DE840591C - Nach Art von Moench und Nonne verlegbarer Hohlziegel zur Dacheindeckung - Google Patents

Nach Art von Moench und Nonne verlegbarer Hohlziegel zur Dacheindeckung

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DE840591C
DE840591C DEM3001A DEM0003001A DE840591C DE 840591 C DE840591 C DE 840591C DE M3001 A DEM3001 A DE M3001A DE M0003001 A DEM0003001 A DE M0003001A DE 840591 C DE840591 C DE 840591C
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DE
Germany
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hollow
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strip
hollow brick
brick
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DEM3001A
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English (en)
Inventor
Jose Eresue
Pierre Gabriel Mazelaygue
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Individual
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    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/04Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement
    • E04D1/045Vaulted roofing elements laid alternately side-up and side-down, e.g. monks and nuns tiles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04D1/2914Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
    • E04D1/2916Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of the same row
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Nach Art von Mönch und Nonne verlegbarer Hohlziegel zur Dacheindeckung Die bekannten zur Dacheindeckung verwendeten Hohlziegel, die in der Fachwelt als Mönch- und Nonnenziegel bezeichnet werden, zeichnen sich durch ihre architektonisch gute Wirkung, durch hohe Festigkeit und eine gleichwohl bestehende Handlichkeit bei der Durchführung der Eindeckarbeiten aus. Ein gewichtiger :Wachteil dieser Ziegelart besteht jedoch darin, daß sie infolge ihrer großen Wandstärke zu schwer und daß sie für steile Dächer unbrauchbar sind, da sie die Neigung zeigen, infolge ihres labilen Auflagers in ihrer Querrichtung zu kippen und infolge Fehlens jeglicher Haltenasen in ihrer Längsrichtung abzugleiten.
  • .Mit Rücksicht auf diese ungünstigen Eigenschaften werden die seither bekannten Hohlziegel fast immer in Mörtel verlegt oder aber zur Verhütung von Kippbewegungen mit kleinen Holzkeilen unterfüttert. Dadurch werden die Eindeckarbeiten äußerst umständlich und das Eigengewicht des Daches unnötig schwer, so daß oft die Konstruktion des Dachstuhles verstärkt werden muß. A11 diese Umstände verteuern das gesamte Dach und damit auch das ganze Gebäude derart, daß man schon seit längerem von der Verwendung dieser Ziegel trotz ihrer sonstigen großen Vorzüge mehr und mehr Abstand genommen hat.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Ausweg aus den hier aufgezeigten Schwierigkeiten zu finden und einen nach Art von Mönch und Nonne verlegbaren Hohlziegel zu schaffen, der zwar ebenfalls mit Hilfe der Strangpresse äußerst einfach und billig hergestellt werden kann, bei dessen Verlegung jedoch die einleitend erwähnten Nachteile vermieden werden.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung in erster Linie dadurch, daß der Hohlziegel in der Wandstärke schwächer gehalten und gleichzeitig mit einer oder mehreren leistenartigen Erhöhungen versehen ist.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung sind zwei leistenartige Erhöhungen an der konvexen Außenseite des Hohlziegels parallel und symmetrisch zur Scheitellinie angeordnet.
  • Auf diese Weise liegen die mit der Hohlseite nach oben verlegten Hohlziegel anstatt in einer, in zwei Unterstützungslinien auf der Dachschalung auf. Dadurch werden Kippbewegungen der Hohlziegel ebenso einfach wie wirksam xermieden. Ferner verhindern die leistenartigen Erhöhungen eines jeden Ziegels sein Abgleiten in der Längsrichtung dadurch, daß sie sich auf dem schräg unterhalb liegenden Ziegel oder auf dem Lattenwerk des Daches abstützen.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung können auch eine oder zwei leistenartige Erhöhungen auf der hohlen Innenseite des Dachziegels angeordnet sein.
  • Dazu muß erwähnt werden, daß die Hohlziegel mit den leistenartigenErhöhungen auf der Außenseite mit der Höhlung nach oben auf die Dachschalung gelegt werden, während die Hohlziegel mit den leistenartigen Erhöhungen auf der Innenseite mit der Höhlung nach unten die zuerst genannten Ziegel als Oberlage decken. Es ist verständlich, daß bei einer derartigen Verwendung von zwei verschiedenen Arten von Hohlziegeln ein architektonisch ebenso schönes Aussehen wie bei den bisher gebräuchlichen Hohlziegeln erreicht wird. Gleichzeitig entsteht zwischen den leistenartigen Erhöhungen auf der konvexen Seite der deckenden Ziegel eine Wasserablaufrinne.
  • Bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung laufen die leistenartigen Erhöhungen nicht ununterbrochen durch, sondern sie sind in mehrere Einzelstücke unterteilt, d. h. mehrmals unterbrochen.
  • Diese verschiedenen Ausführungsformen können übrigens gemäß dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Eindeckverfahren unter sich und mit den gebräuchlichen Hohlziegeln in jeder möglichen Weise zusammengestellt sein, sofern sichergestellt ist, daß der Hauptvorteil der Erfindung, nämlich ein Abgleiten der Einzelziegel in der Längsrichtung zu verhindern, gewahrt bleibt.
  • Nachstehend sind die durch die Erfindung erzielten Hauptvorteile noch einmal zusammengestellt.
  • Die Eindeckarbeiten werden dadurch wesentlich erleichtert, daß das Verkeilen der einzelnen Ziegel bzw. ihre Verlegung in Mörtel entfällt.
  • jede Gefahr des Abgleitens in der Längsrichtung und das Entstehen von Kippbewegungen der Ziegel in der Querrichtung ist ausgeschaltet. Es ist möglich, die neuen Hohlziegel gemeinsam mit gewöhnlichen Hohlziegeln zu verlegen. Andererseits kann man alle Arten der üblichen Hohlziegel durch die neuen Hohlziegel ersetzen.
  • Der Wasserablauf wird durch die zusätzlich geschaffene Rinne verbessert.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Abmessungen, die Form und die Lage der leistenartigen Erhöhungen entsprechend den Forderungen der Praxis abgeändert werden können.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sind in der Zeichnung einige Beispiele von bevorzugten Ausführungsformen dargestellt. Es zeigt in perspektivischer Darstellung Fig. i einen bekannten gebräuchlichen Hohlziegel zur Dacheindeckung, Fig. 2 einen Hohlziegel mit zwei leistenartigen Erhöhungen auf der konvexen Seite, Fig. 3 einen mit der hohlen Seite nach oben auf die Dachschalung aufgelegten Hohlziegel, Fig. 4 die Art der Auflage des einen auf den anderen, in der gleichen Längsreihe liegenden Ziegel, Fig. 5 das Verlegen der Ziegel in Längs- und Querreihen in der unteren und oberen Lage, Fig. 6 einen Hohlziegel, bei dem die leistenartigen Erhöhungen in einzelne kurze Stücke unterteilt sind, Fig. 7 einen Hohlziegel mit zwei und Fig. 8 einen Hohlziegel mit einer leistenartigen Erhöhung auf der hohlen Innenseite.
  • Der Dachhohlziegel i (Fig. 2 bis 5) ist an seiner konvexen Seite mit leistenartigen Erhöhungen 2 und 3 versehen, die parallel und symmetrisch zur Scheitellinie 4 angeordnet sind. Wird der Ziegel i auf eine Dachschalung 5 aufgelegt, so ruht er auf zwei Unterstützungslinien, nämlich den leistenartigen Erhöhungen 2 und 3, so daß jede Kippbewegung ausgeschlossen ist. Die leistenartigen Erhöhungen sind kürzer als die Länge des Ziegels, und zwar bleibt die schmälere Seite des halbkegelstumpfartig geformten Ziegels von diesen Erhöhungen frei. Bei der untersten Querreihe der Ziegel eines Daches stützen sich die Endkanten 6 und 7 der leistenartigen Erhöhungen 2 und 3 auf einen mit Kehlungen 8, in die die Ziegel i eingelegt werden, versehenen Riegel g, während sich die Erhöhungen der nächsten Ziegelquerreihe an der untersten Reihe abstützen.
  • Die untere Lage der Ziegel, deren Höhlung nach oben zeigt, wird durch die obere Lage mit der Höhlung nach unten so 'gedeckt, daß jeweils der Zwischenraum zwischen zwei Unterziegeln abgedeckt ist.
  • Bei dem mit io bezeichneten Hohlziegel nach Fig. 6 sind die leistenartigen Erhöhungen in Einzelstücke ii, 12, 13, 14 auf der einen Seite und in Einzelstücke 15, 16, 17, 18 auf der anderen Seite unterteilt.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.7 trägt der Hohlziegel ig auf der hohlen Innenseite zwei leistenartige Erhöhungen 2o und 21, während der Hohlziegel 22 nach Fig. 8 nur eine derartige Erhöhung 23 hat.
  • Die Ziegel können mit einer Öffnung 24 versehen sein, durch die ein Befestigungsnagel getrieben werden kann.

Claims (9)

  1. PATENTA\SYRVC1IE: i. Nach Art von Mönch und Nonne verlegbarer Hohlziegel, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer oder mehreren leistenartigen Erhöhungen (2 und 3, 11 bis 18, 20 und 21, 23) versehen ist.
  2. 2. Hohlziegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei leistenartige Erhöhungen (2, 3) an der konvexen Seite des Hohlziegels (i) parallel und symmetrisch zur Scheitellinie vorgesehen sind.
  3. 3. Hohlziegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei leistenartige Erhöhungen (20,2i) auf der konkaven Seite des Hohlziegels (i9) angeordnet sind.
  4. 4. Hohlziegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine leistenartige Erhöhung (23) auf der konkaven Innenseite des Hohlziegels (22) angeordnet ist.
  5. 5. Hohlziegel nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB die leistenartigen Erhöhungen in Einzelstücke (ii bis 18) unterteilt sind. '
  6. 6. Hohlziegel nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch eine Öffnung (24) im Hohlziegel zum Eintreiben eines Befestigungsnagels.
  7. 7. Verfahren zur Dacheindeckung mit Hilfe von Hohlzzegeln nach einem der Ansprüche 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß als untere Lage Hohlziegel (i) mit leistenartigen Erhöhungen auf der konvexen Seite verwendet werden, die von Hohlziegeln (i) gleicher Art als obere Lage gedeckt werden. B.
  8. Verfahren zur Dacheindeckung mit Hilfe von Hohlziegeln nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB als untere Lage Hohlziegel (i) mit leistenartigen Erhöhungen auf der konvexen Seite verwendet werden, die von Hohlziegeln (ig bzw. 22) mit leistenartigen Erhöhungen auf der konkaven Innenseite als obere Lage gedeckt werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dafl als untere Lage Hohlziegel (i) mit leistenartigen Erhöhungen auf der konvexen Seite verwendet werden, die von bekannten üblichen Dachhohlziegeln als obere Lage gedeckt werden. io. Verfahren zur Dacheindeckung mit Hilfe von Hohlziegeln nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Querreihe der Hohlziegel eines Daches in Kehlungen (8) eines Riegels (9) od. dgl. eingelegt werden, auf den sich die leistenartigen Erhöhungen dieser Hohlziegel abstützen.
DEM3001A 1949-06-27 1950-04-25 Nach Art von Moench und Nonne verlegbarer Hohlziegel zur Dacheindeckung Expired DE840591C (de)

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DEM3001A Expired DE840591C (de) 1949-06-27 1950-04-25 Nach Art von Moench und Nonne verlegbarer Hohlziegel zur Dacheindeckung

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0664366A1 (de) * 1994-01-21 1995-07-26 FORNACE LATERIZI VARDANEGA ISIDORO S.r.l. Dachziegel
ES2171348A1 (es) * 2000-05-04 2002-09-01 Altozano Enrique Gonzalez Cubierta de tejas curvas.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0664366A1 (de) * 1994-01-21 1995-07-26 FORNACE LATERIZI VARDANEGA ISIDORO S.r.l. Dachziegel
ES2171348A1 (es) * 2000-05-04 2002-09-01 Altozano Enrique Gonzalez Cubierta de tejas curvas.

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