DE658397C - Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken

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DE658397C
DE658397C DEN39135D DEN0039135D DE658397C DE 658397 C DE658397 C DE 658397C DE N39135 D DEN39135 D DE N39135D DE N0039135 D DEN0039135 D DE N0039135D DE 658397 C DE658397 C DE 658397C
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DE
Germany
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drilling
drilling tool
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diameter
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Nitschmann & Soehne W
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/22Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
    • B23Q17/2216Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool into its holder
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken Zur Herstellung genauer Bohrungen, insbesondere an Lagern und Zylindern von Verbrennungskraftmaschinen, werden vorwiegend Feinbohrwerke mit waagerechter oder senkrechter Anordnung der Bohrspindel angewendet. Um die meist als Einmesserwerkzeuge ausgebildeten Bohrwerkzeuge dieser Bohrmaschineneinzustellen, ist bisher die Anwendung mehrerer Meßgeräte erforderlich. Zunächst wird mit einem Meßgerät -der Durchmesiser des für die jeweilige Bohrung bestimmterZapfens, Kolbens o. dgl. zahlenmäßig bestimmt und hiernach mit einem weiteren Meßgerät das Bohrwerkzeug auf den zahlenmäßig festgestellten Durchmesser des Zapfens, Kolbens o. .dgl.eingestellt. Die Anwendung mehrerer Meßgeräte hat den Nachteil, daß leicht Meßfehler auftreten, die zu Ungenauigkeiten der hergestellten Bohrungen f "uhren, und Ungenauigkeiten häufig auch dadurch eintreten, daß die Meßgeräte voneinander abweichen.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken, durch welche die Einstellung vereinfacht und die Maßhaltigkeit der Bohrungen verbessert wird. Die neue Einstellvorrichtung besteht erfindungsgemäß aus einem auf den Durchmesser des später in dem zu bearbeitenden Lager, Zylinder o-. dgl. laufenden Zapfens, Kolbens o. dgl. einsbellbaren Tastgerät, das quer zur Boh rspindelachse verschieblich in die Bohrmaschine eingelegt wird, wo seine Verschiebungen durch ein Anzeigegerät kenntlich gemacht werden. Dias Tastgerät kann aus zwei längs einer Führung gleichmäßig gegeneinander verstellbaren Backen bestehen und ist mit seiner Führung auf offene Lagerböcke an der Bohrmaschine quer zur Bohrspindelachse verschiebbar aufzusetzen. An dem einen Lagerbock ist erfindungsgemäß eine Meßuhr angeordnet, deren Taststift von dem einen Ende der die Meßbacken tragenden Führung beeinflußt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Ansicht ein Ausführungsbeispiel der Einstellvorrichtung ;an einer Bohrmaschine mit waagerechter Bohrspindel.
  • Zur Feststellung des Durchmessers des später in dem zu bearbeitenden Lager, Zylinder o-. dgl. laufenden Zapfens, Kolbens o. dgl. dient lein Tastgerät, welches aus zwei auf einier Führungsstange 3 verstellbaren Backen 4 mit Tastflächen 4' biesteht. Die Backen 4, 4 sind durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel 5, die in einem auf der Führung 3 befestigten Lager 6 geführt und gegen ;seitliche Bewegung gesichert ist, derart gegeneinander verstellbar, daß die Tastflächen 4' stets die gleiche Entfernung von der Mitte bzw. von den. Enden der Stange haben. Dieses zur Feststellung des Durchmessers des für die jeweilige Bohrung bestimmten Zapfens o, dgl. dienende Tastgerät wird unmittelbar auch zur Einstellung des Bohrwerkzeuges-angewendet. Zu diesem Zweck sind an dem Bett 1 2 der Bohrvorrichtung offene Lagerböcke 2 befestigt, auf welche das Tastgerät, nachdem.die Backen 4, 4' auf den Zapfendurchmesser eingestellt sind, mit der Führung 3 quer zur Achse der Bohrspindel i o verschiebbar aufgesetzt werden kann. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besitzen die Lagerböcke 2 Rollen 7, auf welchen die Führungsstange 3 des Tastgeräts quer zur Bohrspindelachse verschiebbar ist. _An dem einen Lagerbock 2 ist ein weiteres Lager 8 für eine Meßvorrichtung 13 (Meßuhr) vorgesehen, deren Taststift 9 in der Längsachse der Führungsstange 3 des Tastgeräts i liegt und von dem Stangenende beeinflußt wird.
  • Die Einstellvorrichtung wird in folgender Weise angewendet: Zunächst wird das Tastgerät i auf den für die herzustellende Bohrung bestimmten. Zapfen, Kolben o. dgl. aufgesetzt und die Spindel 5 gedreht, bis die Backen 4 mit den Tastflächen 4' dem Zapfen anliegen, der Abstand der Flächen 4' also dem Zapfendurchmesser entspricht. Hierauf wird das Tastgerät mit der Führungsstange 3 auf die Rollen 7 der Lagerböcke 2 aufgelegt und so weit verschoben, bis das eine Ende der Stange 3 den. Taststift 9 der Meßuhr 13 berührt. Nach Vorschub der Bohrspindel. io bis zum Eintritt des Bohrwerkzeuges, i i in den Zwischenraum zwischen den Tastflächen 4' wird der Bohrstahl i i so eingestellt, daß er bei Drehung der Bohrspindel beide Tastflächen 4' gerade berührt, ohne den Zeiger 14 der Meßuhr 13 zum Ausschlag zu bringen. Ist diese Stellung erreicht, so stimmt der Durchmesser des von der Bohrstahlspitz.e beschriebenen Kreises mit dem Abstand der Tastflächen 4' und damit mit dem Durchmesser des für die herzustellende Bohrung bestimmten Zapfens, Kolbens o. dgl. genau überein.
  • Besitzt das Tastgerät wie bei dem gezeichneten. Ausführungsbeispiel zwei gleichmäßig gegeneinander verstellbare Backen, so ist auf der Meßuhr 13 die Stellung kenntlich gemacht, in welcher die beiden Flächen 4' der Backen 4 des Tastgerätes i die genau gleiche Entfernung von der Bohrspindelachse haben. In diesem Falle ist es nicht erforderlich, durch Drehen der Bohrspindel festzustellen, ob die Bohrstahlspitze beide Tastflächen 4' gerade berührt. Vielmehr wird bei dieser Ausbildung der Meßuhr das Tastgerät nach dem Aufsetzen der Führung 3 auf die offenen Lagerböcke verschoben, bis der Zeiger 14 der Meßuhr 13 etwas vor der auf dieser angebrachten Marke steht. Hier. auf wird der Bohrstahl nuttels seiner Stellvorrichtung so weit herausgestellt und damit das Tastgerät i auf den Rallen 7 so weit verschoben, bis der Zeiger 14 der Meßuhr genau auf der Marke steht.
  • Es -ist nicht unbedingt erforderlich, daß beide Backen des Tastgerätes auf der Führung gegeneinander gleichmäßig verstellbar sind. Das Tastgerät kann vielmehr auch nur eine verstellbare Backe aufweisen und die andere Backe fest ausgebildet sein. In diesem Falle ist die Meßuhr 13 quer zur Bohrspindelachse verstellbar gelagert.
  • Da die herzustellende Bohrung meist einen etwas größeren Durchmesser als der zugehörige Zapfen, Kolben o. dgl. erhalten soll, muß der Bohrstahl auf einen entsprechend größeren Durchmesser als der Zapfen, Kolben o. dgl. -eingestellt werden. Dies kann in einfacher Weise durch weiteres Herausstellen des Bohrstahles i i erreicht werden, wobei die Vergrößerung des Durchmessers gegenüber dem Zapfendurchmesser auf der Meßuhr 13 .ablesbar und genau einstellbar ist.
  • Die neue Einstellvorrichtung ist nicht nur zur Einstellung von Einmesserbohrwerkzeugen, sondern ,auch zur Einstellung von Bohrwellen mit mehreren hintereinander angeordneten Messern anwendbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohnverken, gekennzeichnet durch ein auf den Durchmesser des später in dem zu bearbeitenden Lager, Zylinder o. dgl. laufenden Zapfens, Kolbens o..dgl. einstellbares Tastgerät, das quer zur Bohrspindelachse verschieblich in die Bohrmaschine eingelegt wird, wo seine Verschiebungen durch ein Anzeigegerät kenntlich gemacht werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastgerät aus zwei längs einer Führung (3) gleichmäßig gegeneinander verstellbaren Batiken (4, 4') besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastgerät mit seiner Führung (3) auf offene Lagerhöcke (2, 7) an der Bohrmaschine quer zur Bohrspindelachse verschiebbar aufsetzbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Lagerbock (2) eine Meßuhr (i3) angeordnet ist, deren Taststift (9) von dem einen Ende der die Meßbacken (4, 4') tragenden Führung (3) beein$ußt wird.
DEN39135D 1936-02-07 1936-02-08 Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken Expired DE658397C (de)

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DE467792X 1936-02-07
DEN39135D DE658397C (de) 1936-02-07 1936-02-08 Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken

Publications (1)

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DE658397C true DE658397C (de) 1938-03-30

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DEN39135D Expired DE658397C (de) 1936-02-07 1936-02-08 Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken

Country Status (1)

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DE (1) DE658397C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750861C (de) * 1941-02-28 1945-01-30 Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken
DE1290025B (de) * 1958-12-09 1969-02-27 Koch Benno Einstellgeraet fuer Ausbohrstaehle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750861C (de) * 1941-02-28 1945-01-30 Vorrichtung zum Einstellen des Bohrwerkzeuges von Feinbohrwerken
DE1290025B (de) * 1958-12-09 1969-02-27 Koch Benno Einstellgeraet fuer Ausbohrstaehle

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