DE523700C - Holzverbindung, insbesondere bei Eisenbahnwagen, unter Verwendung von Profileisen - Google Patents

Holzverbindung, insbesondere bei Eisenbahnwagen, unter Verwendung von Profileisen

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DE523700C
DE523700C DER78444D DER0078444D DE523700C DE 523700 C DE523700 C DE 523700C DE R78444 D DER78444 D DE R78444D DE R0078444 D DER0078444 D DE R0078444D DE 523700 C DE523700 C DE 523700C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/043Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures connections between superstructure sub-units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Unter den gedeckten Güterwagen sind verhältnismäßig viel Wagen, die infolge undichter Seiten- und Stirnwände nicht zur Verladung von nässeempfindlichem Ladegut verwendet werden können. Die Aussonderung dieser Wagen erfordert ein Mehr an Verschiebearbeit und erschwert den Betrieb. Werden diese Wagen nicht rechtzeitig ausgesetzt, so verdirbt bei eintretendem Regen das Ladegut, wodurch erhebliche Ersatzansprüche entstehen. Die Entstehung dieser undichten Stellen in den Wänden der Wagen wird durch die zur Zeit unvollkommene Abdichtung der Wände begünstigt. Wenn die Bretter der Wände in bekannter Weise durch Nut und Feder verbunden sind, schrumpfen die Bretter bei Verwendung feuchten Holzes zusammen, und die Fugen werden undicht. Außerdem entstehen die undichten Fugen oft dadurch, daß die Federn abplatzen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß die Binderinge zum Anbinden des Viehs durch die auf der Außenseite der Wände liegenden Laschen und Schrauben mit dem Wagenkasten verbunden sind. Da die Schrauben durch die Bretter hindurchgehen, entstehen leicht Undichtigkeiten: Die Reichsbahn-Güterwagen haben etwa 20 Binderinge. Es sind deshalb allein 60 derartige durchgehende Schrauben vorhanden. Die Beseitigung dieser undichten Stellen erfordert in den Ausbesserungswerken erhebliche Kosten.
Für andere Holzverschalungen mit waagerecht verlaufenden Fugstellen treffen mehr oder weniger dieselben Nachteile zu.
Die Erfindung betrifft eine Holzverbindung unter Verwendung von Profileisen zur Abstellung dieser Nachteile. Sie besteht darin, daß zum Abdichten und Versteifen der waagerecht verlaufenden Fugen von Bretterverschalungen ein Teil des Profileisens senkrecht zur Holzfuge in einer in der Schmalseite der Bretter befindlichen Bretternut sitzt und ein auf der Außen- oder auf der Außen- und Innenseite der Verschalung liegender Teil nach unten abgebogen ist.
Bei Fässern, Fuderfässern und Behältern der Böttcherei ist es bekannt, Profileisen zu verwenden, die das Holz der einzelnen Faßdauben umklammern. Dieses Profileisen sitzt aber nicht mit dem Steg oder Flansch in einer Nute des Holzes. Es ist nicht möglich, die waagerecht verlaufenden Fugstellen von Bretterverschalungen mit diesem Profileisen abzudichten.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Wand der üblichen Güterwagen mit Bindering und durchgehenden Schrauben im Schnitt,
Abb. 2 einen Schnitt durch die Wand eines gedeckten Güterwagens nach der Erfindung, Abb. 3 die zugehörige Seitenansicht,
Abb. 4, 5 und 6 verschiedene Ausführungsformen des Fugeneisens.
Wie aus den Abb. 2 und 3 hervorgeht, sind die drei Bretterg·, h und / durch die beiden Fugeneisen k verbunden. Die Bretter sind an einer Kante mit einer Nut versehen zur Aufnahme des Steges I des Fugeneisens k.
Die andere Seite der Bretter wird von den Flanschen m des Fugeneisens gehalten. Da die Bretter ohne Holzfeder hergestellt werden, wird an Holz gespart. Beim Zusammentrocknen des Holzes und Entstehen einer größeren Fuge kann das Wasser nicht in das Innere des Wagens dringen; es läuft vielmehr an den Flanschen m des Fugeneisens k ab. Dieser Flansch m wird im vorliegenden to Falle zweckmäßig auch auf der Innenseite der Bretter vorgesehen, da die gedeckten Güterwagen häufig durch Ausspritzen mit einer Lauge gereinigt und desinfiziert werden. Die Lauge kann bei Verwendung von neuen Fugeneisen nicht wie bisher in die Fugen eindringen und deshalb keinen Anlaß zum Faulen des Holzes mehr geben. Ein weiterer Vorzug besteht darin, daß das Fugeneisen die Wände versteift. Außerdem brauchen zur Verbindung der Bretter mit den Rungen des Wagens keine Fugen- oder Klammerschrauben verwendet zu werden. Es genügt die Verwendung von Rundkopfschrauben, da die Bretter einerseits von dem Steg I und andererseits von den Flanschen m des Fugeneisens k gehalten werden. Wie weiter aus den beiden Abbildungen hervorgeht, sind bei Verwendung der Fugeneisen k zur Verbindung des Ringes η mit dem Wagenkasten durchgehende Schrauben nicht erforderlich. Der Ring ist an einer Platte 0 befestigt, die durch die Flanschen m der Fugeneisen k gehalten wird. Zu diesem Zwecke wird der Flansch p des unteren Fugeneisens k der Breite der Platte 0 entsprechend eingeschnitten und um i8o° nach oben gebogen. Es ist naturgemäß ohne weiteres möglich, von diesem Hochbiegen des Flansches/» abzusehen und dafür auf den Flansch m ein Flacheisen o. dgl aufzuschweißen, wodurch die Platte 0 gehalten wird. Die Art der Verbindung der Platte 0 oder eines anderen Bauteiles mit dem Fugeneisen k ist für den Gegenstand der Erfindung belanglos. Wichtig ist lediglich der Umstand, daß der Bauteil ohne Verwendung durchgehender Schrauben mit dem Fugeneisen k verbunden wird, und daß dieses die an dem Bauteil wirkenden Kräfte auf die Holzverschalung überträgt.
Abb. 4 und 5 zeigen zwei verschiedene Fugeneisen, bei deren Verwendung nur auf einer Seite der Bretter Flanschen m vorhanden sind. Bei dem Fugeneisen nach Abb. 5 sind zur Befestigung des Holzes Fugen- oder Klammerschrauben erforderlich. Die Höhe des Steges dieses Eisens kann auch gleich der Holzstärke ausgebildet werden, so daß der in der Bretternut sitzende Flansch I auf der äußersten Seite des Brettes liegt.
Abb. 6 zeigt ein Fugeneisen mit Kreuzquerschnitt. Die beiden Flanschen m sind ebenfalls nach unten abgebogen, damit das Wasser abfließen kann. Dieses Fugeneisen wird zweckmäßig mit dem unteren Brett durch Nägel oder Schrauben verbunden, damit beim Zusammentrocknen des Holzes nur zwischen dem oberen Brett und dem Fugeneisen eine Fuge entstehen kann.
Wie aus den Abbildungen hervorgeht, sind für das Fugeneisen je nach dem Verwendungszweck verschiedene Ausführungsformen möglich. Wichtig ist dabei lediglich der Umstand, daß abweichend von den bisherigen eisernen Federn aus Flacheisen ein Profil verwendet wird, bestehend aus einem Steg mit einem oder zwei Flanschen, so daß beim Entstehen einer Fuge das Wasser ablaufen und nicht in die Fuge eindringen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Holzverbindung, insbesondere, bei Eisenbahnwagen, unter Verwendung von Profileisen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abdichten und Versteifen der waagerecht verlaufenden Fugen von Bretterver-Schalungen (g, Ji1 i) ein Teil (Z) des Profileisens (k) senkrecht zur Holzfuge in einer in der Schmalseite der Bretter befindlichen Bretternut sitzt und ein auf der Außen- oder auf der Außen- und Innen- go seite der Verschalung (g, h, i) liegender Teil (m) nach unten abgebogen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER78444D 1929-06-20 1929-06-20 Holzverbindung, insbesondere bei Eisenbahnwagen, unter Verwendung von Profileisen Expired DE523700C (de)

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DE523700C true DE523700C (de) 1931-04-27

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DE (1) DE523700C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957456C (de) * 1954-03-31 1957-01-31 Daimler Benz Ag Anordnung von Haltevorrichtungen in Fahr- oder Flugzeugen, insbesondere in Kraftfahrzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957456C (de) * 1954-03-31 1957-01-31 Daimler Benz Ag Anordnung von Haltevorrichtungen in Fahr- oder Flugzeugen, insbesondere in Kraftfahrzeugen

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