DE657641C - Verbindungsstueck fuer Drahtschlingen, die am Deckel und am Glaskoerper eines Einkochgefaesses sitzen - Google Patents

Verbindungsstueck fuer Drahtschlingen, die am Deckel und am Glaskoerper eines Einkochgefaesses sitzen

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DE657641C
DE657641C DEM129089D DEM0129089D DE657641C DE 657641 C DE657641 C DE 657641C DE M129089 D DEM129089 D DE M129089D DE M0129089 D DEM0129089 D DE M0129089D DE 657641 C DE657641 C DE 657641C
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DEM129089D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/32Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verbindungsstück für Drahtschlingen, die am Deckel und am Glaskörper eines Einkochgefäßes sitzen Aufklappbare, durch Drahtringe gehaltene Deckel für Einkochgläser sind bekannt, wobei die Gelenkverbindung zur Hauptsache durch Ineinanderschlingender beiden Drahtringe oder durch besondere Drahtschlingen gebildet wird. Man hat auch schon vorgeschlagen, ein Verbindungsstück zu benutzen, das mittels Löcher über die umgebogenen Enden des den Kragen des Glases umfassenden Drahtringes greift und mittels über den Löchern angeordneter äsen die scharnierartige Lagerung der Enden des den Deckel umfassenden Drahtringes ermöglichen soll.
  • Diesen Beschlägen haftet der Mangel an, daß der um den Glaskörp r _ geschlungene Draht nicht in einfacher Weise anziehbar ist. Da nämlich die Gläser bei ihrer Herstellung im Durchmesser nicht gleichmäßig ausfallen, gehören zu einem ordentlich verspannten Zusammenbau dieser Beschlagteile nicht nur besondere Erfahrungen,, sondern ,auch Einrichtungen. Dies ist insofern besonders nachteilig, ,als beim Versenden der mit den Beschlägen versehenen Gläser vorn Hersteller zum Verkäufer immer einiger Bruch ,entsteht, aber der Verkäufer nicht in der Lage ist, die an sich -unbeschädigten Beschläge an anderen Gläsern ordnungsmäßig 'anzubringen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verbindungsstück für die beiden Drahtschlingen, deren. untere durch einen Keil innerhalb verschiedener Weiten ;angespannt Werden kann, so daß dieser Drahtring eine Unabhängigkeit von den jeweiligen Durchmessern der Gläser einer Grundgröße verfährt und das Anbringen der Beschlagteile mit einer einfachen Spannzange und ohne besondere Sachkenntnis ,auch von Verkäufern vorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck ist das Verbindungsstück mit zwei aus ihm in bekannter Weise durchgestanzten, parallel zu den Drahtringen liegenden Streifen versehen, die unter= einanderliegen und zwischen sich das nach außen umgebogene eine Ende der Drahtschlinge aufnehmen, um es durch einen hinter die Streifen gesteckten Keil anspannen zu können. Die Durchscherung der Streifen ist dabei so lang gewählt, daß Keile verschiedener Breite eingesetzt werden können, um einen .größeren Spielraum in den Glasdurchmessern ,ausgleichen zu können. Die Spannzange ist in Anlehnung an die Grundform des Verschlußstück:es so ausgebildet, daß mittels eines ;am Leinen Schenkel angebrachten halbhülsenförmigen Kopfes das abgebogene Ende des mit seinem anderen Ende in dem Verschlußstück eingehängten Drahtringes erfaßt Tund unter Abstützung des anderen Schenkels gegen das Verschlußstück und -unter Eingriff eines Dornes .an diesem Schenkel in die Gelenköse der Deckelverbindung angespannt und durch den Verschlußkeil verriegelt werden kann. Im Zusammenhang mit einem Verschlußstück mit durchgescherten Streifen ist demgegenüber lediglich die verstellbare Versp.an.-nung eines Blechringes bekannt, indem - dieser mit einem ,elastischen -Stoffende verbunden wird, das nach Anspannung des Blechringes derart in mehrere herausgedrückte Schlitz' .des Verschlußstückeseingezogen wird, daß atif Grund der wellenförmigen Umfassung fester Widerlagereine =Art Schnallenverbin-Jung entsteht. Für andere zum Verschließen von Behältern dienende Blechbänder oder Drahtschlingen ist allerdings auch schon die Verwendung von Keilen, Schrauben oder Federbügeln zu ihrem Verspannen vorgeschlagen worden. Bei der Verwendung von Keilen soll dies dadurch geschehen, daß die entsprechend umgebogenen Enden eines solchen Blechringes oder einer Drahtschlinge bei voreinanderstehenden Enden durch eine als Doppelkeil ausgebildete Klemme zusammengezogen rund bei übereinandergreifenden Enden durch einen gewöhnlichen Keil mit einer oder zwei Schrägflächen auseinandergedrückt werden. In diesen Fällen handelt es sich aber nicht -um Beschlagteile für Einkochgläser o. dgl. nach Art des Erfindungsgegenstandes, sondern um solche, die nur aus einem einzigen Blechring bzw. einer Drahtschlinge bestehen.
  • Die Ausbildung. der Verschlußteile sowie des dazugehörigen Hilfsgeräts ist auf der Zeichnung dargestellt und soll an Hand dieser näher beschrieben werden.
  • Bei dem aus dem Aufnahmeglas i, dem Deckel 2 und der Dichtung 12 bestehenden Einkochglas wird der Deckel wie folgt mit dem Glas i verbunden: Das Gefäß i trägt in seinem oberen Teil in einer umlaufenden Rille den offenen Drahtring 15 und der Deckel 2 in einer umlaufenden Rille 1¢ den ebenfalls offenen Drahtring 16 eingelegt, die auf der vorderen, auf- der Zeichnung nicht sichtbaren Seite durcheinen Drahtbügelhebelverschl.uß zusammengespannt werden können. An-,einem gemeinsamen Verbindungsstück i 9 sind die beiden Drahtschlingen auf der dem Hebelverschluß gegenüberliegenden Glashälfte .angeschlossen, und zwar die Schlinge 16 mit ihren nach auswärts gebogenen Drahtenden in den äsen 2ö, 21 gelenkig und die Schlinge i 5 nachspannbar. Hierdurch wird den bei der Herstellung des Glases und des Drahtringes unvermeidlichen Durchmesserunterschieden Rechnung getragen. Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß das eine Ende 22 des Drahtringes i5 in das Loch 23 des Verbindungsstückes i 9 urverstellbar eingehakt ist, während das .andere Ende des Drahtringes seine Festlegung dadurch erfährt, daß es mit seiner rechtwinkligen Abbiegung 24 hinter den. Keil25 faßt: Der Kei125 wird dabei '-@ ti zwei aus dein Blech des Verbindungsstückes heraüsgescherte 'Streifen 26 und 26' gesteckt. Sein Widerlager findet er in den Abkröpfungen der Streifen 26, 26'. Die Streifen 26 und 26' sind dabei so lang durchgeschert, daß man je nach Bedarf von vornherein verschieden breite Keile einlegen kann, ivie auch durch Verstellen des einmal gewählten Keiles die Anpassung der Drahtringe in feineren Grenzen ermöglicht ist.
  • Angespannt wird der Ring 15 auf folgende Weise:. Nachdem @er zunächst lose in die Rille des Glases eingelegt ist, wird mit Hilfe einer Spannzange 28, deren Schenkel 29 mit einem halbhülsenförmigen Kopf 31 hinter das rechtwinklig abgebogene Ende 2¢ des Drahtringes 15 greift -und deren anderer Schenkel 30 mit-einem Dörn 34 in die Gelenköse 2 i und mit einem Ansatz 32 hinter eine Abbiegung 3 3 des Verbindungsstückes i 9 faßt, das Ende 24 des Drahtringes bis auf das erforderliche Maß angezogen; nach Wahl des richtigen Verschlußkeiles 25 wird dieser leicht eingetrieben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIiE: i. Verbindungsstück für Drahtschlingen, die am Deckel und ;am Glaskörper -eines Einkochgefäßes sitzen; wobei die Deckelschlinge .am Verbindungsstück angelenkt ist, gekennzeichnet durch zwei aus dem Verbindungsstück in bekannter Weisse durchgestanzte brückenartige, parallel zur Befestigungsschlinge des Gefäßes liegende Streifen (26, 26'), die zwischen sich das nach außen umgebogene eine Ende (24) der agi Verbindungsstück befestigten Drahtschlinge (15) ;aufnehmen, um es durch einen hinter die Streifen gesteckten Keil ,anspannen zu können, wobei die Streifen so lang durchgeschert sind, daß Keile verschiedener Breite eingesetzt -werden können.
  2. 2. Werkzeug zum Anspannen der Drahtschlinge, gekennzeichnet durch eine Spannzange (28, 29), deren -einer Schenkel (29) einen halbhülsenförmigen Kopf zum Umfassen des rechtwinklig abgebogenen Drahtendes (24) aufweist, während der andere Schenkel (28, 3o) mit einem der Gelenköse (21) entsprechenden Dorn (34) und mit einem hinter eine Abbiegung (33) des Verbindungsstückes (i 9) sich legenden Ansatz (32) ausgerüstet ist.
DEM129089D 1934-11-06 1934-11-06 Verbindungsstueck fuer Drahtschlingen, die am Deckel und am Glaskoerper eines Einkochgefaesses sitzen Expired DE657641C (de)

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