DE3331014C2 - Längenmeßvorrichtung, insbesondere zur Messung von Parallelendmaßen - Google Patents
Längenmeßvorrichtung, insbesondere zur Messung von ParallelendmaßenInfo
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Abstract
Geschaffen wird eine Längenmeßvorrichtung, insbesondere zur Messung von Parallelendmaßen. Ziel der Erfindung ist es, die Gebrauchswerteigenschaften solch einer Längenmeßvorrichtung zu erhöhen und deren Fertigungskosten zu senken. Die Erfindung löst die Aufgabe, eine Längenmeßvorrichtung zu schaffen, bei der der Einfluß fehlerverursachender Anordnungen von Funktionselementen vermindert ist. Wesentliche Merkmale der Erfindung sind die Übereinstimmung der Meßebene (16) und der Führungsebene des Meßschlittens (2), in der zwei Wegaufnehmer (19, 20) fluchtend und verstellbar angeordnet sind. Der langgestreckte Meßschlitten (2) ist mittels des federnden Mittels (6) spielfrei zwischen den Führungsbahnen (3, 4) geführt und ist in der Führungsebene zwangsfrei klemmbar. Der Wegaufnehmer (19) ist in den Meßschlitten (2), mittels eines untersetzenden Verstellsystems (17), dessen Betätigungselementen (30, 31) ein weiteres untersetzendes Mittel (35) vorgeschaltet ist, feinfühlig verstellbar. Die vorgeschriebenen Meßpunkte auf den Endmaßen können mit einer Verschiebeeinrichtung (41), deren Verschiebe- und Schwenkbereich durch die Anschläge (44, 52, 53) begrenzt ist, schnell und sicher angetastet werden.
Description
den und dem als Normal dienenden Endmaß können einfach durch Hin- und Herschieben sowie Schwenken
des Hebels mit dem Käfig angefahren werden.
Die Erfindung soll anhand der Zeichnungen erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 Vorderansicht der Längenmeßvorrichtung im Schnitt,
Fig.2 Seitenansicht der Längenmeßvorrichtung im
Schnitt,
F i g. 3 Schnitt A-A,
F ig. 4 Schnitt B-B,
F ig. 5 Schnitt C-C.
Am Grundkörper 1 in Fig. 1 ist der langgestreckte
Meßschlitten 2 zwischen den gegenüberliegenden parallelen Führungsbahnen 3, 4 der Geradführung 5 durch
das federnde Mittel 6 spielfrei geführt Der Meßschlitten 2 stützt sich über das federnde Mittel 6 und die
Teilflächen 7, 8 zwischen den Führungsbahnen 3, 4 ab. Im Meßschlitten 2 ist die Exzenterwelle, wie Fig.3
zeigt, gelagert, die über den Stift 10, bei Drehung auf das
federnde Mittel 6 wirkt Auf dem aus dem Meßschlitten 2 ragenden Ende der Exzenterwelle 9 sitzt die Klemmscheibe
11, an der die Klemmscheibe 12 mit den Schrauben 13 angeschraubt ist Zwischen den Klemmscheiben
11, 12, die beide einen Bund tragen, ist das ringförmige
Teil 14, in das der Klemmhebel 15 eingeschraubt ist, diametrisch gehalten und in jeder beliebigen Position
klemmbar.
Die Geradführung 5 in F i g. 2 ist genau in der Meßebene 16 angeordnet, in der auch das Verstellsystem 17,
in Form eines Blattfederelementes, im Meßschlitten 2 so angeordnet ist, daß die Achse des Meßbolzens 18 des
oberen Wegaufnehmers 19, der in das Verstellsystem 17 eingesetzt ist in der Meßebene 16 liegt und zum unteren
Wegaufnehmer 20, der im Grundkörper 1 unter dem Meßtisch 21 angeordnet ist, fluchtet Das Verstellsystem
17 weist an beiden Enden einen paßfähigcn Bund 22, 23
auf, die durch zwei parallel gegenüberliegende Blattfederelemente 24 verbunden sind. Das Verstellsystem 17
kann aus einem Teil gefertigt oder aus Einzelteilen aufgebaut sein. Mit dem Gewindering 25, der gegen den
Bund 22 drückt, ist das Verstellsystem 17 in der Bohrung
26 des Meßschlittens 2 so angeordnet, daß die Blattfederelemente 24 parallel zur Achse des Meßbolzens IS
des Wegaufnehmers 19 liegen. Im Bund 23 des Verstellsystems 17 ist mittels einer Klemmhf'lse 27 der Wegaufnehmer
19 eingesetzt. Der Spannring 2i! umschließt das Verstellsystem 17 in Höhe der Blattfederelemente 24
diametrisch und stützt sich zwischen dem Gewindering 25 und den Zapfen des G^windestiftes 251 ab.
Der Spannring 28 enthält zwei Betätigungselemente 30, 31. die beispielsweise als Gewindestifte ausgebildet
sind, von denen einer fest mit einem Schneckenrad verbunden ist. Das Betätigungselement 31 mit Schneckenrad
steht mit der Zylinderschnecke 32 im Eingriff, die fest mit dem Drehknopf 33 verbunden ist und deren
Verstellweg durch den Anschlag 34 begrenzt ist. Das Betätigungselement 31 und die Zylinderschnecke 32 bilden
das untersetzende Mittel 35.
Ein scheibenförmiger Anschlag 36 für den Meßbolzen
18 in F i g. 4 kann in das zylindrische Gehäuse 37 des
Wegaufnehmers 19 geschraubt werden. Im Anschlag 36 ist der Umlenkhebel 38, der durch das Betätigungselement
39 bewegbar ist, kippbar gelagert.
Der Meßeinsatz 40, der in den Meßbolzen 18 einschraubbar ist, ist in .»einem Durchmesser schwächer als
der Meßbolzen 18 und wird von dem Umlenkhebel 38 rachenförmig umschlossen oder enthält eine Längsnut,
in die der Umlenkhebel 38 ragt.
Die Verschiebeeeinrichtung 41 in F i g. 5 besteht aus einem Hebel 42 und einem Käfig 43, der die beiden
Endmaße zwangsfrei umschließt Der Hebel 42 und der Käfig 43 sind durch das Zwischenstück 51 verbunden.
Vor dem Meßtisch 21 ist die Verschiebeeinrichtung 41 über das Zwischenstück 51 schwenk- und verschiebbar
gelagert Durch den Mittelpunkt M und die zwei Eckpunkte A, Beines Endmaßes läßt sich ein Kreis legen. Im
ίο Mittelpunkt dieses Kreises liegt der Schwenkpunkt des
Zwischenstückes 51. Der Schwenkbereich der Verschiebeeinrichtung 41 zu den Eckpunkten A, B ist durch die
Anschläge 44 im Meßtisch 21 begrenzt und der Verschiebeweg der Verschiebeeinrichtung 41 zu den anderen
beiden Eckpunkten C, D ist durch den Anschlag 52 im Zwischenstück 51 begrenzt Durch die beiden Kugelrasten
53 ist der Verschiebeweg der Verschiebeeinrichtung 41 zu den Mittelpunkten der EnumaPe fixiert
Der Meßschlitten 2 kann mittels einer Gewindespinde! 45, an die der Meßschlitten 2 zwangsfrei angekoppelt
ist, durch Betätigen des Handr-- ;s 46 in der Höhe versteiit werden. Dabei drückt das .'ed-rnde Mitte! S
gegen die Führungsbahn 3 und somit den Meßsch.iuen 2 mit seinen Teilflächen 7,8 gegen die Führungsbahn 4.
Durch die Leisten 47 wird der Meßschlitten 2 in der Geradführung 5 gehalten. Durch diese Anordnung der
Führung des Meßschlittens 2, werden Fehler 2. Ordnung minimiert, so daß man in der Herstellung auf eine μπι-genaue
Fertigung der Einzelteile verzichten kann.
Zum Messen kann der Meßschlitten 2 geklemmt werden,
in dem man die Exzenterwelle 9 so lange verdreht, bis der Stift 10 die volle Klemmkraft, die über den
Klemmhebel 15 aufgebracht wird, über das federnde Mittel 6 auf die Führungsbahnen 3,4 überträgt.
Die Wirkungsrichtung der Klemmkraft liegt ausschließlich in der Meßebene 16, so daß auch hierdurch
Fehler 2. Ordnung minima! bleiben.
Für die Bedienung der Längenmeßvorrichtung ist es zweckmäßig, wenn der Klemmhebel Ij bei voller
Klemmkraft in waagerechter St.llung ist. Um diese Stellung des Klemmhebels 15 bei der Montage einfach
unu bei möglichem Verschleiß an den klemmkraftübertragenden
Elementen jederzeit einstellen zu können, ist der Klemmhebel 15 zwischen den Klemmscheiben 11,
12 mittels der Schrauben 13 in jeder Position klemmbar.
Der Meßgenauigkeit der Längenmeßvorrichtung von
0,01 μηι entsprechend, ist eine feinfühlige Verstellung
einer der Wegaufnehmer erforderlich. Das wird mit dem im Meßschlitten 2 angebrachten Verstellsystem 17 realisiert.
Die Blattfederelemente 24 des Verstellsystems 17 sind über die Betätij;ungselemente 30, 31 immer vorgespannt.
Der Anschlag 34 für die Zylinderschnecke 32 ist so eingestellt, daß die Blattfederelemente 24 immer vorg?sp.
iiM sind und er begrenzt den Verschiebeweg der
Betätigungselemente 30, 31 so. daß keine plastische Verformung an dei. Blattfederelementen 24 tuftritt. Bei
einer Drehung der Zylinderschnecke 32 wird der Anschlag 34 durch den Mitnehmer 48 mitgedreht und verschiebt
sich durch das im Meßcchlitten 2 feststehende Gewinde 49. mit dem der Anschlag 34 im Eingriff steht,
gegen die linke Anschlagfläche 50. Die umgekehrte Drehrichtung der Zylinderschnecke 32 bewirkt die Verschiebung
des Anschlages 34 gegen die rechte Anschlagfläche 50.
Die Betätigungse'p.mente 30,31 wirken auf die Blattfederelemente
24 des Verstellsystems 17 und führen zu einer untersetzten Verstellbewegung des Bundes 23 und
damit des oberen Wegaufnehmers 19. Die Gesamtun-
tersetzung des Verstellsystems 17 wird durch seine radiale Betätigung, die eine axiale Verstellung des Bundes
23 bewirkt und durch das untersetzende Mittel 35 hervorgerufen. Sie ist so bemessen, daß mühelos eine Verstellung
des Wegaufnehmers 19 in nm- Schritten mög-Hch ist.
Von Meßpunkt zu Meßpunkt werden die Endmaße mittels der Verschiebeeinrichtung 41 durch Verschieben
oder Schwenken auf der Meßtischoberfläche bewegt. Nach dem Einlegen der beiden Endmaße, Prüfling und
Normal, in den Käfig 43, verschiebt man die beiden Endmaße, bis der Mittelpunkt des Normals in der Meßebene
16 angeordnet ist. Die Wegaufnehmer 19,20 werden mittels des Betätigungselementes 39 auf das Endmaß
aufgesetzt
Die Anzeige für die in Summenschaltung betriebenen Wegaufnehmer 19,20 wird genullt.
Dieser Meßpunkt wird durch eine Kugelrast 53 im Meßtisch 21. die auf das Zwischenstück 51 wirkt, fixiert.
Der Mittelpunkt M des zu messenden Endmaßes wird durch eine zweite Kugelrast 53 fixiert. In dieser Position
kann die Verschiebeeinrichtung 41 nach links und nach rechts, begrenzt durch die Anschläge 44, bis zu den Eckpunkten
A, B des Endmaßes geschwenkt werden. Die Eckpunkte C. D des Endmaßes können durch Verschieben
der Verschiebeeinrichtung 41 in geschwenkter Position gegen den Anschlag 52 im Zwischenstück 51,
schnell und genau angetastet werden.
Um Beschädigungen der Endinaßoberflächen zu vermeiden,
ist am Wegaufnehmer 19 eine zentrisch wirkende Abhebevorrichtung für den Meßbolzen 18 vorgesehen.
Das Betätigungselement 39 kann ein Drahtauslöser sein und wirkt auf den Umlenkhebel 38, der unter den
Meßbolzen Hi) greift und diesen abhebt
Diese Anordnung vermindert ebenfalls Fehler 2. Ordnung. Mit dem Anschlag 36 kann der Meßweg des Wegaufnehmers
119 entsprechend der Meßaufgabe begrenzt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
40
45
50
60
65
Claims (4)
1. Längenmeßvorrichtung, insbesondere zur Messung
von Parallelendmaßen, bestehend aus einem Grjndkörper mit einem Meßtisch, in dem ein erster
Wegaufnehmer angeordnet ist, einer Verschiebeeinrichtung für die Parallelendmaße auf dem Meßtisch,
die aus einem neben dem Meßtisch schwenk- und verschiebbar gelagerten Hebel mit einem Käfig besteht
und einem im Grundkörper längsverschiebbaren Meßschlitten, in dessen Führungsebene, die mit
der Meßebene identisch ist, ein Verstellsystem angebracht ist, in dem ein zweiter Wegaufnehmer befestigt
ist, wobei untersetzende Mittel mit Betätigungselementen am Verstellsystem anliegen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verstellsystem (17) als rohrförmigen Teil ausgebildet ist, das an
jedem Ende einen paßfähigen Bund (22, 23) enthält, zwischen denen das rohrförmige Teil bis auf mindestens
zwei gegenüberliegende Stege (24) ausgearbeitet ist Uiid über den Bund (22) mittels eines Gewinderinges
(25) fest im Schlitten (2) angebracht ist und in dem Bund (23) über eine Klemmhülse (27) den
Wegaufnehmer (19) enthält, daß die in einem Spannring (28) gelagerten Betätigungselemente (30, 31) in
radiale Richtung auf die Stege (24) einwirken und daß die Verschiebeeinrichtung (41), bestehend aus
einem Hebel (42), einem Käfig (43) und einem Zwischenstück (51), im Mitte punkt des Kreises gelagert
ist, der durch den Mittelpunkt (M) und die Eckpunkte (A, B) eir<es Endmaßes gelegt werden kann, da3
der Schwenkbereich der Verschiebeeinrichtung (41) zu den Eckpunkten (a, E) de., Endmaßes durch Anschläge
(44) begrenzt is\., daß der Verschiebebereich
der Verschiebeeinrichtung (41, zu den Eckpunkten (C, D) des Endmaßes durch den Anschlag (52) im
Zwischenstück (51) begrenzt ist, und daß der Verschiebeweg der Verschiebeeinrichtung (41) zu den
Mittelpunkten des Endmaßes durch die Kugelrasten (53) im Meßtisch (21) fixiert ist.
2. Längenmeßvorrichtung. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (37) des
oberen Wegaufnehmers (19) ein scheibenförmiger Anschlag (36) für den Meßbolzen (18), in Richtung
der Achse des Meßbolzens (18) verstellbar und in jeder Position fixierbar angebracht ist, in dem ein
Umlenkhebel (38) kippbar gelagert ist. auf den ein Betätigungselement (39) wirkt und der lose mit dem
Meßbolzen (18) gekoppelt ist. derart daß er zentrisch, entweder durch rachenförmiges Umschließen
oder durch ein stegförmiges Hineinragen unter entsprechende Mitnahmeflächen, am Meßbolzen (18)
oder an den Meßeinsätzen (40) angreift.
3. Längenmeßvorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Klemmhebel für den Meßschlitten, dadurch gekennzeichnet,
daß der K emmhebel (15) an einem Ende mit einem ringförmigen Teil (14) starr verbunden
ist. das zwischen zwei Klemmscheiben (U, 12) angeordnet ist. von denen die eine auf einer Exzenterwelle
(9) festsitzt und die andere mittels der Schrauben (13) an der ersten befestigt ist.
4. Längenmeßvorrichtung nach Ansp jeh 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Zylinderschnecke (32) ein Mitnehmer (48) angebracht ist, der in einen
Schlitz im rohrförmigen Anschlag (34) ragt, der über ein im Meßschlitten (2) feststehendes Gewinde (49)
gegen die Anschlagflächen (50) verschiebbar ist.
Die Längenmeßvorrichtung ermöglicht ein Standardgerechtes
Messen von Parallelendmaßen des Genauigkeitsgrades 1 (TGL 1 38 651), sowie die Längenmessung
aller anderen ähnlich gestalteten Prüflinge.
Eine bekannte Längenmeßvorrichtung besteht aus einem L-förmigen Grundkörper, auf dem ein Meßtisch als
Auflage für die Parallelendmaße angeordnet ist Unter dem Meßtisch ist ein abhebbarer Wegaufr.ehmer, senkrecht
zur Meßtischoberfläche, fest im Grundkjrper befestigt
Ein Tragarm ist senkrecht zur Meßtischoberfläcne am Grundkörper verschiebbar und in jeder Position
klemmbar. Verwendet wird ein starrer Klemmhebel. Am Tragarm ist ein zweiter, abhebbarer Wegaufnehmer
fluchtend zum unteren Wegaufnehmer angebracht Der obere Wegaufnehmer kann mittels eines im Tragarm
angeordneten Blattfederparallelogramms feinfühlig verstellt werden.
Durch den Abstand zwischen der Meßebene und der Führungsebene des Tragarms, seine kurze Führungslänge
und seine Klemmung senkrecht zur Führungsebene
werden Fehler 2. Ordnung hervorgerufen.
Die erforderliche hohe Feinfühligkeit des Blattfederparallelogramms
erfordert entsprechende feinfühlige Stellelemente. Außerdem tritt an Blattfederparallelogrammen
bei der Verstellung ein Parallelversatz auf, wodurch der obere Wegaufnehmer aus der Meßstrecke
gelangt. Mit einer von der Fa. Tesa bekannten Verschiebeeinrichtung
für Endmaße können die vorgeschriebenen Meßpunkte unter Verwendung von Schablonen, genau
und schnell angefahren werden. Diese Lösungen besitzen jedoch einen komplizierten Aufbau.
Ziel der Erfindung ist es eine Längenmeßvorrichtung,
insbesondere für Parallelendmaße zu schaffen, die einfach aufgebaut ist, hohe Meßgenauigkeiten gewährleistet
und leicht zu bedienen ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Längenmeßvorrichtung
zu schaffen, bei der die Wegaufnehmer und die Parallelendmaße einfav.!i schnell und genau
positioniert werden können.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Verstellsystem als rohrförmiges Teil ausgebildet ist, das an jedem
Ende einen paßfähigen Bund enthält, zwischen denen das rohrförmige Teil bis auf mindestens zwei gegenüberliegende
Stege ausgearbeitet ist und über den Bund mittels eines Gewinderinges fest im Schlitten angebracht
ist und in dem Bund über eine Klemmhülse den Wegaufnehmer enthält, daß die in einem Spannring gelagerten
Betätigungselemente in radiale Richtung auf die Stege einwirken und daß eine Verschiebeeinrichtung,
bestehend aus einem Hebel, einem Käfig und einem Zwischenstück, im Mittelpunkt des Kreises gelagert
ist, der durch den Mittelpunkt und zwei Eckpunkte eines Endmaßes gelegt werden kann, daß der Schwenkbereich
der Verschiebeeinrichtung zu den Eckpunkten des Endmaßes durch Anschläge begrenzt ist, daß der
Verschiebebereich der Verschiebeeinrichtung zu den Eckpunkten des Endmaßes durch den Anschlag im Zwischenstück
begrenzt ist, und daß der Verschiebeweg der Verschiebeeinrichtung zu den Mittelpunkten des Endmaßes
durch die Kugelrasten im Meßtisch fixiert ist.
Eine Feinfühligkeit, die es gestattet, den oberen Wegaufnehmer in nm-Schritten zu verstellen, wird durch das
untersetzende Mittel, das dem Verstellsystem vorgeschaltet ist und durch die untersetzende Wirkung des
Verstellsystems selbst, die durch eine radiale Betätigung, die eine axiale Verstellung hervorruft, ermöglicht.
Die vorgeschriebenen Meßpunkte auf dem zu messen-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD24457082A DD281322A7 (de) | 1982-11-05 | 1982-11-05 | Feineinstellung, insbesondere fuer wegaufnehmer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3331014A1 DE3331014A1 (de) | 1984-05-10 |
| DE3331014C2 true DE3331014C2 (de) | 1986-11-06 |
Family
ID=5542205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833331014 Expired DE3331014C2 (de) | 1982-11-05 | 1983-08-27 | Längenmeßvorrichtung, insbesondere zur Messung von Parallelendmaßen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD281322A7 (de) |
| DE (1) | DE3331014C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19642521C1 (de) * | 1996-10-15 | 1998-03-12 | Uwe Dipl Ing Grafe | Verfahren und Anordnung zur maßlichen Prüfung von Parallelendmaßen |
| DE10255399A1 (de) * | 2002-11-28 | 2004-07-08 | Technologiepool Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Kalibrieren von Parallelendmaßen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7603687U1 (de) * | 1900-01-01 | Dr. Johannes Heidenhain Gmbh, 8225 Traunreut | ||
| CH628136A5 (fr) * | 1979-04-25 | 1982-02-15 | Meseltron Sa | Dispositif pour le controle de cales-etalons et procede de mise en action du dispositif. |
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1982
- 1982-11-05 DD DD24457082A patent/DD281322A7/de unknown
-
1983
- 1983-08-27 DE DE19833331014 patent/DE3331014C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD281322A7 (de) | 1990-08-08 |
| DE3331014A1 (de) | 1984-05-10 |
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