DE658378C - Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Abfederung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE658378C DE658378C DEK138386D DEK0138386D DE658378C DE 658378 C DE658378 C DE 658378C DE K138386 D DEK138386 D DE K138386D DE K0138386 D DEK0138386 D DE K0138386D DE 658378 C DE658378 C DE 658378C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G21/00—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
- B60G21/02—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Es ist bekannt, an Schwinghebeln sitzende Räder verschiedener Fahrzeugseiten durch
Gestänge so zu verbinden, daß beim Springen eines Rades sich der Federdruck des Gegenrades
im selben Sinne ändert. Es wird hierdurch erreicht, daß der Aufbau beim Springen
eines Rades nicht einseitig angestoßen zum Taumeln veranlaßt wird, sondern daß er
stets gleichzeitig an zwei Punkten Stöße' erhält, die sich, zum Aufbauschwerpunkt um
etwa 18o° gegenüberliegen.
Alle bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen mit solchem diagonalen Federausgleich
haben aber den Nachteil, daß Gets stange und Federelemente unterhalb des Aufbaues
liegen, was nicht nur für geländegängige Fahrzeuge sehr ungeeignet ist, weil das
Fahrzeug raum unten nicht mehr glatt ist, sondern beim Aufsetzen leicht hängenbleibt,
und weil der Aufhauschwerpunkt um so· viel höher zu liegen kommt als die Abfederung
Raum beansprucht. Die Fahrzeugschwankungen sind aber bekanntlich um so größer, je
höher der Aufbausichwerpunkt über den Radnahen
liegt.
Es ist nun der Vorschlag gemacht worden, Gestänge und Federeleniente seitlich am Fahrzeug
anzuordnen und durch unterhalb des1 Aufbaues liegende Ketteinzüge zu. verbinden.
Diese Bauart hat folgende Nachteile: Einerseits erfordert die Lagerung der Umlenikrolen
noch verhältnismäßig viel Aufwand an Material und Raum, anderseits sind Ketten bei
schnell erfolgenden Schwingungen völlig ungeeignete Übertragungsmittel, da sie nicht
gleichmäßig, sondern stoßweise auf die Umlenkräder auf- und von ihnen ablaufen, was
starkes Geräusch und auch Verschleiß zur Folge hat. Der Ersatz der Ketten durch Drahtseile bringt aber die bekannten Nachteile
mit sich, denen alle über Umlenkrollen laufenden Stahlseile unterworfen sind. Bei
dünnen Einzeldrähten des Seiles unterliegt es hohem Verschleiß besonders in der Oberschicht,
bei dickeren Einzeldrähten braucht man zu große Umlenkräder wegen der Steifigkeit.
Demgegenüber ist es Gegenstand der Erfindung·, den Lagerzapfen eines Schwinghebels bis zur anderen Fahrzeugseite durch-
zuführen und am Ende einen Hebel aufzusetzen,
der mit einem am Lagerzapfen des Gegenschwinghebels sitzenden Hebel durch einen Zugstrang verbunden ist. Hierdurch
werden alle Vorteile des letzterwähnten Vor-Schlages !erreicht (seitliche Gestängeanordnung
bei tiefliegendem Fahrzeugschwerpunkt).
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Erfindumgsgegienstandes,
und zwar Bild 1 in Seitenansicht, Bild 2 in Draufsicht, α und b
sind die Räder der einen, c und d die der
anderen Fahrzeiugseite. Der mittels des Zapfens e drehbar gelagerte Schwingarm des Rades
α trägt leinen federnden Hebel/, der mittels des Zapfens h drehbar gelagerte Schwingarm
des Rades d einen ebensolchen Hebel.
Claims (1)
- Der Zugstrang g bewirkt, daß beim Springen eines der beiden Räder α oder d der Fedier-' druck an beiden Rädern doch stets gleich ist. s sind Stabilisationsfedern. Die Anordnung der. Feder/ ist nur beispielhaft; es können .ah ihre Stelle ,auch Druck-, Zug- Torsions'- ■ federn oder beliebige federnde Mittel treten, z. B. Luftzylinder oder gegen einen Windkessel abgefederte Flüssigkeitszylinder. Auchίο ist die* Anordnung des Zügstrangies beispielhaft, und es kann an ihre Stelle jedes andere den Zweck erfüllende Mittel treten.Der Ernndungsgegenstand kann Anwen-•dung finden auf Zwei-, Drei- und Mehrachser.Bei Vielachsern können sämtliche Räder erfindungsgemäß abgefedert werden, es ist aber auch möglich, nur einzelne Räder untereinander in der neuen Art auszugleichen, z. B. die äußeren Räder (a und d, Bild 1 und 2).Die Abfederung der inneren Räder kann in diesem Falle beliebig erfolgen, z. B. wie in Bild ι und 2 dargestellt, zwischen den Rädern b und c über die Halbachsen I1 und I2 auf die gemeinsame Druckfeder k.-:γ Patentanspruch:Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der von Schwinghebeln getragene Räder verschiedener Fahrzeug-Seiten ausgleichend miteinander verbunden sind, indem an den Drehzapfen der Schwinghebel vorgesehene Arme durch ein Zugglied und eingeschaltete Federelemente miteinander gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (■&) des einen Schwinghebels (d) bis zur anderen Fahrzeugseite durchgeführt ist, so. daß das Zugglied (g) auf einer Fahrzeugsieite zu liegen kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK138386D DE658378C (de) | 1935-06-26 | 1935-06-26 | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK138386D DE658378C (de) | 1935-06-26 | 1935-06-26 | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658378C true DE658378C (de) | 1938-03-30 |
Family
ID=7249112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK138386D Expired DE658378C (de) | 1935-06-26 | 1935-06-26 | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658378C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1132012B (de) * | 1959-05-20 | 1962-06-20 | Kaessbohrer Fahrzeug Karl | Doppelachsaggregat fuer Lastfahrzeuge, insbesondere Anhaenger |
| EP0314414A3 (de) * | 1987-10-24 | 1989-08-23 | Edgar Wilfred Borrow | Kraftfahrzeuge |
-
1935
- 1935-06-26 DE DEK138386D patent/DE658378C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1132012B (de) * | 1959-05-20 | 1962-06-20 | Kaessbohrer Fahrzeug Karl | Doppelachsaggregat fuer Lastfahrzeuge, insbesondere Anhaenger |
| EP0314414A3 (de) * | 1987-10-24 | 1989-08-23 | Edgar Wilfred Borrow | Kraftfahrzeuge |
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