DE658041C - Vorrichtung zum Befoerdern von Zigarren bzw. Wickeln - Google Patents
Vorrichtung zum Befoerdern von Zigarren bzw. WickelnInfo
- Publication number
- DE658041C DE658041C DEU13575D DEU0013575D DE658041C DE 658041 C DE658041 C DE 658041C DE U13575 D DEU13575 D DE U13575D DE U0013575 D DEU0013575 D DE U0013575D DE 658041 C DE658041 C DE 658041C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cigars
- gripper
- carrier
- suction head
- movement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 235000019506 cigar Nutrition 0.000 title claims description 38
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 22
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 12
- 238000000151 deposition Methods 0.000 claims description 4
- 238000009966 trimming Methods 0.000 claims description 4
- 239000006071 cream Substances 0.000 claims 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 235000019504 cigarettes Nutrition 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
Landscapes
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
Vorrichtungen zum Befördern von Zigarren Wickeln nach einer Mehrzahl von Bearbeitungsstellen
mit Hilfe eines Trägers, an welchem Greifer für das Erfassen und Ablegen S der Zigarren bzw. Wickel nebeneinander angeordnet
sind, sind bekannt. Es ist auch bekannt, die Greifer als Saugköpfe auszubilden und an einem verschwenkbaren Träger anzuordnen.
Bei den bekannten Vorrichtungen wird der Träger mit den Greifern in der Regel durch
eine Verschwenkung, also eine Hinundherbewegung, nach dien verschiedenen Arbeitsplätzen
bewegt, was eine verhältnismäßig langsame Arbeitsweise insbesondere auch wegen
der ständigen Umkehr verhältnismäßig großer Massen bedingt. Es ist aber auch schon
vorgeschlagen, den Träger so zu bewegen, daß die Werkstücke in einer geschlossenen
Bahn an den Bearbeitungsstellen vorbeigeführt werden, jedoch ist dabei entsprechend
der Ausbildung der Vorrichtung ein Stillstand des Trägers im Bereich jeder Bearbeitungsstelle
erforderlich.
Demgegenüber wird erfindungsgemäß der mit dem Greifer ausgerüstete Träger in ununterbrochener
Bewegung in seiner geschlossenen Bahn an den verschiedenen Bearbeitungsstellen vorbeigeführt; dadurch kann die
Arbeitsgeschwindigkeit erheblich gesteigert werden, und zwar unter Fortfall der sonst
notwendigen Steuerung, um die große Massenbeschleunigung herbeizuführen.
Die Erfindung besteht darin, daß der in ununterbrochener Bewegung befindliche Träger
mit in der Bewegungsrichtung hintereinanderliegenden Greifern ausgestattet ist, wobei
die Zigarren von dem einen Greifer an der Bearbeitungsstelle abgelegt und von dem
anderen aufgenommen und weiterbefördert werden.
Zweckmäßig ist es, den Schneidwerkzeugen, welche die Enden der Zigarren beschneiden,
einen Greifer o. dgl. zuzuordnen, der die Zigarren von dem in der Bewegungsrichtung
des Trägers vorn liegenden Greifer abnimmt, während des Schneidens festhält und an den
in der Bewegungsrichtung des Trägers rück-
wärts liegenden Greifer abgibt. Auf diese Weise wird die Zigarre in der Ruhelage in
der Zeit beschnitten, die der Träger braucht, um seinen zweiten Greifer bei der Vorwäj
bewegung an die Stelle des ersten Gri zu bringen.
Wähnend für 'das Aufnehmen einer fris
und Ablegen -der zweiten Zigarre ein verhältnismäßig kurzer Abstand zwischen den beiden
Greifern genügt, ist es zweckmäßig, an dem umlaufenden Träger neben den beiden das Einlegen und Abgeben der Zigarre bzw.
Wickel aus der Wickelvorrichtung besorgenden Greifern mit Abstand in der Bewegungsrichtung
dahinter noch einen dritten Greifer vorzusehen, der die von der Beschneidvorrichtung
abgegebenen Zigarren bzw.· Wickel erfaßt und der Ablegevorrichtung zuführt.
In an sich bekannter Weise kann man die Greifer als Saugnäpfe ausbilden und an einem
kreisenden Träger anordnen, wobei die Drehachse des in bekannter Weise als Luftleitung
ausgebildeten Tragarmes durch den Mittelpunkt des Kreises geht. - Für diese Ausgestaltung
wird der Patentschutz nur im Zusammenhang mit einer Vorrichtung beansprucht, wie sie in einem der Patentansprüche
ι bis 3 gekennzeichnet ist.
Zur näheren Erläuterung dienen die Abbildüngen
auf der Zeichnung.
Abb. ι zeigt schematisch eine Ausführungsform, bei der die Greifer in Gestalt von Saugköpfen
an einem endlosen Bande oder einer endlosen Kette sitzen.
Abb. 2 zeigt weiterhin eine Ausführungsform schematisch in Draufsicht, wobei die
als Saugköpfe ausgebildeten Greifer an einem kreisenden Träger sitzen.
Abb. 3 zeigt die Vorrichtung in einer Seitenansicht mit teilweise senkrechtem Längsschnitt
nach der Linie III-III in Abb. 4. Abb. 4 zeigt eine Draufsicht zu Abb. 3,
Abb. 5 zeigt einen Teil der Abb. 3 mit Einzelheiten versehen.
Abb. 6 zeigt eine Seitenansicht zu Abb. 5.
Abb. 7 zeigt einen waagerechten Querschnitt nach der Linie VH-VII in Abb. 3.
Bei der Ausführurtgsform nach Abb. 1 sind
an einer endlosen Kette i, die über die Leiträder 2 und 3 geführt wird, eine Anzahl
gleichmäßig verteilter Träger 4 befestigt. Jeder der Träger 4 ist mit zwei Saugköpfen
65,66 ausgerüstet. Dem unteren Trum der Kette ι ist die Wickelaufgabestelle 67, die
Wickelvorrichtung 68, die Schneidevorrichtung 69 und die Abgabestelle 70 zugeordnet.
An der Wickelaufgabestelle 67 werden beispielsweise die Preßformen 5 vorbeigeführt,
in deren Preßmulden die Zigarrenwickel 71 liegen. Sobald ein Träger in die aus Abb. 1
ersichtliche Stellung über die Wickelabgabestelle 67 getreten ist, wird mittels eines Fördermittels
(beispielsweise eines Saugkopfes) der in der Reihe zuvorderst liegende Zigar-',
renwickel nach oben geschwenkt und dem j" Saugkopf 66 übergeben. Sobald dieser Trä-
} ger in den Bereich der Wickelvorrichtung 68
ff,tritt, wird zunächst der in der Wickelvorrichtung mit dem Deckblatt versehene Wickel
herausgehoben und dem Saugkopf 65 übergeben. Wenn der betreffende Träger in die durch strichpunktierte Linien angedeutete
Stellung gelangt ist, gibt er den vom Saugkopf 66 getragenen Wickel an die Wickelvorrichtung ab. Bei der Weiterbewegung der
Träger 4 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles gelangt der Saugkopf 65 in den Bereich
der Beschneidvorrichtung 69. Dieser Besehneidvorrichtung ist ein aus einem Saugkopf
bestehender Greifer 6 zugeordnet, der die vom Saugkopf 65 getragenen Zigarren
übernimmt und beim Nachuntenschwenken in die strichpunktierte Stellung die Zigarre der
Schneidevorrichtung vorhalt. Während des Schneidvorganges wandert der Träger weiter,
und sobald der Saugkopf 66 über die Schneidvorrichtung getreten ist, wird der Greifer 6
nach oben geschwenkt und gibt die beschnittene
Zigarre an den Saugkopf 66 ab. Sobald der betreffende Träger 4 in den Bereich der
Ablegevorrichtung 70 getreten ist, wird der Saugkopf 66 abgestellt, und die Zigarre fällt
auf ein endloses Förderband 7 o. dgl., welches die fertiggestellten Zigarren den Weiterverarbeitungsvorrichtungen
zuführt.
Es ist klar, daß man die Entfernung der beiden Saugköpfe 65, 66 voneinander so einrichten
kann, daß hinreichend Zeit für den Schneidvorgang verbleibt. Allerdings ist in diesem Falle der Zeitraum zwischen dem Abgeben
der fertigen Zigarre aus der Wickelvorrichtung und dem Einlegen des neuen Wickels in die Wickelvorrichtung ebenfalls
von der Entfernung der beiden Saugköpfe 65 und 66 abhängig. Insoweit ist die Ausführungs-formnach
den Abb. 2 bis 7 vorteilhafter, weil die Zeitspanne zwischen dem Entfernen
der Zigarre aus der Wickelvorrichtung und dem Einlegen der neuen Zigarre unabhängig
von der Zeitspanne ist, die die Zigarre im Bereich der Beschneidvorrichtungen verbleibt.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 2 bis 6 werden die drei Saugköpfe 8, 9
und 10 von einem hohlen Arm 11 getragen,
der in ein senkrecht stehendes Rohr 12 übergeht. Das Rohr 12 ist in einem Zylinder 13
drehbar gelagert, dessen Flansch 58 zur Befestigung dient. Die Saugköpfe, die nach
unten eine schlitzförmige Öffnung freigeben, sind je mit einem Rohrstutzen 14 versehen,
mit denen sie in die nach unten ragenden stützenartigen Fortsätze 15 des Armes 11 ein-
gesteckt und in diesen befestigt sind. In dem Bereich jedes Saugkopffortsatzes 14 ist eine
nach oben durchgehende Bohrung 16 vorgesehen, in die je ein Zylinder 17 eingesetzt ist.
Der Zylinder 17 kann durch Verdrehung eingestellt und festgestellt werden. In dem Zylinder
17 ist je eine Hülse 18 drehbar gelagert, die nach unten offen ist und oben einen
bolzenartigen Fortsatz 19 trägt. Auf den bolzenartigen
Fortsätzen 19 ist je ein Stirnrad 20 befestigt. An dem Zylinder 17 ist ein
im Bereich der Armaushöhlung 62 liegender Schlitz 60 vorgesehen. Mit diesem Schlitz
kann ein an der Büchse 18 vorgesehener Schlitz 61 zur Deckung gebracht werden, wodurch
die Höhlung 62 des Armes 11 mit dem betreffenden Saugkopf 8 bzw. 9 bzw. 10 in
Verbindung gebracht werden kann. An dem unteren Ende des Rohres 12 schließt sich eine
nicht mit dargestellte Saugleitung an. Mit dem dem Saugkopf zugeordneten Stirnrad 20
steht ein Zahnbogen 21 im Eingriff, welcher an dem Hebelarm 22. befestigt ist. Der Hebelarm
22 ist mittels des Achszapfens 23 am' Arm 11 gelagert und mit einem Steuerarm 24
verbunden. Der Steuerarm 24 greift mittels einer Rolle 25 in eine Kurvennut 26 ein, die
an einer ringförmigen Steuerscheibe 27 vorgesehen ist. Der Arm 22 ist durch einen Lenker
28 mit einem weiteren Hebelarm 29 verbunden, der an seinem Ende einen Zahnbogen 30 trägt. Dieser Zahnbogen 30 steht mit demjenigen
Stirnrad 20 in Verbindung, welches dem. Saugkopf 10 zugeordnet ist.
Mit dem dem Saugkopf 9 zugeordneten Stirnrad 20 steht ein Zahnbogen 31 im Eingriff,
welcher art dem Hebelarm 32 befestigt ist. Der Hebelarm 32 ist auf der am Arm τ ι
gelagerten Schwenkachse 33 befestigt, die an ihrem unteren Ende einen Steuerhebel 3.4
trägt. Das eine Ende des Steuerhebels 34 greift mittels einer Rolle 35 in eine Kurvennut
36. Die Kurvennut 36 ist an einer Ringscheibe 37 angeordnet, die gemeinsam mit der
Kurvenscheibe 2" mittels eines Fortsatzes 38 an dem Zylinder 13 befestigt ist. Das andere
Ende des Steuerhebels 34 ragt mit der Rolle 39 in den Bereich des Saugkopfes 9. An dem
Saugkopf 9 ist ein Haltefinger 40 vorgesehen, der auf der Achse 41 befestigt ist. Die Achse
41 ist in einem am Saugkopf 9 vorgesehenen Lagerböckchen gelagert und mit einem Stirnrädchen
42 versehen. Mit dem Stirnrädchen
42 wirkt ein Zahnbogen 43 zusammen, weleher an einer Platte 44 vorgesehen ist. Die
Platte 44 ist mittels der Drehachse 45 an der anderen Seite des Saugkopfes 9 gelagert und
mit einer Kurvenbahn 46 ausgerüstet, die in den Bereich der Rolle 39 ragt.
Mittels eines Flansches 47 ist an dem Zylinder 13 ein Rohr 48 befestigt, wobei im Bereich der Befestigungsstelle des Rohres 48 in der Wandung des Zylinders 13 eine Ausnehmung 63 angebracht ist (vgl. Abb. 7). Auf das Ende des Rohres 48 ist ein weiteres Rohr 49 aufgeschraubt, welches am Ende in einen Saugkopf 50 ausläuft. Der schlitzförmige Spalt des Saugkopfes 50 ist, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, nach oben gerichtet. Neben dem Saugkopf 50 sind die beiden Beschneidwerkzeuge 51 angeordnet, die je aus einem scherenförmigen Glied bestehen, deren Steuermittel auf der Zeichnung nicht mit angedeutet sind. Hier ist gleich darauf hinzuweisen, daß der Saugkopf 50 sofort unter Saugwirkung gestellt wird, wenn der Saugkopf 8 über ihmangelangt ist. Die Saugwirkung bleibt dann so lange bestehen, bis der Saugkopf 10 über den Saugkopf 50 getreten ist. Zu diesem Zweck- ist das Rohr 12 im Bereich des Durchtrittes 63 mit einer entsprechenden Ausnehmung 64 versehen (vgl. Abb. 7). Der Antrieb des Armes 11 erfolgt durch ein Stirnrad 56, welches mit einer an dem Rohr 12 vorgesehenen Verzahnung 57 im Eingriff steht und durch nicht mit dargestellte Mittel in Umtrieb versetzt wird.
Mittels eines Flansches 47 ist an dem Zylinder 13 ein Rohr 48 befestigt, wobei im Bereich der Befestigungsstelle des Rohres 48 in der Wandung des Zylinders 13 eine Ausnehmung 63 angebracht ist (vgl. Abb. 7). Auf das Ende des Rohres 48 ist ein weiteres Rohr 49 aufgeschraubt, welches am Ende in einen Saugkopf 50 ausläuft. Der schlitzförmige Spalt des Saugkopfes 50 ist, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, nach oben gerichtet. Neben dem Saugkopf 50 sind die beiden Beschneidwerkzeuge 51 angeordnet, die je aus einem scherenförmigen Glied bestehen, deren Steuermittel auf der Zeichnung nicht mit angedeutet sind. Hier ist gleich darauf hinzuweisen, daß der Saugkopf 50 sofort unter Saugwirkung gestellt wird, wenn der Saugkopf 8 über ihmangelangt ist. Die Saugwirkung bleibt dann so lange bestehen, bis der Saugkopf 10 über den Saugkopf 50 getreten ist. Zu diesem Zweck- ist das Rohr 12 im Bereich des Durchtrittes 63 mit einer entsprechenden Ausnehmung 64 versehen (vgl. Abb. 7). Der Antrieb des Armes 11 erfolgt durch ein Stirnrad 56, welches mit einer an dem Rohr 12 vorgesehenen Verzahnung 57 im Eingriff steht und durch nicht mit dargestellte Mittel in Umtrieb versetzt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Sobald der Arm 11 so weit gedreht ist, daß der Saugkopf 9 an 'die in Abb. 2 mit χ bezeichnete
Stelle getreten ist, gibt der Saugkopf 52, der an dem Schwenkarm 53 befestigt ist, eine aus den Preßformen 54 entnommene
Zigarre an den Saugkopf 9 ab. Die Preßformen 54 werden entsprechend schrittweise auf
der Führungsbahn 55 in Richtung des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeiles verschoben,
so daß bei jeder Umdrehung des Armes 11 ein neuer Wickel in den Bereich der Abnahmesteile
des Greifers 52, 53 tritt. Wenn der Saugkopf 10 über die mit y bezeichnete
Stelle getreten ist, wird mittels der Kurvenbahn 26 die Luft des Saugkopfes 10 abgestellt,
so daß die vom Greifer 10 getragene Zigarre auf ein Förderband 58 abgelegt wird,
welches sie zu einer Sammelstelle führt. Wenn bei der Verschwenkung des Armes 11 der
Saugkopf 8 über die Wickelvorrichtung 59 getreten ist, wird in bekannter Weise durch
einen Heber die fertige Zigarre aus der WiIckelvorrichtung
heraus- und an den Saugkopf 8 herangehoben. Zu diesem Zeitpunkt wird mittels der Kurve 26 der Saugkopf 8 wieder
unter Saugwirkung gestellt, so daß während der Weiterbewegung die fertige Zigarre vom
Saugkopf 8 aufgenommen wird. Sobald der Saugkopf 8 über die Wickelvorrichtung 59
gelangt ist, wird mittels der Kurvenbahn 36 der betreffende Saugkopf 8 abgestellt, so daß
die von ihm getragene Zigarre dem Träger der Wickelvorrichtung übergeben wird. So-
058041
bald der Saugkopf 8 über den Saugkopf 50
getreten ist (vgl. ausgezogene Stellung nach Abb. 2), wird die Saugluft für den Saugkopf
8 wieder abgestellt und der Saugkopf 50 unter Wirkung gestellt. Während der Weiterbewegung
des Armes 11 treten die Schneidwerkzeuge 51 in Tätigkeit und beschneiden
die Enden der Zigarre. Sobald der Arm 11 sich so weit bewegt hat, daß der Saugkopf 10
,10 über den Saugkopf 50 getreten ist, wird die Saugluft des Saugkopfes 50 abgestellt und der
Saugkopf 10 unter Wirkung gesetzt, so daß die Zigarre vom Saugkopf 10 mitgenommen
wird.
15» Da die aus den Preßformen 54 kommenden Wickel an ihrer Oberfläche meist noch
etwas rauh sind bzw. lose Blatteile enthalten, kann es vorkommen, daß die Wickel von dem
betreffenden Saugkopf 9 bei der verhältnlsmäßig schnellen Bewegung des Armes 11 abfallen.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist der Haltefinger 40 vorgesehen, der, nachdem
der Wickel vom Saugkopf 9 übernommen worden ist, aus der strichpunktierten
Stellung nach Abb. 6 in die ausgezogene Stellung geführt wird, in der er den Wickel gegen
Abfallen sichert. Die betreffende Schwenkbewegung des Fingers 40 wird von
dem Arm 34 herbeigeführt, der gleichzeitig mit der entsprechenden Verstellung des Rohres
18 eine'gewisse-relative Bewegung gegenüber
dem Saugkopf ausführt und mittels der Kurve den Finger in die betreffende Wirkungsstellung
führt. Dieser Finger 40 wird, wenn der Saugkopf 9 in den Bereich der Wickelvorrichtung getreten ist, durch eine
entsprechende abermalige Relativbewegung des Armes 34 nach aufwärts geschwenkt.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι. Vorrichtung zum Befördern von Zigarren bzw. Wickeln nach einer Mehrzahl von Bearbeitungsstellen mit Hilfe eines in einer geschlossenen Bahn an den Bearbeitungsstellen vorbeigeführten Trägers, an dem durch Steuermittel betätigte Greifer für das Erfassen und Loslassen der Zigarren bzw. Wickel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der in ununterbrochener Bewegung befindliche Träger (4 bzw. 11) mit in der Bewegungsrichtung hintereinanderliegenden Greifern ausgestattet ist, wobei die Zigarren von dem einen Greifer an der Bearbeitungsstelle abgelegt und von dem anderen aufgenommen und weiterbefördert werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Befördern von Zigarren nach einer Schneidvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß den Schneidwerkzeugen (69), welche die Enden der Zigarre besahneiden, ein Greifer (6) o. dgl. zugeordnet ist, der die Zigarre von dem in der Bewegungsrichtung des Trägers (4) vorn liegenden Greifer (65) abnimmt, während des Schneidens festhält und an den in der Bewegungsrichtung des Trägers (4) rückwärts liegenden Greifer (66) abgibt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Befördern von Zigarren nach einer Wikkelvorrichtung und anschließend einer Schneidvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem umlaufenden Träger (11) neben den beiden das Einlegen und Aligeben der Zigarren bzw. Wickel aus der Wickelvorrichtung besorgenden Greifern (8, 9) mit Abstand in der Bewegungsrichtung dahinter noch ein dritter Greifer (10) vorgesehen ist, der die von der Beschneidevorrichtung (51) abgegebenen Zigarren bzw. Wickel erfaßt und der Ablegevorrichtung (58) zuführt.
- 4. Vorrichtung zum Befördern von Zigarren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Saugköpfen als Greifer die Greifersaugköpfe (8, 9, 10) an einem kreisenden Träger (11) angeordnet sind, wobei die Drehachse (12) des in bekannter Weise als Luftleitung ausgebildeten Tragarmes durch, den Mittelpunkt des Kreises geht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL44976D NL44976C (de) | 1936-10-11 | ||
| DEU13575D DE658041C (de) | 1936-10-11 | 1936-10-11 | Vorrichtung zum Befoerdern von Zigarren bzw. Wickeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU13575D DE658041C (de) | 1936-10-11 | 1936-10-11 | Vorrichtung zum Befoerdern von Zigarren bzw. Wickeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658041C true DE658041C (de) | 1938-03-22 |
Family
ID=7568365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU13575D Expired DE658041C (de) | 1936-10-11 | 1936-10-11 | Vorrichtung zum Befoerdern von Zigarren bzw. Wickeln |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658041C (de) |
| NL (1) | NL44976C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2854009A (en) * | 1954-10-29 | 1958-09-30 | Arenco Ab | Machine for winding tobacco, or tobacco articles, into tobacco leaves |
| DE1161192B (de) * | 1958-03-01 | 1964-01-09 | August Fruythof | Vorrichtung zum Zufuehren von Zigarrenwickeln od. dgl. zu dem Wickelnest einer Zigarrenmaschine |
-
0
- NL NL44976D patent/NL44976C/xx active
-
1936
- 1936-10-11 DE DEU13575D patent/DE658041C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2854009A (en) * | 1954-10-29 | 1958-09-30 | Arenco Ab | Machine for winding tobacco, or tobacco articles, into tobacco leaves |
| DE1161192B (de) * | 1958-03-01 | 1964-01-09 | August Fruythof | Vorrichtung zum Zufuehren von Zigarrenwickeln od. dgl. zu dem Wickelnest einer Zigarrenmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL44976C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3319666C2 (de) | Automatische Teigteil- und Wirkmaschine | |
| DE658041C (de) | Vorrichtung zum Befoerdern von Zigarren bzw. Wickeln | |
| DE912314C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Tabak | |
| DE2308349A1 (de) | Vorrichtung zur bildung von paaren koaxial zueinander ausgerichteter, voneinander axial distanzierter zigaretten od. dgl | |
| DE4024396C2 (de) | Vorrichtung zur Entnahme von Zuschnitten aus einem Zuschnitt-Magazin | |
| DE1216195B (de) | Vorrichtung zum UEberfuehren von hintereinander geschichtet, an seitlichen Lappen haengend ankommenden Platten, insbesondere Akkumulatorenplatten, auf einen horizontalen Foerderer | |
| DE2606391A1 (de) | Transportbahn, insbesondere an maschinen zum herstellen von papiersaecken | |
| DE19818788B4 (de) | Vorrichtung zum nachbearbeitenden Entgraten von Werkstücken, insbesondere von Zahnrädern, mittels Entgraträdern | |
| DE2530698B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur staulosen Übergabe von vorwiegend im ungleichen Abstand zugeführten Seifenstücken o.dgl | |
| DE656670C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Mundstueckeinlagen | |
| DE381753C (de) | Huelsenstrangmaschine | |
| DE708394C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Schachtelteilen mit eingesetztem Hals | |
| DE468748C (de) | Vorrichtung zum Ordnen und Aussondern von Papphuelsen fuer Spinnmaschinen | |
| DE1078034B (de) | Vorrichtung zum absatzweise erfolgenden Abtrennen von Formabschnitten von Bandmaterial | |
| DE929275C (de) | Maschine zum Entkiemen von Fischen | |
| DE491356C (de) | Vorrichtung an Maschinen zur Herstellung von Zuendholzschachteln | |
| DE516210C (de) | Ausgebevorrichtung | |
| DE703720C (de) | Vorrichtung zum Befoerdern von Zigarren bzw. Wickeln | |
| DE623607C (de) | ||
| DE704963C (de) | Maschine zum Umlegen von mehreren aufeinanderliegenden Ringbaendern um Zigarren | |
| DE501151C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Handgriffen fuer Fahrraeder u. dgl. | |
| DE275402C (de) | ||
| DE941595C (de) | Vorrichtung zum Herstellen einer zusammengesetzten Zigarettenfuellung | |
| DE1481017A1 (de) | Einrichtung zum Zusammenfuehren von Gegenstaenden | |
| DE14203C (de) | Neuerungen an Cigarrettenmaschinen |