DE646280C - Zimmerheizofen mit Oberluftzufuehrung - Google Patents
Zimmerheizofen mit OberluftzufuehrungInfo
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- DE646280C DE646280C DEB164137D DEB0164137D DE646280C DE 646280 C DE646280 C DE 646280C DE B164137 D DEB164137 D DE B164137D DE B0164137 D DEB0164137 D DE B0164137D DE 646280 C DE646280 C DE 646280C
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Description
- Zimmerheizofen mit Oberluftzuführung Die Erfindung betrifft den Betrieb von Zimmerheizöfen, derart, daß alle marktfähigen festen Brennstoffe darin eine möglichst vollkommene Verbrennung erfahren.
- Bekanntlich .erfordert die vollkommene Verbrennung der sich aus den Brennstoffen entwickelnden unverbrannten Rauchgasbestandteile die Zuführung hocherwärmter Oberluft. Diese Ober- oder Zweitluft wird dem Aschenraum des Ofens entnommen und durch das Regelorgan für die Verbrennungsluft mitgesteuert. Hierdurch wird erreicht, daß bei großer Verbrennungsluftöffnung, also starker Bildung von unverbrannten Gasen, eine verhältnismäßig große Menge Oberluft und umgekehrt bei starker Drosselung der Verbrennungsluft, also geringer Gasbildung, eine entsprechend geringere Menge Oberluft zugeführt wird. Nun gibt es aber Brennstoffe mit recht verschiedenem Gasgehalt; so haben z. B. Koks und Anthrazit einen sehr geringen Anteil an flüchtigen Bestandteilen, während beispielsweise Braunkohlenbrikette und Gasflammkohle einen hohen Anteil an diesen Bestandteilen aufweisen.' Versuche haben indessen gezeigt, daß es nicht möglich ist, diese hinsichtlich ihres Gasgehaltes durchaus verschiedenen Brennstoffe mit der gleichen von der jeweiligen Stellung des Unterluftschiebers beherrschten Oberluftmenge vollkommen zu verbrennen. Es lag nahe, diese dem wirklichen Gasgehalt des Brennstoffes entsprechende Oberluftmenge durch ein besonders zu betätigendes Organ einzuregeln. Das hat man auch bereits verwirl@licht. Es zeigt sich jedoch der erhebliche. Nachteil, daß es dem Laien überlassen bleibt, ob und welche Menge Oberluft er zuführt, so daß Bedienungsfehler unvermeidbar sind. Hier setzt die Erfindung ein.
- Diese besteht darin, der Oberluft, die in an sich bekannter Weise vom Unterluftschieber zusammen mit der Verbrennungsluft gesteuert wird, eine Voreinstellung zu geben, die @es gestattet, eine dem jeweiligen Gasgehalt des Brennstöffes angepaßte maximale Oberluftmenge festzusetzen. Hierzu dient ein in dem Oberluftkanal selbst oder an der aus dem Aschenraum in den Oberluftkanal führenden öffnung - vorgesehenes Regelorgan, das von vornherein so eingestellt wird, daß der Ofen die für den in Aussicht genommenen Brennstoff passende Oberluftmenge erhält. Dieses Regelorgan braucht also im Gegensatz zu dem für die Verbrennungsluft bestimmten Regelorgan nicht dauernd verstellt zu werden, sondern es soll nur ein einziges Mal bei Inbetriebnahme des Ofens eingestellt und später nur bei grundsätzlichem Brennstoffwechsel, beispielsweise übergang von Koks auf Braunkohlenbrikette, verstellt werden.
- Ein den zuvor geschilderten Betrieb ermöglichender Zimmerheizofen ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar in Fig. i in einem Längsschnitt und in Fig. z in einer Rückansicht, teilweise aufgebrochen.
- Der mit der Fülltür f, der Feuertür ä, dem Rost r und dem Aschenraume versehene Ofen o weist seitlich des Füllschachtes k den Kanal b für die Oberluft auf, die hocherhitzt aus der Feuerbrücke d den aus dem Füll Schacht aufsteigenden Rauchgasen entgegeü=, tritt, sie umwirbelt und verbrennt. An dcr@ Vorderwand des Aschenraumes e befindet sich der die Verbrennungs- und Oberluft gemeinsam einsteuernde Unterluftschieber a. An dem Übergang des Aschenraumes zum Oberluftkanal b befindet sich ein z. B. als Schieberin ausgebildetes Regelorgan, das von einem an der Rückwand des Ofens gelagerten, vor einer Skala drehbaren Handhebel i1 je nach der zur Verbrennung gelangenden Brennstollart von vornherein eingestellt wird. Damit der Laie bei Übergang zu einer anderen als der ursprünglichen Brennstoffart, z. B. von Gaskoks auf Brikette, die Oberluftmenge diesem neuen Brennstoff anpassen kann, dreht er den Hebel auf die entsprechende Ankündigung; der Schieberin wird dann ohne weiteres auf den Zulaß der für den neuen Brennstoff richtigen Oberluftmenge eingestellt.
- Der wesentliche Fortschritt der neuen 1?inichtung besteht darin, daß man ohne Verzicht Üüf die Vorteile der einfachen Bedienung .lediglich des Unterluftschiebers im täglichen Betriebe eine dem jeweils verfeuerten Brennstoffe angepaßte Oberluftmenge dadurch zuführen kann, daß nur einmal die Oberluftregelung für den betreffenden Brennstoff vorgenommen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zimmerheizofen mit Oberluftzuführung, dadurch gekennzeichnet, daß bei ständiger gemeinschaftlicher Regelung der Verbrennungs- und der Oberluft die Menge der Oberluft entsprechend dem jeweils zur Verwendung gelangenden Brennstoff mittels eines besonderen Drosselorgans (Schieberin) voreinstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB164137D DE646280C (de) | 1934-02-06 | 1934-02-06 | Zimmerheizofen mit Oberluftzufuehrung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB164137D DE646280C (de) | 1934-02-06 | 1934-02-06 | Zimmerheizofen mit Oberluftzufuehrung |
Publications (1)
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| DE646280C true DE646280C (de) | 1937-06-11 |
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ID=7005138
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB164137D Expired DE646280C (de) | 1934-02-06 | 1934-02-06 | Zimmerheizofen mit Oberluftzufuehrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE646280C (de) |
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1934
- 1934-02-06 DE DEB164137D patent/DE646280C/de not_active Expired
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