DE656142C - Fuelloeffnungen fuer liegende Koksofenkammern - Google Patents

Fuelloeffnungen fuer liegende Koksofenkammern

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DE656142C
DE656142C DEST54499D DEST054499D DE656142C DE 656142 C DE656142 C DE 656142C DE ST54499 D DEST54499 D DE ST54499D DE ST054499 D DEST054499 D DE ST054499D DE 656142 C DE656142 C DE 656142C
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gas
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DEST54499D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/02Arrangements for withdrawal of the distillation gases with outlets arranged at different levels in the chamber

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Füllöffnungen für liegende Koksofenkammern Es sind Füllöffnungen zum Beschicken von Kammern liegender Koksöfen mit Schüttkohle bekannt, bei denen die flüchtigen Destillationserzeugnisse durch die in der Ofendecke angeordneten Füllöffnungen nach einer Barüberliegenden Sammelleitung abgesaugt werden. Ferner sind auch stetig betriebene stehende Retorten zur Gaserzeugung bekannt, bei denen die Destillationsgase aus dem Innern der Kohlebeschickung durch ein mittleres Rohr abgesaugt werden, das durch die obenliegende Einfüllöffnung nach außen geführt ist.
  • Nach der Erfindung wird bei einem Kammerofen für Beschickung mit Schüttkohle jede Füllöffnung in der Ofendecke so eingerichtet, daß sie zum Befestigen und Abdichten eines einzuführenden lösbaren, in die Kohlebeschickung hineinreichenden Gasabsaugrohres geeignet ist und daß alle Gasabsaugrohre einer Kammer an eine gemeinsame Gassammelleitung angeschlossen werden können. Zu diesem Zweck besitzt jede Füllöffnung in ihrem oberen Teil eine Erweiterung, deren Lichtweite größer als die engste, zum Durchbringen der Kohle bestimmte Lichtweite der Öffnung ist, und trägt einen eingebauten Einsatzkasten, in dem ein der Erweiterung entsprechender zylindrischer Mantelraum zum Befestigten und Abdichten der lösbaren Gasabsaugrohre vorgesehen ist. Die Einsatzkästen sind durch Seitenstutzen an eine gemeinsame, in der Ofendecke liegende Gassammelleitung angeschlossen. mach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden für die einzelnen Einsatzkästen besondere Hilfsvorrichtungen vorgesehen, die beim Füllen der Kammer das glatte Durchfallen der Kohle durch die Einsatzkästen sichern und deren Durchgangsräume für Destillationserzeugnisse gegen Verstopfungen durch Kohleteilchen abschirmen.
  • Abb. i stellt einen senkrechten Längsschnitt eines liegenden Koksofens als Teilstück, das die eine Stirnseite des Ofens umfaßt, und Abb. a einen senkrechten Querschnitt durch die Ofenkammer allein gemäß der Schnittlinie A-B der Abb. i dar.
  • Die Ofenkammer i ist in üblicher Weise durch die mit einer Planieröffnung 3 versehene Tür z verschlossen und enthält die Kohlefüllung q., die in Abb. a und in der linken Hälfte von Abb. i im Zustande der vollständigen Beschickung, in der rechten Hälfte der Abb. i in einem Zwischenstadium der teilweise erfolgten Beschickung und Verdichtung dargestellt ist. In der Ofendecke 5 ist an dem äußersten, der Türöffnung benachbarten Ende die übliche Gasabzügsöffnung 6 angebracht, von der aus ein gewöhnliches Steigrohr 7 in die Gas- und Teervorlage 8 überleitet.
  • Zum Einschütten der Kohle sind in der Ofendecke 5 über deren ganze Länge senkrechte Öffnungen g und i o vorgesehen, deren engste Lichtweite die für das Durchbringen der Kohle notwendige freie Durchgangsöffnung darstellt. Diese Lichtweite der Durchgangsöffnung ist nicht sehr viel kleiner als die der Ofenkammer (vgl. Abb. a). Die Deckenöffnungen besitzen im oberen Teil eine Erweiterung und tragen einen eingemauerten eisernen Kasten i i. Wie insbesondere aus: Abb. i hervorgeht, besteht jeder dieser Ein-,j satzkästen i i aus einem äußeren zylindrischeir. Gehäuse 1a, das bis zur Oberfläche der Oferi--,, decke 5 reicht, und einem inneren Rohr 13, das oben etwas weniger weit herausragt. Der zwischen den Teilen 12 und 13 gebildete zylindrische Mantelraum nimmt den durch die Erweiterung geschaffenen Raum ein. Zum oberen Abschluß jedes Kastens dient ein Deckel 14 (Abb. 2). Die sämtlichen Einsatzkästen 8 sind durch je einen Seitenstutzen 15 mit einer parallel zur Kammerlängsrichtung liegenden Gassammelleitung 16 verhunden, die am Stirnende des Ofens ins Freie austritt und hier unter Zwischenschaltung einer Absperrvorrichtung 17 mit einem zweiten, unterhalb der Gasvorlage 8 entlang angeordneten Gassammelrohr 18 verbunden ist.
  • Die Einsatzkästen i i sind dafür eingerichtet, um Gasabsaugrohre ig, die von oben her lösbar einzusetzen sind, gasdicht zu befestigen. Zu diesem Zweck trägt jedes Absaugrohr ig (vgl. Abb.2) am oberen Ende eine Tauchglocke 2o, die in den zylindrischen Mantelraum zwischen den Teilen 12 und 13 hineinragt und hierin durch eine Sperrflüssigkeit abgedichtet wird. Das untere Ende dieses Absaugrohres ig ragt ein Stück weit unter die, Oberfläche der Kohlebeschickung 4 herab und in einen in derselben ausgesparten senkrechten Hohlkanal 21 hinein, der vor dem Einsetzen des Rohrs ig mittels Eintreibens einer zugespitzten Stange von beispielsweise 6o bis 8o mm -0', die durch die Deckenöffnung von oben her in die eingeebnete Kohlebeschickung 4 einzuführen ist, hergestellt werden kann. Nachdem die Absaugrohre ig, wie es die Abb. 2 darstellt, gasdicht in den Einsatzkästen i i befestigt und die Deckel 14 aufgesetzt sind, kann nach dem Öffnen der Absperrvorrichtung 17 ein Abführen von Destillationserzeugnissen aus dem Innern der Kohlebeschickung 4 durch die Kästen i i hindurch nach der Gassammelleitung 16 und weiter nach dem Gassarnmelrohr 18 hin erfolgen, wobei nach Belieben außerdem entweder gleichzeitig oder zeitlich getrennt andere Destillationserzeugnisse aus dem oberen Gassammelraum der Ofenkammer i durch die Abzugsöffnung 6 und das Steigrohr 7 nach der Gas- und Teervorlage 8 hin abgesaugt werden können.
  • Es wird beispielsweise vorgesehen, daß alle Deckenöffnungen g (Abb. i) und ihre zugehörigen Einsatzkästen i i zum Einfüllen von Kohle dienen, dagegen die zwischenliegenden Deckenöffnungen io im Betrieb für Verdichtungswerkzeuge, die an Ketten 25 hängen, benutzt werden.
  • Beim Einfüllen von Kohle befindet sich 'über jeder Deckenöffnung g ein Füllhals 23 .*Gwpn denen in Abb. i nur zwei gezeichnet Bind) einer geeigneten Beschickungsvorrichtung, etwa eines über der Ofendecke verfahrbaren Füllwagens. Um das glatte Durchfallen der einzufüllenden Kohle durch die Kästen i i zu sichern, wird entsprechend dem weiteren Merkmal der Erfindung je ein Hilfstrichter 24 angewendet, der von der Ofendecke her in das innere Rohr 13 des Kastens hineinragt und am Füllhals z3 aufgehängt sein kann. In der in Abb. i gezeichneten Arbeitsstellung bewirkt der Trichter 24 außerdem die Abschirmung des zum Durchgang der Destillationserzeugnisse und zur Aufnahme der abdichtenden Sperrflüssigkeit dienenden Innenraums des Einsatzkastens i i gegen Verstopfen durch fehlgehende Kohleteile.
  • Die Füllöffnung nach der Erfindung bewirkt zunächst eine Vereinfachung des Baues der Ofendecke dadurch, daß nur einheitlich ausgestaltete Deckenöffnungen vorhanden sind, die sowohl dem Einfüllen von Kohle als auch dem Befestigen und Abdichten von Gasabsaugrohren dienen. Durch die Einsatzkästen i i und die zugehörigen Deckenöffnungen werden gesonderte Deckenöffnungen für das Einfüllen, die nur diesem Zweck dienen, erspart und dadurch der Bau der Ofendecke vereinfacht. Die Anordnung der Deckenöffnungen mit den Einsatzkästen in größerer Anzahl und in regelmäßigen Abständen über die ganze Kammerlänge begünstigt das Einfüllen und Verdichten der Kohle, und das Anschließen der in der Ofendecke angeordneten, zum Befestigen der Gasabsaugrohre dienenden Einsatzkästen an eine gemeinsame Gassammelleitung fördert das schnelle Abführen der Destillationserzeugnisse, Man kann dabei entweder immer bestimmte Einsatzkästen i i nur für das Einfüllen oder nur für das Durchbringen von Verdichtungswerkzeugen oder auch alle Kästen sowohl für den einen als für den anderen Zweck, gegebenenfalls zeitlich hintereinander, benutzen: Die lösbaren Gasabsaugrohre können in allen Einsatzkästen oder nur in einem Teil derselben angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Füllöffnungen zum Beschicken von liegenden Koksofenkammern mit Schüttkohle, die mit einer Sammelleitung zum Abführen der flüchtigen Destillationserzeugnisse verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllöffnungen in ihrem oberen Teil erweitert sind und je einen an die in der Ofendecke angeordnete Gassammelleitung angeschlossenen Einsatzkasten mit zylindrischem Mantelraum zum Befestigen und Abdichten eines lös-, baren, in die Kohlenbeschickung reichen-, den Gasabsaugrohres tragen und daß die freie Durchgangsöffnung der Einsatzkästen der engsten Lichtweite der Füllöffnung entspricht. Füllöffnungen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in die Einsatzkästen einzuhängende Hilfstrichter (2q.) zum Abschirmen gegen durchfallende Kohle.
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