DE2323578C3 - Meßvorrichtung - Google Patents

Meßvorrichtung

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DE2323578C3
DE2323578C3 DE19732323578 DE2323578A DE2323578C3 DE 2323578 C3 DE2323578 C3 DE 2323578C3 DE 19732323578 DE19732323578 DE 19732323578 DE 2323578 A DE2323578 A DE 2323578A DE 2323578 C3 DE2323578 C3 DE 2323578C3
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DE19732323578
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Wolfram Dipl.-Ing. 8901 Aystetten Dreyhaupt
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DREYHAUPT, WOLFRAM, DIPL.-ING., 8901 AYSTETTEN, DE
Renk GmbH
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Zahnraederfabrik Renk AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means for measuring contours or curvatures
    • G01B5/201Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means for measuring contours or curvatures for measuring roundness
    • GPHYSICS
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Description

der zu messenden Fläche zugekehrten Unterseite leicht ausgekehlt (F ig. 2).
Der Läufer wird gebildet durch eine Platte 8, die gleitend auf den beiden Zylindern 1 und 2 aufliegt und beim Verschieben auf den beiden Zylindern durch einen seitlichen Führungsansatz 4 an dem einen der beiden Zylinder geführt ist. Dieser Führungsansatz 4 ist vorteilhafierweise als eine auf der am Zylinder anliegenden Seite besonders sorgfältig geschliffene Gleitplatte ausgebildet. Ebenso ist bei dem dargestellten Beispiel (F i g. 2) die Läuferplatte auf ihrer Unterseite in dem Bereich, mit dem sie auf den Zylindern aufliegt, mit solchen Gleitplatten 5 und 6 versehen. In der Mitte, zwischen den Meßdornen, trägr die Platte 8 eine Buchse 3, die den Feintaster 24 aufnimmt, welcher mittels der Schraube 11 in der Buchse 3 befestigbar ist.
Zur Messung von Zylinderflächen wird das Meßgerät, wie aus Fig.? ersichtlich, auf die zu messende Fläche aufgesetzt, die grundsätzlich, was in Fig.2 durch die beiden Kreisbögen 19 und 20 angedeutet ist, beliebigen Durchmesser aufweisen kann, der nach ui?ten lediglich durch den Abstand der beiden Meßdorne i und 2 begrenzt ist. Durch die Anlage am Zylinder richten sich die beiden Meßdorne genau achsparallel aus und bilden eine Basis, auf der der Läufer, der den Feintaster trägt, genau gradlinig bewegt werden kann. Dadurch, daß dieser Läufer einerseits auf der Oberseite des zylindrischen Meßdornes läuft und andererseits auch eine seitliche Anlage besitzt, ist seine Lage genau bestimmt. Wird nun, nachdem der Feintaster gegen die zu messende Fläche angestellt ist, der Läufer verschoben, so kann jede Abweichung der Mantellinie von der Geradlinigkeit am Feintaster abgelesen werden. Bei Verwendung eines elektrischen anstelle eines mechanischen Feintasters und bei Bewegung des Läufers durch eine Vorschubeinrichtung kann auch ein Diagramm der Meßwerte geschrieben werden.
In ähnlicher Weise lassen sich auch mit Hilfe der in den F i g. 3 und 4 dargestellten Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung Kegelmantelflächen bzw. Kegelmantellinien messen. Gemäß dieser Ausführungsform sind die Meßdorne 1 und 2 auf einem Prisma 15 angeordnet, das an die Kegelfläche, von der ein Durchmesser 16 in F i g. 4 dargestellt ist, angelegt wird. Die Meßdorne 1 und 2 sind um eine Achse 17 schwenkbar auf dem Prisma 15 gelagert. Sk sind bei dem dargestellten Beispiel mittels eines Endmaßes 18 auf einem bestimmten Winkel gegenüber der Prismenebene eingestellt, der den Kegelw ,<%.e.l der zu messenden Kegelfläche entspricht, so dab d;: Vorrichtung ebenfalls an einer Kegelfläche angelegt werden und der hier nicht näher dargestellte Läufer 12 mit dem Feintaster 24 auf den Meßdornen 1 und 2 verfahren werden ka*<n, wobei der Feintaster 24 durch den zwischen den Meßdornen befindlichen Schlitz 23 des Prismas 15 hindurchragt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Meßvorrichtung zur Ermittlung von Geradheitsabweichungen der Mantellinien einer Zyljnderod«r Kugelfläche gegenüber ihrer theoretischen Linie, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zylindrische Meßdorne (1,2) parallel im Abstand voneinander angeordnet und in dieser Lage mittels Verbindungselementen (7) gehalten sind und daß an den Meßdornen (1,2) ein Läufer (12) in Achsrichtung der Meßdorne verschiebbar geführt ist, der zur Aufnahme eines sich zwischen den Meßdornen (I12) hindurch erstreckenden Feintasters (24) ausgebildet ist.
2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (7) als Endmaße ausgebildet sind.
3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (12) als eine auf den Meßdornen (1,2) gleitend aufliegende Platte (8) ausgebildet ist, die mit mindestens einem Führungsansatz (4) an einem der Meßdorne (I1 2) anliegend geführt ist und im Bereiche zwischen den Meßdornen eine den Feintaster (24) aufnehmende Halterung (3) aufweist.
4. Meßvorrichtung nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß as auf einem an eine Kegelfläche anlegbaren Prisma (15) angeordnet ist, das einen Längsschlitz (23) zum Hindurchführen des Feintasters (24) beim Verschieben aufweist und daß die Meßdorne (I1 2) an ihrem einen Ende um eine horizontale rxhse (17) schwenkbar am Prisma (15) gelagert und gegenüber der "risrnenebene in verschiedene Winkelrichtung".n einstellbar sind.
Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung zur Ermittlung von Geradheitsabweichungen der Mantellinie einer Zylinder- oder Kegelfläche gegenüber ihrer theoretischen Linie.
Für zahlreiche Konstruktionsteile ist die Feststellung der Formgenauigkeit von großer Bedeutung. Bekannte Meßgeräte hierzu sind jedoch sehr aufwendig und entsprechend teuer.
Durch die DD-PS 73 877 ist ein Gerät zum Messen der Abweichungen des Durchmessers zylindrischer Körper bekannt. Bei diesem Gerät, welches mit einer Laufschiene an der zu messenden Walze aufliegt, wird mittels eines längs der Laufschiene geführten, schwenkbaren Winkelhebels, de;· an seinen Schenkeln eine Laufrolle und einen Feintaster zum Abtasten des zwischen den beiden Schenkeln befindlichen Walzendurchmessers aufweist, die Balligkeit, nicht die Formabweichung einer Mantellinie gemessen. Das Gerät muß vor dem Messen erst mittels Stellschrauben mit denen es sich auf dem Meßobjekt abstützt, ausgerichtet werden. Es ist also nicht nur in konstruktiver Hinsicht, sondern auch in der Handhabung verhältnismäßig aufwendig. Ein zwischen zwei Laufschienen geführter Feintaster ist durch die Vorrichtung zum Abtasten der Welligkeit Von Stahlstreifen gemäß der US-PS 60 754 bereits bekannt Ein weiteres Gerät zur Messung eines Durchmessers gemäß der US^PS 96 331, bestehend aus zwei Auflageschierieri und einem dazwischen befindlichen Feintaster, ist ebenfalls nur zur Messung von Durchmessern geeignet, und zwar
immer nur an jeweils einem Meßpunkt, wobei jede Abweichung von der Rundheit als Meßfehler in die Durchmessermessung eingeht.
Die Erfindung hat die Aufgabe, zur Ermittlung von Formungenauigkeiten von Mantellinien ein sowohl in seinem Aufhau als auch in seiner Handhabung sehr einfaches und dennoch hinreichend genau messendes Gerät zu schaffen, das gegenüber bekannten Prüfeinrichtungen erheblich billiger herzustellen ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der eingangs genannten Meßvorrichtung zwei zylindrische Meßdorne parallel im Abstand voneinander angeordnet und in dieser Lage mittels Verbindungselementen gehalten sind und daß an den Meßdornen ein Läufer in Achsrichtung der Meßdorne verschiebbar geführt ist, der zur Aufnahme eines sich zwischen den Meßdornen hindurch erstreckenden Feintasters ausgebildet ist
Eine solche Konstruktion ist nicht nur einfach und billig herstellbar, sondern auch rasch und einfach durch Aufsetzen auf die zu messende Fläche anzuwenden. Während die parallelen Meßdorne an der Fläche anliegen, berührt der zwischen ihnen hindurchragende Feintaster die zu prüfende Mantellinie.
Um die Meßgenauigkeit zu erhöhen, ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Verbindungselemente als Endmaße auszubilden. Bei einer sowohl hinsichtlich der Herstellung als auch hinsichtlich der Handhabung besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Läufer als eine auf den Meßdornen gleitend aufliegende Platte ausgebildet ist, die mit mindestens einem Führungsansatz an einem der Meßdorne anliegend geführt ist und im Bereiche zwischen den Meßdornen eine den Feintaster aufnehmende Halterung, ζ. 13. είπε Buchse, aufweist. Eine zur Messung von Kegelflächen vorgesehene Ausführungsvariante der Erfindung besteht darin, daß die Vorrichtung auf einem an eine Kegelfläche anlegbaren Prisma angeordnet ist, das einen Längsschlitz zum Hindurchführen des Feintasters beim Verschieben aufweist und daß die Meßdorne an ihrem einen Ende um eine horizontale Achse schwenkbar am Prisma gelagert und gegenüber der Prismenebene in verschiedene Winkelrichtungen einstellbar sind. Man braucht dann das Prisma nur an die Kegelfläche anzulegen und den einzustellenden Winkel entsprechend dem Kegelwinkel zu wählen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf ein Meßgerät gemäß der Erfindung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch das Gerät im Bereich der Verbindungsstelle der beiden Meßdorne und durch den Läuferund
F i g. 3 und 4 eine Abwandlung des Gerätes zur Messung von Kegelflächen.
Das Meßgerät besteht aus den beiden Meßdornen 1 und 2, die miteinander über Verbindungselemente 7 in einem festen, über ihre Länge konstanten Abstand verbunden sind. Die Verbindungselemente 7 sind in dem dargestellten Beispiel (Fig. 2) als Endmaße ausgebildet. Die Zylinder sind jeweils mittels einer durch das zu diesem Zweck hohl ausgebildete Endmaß 7 hindurchgeführten Schraube 10, die in einem Zylinder festgeschraubt und sich mit ihrem Kopf am anderen Zylinder über federnde Beilagscheiben 9 abstützt, miteinander fest verbunden. Das hler als Endmaß ausgebildete Verbindungselement 7 ist vorteilhafterweise auf seiner,
DE19732323578 1973-05-10 1973-05-10 Meßvorrichtung Expired DE2323578C3 (de)

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DE2323578A1 DE2323578A1 (de) 1974-11-28
DE2323578B2 DE2323578B2 (de) 1978-10-12
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FR2463389B1 (de) * 1979-08-09 1982-10-29 Facom
DE3046708C2 (de) * 1980-12-11 1984-05-17 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Mantellinienprüfgerät für zylindrische Teile, insbesondere für Kurbelwellenzapfen

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DE2323578A1 (de) 1974-11-28
DE2323578B2 (de) 1978-10-12

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