DE656557C - Fuellschachtfeuerung mit Abbrand von oben nach unten fuer Briketts und andere gasreiche Brennstoffe - Google Patents
Fuellschachtfeuerung mit Abbrand von oben nach unten fuer Briketts und andere gasreiche BrennstoffeInfo
- Publication number
- DE656557C DE656557C DEB172729D DEB0172729D DE656557C DE 656557 C DE656557 C DE 656557C DE B172729 D DEB172729 D DE B172729D DE B0172729 D DEB0172729 D DE B0172729D DE 656557 C DE656557 C DE 656557C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- shaped
- opening
- chute
- grate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 title claims description 19
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 7
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title description 7
- 210000003323 beak Anatomy 0.000 claims description 14
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 10
- 239000002956 ash Substances 0.000 description 4
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 235000002918 Fraxinus excelsior Nutrition 0.000 description 2
- 238000002309 gasification Methods 0.000 description 2
- 239000003077 lignite Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000011819 refractory material Substances 0.000 description 2
- VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N Chromium Chemical compound [Cr] VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000188250 Idas Species 0.000 description 1
- 101150057104 MCIDAS gene Proteins 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 229910052804 chromium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011651 chromium Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000003063 flame retardant Substances 0.000 description 1
- 230000001535 kindling effect Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 239000004449 solid propellant Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
- F23B60/02—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving with combustion air supplied through a grate
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
- F23B2700/011—Combustion apparatus for solid fuel with fuel shaft for steam boilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
- Füllschachtfeuerung mit Abbrand von oben nach unten für Briketts und andere gasreiche Brennstoffe DieErfindung erstreckt sich auf Füllschachtfeuerungen mit Abbrand von oben nach unten, vornehmlich für gasreiche feste Brennstoffe, wie z. B. Braunkohle, Braunkohlenbriketts usw.
- Bei bekannten Feuerungen dieser Art ist zur Einführung der Luft an der -Wand des unten durch einen Entaschungsschieber und oben durch einen Deckel verschließbaren Füllschachtes ein von dem Aschenraum aufsteigender Kanal angeordnet. Dieser Kanal steht durch schräg nach abwärts gerichtete Wandschlitze mit dem Schachtraum in Verbindung.
- Von diesen Feuerungen unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Füllschachtfeuerung dadurch, daß unmittelbar über dem muldenförmigen Schachtboden in dessen Seitenwand ein in einen Schnabel auslaufender, rinnenförmiger Rost mit regelbarer L ufteinlaßöffnung_ befestigt ist. Außerdem ist der mit feuerfestem Stoff ausgekreidete Schacht durch eine aus gleichartigem Stoff bestehende, mit einer einzigen in .einen Gasabzugskanal ausmündenden Öffnung versehene Platte abgeschlossen, welcher Öffnung gegenüber eine durch einen Schieber regelbare Einlaßöffnung für die Zusatzluft vorgesehen- ist. Diese Ausgestaltung gibt die Möglichkeit, durch den rinnenförmigen Rost mit regelbarer Lufteinlaßöffnung der Oberfläche der Brennstoffsäule die zur Vergasung und Zündung erforderliche Luftmenge zuzuführen, die Verbrennungstemperatur in dem eigentlichen Verbrennungsraum, der im Schachtoberteil von den glühenden Wänden, der glühenden Deckplatte und der glühenden Brennstoffoberfläche begrenzt ist, wesentlich zu steigern und durch Einführung von Zusatzluft durch die Öffnung der Deckplatte quer zum Gasstrom die Gase vollständig- zur Verbrennung zu bringen. Nach Herausziehen des Rostes läßt sich der Schacht von den Aschenresten ohne Mühe reinigen. Auch können oberhalb des Schnabelrostes in der Seitenwand des Schachtes noch verschließbare Rohrstutzen vorgesehen sein, um ohne Abnahme der Abdeckplatte das Einbringen des Brennstoffes und eines - Zündfeuers in den Schacht zu ermöglichen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen Fig.i und z senkrechte Schnitte durch den Füllschacht, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Abdeckplatte und ihren mittels eines Schiebers verschließbaren Abzugkanal, Fig. q. einen waagerechten Schnitt durch:: den Abzugkanal nach Linie B-B der _Fig:rc Fig. 5 einen waagerechten Schnitt dur ek den Füllschacht oberhalb des über seineriÜ.. Boden angeordneten Schnabelrostes, Fig. 6 und 6 a den in die Öffnung der Schachtwand eingesetzten Flanschring in Draufsicht und Querschnitt, Fig. 7 und 7 a das an dem Flanschring zu befestigende Rohrstück in Draufsicht und Seitenansicht und Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch den an dem Rohrstück befestigten Schnabelrost. Die Feuerung besteht aus einem durch einen muldenförmigen Boden abgeschlossenen Schacht a, der mit feuerfestem Stoff ausgekleidet ist und durch eine aus gleichartigem Stoff bestehende Platte m abgedeckt ist. Diese Platte besitzt einen waagerecht, schräg oder senkrecht gerichteten Abzugkanal p, in welchen die Gase aus dem -Schacht durch eine Öffnung n eintreten können. Gegenüber dieser Öffnung n ist in der Kanalwand eine durch einen Schieber c regelbare Öffnung o zur Einführung von Zusatzluft in den abziehenden Heizgasstrom vorgesehen.
- Um der Oberfläche der Brennstoffsäule des Schachtes' die zur Vergasung und Zündung erforderliche Luft zuzuführen, _ ist in der Schachtwand oberhalb des muldenförmigen Bodens eine mit einem Flanschring i# eingefaßte Öffnung ausgespart. Der Flanschring besitzt auf seiner Innenwand keilförmige Rippen g (s: Fig. 6 und 6a) und dient zur Befestigung eines mit Zapfen i auf seiner Außenwand versehenen Rohrstückes h (s. Fig. 7 und 7a), Idas durch eine niederschraubbare Platte l verschließbar ist. Wird das einen Handgriff k tragende Rohrstück in den Flanschring eingeführt und nach abwärts geschoben, so greifen die Zapfen i hinter die keilförmigen Rippen des Flanschringes und drücken das Rohrstück mit seinem flanschartigen Rand dicht schließend gegen den Flanschring. An dem Rohrstück ist ein in einen Schnabel auslaufender, rinnenförmiger Rost r (Fig: 8) befestigt, durch welchen die durch - das Rohrstück eintretende Luft in die Brennstoffsäule unmittelbar über dem Schachtboden eingeführt wird.
- Da der Schnabelrost in der letzten Phase des Abbrandes der Brennstoffsäule glühend wird und so den völligen Ausbrand des 'schwer verbrennlichen Brennstoffrestes ermöglicht, ist er zweckmäßig aus einem Spezialguß oder Blech mit einem hohen Prozentgehalt an Chrom oder einem anderen widerstandsfähigen, feuerfesten Stoff hergestellt. Ist die . Brennstoffsäule völlig niedergebrannt, so wird das Rohrstück 1a mitsamt dem Schnabelrost r und dem Lufteinlaßventil l an :dem Griff k aus dein Ringflansch f ausgeho-''ban. Durch Freilegung der Seitenöffnung der k@@hachtwand können nun Asche und sonstige $ennstoffrückatände bequem aus dem Schacht herausgeholt werden.
- Bei Füllschachtfeuerungen sehr großer Abmessungen kann der Schnabelrost nur lose auf das Rohrstück aufgeschoben sein. Bei der Reinigung wird in diesem Falle der Schnabelrost mittels eines geeigneten Werkzeuges getrennt herausgezogen..
- Um ohne Abheben der Abeckplatte den Brennstoff in den Füllschacht einfüllen und ihn anzünden zu können, kann man oberhalb des Schnabelrostes in der Schachtwand, wie das Fig. z zeigt, ein oder mehrere dem Schnabelrosteinbau ähnliche Rohrstücke h in verschiedenen Höhenlagen anordnen.
- Soll die Feuerung nach Einfüllen des Brennstoffes in den Schacht in Betrieb gesetzt werden, so wird nach Öffnen des Lufteinlaßventils L des Schnabelrostes und Öffnen des den Eintritt von Zusatzluft regelnden Schiebers c der Schachtabdeckplatte mit Hilfe von Papier, Spänen, Kleinholz u.-dgl. im Schacht'oberhalb des Brennstoffes Feuer angemacht und dadurch die obere Schicht der Brennstoffsäule gezündet. In dem gegen Wärmeabstrahlung isolierten Feuerraum wird mehr Wärme erzeugt, als die Wände in derselben Zeit abgeben können. Da der brennenden Brennstoffschicht ständig eine bestimmte Menge Erstluft durch die Brennstoffsäule hindurch von dem geöffneten Lufteinlaßventil des Schnabelrostes her zuströmt und ferner den Gasen des Feuerraumes ein Strom von Zusatzluft durch die Öffnung o der Abdeckplatte beigemischt wird, so wird die Temperatur in dem von glühenden Wänden umschlossenen Feuerraum derart gesteigert, daß die Gase restlos verbrannt werden, ohne daß die für die Verbrennung theoretisch erforderliche Luftmenge nennenswert überschritten zu werden braucht.
- Die in 'der Schachtfeuerung erzeugten Heizgase können beliebig verteilt. werden, indem man sie z. B. einen metallenen oder keramischen Heizkörper durchströmen läßt oder sie zur Beheizung von Sparherden, Luftheizungs- und Trocknungsanlagen, Brenn- und Backöfen, Wasser- und sonstiken Flüssigkeitserhitzern, kleineren Dampfkesseln, Heizungskesseln usw. ausnutzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Füllschachtfeuerung mit Abbrand von oben nach unten für Briketts und andere gasreiche Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß` die Schachtseitenwand unmittelbar über dem muldenförmigen Schachtboden einen in einen Schnabel auslaufenden, rinnenförmigen Rost (r) mit regelbarer Lufteinlaßöffnung (L) trägt und der mit feuerfestem Stoff ausgekleidete Schacht durch eine aus gleichartigem Stoff bestehende, mit einer einzigen in einen Gasabzugskanal (p) ausmündenden Öffnung (n) versehene Platte (in) abgeschlossen ist, welcher Öffnung gegenüber eine durch einen Schieber (c) regelbare Einlaßöffnung (o) für die Zusatzluft vorgesehen ist. z. Füllschachtfeuerung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmige, mit seinem Rand sich dem muldenförmigen Schachtboden anpassende Rost (r) an einem mit einem Flansch versehenen Rohrstück (lt) ab- nehmbar befestigt ist. 3. Füllschachtfeuerung nach Anspruch-i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem Flansch versehene Rohrstück (h) mit Zapfen (i) versehen ist, die hinter keilförmige Ansätze (g) in -der Öffnung der Schachtwand schiebbar sind und damit einen luftdichten Verschluß zwischen Flansch und Schachtwand herstellen. q.. Füllschachtfeuerung nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Schnabelrostes (r) in verschiedenen Höhen der Schachtwand verschließbare Rohrstutzen (h) zur Brennstoffbeschickung und Anfeuerung vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| YU656557X | 1935-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656557C true DE656557C (de) | 1938-02-10 |
Family
ID=25559875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB172729D Expired DE656557C (de) | 1935-02-06 | 1936-01-29 | Fuellschachtfeuerung mit Abbrand von oben nach unten fuer Briketts und andere gasreiche Brennstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656557C (de) |
-
1936
- 1936-01-29 DE DEB172729D patent/DE656557C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH681254A5 (de) | ||
| DE10256585B3 (de) | Holzbackofen | |
| DE2602811C3 (de) | Raumheizgerät | |
| DE656557C (de) | Fuellschachtfeuerung mit Abbrand von oben nach unten fuer Briketts und andere gasreiche Brennstoffe | |
| DE427973C (de) | Dauerbrandofen fuer Brennstoffe aller Art mit Fuellschacht und unterem Abbrand | |
| DE1454386A1 (de) | Heizkessel | |
| DE547710C (de) | Fuellschachtdauerbrandofen | |
| DE1141767B (de) | Raumheizofen für Abfallbrennstoff. | |
| DE2934721A1 (de) | Wechselbrandkessel. | |
| DE910472C (de) | Stehender Heizkessel mit ringzylindrischem, von Rauchgaszuegen durchsetztem Wassermantel | |
| DE653944C (de) | Kaminfeuerung zum wahlweisen oder gleichzeitigen Betrieb mit festem Brennstoff oder mit Gas | |
| DE410532C (de) | Kessel fuer Zentralheizungen | |
| DE461096C (de) | Fuellofen mit Heizmantel und zwischen diesem und dem Ofen liegendem Luftumlaufkanal | |
| DE938096C (de) | Herdfeuerung | |
| DE589700C (de) | Vorrichtung zum Anzuenden von festen Brennstoffen | |
| DE401915C (de) | Heizvorrichtung nach Art der Saegespaeneoefen mit um einen Luftkanal herum aufgeschichtetem Brennkoerper | |
| DE424500C (de) | Fuellfeuerung fuer insbesondere minderwertige, staubfoermige oder feinkoernige Brennstoffe mit Zufuehrung und Vorwaermung der Verbrennungsluft | |
| DE397946C (de) | Heizofen fuer minderwertige, wasserreiche Brennstoffe (Braunkohle, Torf, Lignit u. dgl.) mit Vorvergasung des Brennstoffes auf einer von den Verbrennungsgasen beheizten Rutschflaeche und Ableitung der Schwelgase nach dem Verbrennungsraum | |
| DE908185C (de) | Heizofen mit Fuellschacht | |
| DE58462C (de) | Fahrbarer Ofen für Dampfkessel | |
| DE582411C (de) | Kuechenherdkessel | |
| DE75522C (de) | Brennofen für ununterbrochenen Betrieb | |
| DE368961C (de) | Ofen zum Verfeuern von Torf mit Vortrocknung des frisch aufgegebenen Brennstoffes durch die Heizgase | |
| DE434702C (de) | Fuellfeuerung fuer feste Brennstoffe | |
| DE803559C (de) | Koch- oder Heizofen mit einem Schuettraum fuer das Heizgut |