DE613495C - Entlade- und Spannvorrichtung fuer Rungenwagen - Google Patents
Entlade- und Spannvorrichtung fuer RungenwagenInfo
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- DE613495C DE613495C DEK131691D DEK0131691D DE613495C DE 613495 C DE613495 C DE 613495C DE K131691 D DEK131691 D DE K131691D DE K0131691 D DEK0131691 D DE K0131691D DE 613495 C DE613495 C DE 613495C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/02—Platforms; Open load compartments
- B62D33/0207—Connections of movable or detachable racks or stanchions to platforms
- B62D33/0215—Connections of movable or detachable racks or stanchions to platforms for log hauling vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Entlade- und Spannvorrichtung für Rungenwagen mit umlegbar
vorgesehenen Rungen und mit einer zwischen den gegenüberliegenden Rungen angeordneten
Spannkette. Im: allgemeinen wird diese Spannkette an den Rungenköpfen befestigt und erhält im mittleren Bereich ein
Spannschloß mit Spannhebel. Bei einer bekannten Vorrichtung ist das den Spannhebel
ίο tragende Schloß an einem Ende der Spannkette
angeordnet und mit einem hakenförmigen Teil versehen, der bei der Befestigung der Kette den Rungenstiel umfaßt.
Von dem Bekannten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Enden der 1 Spannkette an auf den Rungen in Längsrichtung derselben verschiebbaren, schellenartig befestigten Kettenschlössern festgelegt sind, wobei an einem Kettenschloß ein die Spannkette haltender Spannhebel befestigt ist, der in einer nach dem Ladegut hin geschlossenen U-förmigen, senkrechten Kröpfung des Kettenschlosses in senkrechter Ebene schwenkbar gelagert ist, während das Hakenmaul am Hebel in bezug zum Schwenkzapfen nach innen versetzt und der Hebel bei gespannter Kette nach unten gerichtet ist und an der Wandung der Kröpfung anliegt.
Von dem Bekannten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Enden der 1 Spannkette an auf den Rungen in Längsrichtung derselben verschiebbaren, schellenartig befestigten Kettenschlössern festgelegt sind, wobei an einem Kettenschloß ein die Spannkette haltender Spannhebel befestigt ist, der in einer nach dem Ladegut hin geschlossenen U-förmigen, senkrechten Kröpfung des Kettenschlosses in senkrechter Ebene schwenkbar gelagert ist, während das Hakenmaul am Hebel in bezug zum Schwenkzapfen nach innen versetzt und der Hebel bei gespannter Kette nach unten gerichtet ist und an der Wandung der Kröpfung anliegt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der Entlade- und Spannvorrichtung
vermittelt den Vorteil, daß die Spannkette bei Langholzwagen zwischen den Holzstämmen
angeordnet werden kann. Der obere Teil des Ladegutes drückt alsdann auf die Kette, so
daß während der Fahrt die Rungenköpfe sowie die Vorstecker teilweise entlastet sind.
Ferner kann die Lage der Kette der Menge des Ladegutes angepaßt werden. Die Enden
der Spannkette sind in gespanntem Zustande derart angeordnet, daß die Zugkomponente
unterhalb des Schwenkzapfens der Spannhebel zu liegen kommt, so daß eine selbsttätige
Sicherung der gespannten Lage der Kette eintritt. Die Kette ist dabei mit beiden
Kettenschlössern unmittelbar verbunden, so daß Haken, Drehzapfen, 'Muttern ο. dgl. entlastet
sind.
Ferner ist der Spannhebel aus dem Bereich der Kette heraus an die Seite verlegt, wo er
weniger störend wirkt. Dabei ist der Spannhebel an dieser Stelle vom Erdboden aus beim
Schließen und öffnen der Kette bequem zu handhaben, was insbesondere das Entladen
des Wagens erleichtert und gefahrlos macht. Ebenfalls ist durch die parallele Lage des
Spannhebels zur Runge und die schellenartige
Anordnung der Spannschlösser auf den Rungen eine Beschädigung der Teile vermieden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht des Schemels vom Fahrgestell mit Rungen bei gespannter Kette,
Abb. 2 die Seitenansicht bei umklappten Rungen und
ίο Abb. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der
Abb. i.
Es bezeichnet α den Wagenschemel und b
die Rungen, die mittels Bolzen c am Schemel a schwenkbar befestigt sind. Auf der Runge b
ist das Spannschloß d angeordnet, das schellenartig ausgebildet und in Längsrichtung der
Runge verschiebbar ist. Am Schloß d ist ein Hebel e um einen waagerechten Zapfen /
nach außen schwingbar angeordnet. Der Hebel weist ein hakenförmiges Endeg- auf,
und zwar ist der Haken in bezug zum Wagen nach außen gerichtet. Ferner ist das Hakenmaul
zum Schwenkzapfen/ derart angeordnet, daß in der nach unten gerichteten senkrechten
Lage des Hebels e das Hakenmaul sich unterhalb des Schwenkzapfens / befindet.
In dieser Lage legt sich der Hebel e gegen einen innenliegenden Anschlag h am Schloß d.
Beim Verspannen der Rungen b in der senkrechten Lage werden die Spannschlösser d
der gegenüberliegenden Rungen b in die gewünschte gleiche Höhe gebracht. Die Hebel e
werden angehoben und die Spannkette i in die Haken g der Hebel e eingelegt. Darauf werden
die Hebel e wieder nach unten bewegt, 'wobei die Zugkomponente der Kette unterhalb der Schwenkzapfen/7 verlegt wird, so
daß eine Selbstsperrung der Hebel e eintritt. Es besteht natürlich die Möglichkeit, nur
an. dem einen Spannschloß einen Hebel und am gegenüberliegenden Schloß einen festen
Haken anzuordnen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Rungen nur auf einer Seite umlegbar
vorzusehen, wobei beispielsweise die Spannhebel e nur an den feststehenden Rungen
angeordnet sein können.
Beim Entladen werden die Spannhebel angehoben, wobei die Kette sich aushakt und
die umlegbar angeordneten Rungen durch den Druck des Ladegutes umklappen.
Der Erfindungsgegenstand bietet durch die Sicherheit des Spannkettenverschlusses insbesondere
Vorteile bei der Anwendung bei Langholzwagen zum Abfahren der Baumstämme aus den Waldungen durch Gespanne,
wobei das Ladegut den Erschütterungen in erhöhtem Maße ausgesetzt ist und in der
Nähe des Wagens Begleitmannschaften sich befinden, die einer Gefahr beim Lösen der
Spannketten ausgesetzt sind. Der Erfindungsgegenstand ist selbstverständlich auch
bei Kraftwagen und deren Anhängern sowie bei Eisenbahnwagen anwendbar.
Claims (1)
- Patentanspruch:Entlade- und Spannvorrichtung für Rungenwagen mit umlegbar vorgesehenen Rungen und mit einer zwi'schen den gegenüberliegenden Rungen angeordneten Spannkette, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Spannkette {i) an auf den Rungen (&) in Längsrichtung verschiebbaren, schellenartig befestigten Kettenschlössern (d) festgelegt sind, woran ein die Spannkette (i) haltender Spannhebel (e) befestigt ist, der in einer nach dem Ladegut hin geschlossenen U-förmigen, senkrechten Kröpfung Qi) des Kettenschlosses in = senkrechter Ebene schwenkbar gelagert ist, während der Hebel (e)^ bei gespannter Kette (J) nach unten gerichtet ist und an der Wandung der Kröpfung Qi) anliegt.Hierzu 1 Biatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD613495X | 1933-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613495C true DE613495C (de) | 1935-05-20 |
Family
ID=5477358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK131691D Expired DE613495C (de) | 1933-09-09 | 1933-10-03 | Entlade- und Spannvorrichtung fuer Rungenwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613495C (de) |
-
1933
- 1933-10-03 DE DEK131691D patent/DE613495C/de not_active Expired
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