DE456148C - Koksofenbeschickungsmaschine - Google Patents

Koksofenbeschickungsmaschine

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DE456148C
DE456148C DED47621D DED0047621D DE456148C DE 456148 C DE456148 C DE 456148C DE D47621 D DED47621 D DE D47621D DE D0047621 D DED0047621 D DE D0047621D DE 456148 C DE456148 C DE 456148C
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Germany
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box
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door
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coke oven
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DED47621D
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DONNERSMARCKHUETTE OBERSCHLESI
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DONNERSMARCKHUETTE OBERSCHLESI
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B31/00Charging devices
    • C10B31/06Charging devices for charging horizontally
    • C10B31/08Charging devices for charging horizontally coke ovens with horizontal chambers
    • C10B31/10Charging devices for charging horizontally coke ovens with horizontal chambers with one compact charge

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Koksofenbeschickungsmaschine. Es ist bereits bekannt, bei Koksofenbeschickungsmaschinen zur gesicherten Einbringung des gestampf:en Koblekuchens aus dem Stampfkasten in die Ofenkammer die Stampfkastentür in geöffnetem Zustande zur Führung des Kuchens ::u benutzen; z. B. wird bei liegenden Koksöfen gemäß der deutschen Patentschrift 245 982 ein Kohlekuchen verwendet, der länger ist als die Kammer, so daß der Kohlekuchen vor dem vollständigen Einbringen in die Kammer zerstört werden muß, um in zerbröckeltem Zustande das Kammerinnere auszufüllen.
  • Demgegenüber zielt der Gegenstand der Erfindung darauf ab, einen gestampften K.ohlekuchen von großen Abmessungen, insbesondere hinsichtlich seiner Höhe, z. B. 2,5 m Höhe, 0,38 m Breite und ro m Länge, in unbeschädigter Form in die Ofenkammer zu bringen. Zu diesem Zweck bestehen die Flügel der Stampfkastentür aus durch Scharniere verbundenen zusammenklappbaren Flächen, die bei geöffneter Tür in ausgestrecktem Zustande die Stampfkastenwände bis an den Ofen verlängern und so den freien Raum zwischen Stampfkasten und Ofenkammer seitlich überbrücken, während bei zusammengeklappter Tür deren innerste Teilfläche zum Abschluß des Stampfkastens dient und die äußere Klappfläche außen an den Kasten hinaufgeklappt werden kann. In diesem Zustande kann der Wagen an der aus 5o bis 6o Kammern bestehenden Ofenbatterie entlang geführt werden, ohne daß ein Bestandteil der Tür in dem schmalen Gang zwischen der Ofenbatterie und der Fahrbahn, in dem die zur Bedienung der Anlage beauftragten Arbeiter beim Vorbeifahren des Wagens sich aufhalten, störend hinausragt.
  • Bei einem älteren Doppeltürverschluß für Stampfkasten sind die Türen in geöffnetem Zustande feststellbar und vermögen in dieser Lage als eine Art von Führung für den Kuchen zu dienen. Indessen ist eine derartige Führung einerseits überflüssig, da sie bisher nur bei verhältnismäßig niedrigen und breiten Kuchen angewendet wurde, die auch beim Fehlen der Führung ohne jede Schwierigkeit in den Ofen eingebracht werden können. Andererseits ist sie für hohe schmale Kuchen unzureichend, da sich nur eine Führungslänge gleich der halben Stampfkuchenbreite ergibt, die also nur einen kleinen Bruchteil der reite des aus Sicherheitsgründen unumgänglichen Ganges zwischen der Vorderfläche des Stampfkastens und dem Koksofen beträgt. Der erreichte Fortschritt besteht also darin, daß wegen der Unterteilung jedes Klapptürflügels in zwei durch Klappscharniere verbundene Flächen die volle Gangbreite, die innrer wesentlich größer ist als die Stampfkastenkuchenbreite, überbrückt wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine für den angestrebten Zweck geeignete Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Führungswände i der Ofenkammer im Aufriß, Abb. 2 den Grundriß der Abb. i, Abb. 3 eine Ansicht auf die Stirnseite des Stampfkastens mit zusammengeklappten Türen in Richtung des Pfeiles der Abb. q., Abb. q. einen Grundriß der Abb. 3.
  • Die dem Ofen zugekehrte Stirnseite der Koksofenbeschickungsmaschine trägt an den beiden Stampfkastenwänden in Scharnieren c leicht drehbare Türen. Diese Türen bestehen aus j e zwei durch Scharniere d verbundene Blechtafeln a und b. Diese Tafeln a und- b dienen im gestreckten Zustand als Verlängerung der Stampfkastenwand und damit als beiderseitige Führung für den gestampften Kohlekuchen (s. Abb. i und 2).
  • Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Nachdem die Kohle im Kasten festgestampft ist, werden die Stampfkastenwände etwas abgezogen, so daß der Kuchen frei steht. Alsdann werden die vorderen Türen aufgeklappt (s. Abb. q. der Zeichnung), so daß sie die in Abb. 2 angegebene Lage einnehmen. Nun wird der gestampfte Kohlekuchen, der frei auf dem Stampfkastenboden steht, in die Ofenkammer eingefahren, indem der Boden durch eine Gallsche Kette vorbewegt wird. Damit er nach dem Einbringen des Kuchens in die Kammer wieder zurückgezogen werden kann, legt sich ein Druckschild, das beim Stampfen die hintere Begrenzung des Kuchens gebildet hatte, beim Einfahren des Kuchens bis an den Eingang der Ofenkammer mitgegangen war, gegen diesen Eingang. Nun kann der Boden unter dem Kuchen wieder zurückgezogen werden, und das Druckschild selbst wird auf Rollen auf dem Stampfboden zurückgefahren. Dabei sind die Scharniere, die die beiden Teile einer Tür verbinden, natürlich so angebracht, daß beim Durchdrücken des Kuchens ein Ausknicken nach außen nicht stattfinden kann. Nachdem der Ofen beschickt ist, werden die Türen zusammengeklappt (Abb.3 und q.) und nach Einsetzen von Riegeln als vordere Stirnwand des Stampfkastens während des Einfüllens und Stampfens der Kohle benutzt.
  • In der beschriebenen Weise gelingt es, durch die Anbringung einer Führung die hohen Kohlekuchen ungefährdet in den Ofen einzuführen und dadurch gegenüber dem bisherigen Zustand eine ganz wesentliche Verbesserung zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Koksofenbeschickungsmaschine, bei der zur gesicherten Einbringung des gestampften Kohlekuchens aus dem Stampfkasten in die Ofenkammer die Stampfkastentür in geöffnetem Zustande zur Führung des Kuchens dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel der Stampfkastentür aus durch Scharniere (d) verbundenen zusammenklappbaren Flächen (a, b) bestehen, die bei geöffneter Tür in gestrecktem Zustande die Stampfkastenwände bis an den Ofen verlängern und so den- freien Raum zwischen Stampfkasten und Ofenkammer seitlich überbrücken, deren Teilfläche (a) jedoch bei zusammengeklappter Türfläche zum Verschlusse des Stampfkastens dient. ä. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniere (d) durch an sich bekannte Anschläge verhindert werden, sich über ihre gestreckte Lage hinaus zu drehen, so daß die Flächen (a, b) beim Durchdrücken des Kuchens nicht nach außen ausknicken können.
DED47621D 1925-03-28 1925-03-28 Koksofenbeschickungsmaschine Expired DE456148C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2341639A1 (fr) * 1976-02-21 1977-09-16 Saarbergwerke Ag Paroi d'extremite, situee du cote du four a coke, d'une caisse a foulement pour le serrage de charbon a coke
DE19726964A1 (de) * 1997-06-25 1999-01-07 Dmt Gmbh Vorrichtung zur Verhinderung des Austretens von Füllgasen aus einer Koksofenkammer während der Beschickung mit Stampfkuchen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2341639A1 (fr) * 1976-02-21 1977-09-16 Saarbergwerke Ag Paroi d'extremite, situee du cote du four a coke, d'une caisse a foulement pour le serrage de charbon a coke
DE19726964A1 (de) * 1997-06-25 1999-01-07 Dmt Gmbh Vorrichtung zur Verhinderung des Austretens von Füllgasen aus einer Koksofenkammer während der Beschickung mit Stampfkuchen
DE19726964C2 (de) * 1997-06-25 1999-07-22 Dmt Gmbh Vorrichtung zur Verhinderung des Austretens von Füllgasen aus einer Koksofenkammer während der Beschickung mit Stampfkuchen

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