DE49705C - Vorrichtung zur Beseitigung der Asche bei Grudeöfen - Google Patents

Vorrichtung zur Beseitigung der Asche bei Grudeöfen

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Publication number
DE49705C
DE49705C DENDAT49705D DE49705DC DE49705C DE 49705 C DE49705 C DE 49705C DE NDAT49705 D DENDAT49705 D DE NDAT49705D DE 49705D C DE49705D C DE 49705DC DE 49705 C DE49705 C DE 49705C
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DE
Germany
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plates
ashes
grudeöfen
ovens
hot
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49705D
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English (en)
Original Assignee
A. KIRCHNER in Lindenau bei Leipzig, Lütznerstr. 22
Publication of DE49705C publication Critical patent/DE49705C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B13/00Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels 
    • F24B13/006Arrangements for cleaning, e.g. soot removal; Ash removal
    • F24B13/008Ash containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Der Ofen, welcher aufser zum Wärmen auch zum Kochen, Backen und Braten benutzt werden kann, ist entgegen den bisherigen ohne Rost, mit mehrtheiligem Blechboden, welcher nach Bedarf ganz oder theilweise aufgeklappt werden kann, construirt, wodurch der eigentliche Feuerherd leichter zugänglich und gleichzeitig ein Anfeuern mit Holz möglich ist.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht des Ofens mit einer Luftventilationsplatte a, welche durch rechts oder links an den Enden der Ventilationsplatte befindliche Excenterscheiben b beliebig gehoben und gesenkt- werden kann, um hierdurch das Zuführen der atmosphärischen Luft je nach der verlangten Lebhaftigkeit des Feuers zu reguliren, aufserdem lä'fst sich durch diese Ventilationsplatte α der Feuerherd beobachten, sowie die lebhaftere Verbrennung von Holz hierdurch bewirken und mithin das lästige Rauchen desselben vermeiden.
Der Entleerungscylinder d in Fig. 2, welcher in seinem Querschnitt einen Halbkreis bildet und sich, auf Achse % drehend zwischen den Lagern y bewegt, hat an der vorderen unteren Seite stumpfwinklige Ausschnitte/", Fig. 3, und wird vermittels des Zugknopfes c an Zugstange χ in Bewegung gesetzt, wodurch infolge der stumpfwinkligen Ausschnitte ein allmäliges Entleeren der Asche möglich ist und hierauf die zwischen der festen Scheibe in der Vorderwand befindliche Spiralfeder wieder in seine ursprüngliche Lage, d. h. geschlossen, gezogen wird.
Die Asche gelangt in den Aschenkasten g, welcher mit Ausnahme einer Oeffnung in der oberen vorderen ganzen Breitö vollständig geschlossen ist, wodurch ein Stäuben beim Füllen desselben durch die geschlossene Construction des Aschenkastens einerseits und des langsamen Füllens, veranlafst durch die stumpfwinkligen Ausschnitte des Entleerungscylinders, andererseits vollständig vermieden wird. Aufserdem befindet sich ■ an der hinteren Seite des Aschenkastens g eine Thür h zum Entleeren-desselben, sowie eine Handhabe zum bequemen Tragen des Kastens.
Fig. 5 zeigt die Untere Fläche des Ofens geschlossen, die Platten i können durch seitlich befindliche Scharniere ν in Fig. 6 nach rechts und links aufgeschlagen werden, wodurch eine bequeme Bedienung des Feuerherdes ermöglicht ist; aufserdem bilden die Scharniere durch die seitliche Befestigung an den Platten i, wenn letztere breifgelegt sind, eine Ebene mit diesen, stehen also nicht vor und sind einem seitlichen Verschieben der Kochgeräthe mithin nicht hinderlich.
Durch das Aufschlagen' der Platten i, wie in Fig. 6a punktirt angedeutet, liegt der ganze Feuerurigsraum offen zur Bedienung, so dafs man bequem die Glut nach jeder Weise schieben kann, um eventuell neues Feuerungsmaterial nachzulegen.
Alle Gase verbrennen, weil sie in die Glut niedergedrückt werden und dadurch die bedienende Person nicht belästigen. Durch die gleichmä'fsige Ebene der Platten z' ist ein Umstürzen auch der kleinsten Töpfe ausgeschlossen und ermöglicht sogar das Bedienen der Feuerung auf einer Seite während des Kochens.
Das Heben der Platten i erfolgt durch die Schlitze K mittelst Kratze oder Schaufel, ebenso

Claims (1)

  1. kann es aber auch mit den Fingern geschehen, da die vorderen Enden der Platten weniger heifs werden.
    Der Doppelwinkel I in Fig. 7 dient zum Heben der Bleche bei gufseisernen Oefen, bei denen der Zug auf der Stirnwand hineingeht, wodurch die Platten vorn sehr heifs sind; die Spitze m ist mit der inneren Seite der Bleche verbunden.
    Infolge dieser Verbesserungen ist es auch ungefährlich, diese Oefen durch Kinder bedienen zu lassen und dieselben in kleinerem Mafsstabe als Spielzeug herzustellen.
    Paτent-Anspruch:
    An Grudeöfen die Anordnung des mit den Ausschnitten f versehenen drehbaren Cylinders d, durch welchen beim Vorziehen des Knopfes c die Asche in den Aschenkasten befördert wird und welcher unter Einwirkung einer Feder nach, der Entleerung in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49705D Vorrichtung zur Beseitigung der Asche bei Grudeöfen Expired - Lifetime DE49705C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009023122A1 (de) 2009-05-22 2010-11-25 Gebr. Schmid Gmbh & Co. Träger für einen Siliziumblock sowie Herstellungsverfahren eines solchen Trägers

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DE102009023122A1 (de) 2009-05-22 2010-11-25 Gebr. Schmid Gmbh & Co. Träger für einen Siliziumblock sowie Herstellungsverfahren eines solchen Trägers

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