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Mit zwei nebeneinander angeordneten Fahrstrecken ausgestattete laufringartige
Fahrbahn für schienenlose Fahrspielzeuge Die Erfindung betrifft eine mit zwei nebeneinander
angeordneten Fahrstrecken ausgestattete laufringartige Fahrbahn (Autobahn) für schienenlose
Fahrspielzeuge, wie Autos u. dgl., und besteht darin, daß die Doppelbahn in bei
Schienenlaufspielzeugen an sich bekannter Weise für elektrischen Fahrbetrieb derart
eingerichtet ist, daß beide Fahrstrecken auf Körperleitung verbunden sind und jede
einzelne Strecke eine besondere Stromschiene mit selbständig regelbarem Stromkreis
besitzt, so daß auf beiden Strecken Spielzeuge mit verschiedener und wechselnder
Geschwindigkeit fahren können.
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Ein weiteres Erfindungsmerkmal ist, daß die doppelstreckige Fahrbahn
durch Einbauweichen beeinflußbare Abzweigstrecken oder auch nur eine besitzt, die
die beiden Hauptfahrbahnen miteinander verbinden und eine eingeschaltete Stromkreisunterbrechung,
aufweisen, so daß es möglich ist, die auf der einen Hauptstrecke kommenden Spielfahrzeuge
über die Abzweigstrecke oder auch Abzweigstrecken auf die zweite Hauptfahrbahn überzuleiten.
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Durch die Erfindung ist ein neues Spielzeug mit elektrischem Fahrbetrieb
für schienenlose Fahrspielzeuge, wie Autos u. dgl., geschaffen, das die Möglichkeit
bietet, zwei Fahrzeuge mit- oder gegeneinander in der doppelstreckigen Fahrbahn
mit beliebig regelbarer verschiedener Geschwindigkeit fahren zu lassen.
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Selbstverständlich kann, da beide Stromkreise unabhängig voneinander
regelbar sind, auch nur ein Fahrzeug auf dem Fahrbahnring laufen gelassen werden:
In der Zeichnung ist die neue autobahnartige Spielzeugdurchbildung an einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. r das Anlageschema einer doppelstreckigen
Fahrbahn von oben gesehen, zu der Fig. a in vergrößertem Maßstabe das Stromzuleitungs-
bzw. Stromanschlußstück erkennen läßt, während Fig. 3 einen Querschnitt dazu wiedergibt.
Fig. ¢ zeigt in weiter vergrößertem Maßstabe ein Weichenstück, wie es an den Abzweigstellen
in die Fahrbahn eingeschaltet ist, von oben gesehen, und Fig. 5 läßt das gleiche
Weichen- bz-%v. Abzweigstück in Unteransicht erkennen, während Fig. 6 den Profilquerschnitt
der doppelstreckigen Fahrbahn in weiter vergrößerter Darstellung zeigt.
Die
laufringartig geschlossene und aus verschiedenen, Teilstücken zgsammensetzbare Fahrbahn
besitzt zwei nebeneinander angeordnete vertieft eingesenkte Fahrstrecken i;-, die
durch einen mittleren Streifen einstiiclci.. zusammengeschlossen sind. Nach dem
Aus=' fiihruugsbeispiel sind in die Hä,uptfahrbahneti Einbauweichen z eingeschaltet,
die v erschwenkbare Stellungen 4 besitzen und den Anschluß für eine oder mehrere
Abzweigstrecken i' bilden, die von der einen Hauptstrecke in die andere Hauptstrecke
übergehen und bei entsprechender Weichenstellung die Umleitung der Fahrspielzeuge
von der einen Hauptstrecke in die andere ermöglichen. -Die Abzweigstrecken i' können
durch Unterführungen 6 laufen, die in die Hauptfahrbahn eingeschaltet sind, doch
ist es auch möglich, die Abzweigstrecken auf Überführungen zu legen, die die Hauptstrecken
überbrücken.
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Nach der Erfindung ist die Fahrbahn mit Abzweigungen für elektrischen
Fahrbetrieb eingerichtet, und sowohl die Hauptstrecken i als auch die Abzweigstrecken
i' sind mit mittleren, isoliert aufgesetzten Stromleitungsschienen io ausgestattet,
die von dem Fahrbahnstück 7 aus (Fig. i) unter Strom gesetzt werden. Das Stromzuführungsstück
7 trägt die Leitungsbrücke 8, welche die gesamten Fahrbahnen unter Körperleitung
legt und stellt weiter mit der zweiten Leitungsbrücke 9 in Verbindung, welche isoliert
angesetzt ist und getrennte Stromzuleitungen zu den beiden Stromschienen führt.
Die Leitungsbrücke 8 trägt demnach eine und die Leitungsbrücke 9 zwei Anschlußklemmen,
und jede der Fahrbahnen liegt unter einem in sich geschlossenen Stromkreis, von
denen jeder durch einen besonderen' Stufenschalter beeinflußt und derart geregelt
wird, daß Schwachstromspannüngen'in den Grenzen von etwa 14 bis 2o Volt in die Fahrbahn
gesandt werden können.
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Die beiden Strom- bzw. Fahrbahnschalter können .auch mit dem zum Betriebe
des Fahrspielzeuges erforderlichen Transformator i i zusammengebaut sein, wie es
aus dem Schema in Fig. i hervorgeht. Nach diesem zeigt der Transformator Tragstücke
12 mit isolierten Kontakten, die mit Spulenabzapfungen in Verbindung stehen und
durch verstellbare Kontaktschieber oder Hebel 14 wechselweise in die Stromleitung
eingerückt werden. Die Kontakte des linken Schalthebels 14 liegen an Brückenleitungen
13, die von den rechten Spulenabzapfungen übergeführt sind.
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In die rvon der einen in die andere Hauptstrecke i überführenden Abzweigstrecken
i' ist eine Stromkreisunterbrechung 5 ,gelegt, die gewährleistet, daß die verschieden
gespannten Stromkreise für die zwei Hauptstrecken nicht ineinander übergehen und
zum -Spannungs-..elisgleich nach oben kommen.
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'.,-Auf den ,Weichenstücken 2 finden die auf' k>biüer Strecke zusammenlaufenden
Stromlei-'@tiiigen io Unterbrechung und sind, wie im besonderen aus Fig. 4 und 5
hervorgeht, durch eine untere Brückenplatte b auf Stromschluß verbunden. Die auf
dem Herzstück der Weiche sitzende schwenkbare Umstellzunge 4 ist um den Punkt ¢'
verschwenkbar und kann beispielsweise auf elektromagnetischem Wege verstellt werden.
Zu diesem Zwecke greift ein Anker 3', der mit einem Spulenmagnet 3 zusammenwirkt,
an der Umstellzunge an, die durch eine Feder stets in die Gerade eingehalten wird,
so daß sie die Hauptstrecke auf Durchfahrt sichert. Wird durch einen Kontakttaster
ein Stromstoß durch die Magnetspule 3 geschickt, so zieht diese den Anker 3' an,
und die Weichenzunge wird in die gestrichelt in - Fig. 4 eingezeichnete Schwenkstellung
gebracht, in der die Hauptbahn abgeriegelt und die Abzweigstrecke zur Einfahrt in
die Hauptstrecke freigegeben wird. Die Weichenzunge schwingt bei ihrer Bewegung
über die Stromschienen io der Fahrbahnen hinweg und kommt mit diesen Schienen nicht
in Berührung. Den isolierten Befestigungsaufsatz der Stromschienen durch Anwendung
von auf der Unterseite der Fahrbahnprofile sitzenden Aufzapfplatten aus Isolationsmaterial
lassen insbesondere die Fig. ,I und 5 erkennen.
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Die auf den Fahrbahnen laufenden Fahrspielzeuge in -Form von Autos
u., dgl. besitzen, wie aus Fig. 6 hervorgeht, eine untere Kontäktschleifzunge s,
die als Stromabnehmer auf den Stromschienen io schleift und einen im Spielzeug eingebauten
.Motor antreibt, der die Bewegung des Fahrspielzeuges auf der Bahn bewirkt.