DE45659C - Kaffee-Röst- und Kühlapparat - Google Patents

Kaffee-Röst- und Kühlapparat

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DE45659C
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DE
Germany
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drum
housing
furnace
funnel
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45659D
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English (en)
Original Assignee
L. petersen in Kopenhagen, Frederiksberggade 28
Publication of DE45659C publication Critical patent/DE45659C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/08Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting
    • A23N12/10Rotary roasters

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1888 ab.
Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende Kaifee - Rost- und Kühlapparat zeichnet sich besonders dadurch aus, dafs Rösttrommel, Feuerung und Kühlraum derart in einem Gehäuse untergebracht sind, dafs alle beim Rösten und Abkühlen des Kaffees erforderlichen Manipulationen von aufsen vorgenommen werden können, ohne dafs es nöthig ist, den Apparat zu öffnen. Infolge dessen bleiben alle beim Rösten und Abkühlen entstehenden Dämpfe und Dünste in dem Apparat selbst und können durch ein Abzugsrohr direct ins Freie oder in den Schornstein abgeführt werden, so dafs der Raum, in welchem der Apparat steht, vollständig dunstfrei bleibt.
Der Apparat ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht. Fig. 1 zeigt denselben im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt, während Fig. 3 einen Theil desselben mit zur Seite geschobener Feuerung darstellt. Die Fig. 4, 5 und 6 sind Details.
Der Apparat besteht aus einem Gehäuse A, welches durch die Kanäle b und c mit dem Ableitungsrohr D für Rauch und Dämpfe in Verbindung steht. In diesem Gehäuse ist die Trommel E drehbar gelagert. Unter der Trommel befindet sich die Feuerung, an deren rechter Seite der Trichter G befestigt ist. Die Feuerung mit dem Trichter ist auf Schienen verschiebbar angebracht, so dafs sie sich zur Seite rücken läfst, um das Feuer von der Trommel zu entfernen und den Trichter G unter die Trommel E zu bringen. In dieser Stellung, welche Fig. 3 zeigt, steht der Trichter G mit dem Kühlraum H in directer Verbindung.
Die Trommel E ist mit einem Schieber / versehen, welcher an der Vorderseite einen horizontal liegenden Haken besitzt, in welchen ein an seinem vorderen Ende mit einem Handgriff K und am hinteren Ende mit einem Langloch Ll versehener Hebel L eingehakt werden kann, Fig. 4 und 5. Der Hebel L ist um einen Bolzen ο drehbar an einer Platte n befestigt, welche, dicht an der Vorderwand des Gehäuses A anliegend, an zwei Stangen m angenietet ist, die in quer durch das Gehäuse A gehenden Rohren verschiebbar gelagert sind, so dafs sie durch einen Zug an der Platte η vermittelst des Handgriffes K aus dem Gehäuse A herausgezogen werden können, wie in Fig. 6 in punktirten Linien gezeichnet ist. Um das Einhaken des Hebels L in den Haken des Schiebers / zu ermöglichen, sind die Platte η sowohl wie die Vorderwand des Gehäuses A mit genügend grofsen Ausschnitten versehen, durch welche der Hebel L hindurchgeschlagen werden kann, wenn er aus der in Fig. 5 in vollen Linien gezeichneten Stellung in die punktirte Stellung gedreht wird. In dieser letzteren Stellung greift das in L vorgesehene Langloch über den am Schieber / angebrachten Haken, so dafs, wenn man jetzt an dem Griff K in der Richtung des Pfeiles zieht, der Schieber / aus der Trommel E herausgezogen wird. Der in der Vorderwand des Gehäuses für das Durchschlagen des Hebels L vorgesehene Ausschnitt ist natürlich so grofs, dafs auch der Schieber I hindurch kann.
Damit durch den in der Vorderwand des Gehäuses angebrachten Ausschnitt kein Rauch hindurchtreten kann, wenn die Feuerung unter
der Trommel E steht, wird dieser Ausschnitt durch ein Blech ρ geschlossen (Fig. 4 bis 6), welches vorn an der Feuerung befestigt und mit derselben verschiebbar ist. Dieses Blech ρ verhindert zugleich, dafs der Schieber / aus der Trommel herausgezogen werden kann, so lange die Feuerung unter der Trommel steht; denn in diesem Falle verhindert das Blech ρ das Hindurchschlagen des Hebels L durch die Vorderwand des Gehäuses A. Erst wenn die Feuerung und mit ihr das Blech ρ zur Seite geschoben ist (Fig. 3) und der Trichter G unter der Trommel steht, ist der Ausschnitt in der Vorderwand des Gehäuses frei und der Hebel L kann in den Apparat hineingeschlagen und in den Haken des Schiebers eingehängt werden.
Der vordere, mit Kurbel versehene Lagerzapfen der Trommel E ist hohl und enthält einen bis in die Trommel hineinreichenden Löffel, welcher zum Entnehmen von Proben der in der Trommel befindlichen Kaffeebohnen dient.
Wo Gas als Feuerung benutzt wird, fällt die Feuerung fort und die Brenner werden in zwei Reihen unter der Trommel derart angeordnet, dafs zwischen denselben der Trichter G Platz findet.
In diesem Falle ist es aber gut, wenn zwischen dem Kühlraum H und dem Trichter G ein Schieber angeordnet ist.
Der Apparat wird in folgender Weise benutzt:
Der Deckel des Gehäuses wird aufgeklappt und der Kaffee in die Trommel eingefüllt, worauf man den Deckel wieder schliefst. Nun wird das Feuer durch eine an der Vorderseite des Gehäuses angebrachte Feuerthür angezündet und die Trommel so lange in Drehung gehalten, bis der Kaffee genügend gebrannt ist. Alsdann wird die Feuerung zur Seite geschoben, wodurch der Trichter unter die Trommel zu stehen kommt. Der Schieber / wird jetzt geöffnet und der Kaffee fällt durch den Trichter G in den Kühlraum, in welchem ein Rührwerk angebracht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kaffee-Röst- und Kühlapparat, bei welchem die Rösttrommel mit einem in dem Mantel derselben angebrachten Schieber / versehen ist, der durch einen an der Aufsenseite des Apparatgehäuses auf einer von zwei ausziehbaren Stangen m getragenen Platte η drehbar befestigten Hebel KL, welcher in den Apparat hineingeschlagen wird, geöffnet werden kann, und bei welchem die Feuerung seitlich mit einem Trichter G verbunden ist und zur Seite geschoben werden kann, wenn die Trommel entleert werden soll.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45659D Kaffee-Röst- und Kühlapparat Expired - Lifetime DE45659C (de)

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