DE647017C - Fuellschachtheizofen fuer Fettkohlendauerbrand - Google Patents

Fuellschachtheizofen fuer Fettkohlendauerbrand

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DE647017C
DE647017C DEG89102D DEG0089102D DE647017C DE 647017 C DE647017 C DE 647017C DE G89102 D DEG89102 D DE G89102D DE G0089102 D DEG0089102 D DE G0089102D DE 647017 C DE647017 C DE 647017C
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DE
Germany
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heating furnace
flap
filling
filling shaft
charcoal
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ANTON GEUECKE
WILHELM MOENIG
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ANTON GEUECKE
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Füllschachtheizofen für Fettko#hlendauerbrand Man hat bereits versucht, Füllschachtheiz-Uen für Fettkohlendauerbrand einzurichten. Bei Öfen dieser Art soll die Verfeuerung von backendem Brennstoff iii Dauerbrandöfen dadurch ermöglicht werden, daß der Füllschacht von T-förmigen Rippen gebildet wird, welche im Innern des Ofens schmale Schlitze im Anschluß an den Füllraum bilden, sich nach der Ofenwandung zu wesentlich erweitern und im unteren Ende oberhalb des eigentlichen Feuerungsraumes frei inünden. Durch diese Anordnung soll erreicht werden, daß die Schwelgase mit der Verbrennungsluft sich in den Längskanälen des Füllschachtes mischen und das Gemisch der Feuerstelle zugeführt wird, wo es verbrennen soll. Dabei ist beabsichtigt, einen Teil des Umfanges des Schüttzylinders als Rostfläche zu benutzen. Die durch diese Anordnung ausgelöste Wirkung soll darin bestehen, daß das Feuerungsmaterial eine Verkokung erfährt. Wenn aber letzteres eintreten soll, wird die bei der Verkokung unausbleibliche Folge eintreten, daß der Brennstoff backt und quillt, wodurch die Dauerbrandfähigkeit, wenn nicht gar gänzlich, so doch zum großen Teil beseitigt wird, weil der Ofeninhalt hängen bleibt und nur durch ein verhältnismäßig starkes Feuer die angestrebte Verkokung zustandekommen kann.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung im wesentlichen in der Erkenntnis, daß gerade die Back- und Verkokungsfähigkeit eine weitgehende Einschränkung erfahren, also der Füllschachtinhalt langsam und milde erwärmt werden muß. Um dies herbeizuführen, ist erfindungsgemäß die Anordnun getroffen, .9 daß an einer Seitenwand des Füllschachtes, die dem. Rauchabzugkanal gegenüberliegt, von oben nach unten durchgehende Rillen, welche oben ins Freie münden, vorgesehen sind und weiterhin vor dem senkrechten Rauchabzugkanal eine Einschnürung nach Art einer düsenartigen Verjüngung mit darunterliegendem größerem Raum vorgesehen ist. Durch diese Anordnung wird bei völlig geschlossenem Regulierschieber. die Verbrennungsluft den Weg zwangsläufig durch die Schüttung nehmen müssen, wobei die sich nur mäßig entwickelnden Schwelgase mit der Frischluft verbinden und dieses brennbare Gemisch kurz vor dem- Rauchabzugkanal eine kleine Verfeuerungsstelle bildet, durch welche auch der feste Brennstoff entzündet wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Ofen in einem senkrechten Mittelschnitt bei Durchbrand von unten nach oben, Abb.:2 dieselbe Schnittanordnung bei Einstellung des Durchbrandes von oben nach unten, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Die Bauweise des Ofens an sich entspricht im allgemeinen dem Bekannten. Der Ofen besitzt runden oder rechteckigen Querschnitt, die inneren Wände werden durch Schamottesteine gebildet. Unterhalb des Rostes a. befindet sieh der Aschenfall b. Der Aschenraum kann durch eine Tür c verschlossen werden. Eine Feuertür d bekannter Art ist vorgesehen. Oben befindet sich eine Tür e oder eifte Klappe, durch welche der Brennstoff nacbde-7 füllt wird. In der Klappe oder Tür ist ein Drehregulierschieber f vorgesehen. Eine sich von der Tür oder Klappe e von vorn nach hinten senk-ende Wand /i. schließt den Feuerra,um nach oben ab. In der Wand ist eine öffnung i vorgesehen, die in einen geschlossenen Raum j mündet, der durch einen Stutzen k mit dem Schornstein in Verbindung steht. Beim'Anbeizen des Ofens wird die Aschenraumtür c geöffnet. Diese steht durch einen Lenker in. und einen Winkelhebel ii, mit einer außerhalb des Feuerraumes liegenden Zug-stange o in Verbindung, die auf eine drehbar gelagerte Klappe p einwirkt. Letztere ist die Verschlußklappe für die Öffnung i in der Wand h. Sie wird in Offenstellung 3iach Abb. i bewegt, wenn die Aschenraumtür c geöffnet wird. Dann entsteht ein Durchbrand von unten nach oben, wobei der Weg der Frischluft und der Gase durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet wird. Nach erfolgtem Anheizen wird die Aschenraumtür c ge- schlossen und durch die Fülltür e das Brenngut, nämlich Fettkohle, insbesondere Fettnußkohle, aufgegeben, b#is der Ofenschacht gefüllt ist. Durch das Schließen der Klappe c wird auch die Klappel-) geschlossen, und nunmehr findet der Durchbrand, wie bei Dauerbrandöfen allgemein, von oben nach unten statt.
  • Die Re '-elung der Luftzufuhr bzw. des Abbrandes geschieht durch mehr oder minder großes Öffnen des Drelischiebers f. Unterhalb der Fülltür c ist ein Gußkörper q vorgesehen, der den oberen Abschluß der vorderen Schamotteauskleidung r bildet. In dieser sind von oben nach unten durchgehende Rillen s angeordnet. Diese münden unter den Abdeckkörper q hinweg ins Freie. Durch die Rillen strömt ständig in verhältnismäßig geringein Maße Frischluft zu. Die Rillen s sind von oben nach unten verengt. Dadurch wird bei gefülltem Schacht die durch die Rille s zuströmende Frischluft teilweise in das Füilgtit gedrückt, während ein anderer Teil durch die Rillen hindurch nach unten den Weg nimmt über den Teil der aufgeschütteten Kohlen. welcher unmittelbar auf dem Rost a liegt.
  • Hinter dem geneigten Rost ist in der Schachtwandung eine Öffnung t vorgesehen, die in einen Rauchabzugkanal i( inündet. Letzterer reicht durch einen schrägliegenden Stutzen v in den geschlossenen Raum j, Die Frischluft und die Gase nehmen den durch Pfeile eingezeichneten Weg von oben nach unten durch den Feuerraum und dann von unten nach oben durch die Rauchabzugkanäle. Oberhalb der Durchtrittsöffnung t ist der Kanal it mit einer Einschnürung zu versehen. ,Diese Einschnürung wirkt in Verbindung mit df#ii unterhalb der Einschnürung geschaffenen 'hohlen Raum x wie eine Düse. An dieser Stelle entsteht eine starke Saugwirkung. aber auch eine innige Mischung der brennbaren Gase mit der Frischluft, so (laß an dieser Stelle auf dem Rost stets eine lebhafte Verbreilnung, wenn auch in kleinem Ausmaße, stattfindet. Durch die beschriebene Anordnung \vird ein schwacher Dauerbrand mit Fettmißkohle ermöglicht, und zwar vorzugsweise deshalb, weil die angegebene Durchführung der Verfeuerungsart denjenigen Vorgang stark fördert, iiiit Hilfe dessen in erster Linie die Fettkohle ihre Dauerbrandfähigkeit erhält, nämlich langsame und milde Erwär mung des Füllschachtinhaltes und dessen weitgehende Einschränkung der Back- bzw. -'#"'erkokungsfähigl,eit.
  • Es ist noch zu erwähnen. daß der Rost a als Drehrost ausgebildet ist. Er kann in bekannter Weise durch eine Zugstange 1 in oszillierende Bewegung versetzt -,verden. Mit Rücksicht darauf, daß sich mit der Zeit der Raum x hinter dem Rost mit Asche oder Kohlenteilchen füllen wird, wird derselbe durch eine Klappe .2 abgeschlossen, die am Rostrahmen 3 drehbar gelagert ist und mit einer Zugstange 4 in Verbindung steht, welche bei geöffneter Aschenraumtür c vön Hand erfaßt werden kann. Zieht man die Stange 4 nach außen, so kommt die Abschlußklappe 2 tind die Stange 4 in die in Abb. 2 eingezeichnete strichpunktierte Stellung, und der Raunix wird von etwa darin abgelagerten Bestandteilen geleert. Beim Schließen der Aschenraunitür c, also beim Dauerbrand, drückt. letztere gegen die Stange 4, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, so daß die Klappe 2 zwangsläufig geschlossen wird.

Claims (2)

  1. PATEN TA'-"# $PR ÜCHE: i. Füllschachtheizofen für Fettkohlendauerbrand init unterem Abbrand, Zufuhr der Verbrennungsluft von oben her durch die Fülltür und senkrechten Kanälen in der Tüllschachtwand, dadurch gekennzeichnet, daß die von oben nach unten durchgehenden Kanäle oder Rillen (s) oben uiiverschliüßbar ins Freie münden und nur an der dem Rauchabzug (u) gegenüberliegenden Wand des Ofens vorgesehen sind.
  2. 2. Füllschachtheizofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Rauchabzugkanal (u) eine Einschnürung (zu) nach Art einer düsenartigen Verjüngung; und darunter ein Flugaschesam-ZD melra.um (x) vorgesehen ist. 3. Füllschachtheizofen nach den Ansprächen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rillen (s) von oben na41i unten verjüngen. 4. Füllschachtheizofen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anheizklappe (p) in der oberen Abschlußwand (h) des Füllschachtes mit der Aschenraumklappe (c) mittels Lenker (m), Winkelhebel (n) und Zugstange (v) so verbunden ist, daß die Aschenraumtür und die Anheizklappe (p) gleichzeitig und gleichsinnig geöffnet und geschlossen werden.
DEG89102D 1934-11-06 1934-11-06 Fuellschachtheizofen fuer Fettkohlendauerbrand Expired DE647017C (de)

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DE (1) DE647017C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781039A (en) * 1957-02-12 Elmer r

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781039A (en) * 1957-02-12 Elmer r

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