DE1229270B - Stahlbetonrippendecke - Google Patents

Stahlbetonrippendecke

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DE1229270B DER32827A DER0032827A DE1229270B DE 1229270 B DE1229270 B DE 1229270B DE R32827 A DER32827 A DE R32827A DE R0032827 A DER0032827 A DE R0032827A DE 1229270 B DE1229270 B DE 1229270B
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Dr-Ing Harald Richter
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HARALD RICHTER DR ING
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    • E04B5/268End filling members to be placed between the floor and the wall, e.g. thermal breaks

Description

  • Stahlbetonrippendecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Stahlbetonrippendecke mit im wesentlichen auf die Deckenuntersicht bildenden Deckenplatten und mit Schalungskörpern, die die Seiten der Rippen begrenzen und unter Schaffung von Hohlräumen mit ihren unteren Rändern in Nuten auf der Oberseite der Deckelplatten eingreifen, sowie mit einer im wesentlichen die Rippen und den Deckenabschluß bildenden Ortbetonfüllung.
  • Es ist bereits bekannt, Stahlbetonrippendecken in der Weise herzustellen, daß auf eine Hilfsstützschalung Platten aufgelegt werden, in denen sich auf der Oberseite Nuten befinden, um in diese Hohlräume bildende Schalungskörper mit ihren Rändern der Seitenteile einzusetzen. Hierbei werden die Schalungskörper lediglich auf die Platten aufgestellt (französische Patentschrift Nr. 1131138). Eine Anwendung dieser bekannten Methode stößt aber in der Praxis auf beträchtliche Schwierigkeiten, weil die Hohlkörper beim Vergießen der Decke mit Beton von diesem leicht aus ihrer vorbestimmten Lage herausgeschoben werden. Dies wird noch dadurch begünstigt, daß die Schalungskörper in flüssigem Vergußbeton infolge Auftriebs aufschwimmen. Wenn die Hohlkörper stirnseitig offen sind, gelangt überdies auch Vergußbeton in unerwünschter Weise in die unter den Schalungskörpern gebildeten Hohlräume. Derartige Deckenkonstruktionen sind somit für die Praxis nicht besonders günstig, zumal da sie einerseits vor dem Auslegen der Deckenplatten die Errichtung einer diese tragenden Hilfsschalung erfordern, was einen unnötigen und nicht unbeträchtlichen Aufwand verursacht, und andererseits beim Betreten der Decke während des Bauzustandes wegen der instabilen Lage der Schalungskörper eine Beschädigung derselben möglich ist.
  • Es sind auch Stahlbetonrippendecken bekannt, bei denen die Rippen mit Montageträgern bewehrt sind, deren Fußleisten zur Auflagerung von Hohlblocksteinen (deutsche Patentschrift 803 674) bzw. von mit Hohlräumen versehenen Deckenplatten (USA.-Patentschrift 2 328 453) dienen. Sowohl die Hohlblocksteine als auch die Deckenplatten weisen ihrerseits seitliche Auflageransätze zur Auflagerung auf den Fußleisten der Montageträger auf. Die Deckenplatten zeigen zudem auf der Unter- und Oberseite schwalbenschwanzförmig profilierte, parallel zu den Rippen verlaufende Nuten. Diese bekannten Stahlbetonrippendecken sind jedoch nicht mit Schalungskörpern versehen, die die Seiten der Rippen begrenzen und unter Schaffung von Hohlräumen mit ihren unteren Rändern in Nuten auf der Oberseite der Deckenplatten eingreifen. Sie gehören daher nicht zu der engeren Gattung von Stahlbetonrippendecken, auf die sich die Erfindung bezieht. Abgesehen davon, können diese bekannten Decken vergleichsweise nicht mit einem so geringen Eigengewichtsanteil ausgebildet werden, da keine Möglichkeit zur Schaffung zusätzlicher Hohlräume besteht.
  • Zum Stand der Technik gehört auch eine Stahlbetonrippendecke, bei der die Untersicht der Decke bildende dünne, bewehrte Deckenplatten teilweise einbetonierte, parallel zueinander verlaufende Stahlgitterträger aufweisen, bei der ferner zwischen den Stahlgitterträgern trogförmig profilierte, hohlraumbildende Deckenfüllkörper angeordnet sind, die mit ihren freien Rändern in den Beton der Deckenplatten einbinden, und bei der die Deckenplatten, die freien Teile der Gitterträger und die Deckenfällkörper von einer den Deckenabschluß bildenden Ortbetonfüllung überdeckt sind (französische Patentschrift 1269 709, F i g. 4). Diese bekannte Konstruktion weist den Nachteil auf, daß die Deckenplatten wegen der mit ihnen verbundenen Gitterträger und Deckenfüllkörper einerseits nicht raumsparend transportiert werden können und andererseits ein verhältnismäßig großes Montagegewicht aufweisen. Auch sind sie nicht freizügig und gegebenenfalls mit gewissen Abwandlungen verwendbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die einga.ngs geschilderten Nachteile einer Stahlbetonrippendecke zu beseitigen, bei der die Schalungskörper nur lose in die Nuten auf der Oberseite der Deckenplatten eingesetzt sind. Hierbei sollen die vorgefertigten Einzelelemente der Decke raumsparend transportiert werden können und kein zu großes Montagegewicht aufweisen, ferner sollen zusätzlich je nach den Erfordernissen einfach zu verwirklichende Abwandlungen der Decke möglich sein.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Stahlbetonrippendecke der einleitend beschriebenen Art- ' bei der die Rippen in an sich bekannter Weise mit Montageträgern bewehrt sind, dadurch gelöst, daß der Abstand der unteren Ränder der Schalungskörper voneinander vor dem Einsetzen in die Nuten der Deckenplatten etwas größer ist als der Abstand der vorzugsweise schwalbenschwanzförmig profilierten Nuten, wodurch die unteren Ränder nach dem Einsetzen in die Nuten an deren äußeren Flanken der Nuten unter Eigenspannung anliegen, und daß die Stirnseiten der durch die Schalungskörper gebildeten Hohlräume mittels Abdeckplatten verschlossen sind, deren Basis schmaler ist, als die unteren Ränder der Schalungskörper voneinander entfernt liegen.
  • Bei einer derartigen Stahlbetonrippendecke weisen die darin eingesetzten Schalungskörper eine beträchtliche Vorspannung auf, durch die sie beim Aufbringen des Betons mit Sicherheit in ihrer vorgesehenen Lage verbleiben und insbesondere nicht infolge ihres Auftriebs aufschwimmen können. Darüber hinaus verhindert die erfindungsgemäße Ausbildung der stirnseitigen Abdeckplatten, daß flüssiger Beton in die Schalungshohlräume eindringt. Das Betreten der Decke iin Bauzustand führt hierbei zu keinerlei Lageveränderungen der Schalungskörper. Zweckmäßig bestehen letztere aus U-förmig gebogenen Platten aus Hartfasbrmaterial, Karton, Kunststoff oder Blech. Die Deckenplatten, die aus Beton, Ton, Kalksandstein oder anderem geeigneten Material bestehen können und auf denen erfindungsgemäß die erwähnten Schalungskörper befestigt sind, ermÖ97 lichen es, die an und für sich schweren Rippendekken mit ebener Untersicht so leicht wie möglich zu gestalten.
  • In den Oberseiten der Deckenplatten sind mehrere parallele Nuten mit Schwalbenschwanzprofil vorgesehen, in welche ein oder mehrere Schalungskörper gegebenenfalls unterschiedlicher Breite mit ihren unteren Rändern eingesetzt sind.
  • Zur weiteren Gewichtsverminderung können die Deckenplatten Hohlräume aufweisen. An ihren Seiten sind Auflagerleisten asymmetrisch zur Mittelebene der Deckenplatte angeordnet, so daß es möglich ist, diese Deckenplatten universell für alle möglichen Deckentypen dieser Art zu verwenden, wobei auch entweder ein fast die ganze Breite der Deckensteinplatte überspannender Schalungskörper oder ein solcher verwendet wird, der nur einen Teil der Dekkenplatte überspannt, wodurch die Rippen der Decke entsprechend breiter und stärker und somit bei geeigneter Armierung tragfähiger werden; es ist auch möglich, auf der Oberseite einer Deckenplatte beispielsweise zwei parallel zueinander liegende Schalungskörper anzubringen, wodurch zwischen den beiden die Deckenplatte tragenden Rippen noch eine zusätzliche Rippe, die durch Einlage von Bewehrungseisen in einfacher Weise ausgebildet werden kann, herstellbar ist. Die Variationsmöglichkeiten sind somit mannigfaltig.
  • Das eine Seitenteil der Schalungskörper wird vor oder bei der Verlegung in die für ihn in Betracht kommende Schwalbenschwanznut eingesetzt und das andere Seitenteil eiitgegen seiner elastizitätsbedingten Federeigenschaft gegen das gegenüberliegende Seitenteil in die entsprechende Nut hineingedrückt, in welche es hineingleitet und dann fes-tsitzt und festklemmt. Der Schalungskörper besitzt die notwendige Vorspannung, die ihn befähigt, erheblich größere Nutz- und Montagelasten aufzunehmen, als es ohne Vorspannung möglich wäre.
  • Eine stärkere Nachgiebigkeit des oberen horizontalen Teils des Schalungskörpers in vertikaler Richtung wird durch an den stirnseitigen Enden der Schalungskörper angeordnete Abdeckplatten verhindert, welche die stirnseitigen Öffnungen zwischen dem Schalungskörper und der Deckenplatte fast völlig schließen. Es lassen sich gegebenenfalls auch zwischen den stirnseitigen. Abdeckplatten liegende Stützplatten vorsehen. Diese z. B. aus Steinmaterial wie Ton, Beton od. dgl., insbesondere aus nagelbarem Material, z. B. Bimsbeton od. a., bestehenden Stütz- und Abdeckkörper, die also auf der Oberseite der Deckenplatten aufstehen und auf deren Oberseiten die Schalungskörper aufliegen, sollen eine gewisse Stärke aufweisen, damit sie bei dem Verlegen einen sicheren Stand haben. Dadurch wird aber auch zwangläufig erreicht, daß kein Vergußbeton in die Hohlräume unter den Schalungskörpern einzudringen vermag. Wegen ihrer ausreichend bemessenen Stärke können diese Steinkörper nicht kippen, ohne den darüberliegenden Schalungskörper aus der Verklemmung zu lösen. Dieses ist deswegen unmöglich, weil die Schalungskörper durch einen kippenden Stein noch fester als vorher eingespannt werden und damit der Stein selbst ebenfalls.
  • Wie erwähnt, haben die Stütz- und Abdeckkörper an ihren unteren äußeren Rändern gegenüber den Seitenflächen der Schalungskörper einen bestimmten Abstand, um deren Einsetzen in die Nuten in den Deckenplatten zu ermöglichen. Dadurch läßt sich mit den einfachsten Mitteln der Baustelle (Steinchen oder Holzspan) der verbliebene Restspalt zwischen den Seitenteilen der Schalungskörper und den Stütz-und Abdeckkörpern schließen, wodurch der Scha-# lungskörper nur mehr zusammen mit der unter ihm liegenden Deckenplatte transportiert werden kann.
  • Die Stütz- und Abdeckplatten der Schalungskörper können aber auch aus Platten, vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Schalungskörper selbst, bestehen, welche z. B. an ihren Rändern schwalbenschwanzförinige Lappen aufweisen, die ihrerseits in schwalbenschwanzförmige Ausschnitte an den Kanten der Stirnseiten der Schalungskörper eingreifen. Weiterhin können die Stütz- und Abdeckplatten an ihren unteren Rändern in die Nuten in den Deckenplatten ragende Lappen aufweisen, um dadurch zu verhindern, daß durch diese hindurch Vergußbeton in den Hohlraum unterhalb der Schalungskörper eindringt.
  • Schließlich können die aus dünnwandigem Material bestehenden stirnseitigen Abdeckplatten rechtwinklig umgebogene Randstreifen aufweisen, mit denen sie an den Innenseiten der Schalungskörper .bzw. auf der Oberseite der Deckenplatten aufliegen.
  • Die Deckenplatten können massiv und gegebenenfalls auch bewehrt sein, wenn dies zweckmäßig ist. Es ist aber auch möglich, die bereits erwähnten, mit Hohlräumen versehenen Deckenplatten zu verwenden.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch einen Teil einer Stahlbetonrippendecke, bei der auf jede Deckenplatte ein Schalungskörper aufgesetzt ist, F i g. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil der Decke gemäß F i g. 1, F i g. 3 einen Längsschnitt durch einen Teil der Decke gemäß F i g. 1, bei welcher die auf die Deckenplatten aufgesetzten Schalungskörper an den Stimseiten mit dünnwandigen Stütz- und Abdeckplatten verschlossen sind, F i g. 4 einen Teil eines Schaltungskörpers mit einer stirnseitigen Verschlußplatte, wie in F i g. 3 dargestellt, F i g..5 einen Schnitt durch eine Stütz- und Verschlußplatte und einen Teil des Schalungskörpers, in einer abgewandelten Form, F i g. 6 eine stimseitige Ansicht einer Deckenplatte mit zwei auf deren Oberseite befestigten Schalungskörpern, F i g. 7 eine stirnseitige Ansicht einer Deckenplatte, auf der in der Mitte ein kleiner Schalungskörper befestigt ist, und F i g. 8 einen Schnitt durch eine zweischalige Stahlbetonrippendecke.
  • Bei der Stahlbetonrippendecke, wie sie in F i g. 1 und 2 dargestellt ist, liegen die Deckenplatten 11 mit ihren seitlichen Auflageleisten 12 in an sich be-kannter Weise auf den Fußleisten 13 von Montageträgem 14 od. dgl. auf, deren Untergurt sie umschließen. Die Deckenplatten 11 haben an der Oberseite schwalbenschwanzförmige Nuten 15, in welche die unteren Ränder 16 der Seitenteile 17 der U-förmig gebogenen Schalungskörper 18 eingesetzt sind. Die Schalungskörper bestehen aus einem elastisch nachgiebigen Material, z. B. Hartfaserplatten, so daß infolge der Elastizität der Schalungskörper diese bzw. deren Ränder 16 durch Klemmung ausreichend fest mit der Deckenplatte 11 verbunden sind. In den Deckenplatten 11 können zur Gewichtsverminderung Hohlräume 19 angeordnet sein.
  • Die offenen Stirnseiten der Schalungskörper 18 sind durch Stütz- und Abdeckplatten abgeschlossen; wie F i g. 2 erkennen läßt, erfolgt dies beispielsweise durch einen Steinkörper 20, der auf der Oberseite der Deckenplatten 11 aufliegt und auf dessen Oberseite selbst der Schalungskörper 18 aufliegt. Der Steinkörper 20 hat eine solche Stärke, daß er infolge seiner Festklemmung zwischen dem Schalungskörper 18 und der Deckenplatte 11 nicht kippen kann, auch nicht bei hohem Druck des Vergußbetons.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform (Fig.3 und 4) besteht der stirnseitige Verschluß der Schalungskörper 18 aus einer Platte 21, vorzugsweise aus dem gleichen oder ähnlichen Material wie der Schalungskörper 18. In dem Rand 22 an den Stirnseiten der Schalungskörper 18 befinden sich schwalbenschwanzförmige Ausschnitte 23, in welche schwalbenschwanzförmige Lappen 24 an den Außenkanten der Platte 21 eingreifen. An der unteren Kante der Platte 21 sind Lappen 25 angeordnet, die in die Schwalbenschwanznuten 15 in der Oberseite der Deckenplatten 11 eingreifen, um dadurch zu verhindem, daß Beton in den Hohlraum unterhalb der Schalungskörper 18 eindringt. Vorzugsweise ist die Höhe der Platte 21 derart, daß diese im oberen Bereich etwas nach innen geneigt liegt, so daß dadurch verhindert wird, daß die Platte 21 mit ihrer Unterseite durch den Druck des Vergußbetons nach innen in den Hohlraum unterhalb des Schalungskörpers gedrückt bzw. gewölbt wird.
  • Es ist, wie F i g. 5 zeigt, auch möglich, am äußeren Rand einer als Abdeckplatte dienenden Platte 26 Klammern 27 anzubringen, mittels welcher die Verbindung zwischen den Platten 26 und den Schalungskörpern 18 erfolgt und durch die auch verhindert wird, daß die Platten 26 nach innen in den Hohlraum unterhalb der Schalungskörper 18 gedrückt werden.
  • Die vielseitige Verwendbarkeit der Deckenplatten 11 mit den zugehörigen Schalungskörpern lassen beispielsweise F i g. 6 und 7 erkennen. Auf eine in F i g. 6 dargestellte Deckenplatte 11' sind zwei kleinere Schalungskörper 18' aufgesetzt, die mit ihren unteren Rändern 16' jeweils in zwei einander benachbaite Nuten 15' mit Schwalbenschwanzquerschnitt eingreifen und in diesen festgeklemmt sind. Gemäß F i g. 7 kann auf einer Deckenplatte 11" gegebenenfalls auch nur ein kleiner Schalungskörper 18' befestigt sein. Im erstgenannten Fall wird zwischen jeweils zwei Rippen der Decke beiderseits der Deckenplatte 11' noch eine weitere Rippe oberhalb der Deckenplatte 11' jeweils zwischen den beiden Schalungskörpem 18' gebildet. Diese Rippe kann selbstverständlich in der üblichen Weise durch Einlage von Zugeisen bewehrt werden. Im zweiten Fall wird erreicht, daß die Druckzone der Betonrippen besonders groß ausgebildet ist.
  • In F i g. 8 ist die Deckenplatte 11... auf einer Seite mit schwalbenschwanzförmig profilierten Nuten 15... und auf der anderen Seite mit einem Paar Nuten 28 versehen. Die Deckenplatte 11... ist nun so verlegt, daß die Nuten 15"" nach unten weisen. In die Nuten 28 sind die Ränder 16 eines Schalungskörpers 18, wie erwähnt, eingesetzt und festgeklemmt. Dadurch ist es möglich, in die Nuten 15... Leisten oder Klötze 29 einzusetzen, an denen beispielsweise ein Putzträger 30 befestigt ist, der die Putzschicht 31 trägt.
  • Wie beispielsweise aus F i g. 6 hervorgeht, kann in der Deckenplatte 11' der Hohlraum 32 derart profiliert ausgebildet sein, daß nach Teilung der Deckenplatte längs der Linie 33 eine Auflageleiste 34 gebildet wird, um mit einem Deckenplattenteil den Raum zwischen zwei näher aneinanderliegenden Rippen in der Decke ausfüllen zu können. Es ist selbstverständlich auch möglich, die Deckenplatte 11", wie aus F i g. 7 ersichtlich, mit einer Bewehrung 35 in der Zugzone der Platte zu versehen, wenn die Festigkeitsanforderungen dies notwendig machen.
  • Die Anbringung eines Putzträgers mit Hilfe der in die Nuten 15... eingesetzten Leisten oder Klötze 29 gemäß F i g. 8 und die teilbare Ausbildung der Dekkenplatte 11' nach der Linie 33 in F i g. 6 sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Stahlbetonrippendecke mit im wesentlichen die Deckenuntersicht bildenden Deckenplatten und mit Schalungskörpern, die die Seiten der Rippen begrenzen und unter Schaffung von Hohlräumen mit ihren unteren Rändern in Nuten auf der Oberseite der Deckenplatten eingreifen, sowie mit einer im wesentlichen die Rippen und den Deckenabschluß bildenden Ortbetonfüllung, da - durch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Rippen in an sich bekannter Weise mit Montageträgern (14) bewehrt ist, daß der Ab- stand der unteren Ränder (16, W) der Schalungskörper (18, 18') voneinander vor dem Einsetzen in die Nuten (15, 15', 28) der Deckenplatten (ii, ll!, 11") etwas größer ist als der Abstand der vorzugsweise schwalbenschwanzförmig profilierten Nuten (15, 15', 28), wodurch die unteren Ränder (16, W) -nach dem Einsetzen in die Nuten (15, 15', 28) an deren äußeren Flanken unter Eigenspannung anliegen, und daß die Stirnseit-en der durch die Schalungskörper (18, 18') ge,-bildeten Hohlräume, mittels Abdeckplatten verschlossen, sind, deren Basis schmaler ist, als die unteren Ränder (16, W) der Schalungskörper (18, 18') voneinander entfernt liegen. . 2. Stahlbetonrippendecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungskörper (18, 18') aus U-förmig gebogenen Platten aus Hartfasermaterial, Karton, Kunststoff oder Blech bestehen. 3. Stahlbetonrippendecke nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mehrere, parallele, auf der Oberseite der Deckenplatten (11# angeordnete Nuten (15') mit Schwalbe#nschwanzproffl, in welche ein oder mehrere Schalungskörper (18') gegebenenfalls unterschiedlicher Breite mit ihren unteren Rändern (16') eingesetzt sind. 4. Stahlbetonrippendecke nach einem der An- sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stiTnseitigen Abdeckplatten aus Steinkörpern (20) bestehen, welche auf der Oberseite der Deckenplatten (11) aufstehen und auf deren Ober-seiten die Schalungskörper (18) aufliegen. 5. Stahlbetonrippendecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daßdie stimseitigen Abdeckplatten aus dünnwandigen Platten (21), vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Schalungskörper (18), bestehen, welche gegebenenfalls an ihren Rändern schwalbenschwanzförmige Lappen (24) aufweisen, die ihrerseits in schwalbenschwanzförmige Ausschnitte (23) an den stirnseitigen Rändern der Schalungskörper (18) eingreifen. 6. Stahlbetonrippendecke nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß die, Abdeckplatten an ihrem unteren Rand in die Nuten (15) der Deckenplatten (11) eingreifende Lappen (25) aufweisen. 7. Stahlbetonrippendecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die stirns#eitigen Abdeckplatten aus dünnwandigen Platten (26) bestehen, deren Randstreifen etwa rechtwinklig umgebogen sind und an den Innenseiten der Schalungskörper (18) bzw. auf der Oberseite der Deckenplatten (11) anliegen. In Betracht gezogene Druckschriften-C Deutsche Patentschriften Nr. 803 674, 837 763; französische Patentschriften Nr. 1131138, 1269 709; USA.-Patentschrift Nr. 2 328 453.
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