DE655949C - Bruestungsanschlussziegel - Google Patents
BruestungsanschlussziegelInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/30—Special roof-covering elements, e.g. ridge tiles, gutter tiles, gable tiles, ventilation tiles
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- E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
- E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
- E04D1/2914—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
- E04D1/2916—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of the same row
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Landscapes
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Description
- Brüstungsanschlußziegel Die Erfindung betrifft einen Brüstungsanschlußziegel, der in seinem unteren Teil dem in der eigentlichen Dacheindeckung verwendeten Ziegel entspricht. In seinem oberen Teil ist der Ziegel erfindungsgemäß zu einer Platte mit Verfalzungs- und Verstärkungsrippen ausgestaltet, auf welcher eine Zinkeindeckung aufliegt.
- Bisher wurden solche Brüstungen mit den üblichen Ziegeln hergestellt und die Abdeckung durch Platten aus Walzblei herbeigeführt, welches sich den verschiedenen Ziegelformen satt anschmiegen konnte. Wegen der beschränkten Verwendungsmöglichkeit von Walzblei ist die Herstellung eines solchen Anschlusses nicht mehr möglich. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Ziegels gestattet den Verzicht auf Bleiplatten als Abdeckung und die Verwendung von Zinkblech hierfür.
- Weitere Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß im Bereich des oberen Plattenteiles eine den Übergriff des benachbarten Ziegels ermöglichende hochgezogene Randleiste angeordnet ist, wenn es sich um einen rechten Anschlußziegel handelt. Bei einem linken Anschlußziegel entspricht die linke Kante der linken Kante des- zur Dacheindeckung verwendeten Normalziegels.
- In dem Plattenteil sind ferner an der Ober-und Unterseite Eindrückungen angeordnet, die durch eingeschlagene Nägel zu Löchern vervollständigt werden, wobei die Eindrükkungen in einer oder mehreren Reihen parallel zur Lösungskante oder parallel zur Kopfkante des Plattenteiles angeordnet sein können.
- Auf der Zeichnung zeigt Fig. i einen Längsschnitt nach Linie 1-i, durch Fig. 3 in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie 2-2 durch mehrere nebeneinanderliegende Ziegel, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung.
- In Fig. i ist im Schnitt eine Fensteröffnung dargestellt, in welcher der Fensterrahmen i angeordnet ist, der sich gegen den Rahmen :2 anlegt. Oberhalb eines Ständerholzes 3 liegt ein Vierkantholz 4, und mit dem Ständerholz 3 ist der Dachsparren 5 in bekannter Weise verbunden, auf dem Dachlatten 6 angeordnet sind, hinter welche die Aufhängenasen 7 von . beliebig gestalteten Ziegeln 8 mit Deckwulst greifen.
- Unmittelbar an dem Vierkantholz q. ist ein Brüstungsbrett g angeordnet, auf welchem der Ziegel io gemäß Erfindung befestigt ist. Der Ziegel io besteht aus drei Teilen, nämlich dem Plattenteil ioa, dem unteren Wulstteil Job und einer dazwischen angeordneten Übergangszone ioc.
- Der untere Wulstteil Job zeigt an der Oberseite und Unterseite die Ausbildung, die die zur Dacheindeckung verwendeten normalen Ziegel 8 besitzen; auf der Zeichnung ist beispielsweise ein Ziegel gewählt, wie er in dem Patent 599 798 dargestellt und beschrieben ist, d. h. ein Ziegel, der an der linken Seite einen durch zwei Rippen i T, 12 eingefaßten Wasserfalz 13 und an der rechten Seite einen Deckwulst 14 besitzt, dessen Unterkante auf einer neben der Rippe 12 angeordneten A'Üflageleiste 15 aufliegt.
- Der obere Teil ioa des Ziegels besteht aus einer Platte, die sich vom rechten Ziegelrand bis etwa in die Flucht der rechten Kante der Auflageleiste 15 erstreckt und höher als diese, jedoch tiefer als die obere Wölbung des Deckwulstes liegt.
- \eben der .Platte iot, liegt etwa in derselben Ebene wie die eigentliche Ziegelschale zwischen Auflageleiste und Deckwulst ein Plattenteil 16, welcher am Rande durch eine hochstehende Kante 17 begrenzt ist, während unterhalb der Platte Tot, am rechten Ende eine etwa gleich große Rippe 18 entlanggeführt ist. In einem solchen Abstand von der rechten Ziegelkante, daß die linke Randkante i7 des Ziegels bei Verlegung der Ziegel auf dem Dach noch Platz hat, läuft eine im Ouersclinitt etwa rechteckige Rippe i9, die über die Platte iot, nach unten hervorspringt und in die zwischen Auflageleiste 15 und Deckwulst 1¢ liegende Ziegelplatte hinein verläuft.
- Im Bereich des Mittelstückes ioc ist die Kante 17 hochgeführt, so daß ein Anschluß an die äußere Wasserfalzrippe i i hergestellt wird, und im gleichen Bereich beginnt auch die Wasserfalzrippe i2 sich aus dem Plattenteil 16 hochzuheben, während die Platte joa durch eine Schrägfläche 2o zu der zwischen Auflageleiste 15 und Deckwulst 14 liegenden Ziegelsichtfläche 21 herabgezogen ist. Im gleichen Abschnitt ioc hebt sich der Deckwulst 14. über die Ebene der Platte ioa hinaus.
- Der untere Teil Tob des Brüstungsziegels kann auch in anderer Form ausgebildet sein entsprechend der Ziegelart, mit der dieser Brüstungsziegel auf dem Dach vereinigt werden soll.
- In der Platte ioa befinden sich eine Reihe von Eindrückungen, und die Abdeckung des Brüstungsziegels wird so hergestellt, daß ein Zinkblech 23 mit dem einen Schenkel in bekannter Weise in das hochgehende Mauerwerk oder in das dort befindliche Holzwerk eingebunden wird, während der andere Schenkel durch einen Nagel 24 mit dem Ziegel und dem Brüstungsbrett 9 verbunden wird, wodurch gleichzeitig auch der Ziegel io auf dem Brüstungsbrett gehalten ist.
- Die Eindrückungen 22 werden durch das Hindurchtreiben eines Nagels zu Löchern 22 v ervollständigt, wobei die obere Eindrückung den Ansatzpunkt für den Nagel ergibt und die untere Eindrückung ein Aussplittern der Ziegelplatte verhindert. Die nicht durch Nägel eröffneten Eindrückungen sind daher nach .,Verlegen des Ziegels noch geschlossen, so daß däa Zinkblech 23 beispielsweise nur über das .er"ste Loch 22 zu gehen braucht. Zweckmäßig .werden mehrere Löcher in der Richtung parallel zur Längskante des Ziegels hintereinander angeordnet, so daß man je nach den Erfordernissen schmalere oder breitere Abdeckstreifen verwenden kann, und zweckmäßig werden auf jedem Plattenteil Tot, zwei solcher Lochreihen angeordnet, um in Richtung parallel zur Oberkante des Ziegels keine zu großen Nagelweiten zu erhalten. Auf jeden Ziegel kann das Zinkblech infolgedessen durch 2, 4., 6 oder 8 Nägel befestigt werden.
- Die obere Platte ioa wird zweckmäßig so lang gehalten, daß davon auch Teile abgenominen werden können, beispielsweise wenn der Ziegel mit der Gauben- oder Kaminbrüstung zusammentrifft. Normalerweise wird man die obere Platte etwa über die halbe Ziegellänge oder über zwei Drittel derselben sich erstrecken lassen.
- Um beispielsweise bei. einer Kaminbrüstung den Ziegel auch seitlich _ an den normalen Dachziegel anschließen zu können, kann der Ziegel gemäß Erfindung sowohl als rechter als auch als linker Anschlußziegel hergestellt werden. Auf der Zeichnung ist ein rechter Anschlußziegel dargestellt. Der linke Anschlußziegel ist so ausgebildet, daß er auf seiner linken Seite genau die Wasserfalzseite des Normalziegels 8 darstellt, wobei der Plattenteil ebenfalls nach rechts geht. Hierdurch kann das Brüstungsblech über die Plattenebene hinweg bis zu den seitlichen Kehlanschlüssen verlegt werden, so daß die ganze Zinkeindeckung einen geschlossenen Verwahrungsraum bilden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brüstwngsanschlußziegel, der in seinem unterlen Teil dem in der eigentlichen Dacheindeckung verwendeten Ziegel entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem oberen Teil zu einer Platte (ioa) mit Verfalzungs- und Verstärkungsrippen (17, 18, i9) ausgestaltet ist, auf welcher eine Zinkeindeckung (23) aufliegt. z. Brüstungsanschlußziegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Plattenteiles (ioa) eine den Übergriff des benachbarten Ziegels ermöglichende hochgezogene Randleiste (17) angeordnet ist (rechter Anschlußziegel). 3. Brüstungsanschlußziegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die linke Kante des Anschlußziegels der linken Kante des zur Dacheindeckung verwendeten Normalziegels (8) entspricht (linker Anschlußziegel). q.. Brüstungsanschlußziegel nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Plattenteil (ioa) an der Ober- und Unterseite Eindrückungen angeordnet sind, die durch eingeschlagene Nägel (2q.) zu Löchern (22) vervollständigt werden, wobei die Eindrückungen in ein oder mehreren Reihen parallel zur Längskante oder parallel zur Kopfkante des Plattenteiles (ioa) angeordnet sein können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL90222D DE655949C (de) | 1936-04-24 | 1936-04-24 | Bruestungsanschlussziegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL90222D DE655949C (de) | 1936-04-24 | 1936-04-24 | Bruestungsanschlussziegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655949C true DE655949C (de) | 1938-01-26 |
Family
ID=7287002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL90222D Expired DE655949C (de) | 1936-04-24 | 1936-04-24 | Bruestungsanschlussziegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655949C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2528479A1 (fr) * | 1982-06-10 | 1983-12-16 | Marley Betopan Sa Tuileries | Tuile mecanique sabliere |
-
1936
- 1936-04-24 DE DEL90222D patent/DE655949C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2528479A1 (fr) * | 1982-06-10 | 1983-12-16 | Marley Betopan Sa Tuileries | Tuile mecanique sabliere |
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