DE654776C - Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit unterteilten Speichereinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit unterteilten Speichereinrichtungen

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DE654776C
DE654776C DEF77065D DEF0077065D DE654776C DE 654776 C DE654776 C DE 654776C DE F77065 D DEF77065 D DE F77065D DE F0077065 D DEF0077065 D DE F0077065D DE 654776 C DE654776 C DE 654776C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen mit unterteilten Speichereinrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige und halbselbsttätige Fernsprechanlagen mit Registereinrichtungen, in denen von einer anrufenden Stelle Orts- und Fernverbindungen hergestellt werden können. Für die Hierstellung von Fernverbindungen besteht die zu wählende Nummer im allgemeinen aus; mehr Ziffern als die Nummern für die Ortsverbindungen, so daß die für Fernverbindungen zu wählende Ziffernanzahl die Aufnahmefähigkeit der normalen Ortsregister übersteigt.
  • Es ist nun bereits bekannt, einem Hiauptspeicher, dessen Aufnahmefähigkeit für die bei .der Herstellung von Ortsverbindungen benötigten Ziffern bemessen ist, ;einten Hilfsspeicher zuzuordnen, um seine Aufnahmefähigkeit bei Fernverbindungen zu vergrößern. Diese Anordnung bedingt ;einte verhältnismäßig umständliche Schaltung. Einmal müssen zwischen den beeiden Speichern biesondere Kupplungsorgane vorhanden sein; ferner kann der Ortsspeicher nicht so leinfach sein, wie er für den reinen Ortsverkehr notwendig wäre, weil gewisse Organe als Durchgangsorgane für die Benutzung dies Zusatzspeichers :erforderlich sind.
  • Es ist ferner bekannt, zwecks Vergrößerung der Aufnahmefähigkeit eines Speichers die Speichereinrichtungen miehrmals zu benutzen, wenn die Aufnahmefähigkeit zu klein ist, um alle Stromstoßreihen mit einemmal aufnehmen zu können. Diese Anordnung hat folgenden Nachteil: Wenn von einem Umrechner her Verbindungen über verschiedene Ämter aufzubauen sind unter Benutzung von Leitungen, die vielleicht erst nach reinigen Sekunden frei, d. h. belegbar sind, so kann nicht mit Sicherheit gerechnet werden, daß die für die Speicherung der ersten Impulsreihen benutzten Organe nach einer gewissen Zeit wieder frei sind. Grundsätzlich erscheint es aber im selbsttätigen Verkehr über größere Entfernungen nicht zweckmäßig, Verbindungen zusammenfallen zu lassen, wenn nicht sofort sondern :erst nach z bis 3 Sekundier einzelne Teile der notwendigen Leitungskiombination verfügbar sind. Während die normalen Speicher gestatten, einte Nummernreihe bestimmte Zeit zurückzubehalten in der Erwartung, daß die Verbindung nach kurzer Zeit zustande kommen kann, obschon im Augenblick der Nummernwahl für die Verbindung notwendige Leitungen noch besetzt sind, ist dies bei der mehrfachen Benutzung der Speichereinrichtungen nicht möglich.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden die Nachteile der bekannten Anordnungen dadurch vermieden, daß sowohl biet Einleitung einer Orts- als auch einer Fernverbindung zunächst ein freies Ortsregister belegt wird und, wenn die gewählte Kennziffer eine Fernverbindung kennzeichnet, die An-Schaltung eines freien Fernriegisters desselben Amtes an die anrufende Leitung zur Aufnahme der übrigen von, der anrufenden Stelle ausgesandten Stramsboßreihen herbeigeführt und der belegtel Ortsspeicher freigegeben wird.
  • Die Anordnung kann gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung so getroffen sein, daß die Orts- und Fernregister an Kontakte desselben Register: Suchers angeschlossen sind, der bei Einleitung einer Verbindung zunächst auf ein freies Ortsregister eingestellt wird, das bei Aufnahme einer eine Fernverbindung kennzeichnenden Kennziffer die Weiterschaltung des Registersuchers auf ein freies Fernregister herbeiführt.
  • Es ist ferner möglich, Orts- und Feinverbindungen an zwei getrennte Registersucher anzuschließen, die entweder hintereinander in der vom Gruppenwählerstno:mkreis zu den Registereinrichtungen führenden Leitung oder parallel an dieser Leitung liegen.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung .dargestellt. In Abb. i sind die Orts- und Fernregister andenselben Registersucher RS angeschlossen. Wenn von einem anrufenden Teilneh,mer T ein Verbindungss.tro.mkreis AS-GS belegt wird, sprechen über die Teilnehmerschleife die Relais A und B an. Von Plus am Kontakt 2 des Relais A über die Ruhekontakte 2 des Relais FW und i der Relais ZO und RPO, den. Unterbrecherkontakt und die Spule des Drehmagneten RS/1T des Registersuchers nach Minus wird der Magnet RSM erregt. Der Registersucher RS wird durch den Drehmagneten RSM schrittweise fortgeschaltet, bis über den d-Arm des Registersuchers ein freier Ortsumrechner aufgeprüft wird. Dann wird folgender Stromkreis für das Prüfrelais RPO geschlossen: Von Plus am Kontakt i des Relais A, die Wicklung des Relais RPO, den Ruhekontakt i des Relais FW, den d,-A= des Registersuchers RS, das Relais C nach Minus. Das Relais RPO unterbricht am Kontakt i den Fortschaltstromkreis über den Magneten RSM und schaltet statt dessen über seinen Kontakt 2 das Relais ZO an, welches sich über seinen Kontakt i und den Kontakt 2 .des Relais FW nach Plus am Kontakt 2 des Relais A hält und an seinen Kontakten 3 und 4. die mit den a- und b-Armen des Registersuchers verbundenen Leitungen zu dem Kontakt i des Relais B bzw. zu dem Relais FW durclischaltet.
  • Die von dem anrufenden Teilnehmer ausgesandten Stromstöße werden mittels des Kontaktes i des Relais B über den a-Arm des Registersuchers RS auf das Relais J des Ortsumrechners übertragen, wo die erste Stromstoßreihe durch das iooer-Schaltw verk Sl aufgenommen wird. Nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe wird das Relais MA des Orts-. umrechners erregt. Falls nun die Kennziffer `für Fernverkehr, beispielsweise O, gewählt -für ist, so wird über den entsprechenden 'Xontakt des Schaltwerli:es S, und den. Schaltarm b des Registersuchers das Umst.euerrelais FW erregt. Über den Kontakt 2 dies Relais A. den Arbeitskontakt g des Relais FW, die Ruhekontakte i der Relais ZF und RPF wird ein neuer Fortschaltstnomkreis für den Drehmagneten RSM des Registersuchers geschlossen. Das Relais FW hält sich gleichzeitig über seinen Kontakt 6 und den Kontakt 3 des Relais A unabhängig von dem Kontakt 3 des Relais ZO, dessen Stromkreis durch den Kontakt 2 des Relais F1,11 unterbrochen wird. Ferner schaltet das Relais FW mittels seiner Kontakte i und .1. den Prüfstromkreis vom Relais RPO auf das Relais RPF um. Dieser Stromkreis verläuft von Plus am Relais C des Fernumrechners, den Schaltarm c des Registersuchers RS, den Kontakt ¢ des Relais FW, das Relais RPF nach Minus am Kontakt q. des Relais A. Für die Erregung des den Fortschaltstromkreis unterbrechenden Prüfrelais RPF ist also ein Prüfstromkreis vorgesehen, der über einen anderen Schaltarm c geführt ist als der Prüfstromkreis (über Schaltarm L) für die Aufprüfung eines Ortsumrechner s. Auf diese Weise wird bei der Fox tschaltung des Registersuchers zwischen Orts= und Fernregister unterschieden.
  • Der Ortsumrechner ist durch Abfallen des Relais ZO freigegeben worden. Für die Stromstoßgabe auf dem Relais l/ des Fiernumrechners wird, sobald das Prüfrelais RPF bei der Aufprüfung eines freien Fernumrechners und über seinen Kontakt 2 das Relais ZF anspricht, folgender von dem Kontakt des Relais ZO unabhängiger Umgehungsstromkreis geschlossen: Vorn Kontakt i des Relais B über den Arbeitskontakt 3 des Relais ZF, den Schaltarm a des Registersuchers RS und das Relais J des Fernumrechners. Wie in der Zeichnung angedeutet ist, ist der Fernumrechner zur Aufnahme einer größeren Ziffernzahl bestimmt als der Ortsumrechner.
  • In Abb. 2 und 3 sind schematisch zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, bei denen die Ortsumrechner und .die Fernumrechner an zwei getrennte Registersucher' RS, und RS2 angeschlossen sind. In Abb.2 liegen die beiden Riegistersucher hintereinander in der vom Verbindungsstromkreis AS-GW zu den Registereinrichtungen führenden Leitung, in Abb. 3 liegen sie parallel an dieser Leitung. In beiden Fällen. wird ebenso wie in Abb. i bei Belegung eines AS-GW-Stromkreises zunächst ein Ortsumrechner belegt, und zwar durch den Registersucher RS,. Gibt die Kennziffer an, daß eine Fernverbindung hergestellt werden soll, so läuft vom Ortsumrechner aus gesteuert der Registersucher RS2 an und stellt sich auf einen Fernumrechner ein, der dann die Fernverbindungsnummer aufnimmt. In diesem Fall wird bei dem Ausführungsbeispiel Abb. 3 ebenso wie in Abb. i der Ortsumrechner sofort wieder verfügbar.
  • Zur Aasschaltung eines freien Orts- bzw. Fernumrechners an die anrufende Leitung kann ,auch -die in Abb. q. dargestellte Anordnung verwendet «-erden, bei der fein freier SchnursucherSS sich auf den belegten Verbindungsstromkreis AS-GW einstellt und ein mit dem Schnursucher verbundener Registersucher SS einen freien Ortsumrechner auswählt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : i. Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen mit unterteilten Speichereinrich.tun ge;n, in denen von einer anrufenden Stelle Orts- und Fernverbindungen vollkommen selbsttätig hergestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl bei Einleitung einer Orts: als auch einer Fernverbindung zunächst ein freier Ortsspeicher belegt wird, bei einer Ortsverbindung nur der Ortsspeicher ohne Belegung des Fernspeichers benutzt wird und wenn die gewählte Kennziffer eine Fernverbindung kennzeichnet, die Aasschaltung eines freien Fernspeichers desselben Amtes an die anrufende Leitung zur Aufnahme der übrigen von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstoßreihen herbeigeführt und der belegte Ortsspei:cher freigegeben wird. a. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Orts- und Fernregister an Kontakte desselben Registersuchers angeschlossen sind, der bei, Einleitung einer Verbindung zunächst auf ein freies Ortsregister eingestellt wird, das bei Aufnahme einer eine Fernleitung kennzeichnenden Kennziffer die Weiterschaltung des Registersuchers auf ein freies Fernregister herbeiführt. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kontakt, auf den das die Kennziffer aufnehmende Schaltwerk (S,) des Ortsregisters durch eine eine Fernverbindung kennzeichnende Kennziffer eingestellt wird, ein U mschaltrelais (FW ) des Ortsregistersuchers angeschlossen ist, .das den bei, der Belegung eines freien Ortsregisters hergestellten Prüfstromkreis über den Schaltarm (d) des Registersuchers (R.S') unterbricht und einen neuen Fortschaltstromkreis für den Registersucher herstellt, der von einem Präfrelais (RPF) abhängig ist, das über einen anderen Schaltarm (c) des Registersuchers ein freies Fernregister aufprüft. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß Orts- und Fernregister an zwei getrennte Registersucher angeschlossen sind, die hintereinander in der vom Gruppenwählerstromkrei,s zu den Registereinrichtungen führenden Leitung liegen (Abb.3) oder parallel an dieser Leitung liegen (Abt. q.). 5. Schaltungsanordnung nach U-spruch i bi,s q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Aasschaltung eines freien Orts-bzw. Fernregisters sich auf anrufende Leitungen eiaistellende Schnursucher (SS) und mit diesen gekuppelte Registersucher dienen.
DEF77065D 1934-02-07 1934-02-08 Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit unterteilten Speichereinrichtungen Expired DE654776C (de)

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