Der Arm
1322 ist auf einer Welle 1324 befestigt, die ebenfalls einen drehbar mit einer Stange
1328 verbundenen Arm i3 z6 trägt. Die Stange 1328 ist durch eine Feder 133o und
eine Stange 133e mit einem auf einer Welle z336 befestigten Arm 1334 befestigt.
Diese Verbindungsteile sind ungefähr denen zwischen der Stange 1298 und der Zahnstange
i282 gleich, so daß sie nach beiden Richtungen nachgiebig beweglich sind. Auf der
Welle 1336 ist ein Arm 1338 befestigt, der an einem Lenker 134o angelenkt ist. Der
Lenker 1340 steht drehbar in Verbindung mit der Stange 1-288, die mit der Stange
i29o verbunden ist. Somit wird durch die Bewegung der Stange 129o der Täcksumkehrer
13io betätigt. Die Bewegungen des Umkehrers nach beiden Richtungen werden durch
Anschlagschrauben 1342, 1344 (Fig. 27) begrenzt. Diese Schrauben wirken mit einem
Anschlag 1346 des Umkehrers zusammen. Die biegsamen Zuleitungen 1316 münden in Röhren
1348 (Fig, i und 5) ein, die von den Überschiebern 846 getragen werden und bei 1350
(Fig.15) in die Täcksführungen 1134 der Nagelvorrichtungen einmünden, wenn diese
Vorrichtungen ihre Ausgangslage besitzen. Die Täckse werden in die Führungen der
Nagelvorrichtungen gegen Ende eines Arbeitskreislaufes eingeführt zur Verwendung
beim nächsten Maschinenkreislauf.