DE547710C - Fuellschachtdauerbrandofen - Google Patents

Fuellschachtdauerbrandofen

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DE547710C
DE547710C DEF66941D DEF0066941D DE547710C DE 547710 C DE547710 C DE 547710C DE F66941 D DEF66941 D DE F66941D DE F0066941 D DEF0066941 D DE F0066941D DE 547710 C DE547710 C DE 547710C
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filling
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DEF66941D
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Description

  • Füllschachtdauerbrandofen Die Verbrennung, fester Brennstoffe mity hohem Anteil an flüchtigen Bestandteilen und gleichzeitig hohem Aschengehalt in Füllschachtdauerbrandöfen bereitet besonders für die Zimmerheizung Schwierigkeiten, teils durch die starke Wärmeentwicklung, infolge deren ein vorzeitiges Destillieren des Brennstoffes stattfindet, teils durch die schlechte Verbrennbarkeit der sich infolgedessen ergebenden Schwelprodukte.
  • Zur Beseitigung dieser Mißstände ist bereits vorgeschlagen worden, in solchen Öfen zentrale Füllschächte anzuordnen, die den Brennstoff entsprechend der fortschreitenden Verbrennung auf den unter dem Füllschacht angeordneten Rost führen.
  • Als Nachteil hat sich dabei ergeben, daß die Brennstoffnachfuhr aus dem Füllschacht ungleichmäßig oder in zu großen Mengen erfolgt, so daß sehr bald ein Mangel an ausreichender Frischluft und damit eine nur unvollkommene Verbrennung eintritt.
  • Weiterhin ist vorgeschlagen worden, zur Vermeidung dieser übelstände die Frischluftzufuhr durch seitlich des Verbrennungsgehäuses angeordnete düsenähnlich verengte Kanäle zu vermehren, die infolge ihrer Düsenwirkung die Frischluft mit den Heizgasen innig durchmischen sollen. Die Anordnung erwies sich jedoch nur dann als vorteilhaft, wenn auf dem Rost keine übermäßig großen Brennstoffmengen vorhanden waren und die Verbrennung mit Unterbrechung stattfand.
  • Eine denkbar günstige Ausnutzung der Brennstoffe wird der Erfindung gemäß durch einen Füllschachtdauerbrandofen erreich; dessen Füllschacht von einem mit Öffnungen für die Zufuhr von Verbrennungszweitluft versehenen Nachverbrennungsraum umgeben ist, der aus sich nach oben erweiternden Kanälen besteht.
  • Die den Feuerraum umgebenden Einsatzwände sind von den Seitenwänden durch Zwischenräume getrennt und tragen an ihrem oberen, wulstartig vorspringenden Rande Öffnungen für die Zweitluftzufuhr. Diesen Öffnungen liegt eine Wulst der den Füllschacht umgebenden feuerfesten Verkleidung gegenüber, die durch die bei der Verbrennung stichflammenartig verbrennenden Heizgase auf Rotglut gebracht wird und nach Art eines Zündgewölbes die Verbrennung weiterhin unterhält und fördert.
  • Die durch die nach den Rosten hin konkav gebogene Ableitungswand auf die Roste geförderten Brennstoffe gelangen in der Weise außerhalb des Füllschachtes zur Verbrennung, daß im letzteren nur geringe Mengen Schwelgase aufsteigen können. Diese werden an einer an der Feuerungstür des Füllschachtes angebrachten Doppelwand verdichtet und das Verdichtungsprodukt in das Innere des Ofens mittels einer besonderen Tropfleiste zurückgeführt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i einen Füllschachtdauerbrandofen im Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • Der Füllschachtdauerbrandofen besteht aus einem mit Füßen i versehenen Untersatz 2, in dessen Einkerbungen 3 die Vorderwand q., die Rückwand 5 und die Seitenwände 6 des Ofens eingreifen. Auf die Kanten dieser Außenwände ist ein Kranz ;7 gelegt, auf den der obere Aufsatz 8 gesetzt ist, der durch eine mit Reinigungsöffnung versehene Platte g verschlossen wird. Die Außenwände 4., 5 und 6 des Ofens werden zweckmäßig zum Teil mit einer feuerfesten Schamottemasse io ausgekleidet. 1n dem Ofen ist ein Füllschacht 11 angeordnet, der an seinem oberen Ende durch eine Tür 12 verschließbar ist. Diese Fülltür besitzt eine innere Wand 13, deren unterer Teil 14 so abgebogen ist, daß er in den Füllschachtraum hineinreicht. Auch die Seitenwände 15 des Füllschachtes werden zweckmäßig mit einer Schamotteschicht verkleidet und besitzen an ihren unteren Enden einen Wulstrand 16.
  • Der von der Schamotteverkleidung io der Eisenwände 6 und der Schamotteverkleidung des Füllschachtes 15 begrenzte Verbrennungsraum besteht aus sich nach oben erweiternden Kanälen 36, um die Geschwindigkeit der aufsteigenden Heizgase zu verlangsamen und neben einer guten Verbrennung eine gute Wärmeübertragung zu bewirken. In dem unteren Teile des Ofens ist ein Einsatz vorgesehen, dessen Seitenwände 17 so angeordnet sind, daß ein Luftspalt zwischen ihnen und den Außenwänden 6 des Ofens bestehen bleibt, Die Einsatzwände 17 haben oben vorspringende Kanten 18 und besitzen daselbst düsenartige öffnungen ig. In der Mitte unterhalb des Füllschachtes ist eine zweischenklige Ableitungswand 2o vorgesehen. Zu beiden Seiten dieser Ableitungswand 20 sind Roste 21 angeordnet, die durch eine Rüttelvorrichtung 22 so verschoben werden können, daß sie sich teilweise unter die Ableitungswand legen. Durch die Einsatzwände 17, die Rückwand 23 des Einsatzes, die Schenkel der -,11,bleitungswand 2o und die Roste :2i werden die eigentlichen Feuerungsräume gebildet. An der Vorderseite dieser Feuerungsräume sind ein oder mehrere herausnehmbare Stehroste 24 und eine oder mehrere Feuertüren 25 vorgesehen. Unterhalb der Roste befindet sich ein Aschenkasten 26, der durch die Tür 27 aus dem Ofen entfernt werden kann.
  • Die Wirkungsweise des Ofens ist folgende: Die auf den Rosten 21 entwickelten Verbrennungs- und Schwelgase "treten durch den Ringspalt zwischen den Wulsten 16 des Füllschachtes und 18 des Feuerungseinsatzes 17 in die Verbrennungskanäle 36 ein. Durch'die Wände 17 erhitzte Luft tritt durch die Düsenöffnungen i g hindurch und entzündet die noch unverbrannten Teile der Rauchgase. Es entstehen an dieser Stelle Stichflammen, die den Wulstrand 16 der Schamottewand 15 zum Glühen bringen, so daß fortlaufend gute Vorbedingungen zur Nachverbrennung gegeben sind.
  • Die Füllschachtdauerbrandöfen gemäß der Erfindung können auch so ausgebildet werden, daß allseitig um den Fülischacht herum Kammern zur Nachverbrennung der flüchtigen Gase angeordnet werden. Ein solcher Ofen ist nicht nur geeignet zur Verbrennung von Brennstoffen mit hohem Gehalt an flüchtigen Bestandteilen und hohem Aschengehalt, sondern in ihm kann auch jeder andere beliebige Brennstoff verfeuert werden.
  • In gleicher Weise kann die Erfindung auch als Kachelofen- oder Kamineinsatz oder als Warmwasserheizkessel für Zimmerheizung ausgebildet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllschachtdauerbrandofen mit einem den Füllschacht umgebenden Verbrennungsraum und mit öffnungen für die Zufuhr von Verbrennungszweitluft, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweitluftöffnungen (ig) einem an der unteren Kante des Füllschachtes angeordneten Wulst (16) gegenüberliegen.
  2. 2. Füllschachtdauerbrandofen nach Anspruch i mit im Abstand von den Seitenwänden der Feuerung angeordneten Einsatzwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweitluftöffnungen (ig) in Wulsträndern (18) am oberen Ende der Einsatzwände (17) angebracht sind.
  3. 3. Füllschachtdauerbrandofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Füllschacht umgebende Nachverbrennungsraum aus sich nach oben erweiternden Kanälen (36) besteht.
DEF66941D 1928-10-03 1928-10-03 Fuellschachtdauerbrandofen Expired DE547710C (de)

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DE547710C true DE547710C (de) 1932-04-02

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ID=7110549

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DE (1) DE547710C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2420781A (en) * 1947-05-20 Magazine heating stove with gas
DE830560C (de) * 1950-03-31 1952-02-04 Kori G M B H H Lufterhitzer, insbesondere zum Heizen kleiner Haeuser, Landhaeuser u. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2420781A (en) * 1947-05-20 Magazine heating stove with gas
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