DE658448C - Plane aus wasserdichtem Stoff - Google Patents

Plane aus wasserdichtem Stoff

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DE658448C
DE658448C DEG93215D DEG0093215D DE658448C DE 658448 C DE658448 C DE 658448C DE G93215 D DEG93215 D DE G93215D DE G0093215 D DEG0093215 D DE G0093215D DE 658448 C DE658448 C DE 658448C
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DE
Germany
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tarpaulin
support
support frames
roof
tensioning
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Expired
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DEG93215D
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GEWERKSCHAFT MICHEL
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GEWERKSCHAFT MICHEL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D39/00Wagon or like covers; Tarpaulins; Movable or foldable roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Im Patent 569367 sind mit Umschlaglaschen versehene Planen aus wasserdichtem Stoff beschrieben, die zum Schutz auf offene Eisenbahnwagen aufgelegt werden. Die Planen werden im allgemeinen über den zu schützenden Wagen gespannt und durch Haltestricke, Ketten oder ähnliche unstarre Befestigungsmittel an den Wagen gebunden, so daß sie nicht wegfliegen können. Diese Art der Wagenüberdeckung hat den Nachteil, daß die Plane zufolge ihres eigenen Gewichts Durchhänge bildet. Bei Regen «entstehen an den durchhängenden Stellen Wasseransammlungen auf der Plane. Der Druck des Wassers dieser Ansammlungen hat besonders bei längeren Niederschlägen ein Durchsickern von Wasser durch die Plane zur Folge. Der Schutz, den die Plane der Wagenladung gegen Regen geben soll, ist dadurch in- Frage gestellt.
Zur Vermeidung dieses Nachteils hat man bei frei tragend verspannten Planen eine dachartige Beplanung angewendet, die den Vorteil hat. daß das Wasser zu beiden Seiten, abläuft.
ag Die dachförmige Beplanung ist beispielsweise so ausgeführt worden, daß in der Mitte der Planen ein hölzerner Pfahl nach Art eines Zeltstäbes aufgerichtet wird, der die Plane über die Bord- und Stirnwände des Wagens emporhebt. In anderen Fällen hat man dachförmige Gerüste aus Holz, Eisen o. dgl. auf die Bordwände des Wagens aufgesetzt und die Plane darübergelegt.
Die bisher bekannten Arten der dachförmigen Beplanung haben den Nachteil, daß besondere Einbauten notwendig sind, die entweder verloren gegeben werden, z. B. .wenn es sich 'um einfache Holzpfähle handelt, oder aber die vom Empfänger der Ladung an den Absender zurückgeschickt werden müssen, wenn es sich beispielsweise· um besonders angefertigte dachförmige Gestelle handelt.
In dem einen Falle entstehen bei der Beplanung jedes einzelnen Wageais durch verloren gegebene Stützen, Böcke usw. zusatzliehe Beplanungskosten, während in dem anderen Falle die Rücksendung der Beplanung dadurch erschwert wird, daß die Einbauten für die dachförmige Beplanung besonders verpackt werden müssen. Oft auch werden die sperrigen Stützen beschädigt oder gehen teilweise verloren, wodurch besondere Kosten für Ersatz entstehen.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß die Vorteile, die eine Plane nach Patent 569 367 bietet, noch dadurch vergrößert werden können, daß. die Plane dachförmig über den Wagen gelegt wird. Aller-
dings mußte dabei gleichzeitig erreicht werden, die Nachteile der bisherigen dachförmigen Bcplanung zu vermeiden. Die Aufgabe;, wurde dadurch gelöst, daß die Plane i einem längs der Planenmitte verl^ Tragseil mit zwei Stützböcken fest verbunden ist, so daß besondere am Wagen angebrachte Verspannungsmittel vermieden und eine dachförmige Anordnung der Plane erzielt ist. Die . ίο Stützböcke sind mit einer Spannvorrichtung für das Tragseil ausgestattet. Dadurch wird die Plane mit den unstarren Verspannungselementen. je nach Höhe der Böcke in dem gewünschten Maße über die Bordwände gehoben. Auf die Plane fallender Regen wird nunmehr nach beiden Seiten des Wagens abgeleitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, und zwar zeigt
Abb. ι .und 2 die schematische Darstellung der Dachbeplanung,
Abb. 3 und 4 die Stützböcke mit den V erspannungsmitteln.
Mit Hilfe der Stützböcke a, die an den Stirnseiten des offenen Eisenbahnwagens befestigt werden, wird das Planentragse.il b gespannt. Das Seil hebt die Plane über die Bordwände und läßt sie zu beiden Seiten dachförmig abfallen (Abb. 2).
Da die Bordwände der Eisenbahnwagen, auf die die Stützböcke aufgesetzt werden, teils mit Z-, teils mit T-Eisen versehen sind, war es notwendig, die Stützböcke sowohl mit einem senkrechten Txagschlitzc (Abb. 3) als auch mit einem waagerechten Tragschlitz ώ (Abb. 4) zu versehen, um sie für beide Wagenarten verwenden zu können. Die Stützböcke α können aus Eisen, PreßstofE o. dgl. hergestellt werden. Sie sind mittels Spannketten e mit dem Planentragseil & fest verbunden (Abb. 3). Bei der Rücksendung der Plane werden die Stützböcke α in die Plane mit eingerollt.
Aus Zweckmäßigkeitsgründen soll eine Dachbeplanung sowohl für 15-t- als auch für 20-t-Wagen verwendet werden können. Das erfordert besondere Maßnahmen, da die 15-t- und die 20-t-Wagen verschiedene Längen haben. Aus diesem Grunde ist an beiden Enden zwischen Tragseil b und Stützbock λ ;. ein Kettenstück zwischengeschaltet, das durch { 4je Klaue/ gefaßt und durch die * Spannvorrichtung |f von Hand gestrafft wird. Bei den 5-t-Wagen greifen die Klauen näher an dem " Tragseil b in die Spannkette e, und die über die Stirnwände liegenden Planenteile können entweder zurückgeschlagen oder über die Stirnwände gespannt bleiben, je nachdem ob man den Wagen dicht abschließen oder in gewissem Grade belüften will.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Plane aus wasserdichtem Stoff nach Patent 569 367, die kleiner als die Grundfläche des abzudeckenden offenen Eisenbahnwagens und an den Rändern mit Umschlaglaschen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Plane mit einem längs der Planenmitte verlaufenden Tragseil (■&■) mit zwei Stützböcken (β) fest verbunden ist, so daß besondere am Wagen angebrachte Verspannungsmittel vermieden und eine dachförmige Anordnung der Plane erzielt ist.
2. Plane nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stützböcken (ß) und dem Tragseil (δ) Kettenglieder (<e) angeordnet sind, so daß das Spannen des Tragseiles (δ) erleichtert und gleichzeitig eine Verwendung der Plane für lange und kurze Eisenbahnwagen ermöglicht ist.
3. Plane nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützböcke (ü) mit. einem senkrechten (c) und einem waagerechten (d) Tragschlitz versehen sind, so daß ein Anbringen auf den Wagenkastenwänden aller offenen Eisenbahngüterwagen, möglich ist.
4. Plane nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützböcke (a) mit einer Spannvorrichtung (g) für das Tragseil (ö) ausgestattet sind, so daß ein bequemes Spannen von Hand- erzielt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG93215D 1936-07-03 1936-07-03 Plane aus wasserdichtem Stoff Expired DE658448C (de)

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