DE865733C - Koksofentuer - Google Patents

Koksofentuer

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Publication number
DE865733C
DE865733C DEK1037D DEK0001037D DE865733C DE 865733 C DE865733 C DE 865733C DE K1037 D DEK1037 D DE K1037D DE K0001037 D DEK0001037 D DE K0001037D DE 865733 C DE865733 C DE 865733C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
gas
walls
opening
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK1037D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Van Ackeren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK1037D priority Critical patent/DE865733C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE865733C publication Critical patent/DE865733C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/06Doors; Door frames for ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Koksofentür Die Erfindung bezieht sich auf Koksofentüren mit Planieröftnungen, deren Wände im wesentlichen in einer senkrechten Ebene mit den Ofenkammerwänden liegen, und mit seitlich im Türstopfen ausgesparten senkrechten Gaskanälen, die mit dem Gassammelrauin der Ofenkammer inVerbindung steih en.
  • Diese Gaskanäle haben bekanntlich die Aufgabe, eine Gaszirkulation zu bewirken, indem die durch den engen Zwischenraum zwischen Kammerwand und Türstopfen in den Gaskanal des Türstopfens eindringenden Destillationsgase in dem Kanal recht hoch und oben in den waagerechten, oberhalb des Kammerinhaltes liegenden Gassammelraum übergeführt werden. Dadurch soll erreicht werden. daß insbesondere den in der ersten Zeit nach der Beschickung sich stürmisch entwickelnden Desti.llationsgasen ein Weg zum Abziehen in den Gassammelraum geschaffen wird, ahne daß der entstehende Überdruck sich nahteilig auf die Of:entürdichtung auswirkt.
  • Die Aufgabe, die senkrechten Gaskanäle von Kolcsofentüren mit dem waagerechten Gassaminelraum zu verbinden, läßt sich bei den auf der Koksseite angeordneten Türen verhältnismäßig einfach lösen. Bei den mit Planieröffnungen versehenen Türen der Maschinenseite entstehen jedoch bei der Lösung dieser Aufgabe erhebliche Schwierigkeiten.
  • Die senkrechten Gaskanäle beiderseits der Koksofentür werden gewöhnlich dadurch gebildet, dafl der metallisch.-- Halterahmen des feuerfesten Türstopfens diesen nur zu einem Teil nach innen gebogen umfaßt. Di@es.e - einen bestimmten Abstand von den Dichtungsmitteln der Tür besitzende Lage der senkrechten Gaskanäle läßt sich nun nach der Türseite hin deshalb nicht wesentlich ändern, weil die Strömung wesentlicher Gasmengen zu den Dichtungsmitteln vermieden werden muß, um die Bildung erheblicher Mengen Kondensat an den Dlichtungsmitteln zu vermeiden. D'arau's ergibt sich, daß bei einerAnordnung -der Planieröffnungswände, die im wesentlichen in einer Ebene mit den. Ofenkammerwä,nden liegen, die Gaskanäle unter die Bodenplatte der P'lanieröffnung stoßen, falls sie diese nicht durchsetzen, sollen. Eine Durchsetzung der Bodenplatte der Planieröffnung von: den Gaskanälen hat aber den Nachteil, daß die Gaskanäle von der während der Beschickung hin und' her bewegten Einebnungsstange durch mitgenommene Kohle verstopft werden.
  • Dieser Nachteil wird bei einer bekannten Tür, bei welcher die Planieröffnung unabhängig von der Tür fest mit der Ofenkammer verbunden ist, dadurch vermieden, daß die Verbindung der senkrechten Gaskanäle der Tür mit dem waagerechten Gassammelraum durch Verbindungsleitungen hergestellt wird, die in den oberen Teil der Wände der Planieröffnung einmünden.
  • Bei einer anderen bekannten, nicht mit Planieröffnung versehenen Kaksofentür sind die senkrechten Gaskanäle an den Gassammelraum der Ofenkammer Über eine absperrbare Verbindung angeschlossen.
  • Die Erfindung sielet vor, die Verbindung der senkrechten Gaskanäle von Koksafentüren mit Planieröffnung mit dem Gassammelraum der Ofenkammer dadurch herzustellen, daß die senkrechten Gaskanäle, die durch den nach innen gerichteten, den feuerfesten Türstopfen umfassenden Halterahmen gebildet werden, mit seitlich der Planieröffnungswände gebildeten senkrechten Gaskanälen verbunden sind. Diese Gaskanäle seitlich _ der Planieröffnungswände werden durch die konische Erweiterung der Ofenkammeröffrnung nach außen gebildet, die von der Ofenkopfbewehrung bzw. dem Dichtungsrahmen der Tür eingefaßt ist, so daß ,ein sich nach außen erweiternder, senkrechter freier Raum entsteht, in den die Gase aus dem senkrechten Kanal des Türstopfens einströmen. Durch eine Ausnehmung der Planieröffnungswände im oberen Teil ist gleichzeitig eine Verbindung des so gebildeten freien Raumes mit dem Gas,sammelraum,der 'Ofenkammer geschaffen. Diese Verbindung kann aber auch im Bedarfsfalle durch oben in den Wänden der Planieröffnung angeordneten Öffnungen geschaffen werden.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, von denen Abb. i einen waagerechten Querschnitt durch die in die Ofenlkammer eingesetzte Tür darstellt, wobei die linke Hälfte einen Schnitt nach Linie A-A und die rechte Hälfte einen solchen nach Linie B-B der Abb. 2 wiedergibt.
  • Abb. 2 ist eine perspektivische Darstellung von der Seite .der Tür gesehen in Höhe der Planieröffnung der Tür. Die mit i bezeichnete Ofenkammer besitzt an ihren Enden, eine Ofenbewehrung 21, die bei 3 etwas in die Ofenkammer eingezogen ist, derart, daß sich eine nach außen erweiternde Schrägflächo q. ergibt. Auf die Ofenbewehrung 2 ist ein abnehmbarer Türrahmen 5 aufgebracht, der eine umlaufende Dlichtungsfläche 6 besitzt. Auf diese D'ichtungsfläche wird der mit dem Türkörper. gasdicht verbundene Dichtungsrahme2 7 beim Einsetzen der Tür aufgesetzt.
  • Die Tür wird gebildet von einem vorzugsweise gußeisernen Halterahmen 8, der den feuerfesten Türkörper g trägt und so weit schräg nach innen in den Türstopfen gebettet ist, daß sich zwischen dem Türstopfen bzw. dem Halterahmen 8 und der Ofenbewehrung 3 auf der ganzen Höhe :des Halterahmens 8 ein senkrechter Gaskanal io bildet.
  • ,Dieser Gaskanal io endet, wie insbesondere aus Abb.2 ersichtlich, oben unterhalb der Bbdenplatte,i i der Planieröffnung@ i2. Die P'lanieröffnung 12 schließt die Tür oben ab, derart"daß die Decke 13 der Planieröffnung .etwa mit der Decke 14. der Ofenkammer bündig liegt. Durch diese Planieröff nung 12 wird während des Einfüllens der Kohle durch die Deckenöffnung der Ofenkammer die Kohlenbeschickung eingeebnet, so daß oberhalb der Kohlenbeschickung ein Gassammelraum 2o von etwa der Höhe der Planieröffnung entsteht.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, liegen die Wände 1;5 der Planieröffnung im wesentlichen im Zuge der Kammerwände 14 Die Wände 15 sind oben mit Ausnehmungen 21 versehen und besitzen eine Verstärkungsrippe 16, die bis zu der über die Wände 15 durchgezogenen Decke reicht. Diese Verstärkungsrippein 16 sind so breit, daß sie etwa mit dem äußeren Ende 17 .des Halterahmens der Tür in einer senkrechten Ebene liegen.
  • Wie sich hieraus ergibt, wird durch eine derartige Anordnung und Ausbildung der Wände 15 der Planieröffnung oberhalb des bei 18 endigenden Halterahmens zwischen den Wänden '15 und der nach außen verlaufenden Schrägfläche q. der Bewehrung 3 und,des Türrahmens 5 ein freier Raum ig gebildet. In diesen freien Raum i.g können einerseits die durch den senkrechten Gaskanal io aufsteigenden Gase durch eine Verbindungsöffnung gelangen, die an,der mit C bezeichneten Stelle ihre größte Breite besitzt, andererseits von diesem Raum ig in den Gassammelraum 2o durch die Ausnehmung 21 der Planieröffnungswändle 12 strömen.
  • In den Zeichnungen ist die Strömung des Gases durch die senkrechten Gaskanäle io durch-Pfeile 22, durch den Raum ig durch Pfeile 23 und in den Gassammelraum 2o durch Pfeile t24: dargestellt. Die Verbindung des freien Raumes rg seitlich der P.lariieröffnungsvände mit dem Gassammelraum kann auch durch in den Wänden 12 an dem oberen Teil angebrachte Öffnungen vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Koksofentür mitPlanieröffnung,deren Wände im wesentlichen in einer senkrechten Ebene mit den Ofenkammerwänden liegen, mit seitlich im Türstopfen ausgesparten senkrechten Gaskanälen, die mit dem Gassammelraum der Ofenkammer in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den schräg einwärts den Türstopfen (g) umfassenden metallischen Halterahmen (8) gebildeten Gaskanäle (io) mit Kanälen (ig) verbunden sind, die durch den schräg nach außen von den Kammerwänden aus sich erweiternden Türrahmen (5) bzw. die Ofenbewehrung (3) und die Planieröffnungswände (i5) gebildet werden, und daß im oberen Teil der Plani-erö.ffnungswände (i5) die Gaskanäle (ig) und der Gas,sammelraum (2o) der Ofenkammer (i) durch Ausn.ehmungen (2 i) verbunden sind.
DEK1037D 1941-04-19 1941-04-19 Koksofentuer Expired DE865733C (de)

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DEK1037D Expired DE865733C (de) 1941-04-19 1941-04-19 Koksofentuer

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DE (1) DE865733C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149330B (de) * 1957-08-27 1963-05-30 Gelsenkirchener Bergwerks Ag Verfahren und Vorrichtung zur Selbstreinigung von Koksofentueren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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