DE83064C - - Google Patents

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DE83064C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Warming Or Keeping Food Or Tableware Hot (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Entleeren und Reinigen der Roste von Asche und Schlacke mufs bei gewöhnlicher Einrichtung von Hand geschehen und ebenso das Entleeren der Aschenkasten.
Diese letzteren werden zu dem Zwecke ausgezogen. Wenn nun das Feuer brennt, so fallen meistens währenddessen wieder Asche und Schlackentheile in den Aschenraum und versperren das Einschieben des Aschenkastens. Man hat wohl Kipproste zum bequemeren Entleeren schon früher benutzt; eine Einrichtung aber, bei welcher mit der Entleerung des Rostes zugleich auch der Aschenkasten entleert wird,, ohne dafs dieser aus dem Ofen gezogen zu werden braucht, ist nach Ansicht des Erfinders nicht bekannt. Die Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht eines Ofens mit der neuen Einrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 ein Verticalschnitt in Längsrichtung des Rostes, dieser und der Kasten in gewöhnlicher Lage,
Fig. 4 ein Verticalschnitt in Längsrichtung des Rostes, der Rost und der Aschenkasten gekippt.
Fig. 5 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe Rost und Aschenkasten mit dem Entleerungsmechanismus in beiden Lagen.
Der Rost A wird in seiner Mittellinie von zwei Drehzapfen B getragen; sein hinteres Ende ist durch eine gelenkig angebrachte Stange C mit dem Aschenkasten D verbunden. An der hinteren Querwand des letzteren steht ein Arm E vor, der durch eine Stange F mit einem Arm 'des Winkelhebels G gelenkig verbunden ist, dessen anderer Arm von einer Zugstange H erfafst wird, die seitlich an der Feuerung nach vorn läuft und hier mit einem Handgriff J versehen ist. Durch Vorziehen der Stange H kann daher der Aschenkasten gehoben und der Rost gekippt werden. Dieses bewirkt ein Entleeren des Rostes in den Aschenkasten, aus dem aber zugleich der Inhalt wegen der Neigung nach vorn rutscht. Da der Aschenkasten hier keine Querwand besitzt, sondern offen ist, drückt das darin befindliche Material beim Vorrutschen gegen die im horizontal laufenden Scharnier oben aufgehängte Thür des Aschenkastenraumes und öffnet sie. Alles, was zur Bedienung des Herdes also erforderlich ist, um ihn von Schlacke und Asche zu befreien, ist, am Griff J zu ziehen, worauf die Entleerung von selbst erfolgt.
Etwa am Rost festsitzende Schlacken können bei der aufrechten Stellung desselben besser gelöst werden, als wenn er horizontal liegt.
Beim Zurückstofsen der Stange H geht alles wieder in seine frühere Lage zurück, und auch die Aschenkastenthür schliefst sich von selbst durch ihr Eigengewicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum gleichzeitigen Umkippen des Rostes und des Aschenkastens mit selbstthätiger Entleerung des letzteren, dadurch gekennzeichnet, dafs mittelst einer Zugvorrichtung HGF der Aschenkasten hinten hochgehoben wird und hierdurch infolge seiner Verbindung mit dem Hintertheil des in Zapfen B drehbar gelagerten Rostes A durch eine Stange C dieser gekippt wird, während das aus dem geneigten Aschenkasten abrutschende Material durch seinen Druck die Thür des Aschenfalls öffnet und daraus heraustritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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