DE65463C - Verstellbarer Feuerungsrost - Google Patents

Verstellbarer Feuerungsrost

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Publication number
DE65463C
DE65463C DENDAT65463D DE65463DA DE65463C DE 65463 C DE65463 C DE 65463C DE NDAT65463 D DENDAT65463 D DE NDAT65463D DE 65463D A DE65463D A DE 65463DA DE 65463 C DE65463 C DE 65463C
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DE
Germany
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grate
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shaft
furnace
fire grate
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65463D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. LORENZ in Fellbach, Württemberg
Publication of DE65463C publication Critical patent/DE65463C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H17/00Details of grates
    • F23H17/06Provision for vertical adjustment of grate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
Bei manchen der gebräuchlichen Feuerungsroste für Oefen. bestehen folgende Uebelstände :
Ist ein Rost nur für Kohlenfeuerung, also mit weit von einander stehenden Roststäben eingerichtet, so fällt bei Holzbrand zu viel Glut nach unten, es wird daher Brennmaterial verschwendet. Ist dagegen ein Rost für Holzfeuerung bestimmt, so brennen Kohlen und Koks wegen ungenügender Luftzuführung von unten und leichten Verstopfens auf demselben nicht gut. Liegt der Rost tief, so ist die Glut zu weit entfernt von den Kochgeschirren, das rasche Kochen wird daher erschwert; liegt derselbe dagegen beständig hoch, so nimmt der Feuerraum zu wenig Brennmaterial auf, so dafs ein stärkeres Heizen bei kalter Witterung nur schwer möglich ist. Ferner kann das Reinigen der Roste nur bei geöffneter Ofenthür stattfinden, so dafs das lästige Eindringen von Aschenstaub in das Zimmer unvermeidlich ist.
Der nachstehend beschriebene Rost soll den genannten Uebelständen abhelfen, da derselbe sowohl beliebig hoch oder tief für Koch- oder Heizzwecke, wie auch enger oder weiter für Holz-, Koks- und Kohlenfeuerung passend verstellt werden kann.
Aus der beiliegenden Zeichnung ist die Construction der neuen Einrichtung ersichtlich.
Im Untertheil des Ofens, dem Aschenfall a, ist ein Lager al und in der Seitenwand eine Welle b drehbar gelagert, auf welcher aufsen eine Kurbel d und im Innern von α zwei Zahnräder c c aufgebracht sind.
Letztere greifen in die Zahnstangen e e ein, welche einen Rahmen f tragen, über welchem der Feuerrost g lagert. Die Stäbe g1 , von ungleichem dreieckigen Querschnitt, sind mittelst der Zapfen g2 im Rostrahmen 0 einzeln drehbar gelagert und durch Haken i und Oesen i1 mit dem Rahmen f jalousieartig beweglich verbunden, so dafs bei einer horizontalen Verschiebung der Welle b die Zwischenräume zwischen den Roststäben beliebig enger oder weiter gestellt werden können (Fig. 1, 2 und 11). Zu diesem Zweck ist der Rahmen f etwas kleiner als der Durchmesser des Feuerraumes k und sind die Zahnstangen e e durch umgelegte, jedoch die Drehung der Welle b gestattende Klammern /1 derart an die Welle gekuppelt, dafs bei einer horizontalen Verschiebung der letzteren die Zahnstangen und mit denselben der fest an diesen angebrachte Rahmen f und die an denselben gekuppelten Roststäbe g1 seitwärts verschoben werden.
Bei geeigneter Drehung der Welle b läfst sich der Rost durch die Wirkung des Zahnstangengetriebes beliebig hoch oder tief stellen, je nachdem das Feuer zum Heizen oder zum Kochen gebraucht wird. Die Reinigung des Rostes von der Asche geschieht durch ein mehrmaliges Hin- und Herschieben der Welle und dadurch bedingte Verstellung der Roststäbe. Um sowohl die Höherstellung des ganzen Rostes, wie die Stellung der einzelnen Roststäbe zu einander festlegen zu können, ist
aufsen auf der Welle b ein Sperrrad m angebracht, in welches eine am Ofen gelenkig befestigte umlegbare Sperrklinke η eingreift. Die Breite derselben ist so bemessen, dafs sich dieselbe bei möglichst weit herausgezogener Welle b, wobei sich die weiteste Stellung der Roststäbe zu einander ergiebt, zwischen die Ofenwand und das Sperrrad m legt (Fig. i), ein Zurückgehen der Welle in den Ofen daher verhindert und die gegebene Stellung festhält. An den flachen Seiten der Sperrklinke sind in der Mitte Winkel n1 angebracht, so dafs eine weitere Anlegfläche für das Sperrrad m geboten wird, um den Rost, wie in Fig. 2 und 11, festzustellen. Bei ersterer Stellung liegt der Winkel nl zwischen Sperrrad und Ofenwand, so dafs ein Zurückgehen der Welle b in den Ofen verhindert wird; bei letzterer Stellung (Fig. i) legt sich der Winkel vor das Sperrrad (Fig. 4), durch welches ein Herausgehen der Welle verhindert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbarer Feuerungsrost, dessen in einem dem Feuerungsraum entsprechenden Rostrahmen 0 drehbar gelagerte Roststäbe gl von ungleich dreieckigem Querschnitt mit einem unteren kleineren Rahmen f derart beweglich gekuppelt sind, dafs bei einer horizontalen Verschiebung der Welle b, an welche die mit dem Rahmen f fest verbundenen, zum Höheroder Tieferstellen des Rostes dienenden Zahnstangen e e durch Zahnräder c und Klammern / gekuppelt sind, gleichzeitig eine Verschiebung des Rahmens f bezw. der Roststäbe g1 und dadurch eine Veränderung der Zwischenräume zwischen denselben stattfindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65463D Verstellbarer Feuerungsrost Expired - Lifetime DE65463C (de)

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DE (1) DE65463C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0076585A1 (de) * 1981-10-05 1983-04-13 Trianco Redfyre Limited Kohle und Holz verbrennende Öfen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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