DE4241C - Neuerungen an Innen-Oefen für Mantel-Regulir-Küllöfen - Google Patents

Neuerungen an Innen-Oefen für Mantel-Regulir-Küllöfen

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DE4241C
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N. BUCHGENS SOHN in Aachen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/02Doors specially adapted for stoves or ranges

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Description

1878.
Klasse 36.
NAPOLEON BÜSCHGENS SOHN in AACHEN. Neuerungen an Innenöfen für Man tel-ßeg ul i r-Fü Il öf en.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1878 ab.
Bei den Reguliröfen zum Einsetzen in durchbrochene Mäntel ist der Umstand, dafs die in Angeln drehbaren Einfüll- und Schürthüren beim Oeffnen derselben viel Platz wegnehmen und mit den Thüren des Mantels zusammenstofsen, sehr unangenehm. Diese Thüren mit ihren Griffen verhindern, wenn sie geöffnet sind, das Schliefsen der Mantelthüren. Der vorliegende Reguliröfen ist deshalb mit Schiebethüren versehen, deren Construction später beschrieben wird.
Um das schädliche Glüh end werden des Feuerkastens zu verhüten und ein langsames, gleichmäfsiges Ausstrahlen der Wärme zu bewirken, giebt es kein anderes Mittel, als das Ausmauern mit Chamottesteinen. Um dies ohne Umstände bewerkstelligen zu können, macht man den Feuerkasten viereckig und schiebt die vier Chamottesteine, welche zu diesem Zweck eigens, zwei für jede Ofennummer, geformt sind, in den vier Ecken auf Gehrung zusammen. Eine hält aldann die andere und es bedarf nicht der Anwendung von Lehm oder Klebsand, um sie fest zu halten. Dies ist in Fig. 3 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Eine weitere Unbequemlichkeit der seitherigen Reguliröfen liegt in der Unzugänglichkeit der Roste. Der Stehrost bewirkt ein gleichmäfsiges Brennen der Kohlen nicht. Nach meinen Beobachtungen bringt er im Gegentheil die ihm zunächst liegenden Schichten in heftigen Brand und hierdurch die Thür ins Glühen. Diese verzieht sich dadurch und schliefst nun nicht mehr dicht; womit aber auch die Regulirung ihr Ende erreicht hat. Der Ofen ist dann thatsächlich kein Reguliröfen mehr.
Um den einzigen liegenden Rost, der in vorliegender Construction angewendet wird, rein halten zu können, d. h. zu bewirken, dafs beim Feueranmachen stets die sämmtlichen Rückstände aus dem Aschenkasten entfernt werden können, macht man den Rost A zum Aus- und Einschieben durch die untere Regulirthür geeignet, Fig. 2 und 3. Zu diesem Zwecke läfst man denselben auf zwei Schiebleisten α laufen und giebt ihm an seinem vorderen Rande einen Henkel α1, um ihn daran herausziehen zu können. Er darf dann natürlich nicht breiter sein als die Thür B. Das Mafs, um welches der Feuerkasten breiter ist als der Rost, wird durch zwei eiserne Stäbe a2a2 ausgefüllt, welche wie der Rost durchbrochen sind und an welchem die Schiebleisten für den Rost sich befinden.
Zieht man diesen Rost heraus, so fällt die Asche und Schlacken auf die Platte c, welche mit der Unterkante der Thür B in gleicher Höhe liegt. Vor dieser Thür, am Untersatz des Ofens, ist eine Oeffnung, welche in den Aschenkasten führt. Man zieht die Asche mit einer Krücke von der Platte c weg und scharrt sie durch diese Oeffnung in den Aschenkasten. Der hierbei entstehende Staub wird augenblicklich von dem Luftzug in den Ofen eingezogen.
Bei diesem Ofen ist der ganze Feuerkasten aufsen mit Rippen versehen Die wesentlichste Verbesserung des Ofens besteht in den Schiebethüren B und C. Diese Thüren laufen in dem Falz, der einestheils durch die gehobelte Kante ζ der Thüröffnung, anderenteils durch den Winkel y gebildet wird, welcher seitlich an den Thürrahmen genietet ist. Ein Flacheisenstab χ verhindert das Herausnehmen der oberen Thüre C, während die untere Thüre B sich auf zwei Stifte x'xl aufstützt. Ein Stift x'2 dient der oberen Thüre zum Aufsitzen, wenn sie ganz herabgelassen ist.
Die Thüren selbst sind ganz dünn und innen ringsum mit einer niedrigen abgehobelten Abrichtleiste versehen. Jede Thür ist in der Mitte mit einem horizontalen Quersteg e versehen, der wie die Thüre in den Falz eingreift. Dreht man mit einem besonderen Schlüssel nur um eine Umdrehung an der Schraube der Thür, welche in der Thür selbst fest, aber drehbar ist, so schiebt eine unter dem Steg in einer viereckigen Vertiefung eingelegte Mutter η den Steg von der Thür weg und gegen den Winkel, wo er sich anstemmt und die Thür gegen die gehobelte Kante des Rahmens preist. Man kann mittelst dieser einfachen Schraubvorrichtung die Thüren nicht allein fest und sicher verschliefsen, sondern an jeder beliebigen Stelle feststellen (um z. B. anfangs beim Anfeuern mehr oder weniger Luft einströmen zu lassen). Dieser Verschlufs ist sicher, weil er genau im Mittelpunkt der Thür wirkt und weil die letztere, wegen ihrer gleichmäfsigen Dicke und wegen ihrer vor Wärmestrahlung geschützten Lage, sich nicht werfen kann.
Ueber dem Feuerkasten, wo ein Glühendwerden der Ofenfiächen nicht mehr zu befürchten ist, werden blecherne Aufsätze N oder Trommeln angewendet, welche wegen ihrer geringen Dicke die Wärme vorzüglich durchlassen.
Zur Vermehrung der Heizfläche läfst man auch eine oder mehrere Röhren iV1 quer durch die Trommel treten, welche im Innern von der Zimmerluft durchzogen werden. M ist die Ausgangsöffnung in den Kamin.
Die dünnen Blechaufsätze mit ihren die Heizfläche vermehrenden Querröhren befördern die AVärmeabgabefähigkeit des Ofens so wesentlich, dafs dessen Gröfse wesentlich beschränkt werden und der Ofen besonders in französischen Cheminees mit Mantel als ein Luftheizofen verwendet werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Innenöfen für Mantelreguliröfen die Anwendung von in Falzen gehenden Schiebethüren, welche durch einen Quersteg mittelst einer Schraube gegen die abgehobelten Kanten des Thürrahmens geprefst werden, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Bei Reguliröfen mit Schiebethüren die Combination des herausschiebbaren Rostes mit der vor dem Aschenraum liegenden Oeffnung, unter welcher die Aschenschublade liegt, wie beschrieben und gezeichnet.
3. Die gesammte Construction des Ofens, wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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